eine neue Art Fotosafari

4 Antworten · 2'749 Aufrufe · gestartet 27. Jan. 2014 von Gawan
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Themenstarter116 Beiträge · seit 200927. Jan. 2014 · #1
Hallo zusammen

Bin gerade auf diesen Beitrag gestossen. Irgendwie fasziniert mich die Vorstellung mit so einem Ding z.B. von Okaukuejo/ Namibia oder Serondela/ Botswana aus die umliegenden Wasserlöcher zu erforschen und dabei spektakuläre Bilder/Videos zu schiessen.

Solche Dinger gibt's bei uns ja mittlerweile in jedem Elektronikfachmarkt zu kaufen.

Wenn nun aber plötzlich jeder so ein Ding aus Europa mitbringt ? Also ich weiss nicht.

http://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-2535165/From-hunting-hyenas-bathing-hippos-Photographer-captures-stunning-aerial-shots-Serengeti-HOMEMADE-drone.html
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4'129 Beiträge · seit 200827. Jan. 2014 · #2
Keine gute Idee, die Einfuhr einer Drohne.
All diese "Spielereien" können einem Touristen erheblichen Ärger an den Landesgrenzen einbringen.
Zu Recht, denn UAV's könnten auch in sicherheitsrelevante Bereiche fliegen.

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
4'140 Beiträge · seit 200928. Jan. 2014 · #3
Hallo Gawan,
ich kann nur sagen, lass den Unfug! 🤩
Stell dir vor zehn Autos stehen an einem Wasserloch und fünf lassen so ein Ding fliegen. Von der Störung der Ruhe bis hin zur Verängstigung der Tiere, die das lebensnotwendige Wasser zum Trinken brauchen spricht nichts dafür sowas einzusetzen.
Du befindest dich in der Natur, in der die Tiere nicht aus Spaß für die Touristen ans Wasser kommen, sondern weil sie überleben wollen und dabei schwirren dann solche Dinger rum. In Okaukuejo würdest du sicher Platzverweis erhalten und zu Recht!. Außerdem gibt es in der Luft auch eine reiche Tierwelt (Vögel!), die solch einen Schrecken auch nicht brauchen können. Wir sind Gast in den geschützten Naturparks in Afrika und sollten uns auch so verhalten. Es sind keine Freizeitparks!
Entschuldigung, aber die Vorstellung, sowas an einem Wasserloch zu erleben hat mich ein wenig auf die Palme gebracht! 😈
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
Gast28. Jan. 2014 · #4
Hallo,

30 Drohnen und 5 Kollisionen am Wasserloch Okaukuejo braucht wohl niemand, aber es gibt schon Gegenden, wo man so etwas benutzen könnte. Man muss das auch nicht nur um den Kopf eine Giraffe kreisen lassen, sondern kann damit auch fantastische Landschaftaufnahmen von oben machen. Es hat ja schon seine Gründe, warum fast jedes Filmteam heute so etwas im Rahmen von Naturdokus einsetzt.

Wie Lilytrotter schon schrieb sollte man sich vorher gut informieren, wie das an den Grenzen gehandhabt wird. Es ist mindestens ein Fall dokumentiert, wo das richtig Ärger gab. Ein Schweizer und ein Australier wollten mit eigenem Auto Afrika durchqueren und auch tolle Aufnahmen mit einer Drohne machen. An der ägyptischen Grenze hat man sie wegen der Drohne als Spione verhaftet und erst einmal für mehrere Tage in einen ägyptischen Knast gesteckt. Später wurden sie per Flugzeug des Landes verwiesen. Ihr Auto haben sie nicht wieder gesehen.

Beste Grüße

Guido
zuletzt bearbeitet 28. Jan. 2014
47 Beiträge · seit 200928. Jan. 2014 · #5
Hallo zusammen, ich bin schon oft mit Drone im Gepäck (und Handgepäck) in NAM ein und augereist. Bisher ohne irgend welche Zwischenfälle oder Probleme, vielmehr war man beim Zoll recht neugierig auf die Technik. Geflogen bin ich, bisher nur auf privat Gelände/ Farmen und in Gebieten wo es keinen stören kann. Vom Einsatz an touristisch erschlossen Wasserlöchern rät schon der gesunde Menschenverstand ab. Trotzdem lassen sich mit viel Übung ganz vernünftige Sequenzen drehen. Sollte jemand Detail fragen zur Technik usw. haben, einfach fragen 🙂

Das Nutzen der Baumarkt Flieger die oben angesprochen wurden empfehle ich nicht, da man bei ein wenig Wind davon ausgehen kann das man das Gerät nie wieder sieht.... Aber noch zur Info: es gibt gerade mehrere Projekte in SA und auch NAM, die Copter beim Nashornschutz bzw. Antipoaching einsetzen. Die aktuellen Geräte Können locker eine Stunde mit bis zu 100km/h fliegen und mit wärmebildkamera ausgestattet sinnvoll eingesetzt werden.

Gruß Christoph


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