siggiThemenstarter387 Beiträge · seit 200911. Dez. 2013 · #1
Zum Vergrößern bitte auf das Foto klicken
Das Bitterpan Wilderness Camp liegt rd. 60 Kilometer von der Hauptpiste entfernt in den Kalaharidünen. Es gibt nur eine tiefsandige Fahrspur. Die jeweils nur in einer Richtung befahren werden kann/darf. Zum Camp und raus. Fahrzeuge können und dürfen sich nicht begegnen. Ausweichen ist sehr schwierig.
Die Fahrt durch Tiefsand und über die Dünen ist für uns kein Problem. Nur bei einer Düne klappt es erst beim dritten Mal. Wir haben die Luft auf 1,5 atü nicht aus den Reifen gelassen, weil das Aufpumpen mit dem kleinen Kompressor sehr lange dauert. Um diese Aufnahmen machen zu können, muss eine Person draußen sein.
Schau auf dieses Land und du verstehst, du bist nur ein Sandkorn in der unendlichen Weite der Kalahari. Alles was dir wichtig erscheint, hat hier keine Bedeutung mehr.
Löwen sind liegend schwer zu entdecken, deshalb muss außerhalb des Autos höllisch aufgepasst werden. Besondere Gefahr droht nur in den Aktivitätszeiten der Löwen, nachts, morgens und abends.
Schau mir in die Augen. Sie sitzt keine drei Meter entfernt. Wir schauen uns lange an. Was mag in ihrem Kopf vor sich gehen?
Der Chef des kleinen Rudels. Ein schwarzmähniger noch relativ junger Kalaharilöwe. Nur in der Kalahari gibt es die schwarzmähnigen Löwen.
Das Rudel hat in der Nacht Beute gemacht. Mit höhersteigender Sonne ziehen sie sich in die Dünen zurück, um im Schatten den Tag zu verschlafen.
Kaum zu glauben, die gefährlichsten Tiere der Kalahari sind die Borstenhörnchen. Sie graben tiefe Löcher mit einem großen Trichtereingang, damit der lose Sand nicht nachrieselt. Mit einem Rad hineinkrachen, kann zu einem schweren Schaden am Fahrwerk führen.
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200711. Dez. 2013 · #3
hallo Siggi,
ja bitter weitere Fotos einstellen!!!! Die sind super!!!!
Und ich könnte mir vorstellen, was die Löwin gedacht hat: "Futter in Dosen und ich habe den Dosenöffner zu Hausegelassen" 🙂
Grüße Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
Die meisten werden das sowieso wissen. Wenn nicht, ein Hinweis für Frühaufsteher: Die frühest mögliche Abfahrt ab Nossob nach Bitterpan ist 10 Uhr, weil der Vormittag für das Herrichten der Unterkünfte und den Gegenverkehr reserviert ist. Grüße Werner
Pascalinah2'772 Beiträge · seit 200611. Dez. 2013 · #5
Danke, Werner, dann können wir ja mal ausschlafen... 😁
SASASOWEWI3'080 Beiträge · seit 200911. Dez. 2013 · #6
Ich will ja nicht meckern aber genau die Fahrzeuge die ihren Luftdruck nicht senken sind mit dafür verantwortlich das die Pisten in einem schlechten Zustand sind, unterwegs aussteigen ist übrigens nicht erlaubt 😗
lg sasowewi
Pascalinah2'772 Beiträge · seit 200611. Dez. 2013 · #7
... und die Südafrikaner mit ihren hüpfenden Klaufix` - auch Trailer genannt - mit Sicherheit auch! LG pascalinah
STsteinbeisser571 Beiträge · seit 200611. Dez. 2013 · #8
SASOWEWI schrieb:Ich will ja nicht meckern aber genau die Fahrzeuge die ihren Luftdruck nicht senken sind mit dafür verantwortlich das die Pisten in einem schlechten Zustand sind, unterwegs aussteigen ist übrigens nicht erlaubt 😗
lg sasowewi
Hallo Sasowesi,
das ist doch bei siggi ganz anders: er hat immer eine Exklusiverlaubnis, die er sich im Zweifel selbst erteilt 😗 Freuen wir uns doch über die wieder einmal "interessanten", weil manipulativen Zusammenschnitte seiner Fotos und Texte 😕 steinbeisser
siggiThemenstarter387 Beiträge · seit 200911. Dez. 2013 · #9
Hallo Werner, sorry, kleiner Irrtum. Es gibt keine Piste die in beiden Richungen befahren werden darf. Zur Bitterpan geht es nur von Nossob aus. "Einbahnpiste". Dazu wird ein Tor aufgeschlossen. Vom Wildernesscamp Bitterpan raus gibt es zwei Möglichkeiten. Zur Wasserstelle Moravet ca. 12 km bis zur Querpiste. Die Querpiste ist in beiden Richtungen befahrbar. Oder rd. 71 Kilometer bis Mata Mata. Die drei Pisten sind Einwegpisten und dürfen nur ein einer Richung befahen werden. Die Hauptpiste ab dem Wasserloch Craig Lockhart wieder in beiden Richtungen. Informationsstand Oktober /November 2013 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Mit Trailern dürfen die "Bitterpan Pisten" nicht befahren werden. Das Reifen mit normalem Luftdruck die Sandpisten schädigen ist M.E. physikalisch nicht belegbar. Jedes Einsanden und ausgraben des Fahrzeuges schädigt die Piste. Den niemand schließt die Löcher. Wir hatten auf unserem nagelneuen Fahrzeug Breitreifen. Damit sind wir überall durchgekommen. Schon deshalb erübrigte es sich den Luftdruck zu reduzieren. Das Fahrzeug war allerdings untermotorisiert, deshalb schafften wir die eine Düne erst beim dritten Mal. Der Wagen blieb einfach stehen, weil der Maschine die Puste ausging. Das wäre mit reduziertem Luftdruck auch passiert. Wir sind nicht eingesandt.
Am Ende der Reise den Vermieter darauf angesprochen. Antwort: Ja das wissen wir. Stärkere Maschinen führen nur dazu, dass noch mehr gerast wird. Gruß Siggi >Neid ist die höchste Form der Anerkennnung<
SASASOWEWI3'080 Beiträge · seit 200912. Dez. 2013 · #10
Und wer lesen kann ist klar im Vorteil, zumindest in Twee Rivieren wird deutlich darauf hingwiesen den Luftdruck zu reduzieren, das mit der "Exklusiverlaubnis" wusste ich leider nicht, werde den Head Ranger demnächst mal bitten mich auch auf die Liste zu setzen, muss toll sein....
Ganz sicher nicht erlauben Breitreifen, voll aufgepumpt zu fahren, auch die muessen abgelassen werden. Und dass du die Duenen nicht schaffen willst wegen Untermotorisierung isdt ein witz. Selbst mit einem 2,5 D Korando waren die easy zu befahren.
Die Route Nossob u BP wird sehr wohl in beide Richtungen befahren, naemlich vom Sanparks Presonal am Morgen.
Aber ich freue mich schon auf die Kommentare der anderen auf den weiteren Schwachsinn, den du mit deinem neunmalklugen Bericht verbreiten willst.
SASOWEWI schrieb: das mit der "Exklusiverlaubnis" wusste ich leider nicht, werde den Head Ranger demnächst mal bitten mich auch auf die Liste zu setzen, muss toll sein....
lg sasowewi
Ja wir wissen vieles nicht ueber den Kgalagadi :😃:
fotomatte2'516 Beiträge · seit 200912. Dez. 2013 · #13
Hallo Siggi,
nur eine Anmerkung bezüglich deiner Fussnote: Für manche Menschen bedeutet es schon ein grosses Glück,wenn sie "normal" sein können...
Ach Siggi, verschon uns doch einfach mit deinen wirren Behauptungen und effekthaschenden Stories. Das ist doch alles schon x mal durchgekaut worden. Neidisch ist hier bestimmt keiner.
siggiThemenstarter387 Beiträge · seit 200912. Dez. 2013 · #16
Hallo Dagmar (takeoff), hallo Jambotessy, sorry, wenn ich erst jetzt antworte. Danke für das Interesse. Zum Glück werden wir wahrscheinlich nie erfahren was Tiere denken. Wenn ja, würden viele Freundschaften zwischen Mensch und Tier zerbrechen.
Die Fortsetzung kommt in Kürze. Ich verspreche euch einige interessante Fotos. Cheetahs (Geparde) die einen Springbock jagen und reißen. Und eine Serie die ich ganz besonders liebe, die Geburt eines Springbocks in unmittelbarer Nähe. Von den ersten Wehen bis zum Laufen des Jungen. Gruß Sigi
Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart automatisch andere. Nelson Mandela
siggiThemenstarter387 Beiträge · seit 200914. Dez. 2013 · #17
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Die Fahrt geht durch ein Grasmeer. Häufig wirkt die Landschaft parkähnlich. Eine Vegetationsdichte die man in den Flusstälern von Aob und Nossob nicht findet.
Die südafrikanische Kuhantilope (A. b. caama) ist im Park selten geworden. Hin und wieder Einzeltiere oder eine kleine Gruppe von 5-7 Tieren. Die Kuhantilope war in Afrika in sechs Unterarten in Afrika verbreitet. Die Nordafrikanische ist seit 1920 ausgestorben. Die (Alcelaphus buselaphus tora) ist nach IUCN stark gefährdet. Wahrscheinlich auch bereits ausgestorben. Wie Recherchen eines Freundes im Alatish National Park ergaben. In der Serengeti leben ca 18.000 Kuhantilopen.
Die Wildernesscamps sind bei den Südafrikanern sehr beliebtt. Mindestens acht Monate im Voraus sollte gebucht werden. Alles ist sehr urig und weitgehend aus Naturmaterialien. Von den Terrassen hat man einen unverstellten grandiosen Blick auf das Wasserloch. In der Mitte zwischen den Häuschen ist der gemeinschaftliche Küchentrakt mit gasbetriebenen Kühlschränken und Kochgelegenheiten.
Feuerholz, Proviant und Trinkwasser müssen mitgebracht werden. Das Wasser ist stark alkalisch. Bei Verstopfung ein Gläschen und die Post geht ab.
Das Gelände ist übersichtlich, deshalb darf man sich in der Nähe frei bewegen (Auskunft des anwesenden Rangers).
Es gibt keine Zäune. Alles ist offen. Nachts laufen gelegentlich Löwen um die Häuschen herum.
Die Bitterpan mit Wasserloch nach Sonnenuntergang.
Wird fortgesetzt - Springbockgeburt und jagende Chweetahs folgent
Die Strecke und das Camp sind herrlich und nicht schwierig. Wir sind sie letztes Jahr ohne Probleme mit unserem Ford Transit Wohnmobil mit Straßenreifen (Luftdruck reduziert) gefahren. Wir hatten Glück und bekamen ohne Vorbuchung einen Platz. Gruß Stefan
siggiThemenstarter387 Beiträge · seit 200914. Dez. 2013 · #19
Hallo Stefan, könnte es sein, dass du etwas verwechselst? Ohne Buchung wird das Tor in Nossob für die Piste zur Bitterpan nicht aufgeschlossen. Verbindliche Vorschrift ist ein 4x4 Geländewagen. Für einen Geländewagen ist das unproblematisch. Sorry, Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Wohnmobil durchgelassen wird. Bei den Häuschen ist der Sand sehr tief und weich. Selbst mit dem Geländewagne wird das schwierig. Könnte es ein, dass du das Camp Nossob meinst?
Oder meinst du mit Wohnmodil einen Ford 4x4 Geländewagen mit einem Wohnmobilaufsatz? Bushcamper?
Hallo Siggi, ich habe da nichts verwechselt. Wir hatten 2 Tage vorher in Twee Rivieren das Camp gebucht. Das Tor in Nossob wurde natürlich nur mit Buchung aufgeschlossen. Wir hatten allerdings Riesenglück, daß so kurzfristig noch was frei war. Unser Auto ist wirklich ein Ford Transit Wohnmobil, allerdings mit Allradantrieb, der ähnlich ist zum Syncro des VW. Mit dem waren wir 9 Monate in Afrika unterwegs. Sowohl in den Moremi (da haben sie nur kontrolliert, daß wir nicht mehr als 3,5 t haben) als auch Bitterpan und Palmwag Concession haben Sie nur von uns die Zusicherung haben wollen, daß wir Allradantrieb haben. Gruß Stefan