Tag 14 – Sessriem – Windhoek
Nachdem wir gegen 5:00 Uhr morgens unser Nachtlager von der Stargazing Plattform noch einmal in unser Chalet verlegt haben, schliefen wir so richtig aus. Wir genossen in vollen Zügen den Luxus einer großzügigen und eleganten Dusche und frühstückten danach ausgiebig im Haupthaus. Als anständiger Touri erstand ich noch ein Safari Hemd (was zugegeben aber wirklich alltagstauglich und schön ist) und wir verabschiedeten uns beim freundlichen und aufmerksamen Personal. Dieser Tag auf der Lodge hat uns zum Ende der Reise noch einmal vollständige Entspannung und Ruhe gebracht und uns Zeit gegeben, das bislang Erlebte ein wenig Revue passieren zu lassen. Wir waren ja bereits auf unserer Hochzeitsreise 2011 auf einer Lodge und auch dieses Mal waren wir begeistert von der Einrichtung, der naturnahen Aufmachung und der Atmosphäre, die auf solchen Lodges herrscht. Hier finden wir sofort Ruhe, Entspannung und Zeit, um über elementare Dinge im Leben nachzudenken. Einziger Wehrmutstropfen dabei ist natürlich immer der Preis 🙁. Glücklich und beseelt brachen wir auf und machten uns auf die Rückfahrt nach Windhoek. Die gut fünf-stündige Tour haben wir über Solitaire und den Spreetshogte-Pass geplant und so trafen wir pünktlich zur Kaffee und Kuchenzeit in der Bäckerei mit dem berühmten Apfelkuchen ein.

Diese kleine Oase ist wirklich für einen Zwischenstopp sehr faszinierend und wir sollten sowohl ein Pärchen, das ebenfalls mit uns von der Lodge abgereist war, als auch die Schweizer in ihrem Unimog-Wohnmobil dort antreffen. Hier kann man wohl einfach nicht achtlos vorbeifahren.
Der Spreetshoogte-Pass war stellenweise wirklich schön, ich glaube nur, dass er in die entgegengesetzte Richtung viel eindrucksvoller zu befahren wäre, denn so bewunderten wir die tolle Aussicht stets im Rückspiegel.
Die weitere Strecke nach Windhoek zog sich dann recht langweilig in die Länge und wir waren froh und dankbar, als wir endlich ankamen. Unsere letzte Übernachtung sollte im Hotel Thule statt finden und trotz dessen, dass wir durch die gesamte Stadt fahren mussten, fanden wir das Hotel unproblematisch. Unsere Erwartungshaltung war jedoch irgendwie mal wieder anders, als das, was uns erwarten sollte! Wir gingen davon aus, weil wir ja über Bwana gebucht hatten, das das Hotel sich wohl auf Ankömmlinge von Selbstfahrertouren eingestellt hätte. Als wir jedoch damit begannen, unseren Toyota aufzuräumen und alles Überflüssige zu entsorgen, kam gleich ein besorgter Schlips tragender Manager angestürmt und fragte uns, ob bei uns alles ok sei, meinte jedoch augenscheinlich, ob wir dieses Rumgeräume doch bitte einstellen könnten! Überall auf dem Parkplatz standen auf Hochglanz polierte Luxusautos und alle Gäste liefen telefonierend im hochfeinen Zwirn herum. Augenscheinlich fand gerade eine Firmentagung oder ähnliches statt und wir passten mit unserem vermatschten Hilux in staubigen Klamotten und Arbeitshandschuhen zum Entrümpeln des Canopys so gar nicht ins Bild. Wir verkrochen uns schnell in unser Zimmer und versuchten, unser verstreutes Gepäck zu sortieren und wieder in unseren Reisetaschen zu verstauen.
Irgendwie hat letztendlich alles gepasst und wir entschlossen, uns bereits recht früh am Abend, auf den Weg zu Joes Beerhouse zu machen. Ich orderte an der Rezeption selbstsicher ein Taxi, fragte den Fahrer auch gleich wie viel die Tour denn kosten würde, empfand NAM$ 50 auch ok und wir setzten uns entspannt ins Taxi. Der Fahrer fuhr los und hielt bereits nach zwei Minuten Fahrt mit den Worten „ok, we are at Joes“ wieder an. Oh man, ein Blick auf den Stadtplan hätte mal wieder geholfen! Und nun wurde mir auch klar, warum wir von Bwana hier eingebucht waren! Wir lachten uns schlapp, dass wir unser Touri Image in diesem Urlaub einfach nicht abschütteln konnten.
Wir bestellten uns das Namib Bushfire und das Bushmans Sosatie und später etliche Cocktails! Es ist hier wirklich sehr gemütlich und urig und man kann viele interessante Menschen beobachten. Wirklich eine tolle Location für den Ausklang! Den Rückweg meisterten wir nun natürlich zu Fuß. Auch wenn wir, auf Grund der etlichen Cocktails doch einige Orientierungsprobleme zu bewältigen hatten, fanden wir unser Hotel zum Glück auf Anhieb. Einen geruhsamen Schlaf sollten wir trotz allem Komfort nicht genießen. Geschlossene Fenster, Klimaanlage und kein einziges Naturgeräusch waren doch wirklich verwirrend und gewöhnungsbedürftig.
Nachdem wir gegen 5:00 Uhr morgens unser Nachtlager von der Stargazing Plattform noch einmal in unser Chalet verlegt haben, schliefen wir so richtig aus. Wir genossen in vollen Zügen den Luxus einer großzügigen und eleganten Dusche und frühstückten danach ausgiebig im Haupthaus. Als anständiger Touri erstand ich noch ein Safari Hemd (was zugegeben aber wirklich alltagstauglich und schön ist) und wir verabschiedeten uns beim freundlichen und aufmerksamen Personal. Dieser Tag auf der Lodge hat uns zum Ende der Reise noch einmal vollständige Entspannung und Ruhe gebracht und uns Zeit gegeben, das bislang Erlebte ein wenig Revue passieren zu lassen. Wir waren ja bereits auf unserer Hochzeitsreise 2011 auf einer Lodge und auch dieses Mal waren wir begeistert von der Einrichtung, der naturnahen Aufmachung und der Atmosphäre, die auf solchen Lodges herrscht. Hier finden wir sofort Ruhe, Entspannung und Zeit, um über elementare Dinge im Leben nachzudenken. Einziger Wehrmutstropfen dabei ist natürlich immer der Preis 🙁. Glücklich und beseelt brachen wir auf und machten uns auf die Rückfahrt nach Windhoek. Die gut fünf-stündige Tour haben wir über Solitaire und den Spreetshogte-Pass geplant und so trafen wir pünktlich zur Kaffee und Kuchenzeit in der Bäckerei mit dem berühmten Apfelkuchen ein.



Der Spreetshoogte-Pass war stellenweise wirklich schön, ich glaube nur, dass er in die entgegengesetzte Richtung viel eindrucksvoller zu befahren wäre, denn so bewunderten wir die tolle Aussicht stets im Rückspiegel.


Irgendwie hat letztendlich alles gepasst und wir entschlossen, uns bereits recht früh am Abend, auf den Weg zu Joes Beerhouse zu machen. Ich orderte an der Rezeption selbstsicher ein Taxi, fragte den Fahrer auch gleich wie viel die Tour denn kosten würde, empfand NAM$ 50 auch ok und wir setzten uns entspannt ins Taxi. Der Fahrer fuhr los und hielt bereits nach zwei Minuten Fahrt mit den Worten „ok, we are at Joes“ wieder an. Oh man, ein Blick auf den Stadtplan hätte mal wieder geholfen! Und nun wurde mir auch klar, warum wir von Bwana hier eingebucht waren! Wir lachten uns schlapp, dass wir unser Touri Image in diesem Urlaub einfach nicht abschütteln konnten.







