Cholreausbruch in der Region Kunene

38 Antworten · 7'317 Aufrufe · gestartet 04. Jan. 2014 von travelNAMIBIA
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Themenstarter33,1k Beiträge · seit 200604. Jan. 2014 · #1
Hallo zusammen,

in der Region Kunene ist die Cholera ausgebrochen. Das Gesundheitsministerium weist darauf hin, dass jegliche Gesundheitseinrichtungen in der Region den Cholera-Kranen vorbehalten sind. Also auch als Tourist lieber nicht in der Region derzeit krank werden...

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
21 Beiträge · seit 201204. Jan. 2014 · #2
Guten Morgen,

eine Quellenangabe wäre sinnvoll. Bei WHO Namibia ist jedenfalls nichts dergleichen zu finden http://www.who.int/countries/nam/en/
Grüße
Martin
viele Grüße Martin Kalus 12x Südafrika, 5x Namibia, 3x Kenia, 3x Botswana, 2x Ägypten, 1x Nigeria, 1x Benin, 1x Tansania
4'129 Beiträge · seit 200804. Jan. 2014 · #3
Auch wenn es nur eine kleine Ecke des Landes betrifft
und sowieso die Infektionsgefahr für einen reisenden Touristen SEHR gering ist, - der sich an übliche Hygienestandards auf Reisen hält, - besteht die Frage, ob es seitens der Behörden Maßnahmen gibt in Bezug auf
- Grenzübergänge in Nachbarländer und zwar insbesondere Maßnahmen der Nachbarländer – wie z.B. Einreise- bzw. Transitverbot ohne Impfung.
Gibt es da irgendwelche Info?
Wie geht man behördlicherseits damit um?

@ Christian: Kannst du dazu irgendwelche Info geben?


Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 04. Jan. 2014
178 Beiträge · seit 201304. Jan. 2014 · #4
Hallo Martin und alle anderen Mitleser,

als Quelle kann ich zum Beispiel Hitradio Namibia anbieten. http://www.hitradio.com.na/4-1-2014-nachrichten-am-morgen/

Dort wurde heute Morgen über den Cholera-Ausbruch berichtet.

Schöne Grüße
Ben
2'048 Beiträge · seit 200706. Jan. 2014 · #5
Es geht weiter, und vermutlich ist es erst der Anfang.
Man muss dabei auch die üblichen sanitären Bedingungen in dieser Region bedenken.

Hier der Artikel heute aus der AZ

besorgte Grüße
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
zuletzt bearbeitet 06. Jan. 2014
322 Beiträge · seit 200607. Jan. 2014 · #6
Hallo ,

da die Gesundheitsbehörden offentsichlich die Cholera in der Kunene-Region ziemlich lasch behandeln
http://www.az.com.na/gesundheit/jetzt-sieben-cholera-opfer.415243
hier meine Frage , wie verhalten sich die Nachbarstaaten , wird dort bereits ein Impfnachweis verlangt wenn man aus Namibia einreist , besonders aus der Kuene-Region ?

Gruß Rocky
seit 1959 u.a. : 4xMarocco, 2xTunesien, 2xAlgerien-Mali, Ägypten-Sudan, 4xNamibia-Botswana-Simbabwe, Israel, 2xKanada, 3xUSA, 4xAustralien, 2xNeuseeland, Mexico, Europa total ,Türkei ,Zypern,
1'483 Beiträge · seit 200907. Jan. 2014 · #7
Hier eine weitere Info

Piscator
1'483 Beiträge · seit 200908. Jan. 2014 · #8
Heute in der AZ zur Situation.

Piscator
1'483 Beiträge · seit 200909. Jan. 2014 · #9
Heute in der AZ

Piscator
277 Beiträge · seit 201309. Jan. 2014 · #10
Oh Gott, ich werde gleich mal Dr Kooper, dem Chefarzt aus Opuwo schreiben. Vielleicht kann er mir genaueres mitteilen.

Jedenfalls kann ich mir vorstellen, wie es dort gerade abgeht, wenn es schon ohne eine Cholera Epidemie kaum zu bewerkstelligen ist dort.


Viele Grüße!
211 Beiträge · seit 201309. Jan. 2014 · #11
Oh mein Gott!! Da will ich in 4 Wochen hin 😮
Wie kann man Namibia nicht lieben?
11 Beiträge · seit 201309. Jan. 2014 · #12
Wo ist dein Problem?

Cholera wird meist durch verseuchtes Wasser aus einer mit Erregern verseuchten Wasserstelle oder ungewaschenen Hände nach der Hygiene beim Abort übertragen. Etanga ist sehr abgelegen und hat wirklich keine touristische Anziehung. In Opuwo sind die erkrankten Menschen im Krankenhaus isoliert. Falls man wirklich mit Erkrankten in Kontakt kommen muss gibt es wirksame Impfungen (z.B.Orochol) . Wir hatten in den 90ern auf Sansibar jedes Jahr zw. 100-200 Cholera Tote jedes Jahr nach der Regenzeit mit übergelaufenen Dorfbrunnen. Ich habe mich nie angesteckt. Also als Vermeidungsstrategie: weiterhin Cola/Wasser aus der Büchse trinken, sich nicht bespucken lassen (und wenn dann Hände weg), nach der Toilette Hände waschen und schauen wen man anfasst bzw die Hände schüttelt 🤢

Gruß Pinzgauer
277 Beiträge · seit 201309. Jan. 2014 · #13
Ich habe gerade mit Dr Kooper, dem Chefarzt aus Opuwo geschrieben:

Er sagte die Situation sei ,,very very bad" und das Krankenhaus bis unter die Decke überfüllt, Patienten liegen auf dem Boden in den Gängen, aber man würde es so langsam zumindest ein bisschen unter Kontrolle kriegen.
Es sind immer noch nur 2 Ärzte inklusive ihm vor Ort.

90% der Cholera-Erkrankten sind Himba.

Viele Grüße, Alex
211 Beiträge · seit 201309. Jan. 2014 · #14
Das Problem ist, das abseits der Touri-Pfade unterwegs sind und Etanga genau auf unserer Route liegt...
Die eigene Ansteckungsgefahr kann man durch Hygiene relativ einfach verringern, aber wenn es den Leuten da so schlecht geht. Wer fährt schon gern durch ein Seuchengebiet?
Wie kann man Namibia nicht lieben?
4'129 Beiträge · seit 200809. Jan. 2014 · #15
Hallo, frau_shrimp!
Es gibt kein Problem,
wenn man bereit ist, seine geplante Route geringfügig zu ändern.
Es gibt auch andere interessante Routen da oben.
Es muss nicht grad jetzt Etanga sein.

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
211 Beiträge · seit 201309. Jan. 2014 · #16
Ich weiß; schlimm ist es trotzdem und entsetzlich...
Wie kann man Namibia nicht lieben?
1'483 Beiträge · seit 200910. Jan. 2014 · #17
Hallo Frau Shrimp,
ich habe die Infos über die Cholera weiter verbreitet, um allgemeine Informationen für Reisende zu befördern. Ich wollte nicht zur Dramatisierung beitragen. Wie schon erwähnt, gelangen Cholerabakterien in erster Linie über fäkalienverunreinigtes Trinkwasser, weniger über erreger-kontaminierte Lebensmittel oder Gebrauchsgegenstände in den Gastrointestinaltrakt des Menschen. Eine direkte Übertragung von Mensch zu Mensch wird für möglich gehalten, gilt aber als eher seltenes Ereignis. (quelle: Wikipedia)
Für Touristen bedeutet dies: Entsprechende vorsichtsmaßnahmen einhalten (anwenden).
Es soll und kann nicht bedeuten (beim bsherigen Ausmaß), Reisen in die betroffenen Gebiete abzusagen, zumal Touristen meist nicht den direkten Wasserkontakt in den betroffenen Gebieten haben oder vermeiden können.
Wir (und viele andere Reisende) waren in diesem Jahr auch in von der Dürre betroffenen Gebieten und haben so zum Bruttoinlandsprodukt beigetragen, für die betroffenen Gebiete sicher sinnvoll. Mir ist bewusst, das dieser Vergleich natürlich hinkt, aber.....

Es grüßt Piscator
108 Beiträge · seit 201218. Jan. 2014 · #18
Hallo zusammen,

gibt es hier was neues? Wir wollen bald (ok bis April ist noch etwas hin) nach Opuwo und würden gerne wissen, wie es dort momentan aussieht.

Danke und Grüße
Susanne
1'483 Beiträge · seit 200919. Jan. 2014 · #19
Hallo Susanne,
ich weiß nicht, ob ich den allerletzten Stand gelesen habe. Hier ist eine Meldung vom 10.1. ( Stand 9.1.).

Piscator
108 Beiträge · seit 201219. Jan. 2014 · #20
Hallo Piscator,

super, vielen Dank. Aber wenn ich das so sehe (und hoffentlich richtig einschätze), sollte das für uns eigentlich nicht gefährlich werden wenn wir ganz normal unser "Flaschenwasser" trinken, d. h. damit auch Kaffee kochen usw. Wir dürfen lediglich kein unabgekochtes Wasser aus dem Wasserhahn zu uns nehmen und müssen auf gute Hygiene achten wenn wir mit Einheimischen zu tun haben. Bin ich da richtig?
Parallel dazu habe ich morgen noch einen Termin bei meinem Arzt um mal zu fragen wie das mit einer Choleraimpfung aussieht. Mein Arzt war selbst schon in Namibia und war schon bei unserer letzten Reise sehr fachkundig. Ich denke auf seine Einschätzung werde ich mich verlassen können was die Impfung betrifft.

Viele Grüße
Susanne