Botswana Tour Aug/Sept 2014

8 Antworten · 1'744 Aufrufe · gestartet 12. Jan. 2014 von Alonso71
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Themenstarter3 Beiträge · seit 201412. Jan. 2014 · #1
Hallo zusammen,

und wieder jemand der die Frage nach der "richtigen" Tour stellt.

Ich bin gerade dabei unser Tour nach Botswana für Aug/Sept oder Okt zu planen, zeitlich sind wir nicht gebunden, allerdings stehen uns nur ca. 14 Tage (+ 1-2 Tage max. zusätzlich).

Folgendes kam bei meiner Planung raus:

1. Tag Windhoek
2. Tag Otjiwarongo
3. Tag Tsumkwe
4.Tag Bagani
5. Tag Bagani
6. Tag Kwando
7. Tag Kasane
8. Tag Kasane
9. Tag Victoria Falls
10. Tag Victoria Falls
11. Tag Nata
12. Tag Maun
13. Tag Maun
14. Tag Ghanzi Ghanzi
15. Tag Omitara
16. Tag Windhoek
17.Tag Frankfurt

Jetzt meine Frage an die Experten unter Euch, wo kann ich evtl. was einsparen bzw. Tour ändern? Braucht man 2 Übernachtungen bei Vic Falls?

Ich freue mich schon auf Eure Rückmeldungen.

Viele Grüße
Alsonso71
2'732 Beiträge · seit 200612. Jan. 2014 · #2
 7. Tag Kasane
 8. Tag Kasane


Ich würde von hier aus einen organisierten Tagesausflug nach Vic Falls machen. und die beiden Tage 9 und 10 einsparen.

 
 11. Tag Nata
 12. Tag Maun
 13. Tag Maun


Nata ist um diese Jahreszeit nicht besonders schön. Die Strecke Kasane - Maun lässt sich an einem Tag fahren. Habt ihr euch überlegt, evtl. von Kasane aus über Savuti nach Maun zu fahren? Ihr könnt gut von Kasane nach Savuti fahren und dort bleiben. Dann am nächsten Tag von Savuti nach Maun weiter. Ist sicherlich interessanter als die Teerstraße.
Alternativ könnt ich auch nach Nxai Pan fahren, wenn ihr unbedingt über Nata und Maun fahren wollt.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
3'883 Beiträge · seit 201112. Jan. 2014 · #3
Guten Abend Alonso,
bei so wenig Zeit, würde ich diese lange Strecke überdenken, denn um etwas von der Natur und den Tieren zu sehen, brauchst du 3 Wochen. Hast du die km ausgerechnet? Du bist nur mit Fahren beschäftigt. Du darfst die Straßen in Nam und Bot nicht mit unseren gut ausgebauten Autobahnen verwechseln. Zwischen Kasane und Nata existiert eine 153(!) km lange Baustelle, meist darfst du nur 40 fahren.
Mich wundert, wo du jeweils 2 Nächte eingeplant hast, Maun z. B. bietet nicht viel. Zu den Vic Falls kannst du von Kasane aus einen Tagesausflug unternehmen, wie auch Andreas schreibt. Allerdings entgehen dir dann die Tierbeobachtungen am Chobe.
Durch Nata kannst du hindurchfahren bis Gweta oder Maun. Solltest du dich für die Strecke über Savuti entscheiden, brauchst du nicht nur ein Allradfahrzeug, sondern auch Erfahrungen im Tiefsandfahren.
Da du nicht schreibst, ob du campst oder in Lodges schläfst, solltest du wissen, dass auf den Tracks in den Naturparks campen angesagt ist.
Hat es einen besonderen Grund, dass du von Windhoek aus fährst? Ich persönlich würde von Joburg aus starten und dorthin zurückfahren. Aber das ist Geschmacksache, andere mögen das anders sehen.

Das sind meine 5ct zu deinem jetzigen Plan, der vermutlich nicht so bleibt. Lass dich trotz meiner Anmerkungen nicht entmutigen.

Gruß freshy
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1'667 Beiträge · seit 200912. Jan. 2014 · #4
Hallo, Alonso

erst einmal Willkommen im Forum....

Ich gehe einfach mal davon aus, dass ihr mit einem Zelt unterwegs seid.
Wenn ihr über Tsumkwe fahren wollt, würde ich nicht bis Otjiwarongo hochfahren, sondern bereits in Okahandja auf die C 31 Richtung Otjinene fahren. Dann die D 3806 / D 3832 durch das Eiseb Tal Richtung Gam. Am Eiseb könnt ihr gut wild campen, die Landschaft ist wunderschön.
Was habt ihr ab Tsumkwe vor ? Wollt ihr durch den Khaudom oder bei Dobe über die Grenze nach Botswana und bei Mohembo wieder ausreisen um nach Bagani zu kommen ???

2 Tage Kasane würde ich lassen. Dort morgens die Chobe River Front abfahren, nachmittags eine Bootstour machen. Am nächsten Tag eine Tagestour zu den Vic Falls buchen. Bei so wenig Zeit bleibt halt nur, sich die Fälle an zu gucken.
Ab Ghanzi kannst du bequem bis Windhoek durchfahren.
In Maun würde auch 1 Tag reichen, es sei denn, ihr wollt mal kurz in den Moremi rein schnuppern.

LG
Birgitt


@freshy
die Baustelle zwischen Kasane und Nata ist keine 153 Km mehr lang. Die Strasse ist fast überall frei gegeben. Du fährst nur noch für einige Km über die Umleitung . Und auch nur ein kurzes Stück auf der neuen Straße, wo du wegen etlichen Humps nur 30Km fahren kannst. Hast also keinen sehr großen Zeitverlust.
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116 Beiträge · seit 200913. Jan. 2014 · #5
Hallo Alonso

Ich schliesse mich meinen Vorrednern an. Auf keinen Fall würde ich 2 Tage für Vic Falls verschwenden. Insbesondere da ihr eher wenig Zeit habt für die Reise. Die Strecke via Savuti nach Maun ist sicher attraktiver als via Nata/ Gweta. Erstere bin ich leider bisher noch nie selber gefahren. Da wir damals noch kleinere Kinder dabei hatten, hat uns unser Reiseorganisator wegen den Hyänen davon abgeraten z.B. in Ihaha zu campen. Wir sind stattdessen auch via Nata und Kubu Island nach Maun gefahren.

Vic Falls kann man meiner Ansicht nach getrost vergessen. Die Fälle sind schon recht eindrücklich und jeder hat halt das Gefühl er müsse sie sehen, wenn er schon mal da ist. Das Drumherum hat uns aber ganz und gar nicht gefallen.
Wir hatten ursprünglich auch 2 Nächte gebucht, sind dann aber bereits nach einer Nacht vorzeitig abgereist.

Um die Fälle zu sehen reicht eine Tagestour von Kasane aus völlig. Wer selber hinfährt wird an der Grenze abgezockt bezüglich Zeit und Dollars. Die horrenden Gebühren die beim Grenzübertritt anfallen lohnen sich nicht. Das einzig abenteuerliche das zu erwarten wäre, wenn man die kurze Strecke selber fährt, sind häufige und gründliche Polizeikontrollen. Bei uns fand man schliesslich (tagsüber !) eine angeblich zu schwach leuchtende Nummernschildbeleuchtung.

Die Stadt Vic Falls selbst ist potthässlich und ohne jeden Charme. Zudem wird sie an jeder Ecke von aufdringlichen Verkäufern bevölkert. Das Essen war teuer und schlecht. Zudem muss man in fast jedem Restaurant "Afrikafolklore" in einer Lautstärke über sich ergehen lassen, die jegliche Unterhaltung verunmöglicht.

Das übrige "Unterhaltungsangebot" in Vic Falls ist ebenfalls nicht "authentisches Afrika": Riverrafting, Bungeejumping, gezähmte Löwen streicheln, die später Trophenjägern gegen Dollars vor die Flinten geführt werden, Elefantenreiten wie im Zirkus und Helikopterrundflüge, die in so hohen Frequenzen durchgeführt werden, dass dem Besucher am Boden zuweilen das Gefühl vermittelt wird, er befände sich in einer Grossstadt.

Als ruhige naturliebende Camper aus dem Busch angereist, erlitten wir ob der regen Betreibsamkeit bereits in Kasane einen kleinen Kulturshock, Vic Falls gab uns dann endgültig den Rest. Wir sind so rasch als möglich wieder in den Busch entflohen 😉 .

Die Strecke Kasane-Nata war so ziemlich die hässlichste und langweiligste Strecke auf unserer Reise. Die ganze Strasse war zwar recht neu, gut und zügig befahrber mit neu geteertem Strassenbelag. Aber halt flach, schnurgerade und langweilig. Es gab rein gar nichts zu sehen ausser Lastwagen, Strassengräben und Baumaschinen. Wie es nun zwei Jahre später dort aussieht kann ich nicht beurteilen.

Die Strecke Tsumkwe-Dobe-Nokaneng kann ich empfehlen (4x4). Sie ist schön und eignet sich gut um sich "einzufahren", wenn ihr die Strecke entlang der Chobe-Riverfront nach Savuti/Maun nehmen wollt:
hda3829e.JPG



Daniel
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zuletzt bearbeitet 13. Jan. 2014
Themenstarter3 Beiträge · seit 201413. Jan. 2014 · #6
Hallo zusammen,

vielen Dank für Euer tolles Feedback.
Ich werde am Wochenende nochmal alles durchgehen und auf alle Fälle eure Ratschläge mit einfließen lassen.
Wenn ich die Tour überarbeitet habe werde ich sie hier nochmals einstellen.

Bis dahin, danke und Grüße
Alonso
3'700 Beiträge · seit 200914. Jan. 2014 · #7
Hallo Alonso,

14 Tage mit Start in Windhoek halte ich für zu knapp. Du verschwendest m.E. zu viel Zeit um überhaupt erst in die Nähe von Kasane zu kommen.

Vorausgesetzt Ihr benötigt keinen Camper: Hast Du mal überlegt über Jo´burg zu fliegen und dann z.B. mit Air Botswana direkt nach Kasane und den Rückflug ebenfalls mit Air Bots ab Maun nach Jo´burg. Solche Tickets kosten im September 291 € h/r. In Kasane lasst Ihr Euch zunächst mit einem Shuttle nach Vic Falls bringen. Zurück in Kasane mietet Ihr Euch bei Avis oder einem anderen Vermieter Euren Wagen, macht die Tour und gebt ihn in Maun ab.

Alternativ: Gabelflug Jo´burg - Vic Falls und Rückflug Maun - Jo´burg. Gibts es auch bereits ab 311 €. Mietwagenübernahme dann auch erst in Kasane.

Herzliche Grüße
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
zuletzt bearbeitet 14. Jan. 2014
Themenstarter3 Beiträge · seit 201414. Jan. 2014 · #8
Hallo Butterblume,

nee wir sind nicht mit dem Camper unterwegs, wollen einen 4x4 und machen eine Lodge-Safari.
Aber Deinen Vorschlag finde ich absolut überlegenswert.
Gibt es in Kasane eine Lodge die solche Shuttels zu Vic Falls anbietet (vermutlich alle)?
Aber das Auto würdest Du doch auch schon von Deutschland aus buchen, oder?

Kann man die Strecke entlang der Chobe-Riverfront nach Savuti/Maun auch als nicht so erfahrenen Allradfahrer bewältigen?
Und sind denn auf der Strecke öfter Fahrzeuge unterwegs, falls man sich festfahren sollte und Hilfe braucht?
Wir sind in Namibia mal in einem Sandloch stecken geblieben, allerdings mit einem VW Polo 🤩 zum Glück kam ein "Buschmann" mit seinem Spaten und hat uns geholfen. Jetzt fahren wir nie mehr ohne unseren Klappspaten 😉 !

Vielen Dank für Deine Unterstützung.

Liebe Grüße
Alonso
3'700 Beiträge · seit 200914. Jan. 2014 · #9
Hallo Alonso,

generell sind die Flüge nach Jo´burg ja erheblich günstiger wie nach Windhuk. Da solltet Ihr auch schon einige Euronen sparen. z.B. bei der Chobe River Lodge kannst Du einen Shuttle nach Vic Falls organisieren. Finde allerdings im Moment die Variante nach Vic Falls einzufliegen noch zeit- und geldsparender und dort kannst Du Dir ebenfalls einen Shuttle nach Kasane organisieren.

Hinsichtlich der Strecke Savuti Maun findest Du hier im Forum sicherlich kompetentere Ansprechpartner. Wir selbst sind sie noch nicht gefahren. Allerdings solltest Du darauf achten, dass Dein 4x4 über einen ausreichend großen Tank verfügt, denn so weit ich informiert bin, gibt es unterwegs keine Tankmöglichkeit. Ebenso achte auf eine gute Ausrüstung Deines Fahrzeuges. Zu dieser Jahreszeit solltest Du dort immer anderen Fahrzeugen begegnen.

Tipp: Reisen in Botswana aus dem Ilona Hupe Verlag
Zimbabwe: Viktoriafälle und Umgebung, Ilona Hupe Verlag

Herzliche Grüße
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
zuletzt bearbeitet 14. Jan. 2014