Erste Mal Afrika

27 Antworten · 5'510 Aufrufe · gestartet 07. Dez. 2013 von Anita-on-Tour
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Themenstarter7 Beiträge · seit 201307. Dez. 2013 · #1
Hallo liebes Forum und liebe Afrikareisende!

Ich bin neu hier und auch ein Neuling was Afrika angeht. Entschuldigt deswegen, wenn ich "dumme Fragen" stellen sollte. Aber vielleicht könnt ihr mir ja trotzdem weiterhelfen?

Wir - mein Freund und ich - sind Ende zwanzig, unsere Kinder sind sechs und fast drei. Wir wollen über Weihnachten das erste Mal nach Afrika. Wir haben gut drei Wochen Zeit. Die Flüge nach Nairobi sind gebucht, ein Auto bei Avis ebenfalls. Der Plan ist, gut zwei Wochen durch das Land zu fahren und anschließend eine Woche an den Strand. Wir würden bevorzugt in Camps oder Hotels übernachten, hätten aber auch nichts gegen ein paar Nächte im Zelt.
Ziele sollen der Tsavo- Park, Amboseli und die Massai Mara sein.
Zu meinen Fragen:
Sollten wir die Übernachtungen aus Deutschland vorbuchen oder kann man einfach drauflos fahren, abends ankommen und einchecken?
Eine Strecke scheint uns ein bisschen lang zu sein: Tsavo nach Massai Mara. Sollten wir hier mit einer Zwischenübernachtung planen?
Wir möchten das Auto nach der Safari in Nairobi abgebe und nach Mombasa/Strand und wieder zurück fliegen. Wir haben eine sehr umfängliche/schwere Kameraausrüstung dabei. Wie sieht das in Kenia mit Handgepäck bei Inlandsflügen aus?
Oder sollten wir lieber Zug fahren?
Reiseführer haben wir gelesen, Antworten auf unsere Fragen haben wir aber nicht bekommen. Bei unserer Suche sind wir auf dieses Forum gestoßen, das einen sehr kompetenten Eindruck macht.
Vielen Dank schon jetzt für eure Hilfe.
LG Anita
1'794 Beiträge · seit 201307. Dez. 2013 · #2
Hallo Anita, herzlich willkommen im Forum!

ich kann dir leider zu Kenia gar nichts sagen!

Ich finde es nur sehr ungewöhnlich und seltsam, daß ihr euch in eurer Konstellation für das erste mal Afrika!!! eine Selbstfahrertour!!! durch Kenia!!! ausgesucht habt!

...und so richtig fertig informiert und geplant seit ihr ja wohl auch nicht dafür, daß es in diesem Monat los geht!

Viel Erfolg bei der weiteren Planung!

LG NOGRILA
Themenstarter7 Beiträge · seit 201307. Dez. 2013 · #3
Ja, ich weiß. Unsere Informationen basieren auf Reiseführer (da werden unsere Fragen aber auch nicht beantwortet) und Internet. Der Urlaub steht schon eine Weile, planen wollten wir eigentlich gar nicht so viel. Kenia haben wir gewählt, weil die Kombination Wildlife/Strand passte. Wir sind aber auch nicht ganz reiseunerfahren, waren schon ein bisschen unterwegs in der Welt, aber leider noch nie in Kenia/Afrika. Was spricht gegen Kenia ?

LG Anita
7'296 Beiträge · seit 200607. Dez. 2013 · #4
Hallo Anita,

zur Übernachtung in Nairobi kann ich euch die Upper Hill Campsite empfehlen ( http://www.upperhillcampsite.com/ ). Die liegt etwa 40 min zu Fuß vom Stadtzentrum entfernt in einem ruhigen Wohngebiet. Am Wochenende kanns allerdings sehr laut werden wegen einer Disco in der Nähe.

Der Straßenverkehr und die Straßen in Kenya sind etwas gewöhnungsbedürftig. Manche Straßen, auch Nebenstraßen, sind sehr gut und andere, auch Fernverkehrsstraßen, in einem ganz üblen Zustand. Der Personenverkehr wird Großteils mit Matatus (Kleinbussen) abgewickelt. Die fahren ziemlich chaotisch, aber das ist noch ok. Gefährlich sind die großen Buslinien, die mit Reisebussen unterwegs sind. Die fahren wirklich wie Bekloppte.
Nairobi im Berufsverkehr und in der Innenstadt solltet ihr meiden. Ich kam da selbst mit dem Fahrrad manchmal nicht mehr zwischen den Autos vorbei. Die kämpfen da um jeden Zentimeter. Chaotisch wird es auch, weil in der Zeit an manchen Ampelkreuzungen zusätzlich Polizisten stehen und den Verkehr regeln. Da kann es sein, dass die Ampel grün zeigt und der Vordermann plötzlich 'ne Vollbremsung hinlegt, weil der Polizist auf der Kreuzung "Halt" anzeigt. Man muss halt ständig bei der Sache sein im Straßenverkehr oder wie es so schön heißt: Expect the unexpect.

Ich habe nie etwas vorgebucht, aber ich war auch nicht in den großen Parks, die ihr aufsuchen wollt. Ansonsten auf jeden Fall Mückenmittel und evtl. Moskitonetz mitnehmen. Nicht alle Unterkünfte haben welche und für "hier gibt's keine Moskitos" ist man dann am nächsten Morgen auch mal ziemlich zerstochen.

Und noch etwas. Viel mehr als in anderen Regionen der Erde freuen sich die Leute, wenn man ein paar Worte ihrer Sprache (Kiswahili) kann. Das muss nicht viel sein. Sehr viele Menschen, die fließend Englisch sprechen, sprechen einen zunächst mal mit einem "Jambo" oder "Mambo" oder "Habari" an. Darauf sollte man jeweils passend antworten können und blickt sofort in ein glückliches Gesicht des Gegenübers. Dann geht's in der Regel problemlos in Englisch weiter.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
6'369 Beiträge · seit 201107. Dez. 2013 · #5
Hoi Anita

Das erste Mal in Afrika, als Selbstfahrer in Kenya, mit Kindern...mutig, mutig, aber nicht unmöglich!
Mein erstes Mal Afrika war auch in Kenya, gefahren sind wir auch selbst, aber am Steuer war immer der Andere...und der lebt in Nairobi!
Also ist's schon was anderes als gleich das erste Mal selbst fahren... 😉
Ich bin die Strecke Tsavo-Massai Mara nie gefahren, aber ich denke schon dass Ihr da einen Zwischenstopp einlegen solltet, nur schon wegen der Kinder!
Im Dunkeln solltet Ihr nicht fahren, es hat schon mal unbeleuchtete Lastwagen, Elefanten oder Menschen auf der Strasse...nicht immer, aber es kann sein dass!
Zelt in der afrikanischen Wildniss...ich liebe es!!!
Aber wisst Ihr auch dass ein Zeltplatz in Kenya auch einfach nur eine Wiese sein kann?
Ohne Klo, Wasser usw?
Und ohne Zaun, aber wilden Tieren drum rum?
Lest hier mal die Reiseberichte (klick mich) durch und stellt Fragen!
Kenya kann sehr schön sein, aber auch sehr unschön wenn man sich falsch verhält!
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
297 Beiträge · seit 200707. Dez. 2013 · #6
Hallo Anita,
willkommen im Forum!
Wir haben nie etwas vorgebucht, außer die erste Nacht. Auf den Camps (Zeltplatz) gibt es immer Platz. Zumindest in Kenya hab ich nie erlebt, daß ein Camp mal ganz voll war. In Nairobi kann ich das Wildebeest Camp http://www.wildebeestcamp.com/ wärmstens empfehlen. Dort könnt Ihr zelten oder ein Safarizelt oder ein Zimmer mieten.

Der Verkehr in Kenya ist total verrückt, die Straßen teils (sehr) schlecht, die Autos schlecht gewartet und die Fahrer haben vermutlich mehrere Leben. Man muß sehr defensiv vorausschauend und manchmal auch fordernd (wenn Gegenverkehr auf Deiner Spur) fahren (Lichthupe!!!). Also immer aufpassen und für alle anderen mitdenken. Der Mombasa-Highway (Nairobi-Mombasa) ist so der schlimmste Abschnitt, da ist teils viel Verkehr. Wir sind immer so früh wie möglich (also in der Dämmerung) gestartet, in der Hoffnung,daß dann der Verkehr noch nicht so schlimm ist und damit wir nach hinten genügend Reserve(zeit) hatten. Es dauert immer länger als man denkt.

(Könnt ja mal über eine Mitgliedschaft bei den flying doctors nachddenken http://www.amrefgermany.de/ )

So, wenn Ihr den Verkehr meistert (man gewöhnt sich dran, es ist aber trotzdem sehr anstrengend) kann's losgehen.

Die Strecke Tsavo - Masai Mara unbedingt aufteilen: Tsavo - Nairobi (ÜN) (ca 5-6-7 Stunden, je nach Verkehr) - Lake Naivasha (ev ÜN) - Masai Mara. An einem Tag schafft Ihr das nie.

Theoretisch könnt Ihr von Tsavo weiter an die Küste... ev Auto in Mombasa abgeben? Sonst ist das ne große Fahrerei. Von Tsavo ist ja nicht weit bis Mombasa.

Also dann Nairobi - Naivasha - Masai Mara - Naivasha - Nairobi - Amboseli - Tsavo - Küste. Nur so als Idee.

Was für ein Auto habt Ihr gemietet? 4x4 braucht Ihr auf jeden Fall. Je nach Fahrzeug sind die nicht die schnellsten auf der Straße.

LG Heike
7'296 Beiträge · seit 200608. Dez. 2013 · #7
Streifenhörnchen schrieb:Was für ein Auto habt Ihr gemietet? 4x4 braucht Ihr auf jeden Fall. Je nach Fahrzeug sind die nicht die schnellsten auf der Straße.
... weshalb denn unbedingt 4x4?
Und wenn 100 km/h nicht reichen, sollte man sich überlegen, ob man im Urlaub ist oder auf der Flucht.

Gruß
Wolfgang
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5'538 Beiträge · seit 200808. Dez. 2013 · #8
Hallo Anita,

nur ein Tipp: Man kann in Kenia ganz billig einen Fahrer mieten. Das macht die ganze Fahrerei viel freier von Stress und Du hast vor allen Dingen in den NP auch die nötige Muße, um die Tiere in Ruhe beobachten zu können. Ansonsten empfehle ich der schlechten Straßen wegen auf jeden Fall ein hochbeiniges Auto, auch wenn es kein 4 x 4 ist.

Liebe Grüße
Gerd
6'369 Beiträge · seit 201108. Dez. 2013 · #9
Hoi zämä

Meiner Erfahrung vom Dezember 2009 nach solltet Ihr schon einen 4x4 nehmen, wenn's regnet und Ihr in den Parks seid habt Ihr ohne 4x4 keine Chance, zumindest in der Massai Mara war's so, geregnet hats jeweils nur kurz, aber überaus heftig, zwischen dem 10. und dem 20.12.2009 an drei oder vier Tagen jeweils ein Mal.

Gerd's Tipp mit dem Fahrer kann ich nur unterstützen!!!
Ebenfalls seine Routenempfehlung!

Seid Ihr schon mal in Rom gefahren?
Wenn ja und ihr den Verkehr als chaotisch oder die Fahrweise als gefährlich empfunden habt solltet ihr in Kenya besser einen Fahrer nehmen, da ist's chaotischer und die Fahrweise gefährlicher...
Wenn ich Reisen in Ostafrika plane rechne ich immer mit einer duchschnittlichen Geschwindigkeit von 30km/h, meist passt's genz gut!
Wobei der Mombasa Highway (den ich als nicht schlimm erlebt habe) wie auch die Strasse nach Naivasha damals einen recht hohen Schnitt erlaubten.
So sind wir zum Beispiel um 08:05 in Bamburi nordöstich von Mombasa gestartet und um 15:39 in der Wohnung in Nairobi angekommen.
Für die Strecke Nairobi bis Naivasha haben wir eine Stunde und elf Minuten benötigt.
Wie gesagt, das waren die guten, schnellen Strecken!
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
297 Beiträge · seit 200708. Dez. 2013 · #10
BikeAfrica schrieb:
Streifenhörnchen schrieb:Was für ein Auto habt Ihr gemietet? 4x4 braucht Ihr auf jeden Fall. Je nach Fahrzeug sind die nicht die schnellsten auf der Straße.
... weshalb denn unbedingt 4x4?
Und wenn 100 km/h nicht reichen, sollte man sich überlegen, ob man im Urlaub ist oder auf der Flucht.

Gruß
Wolfgang
ohne 4x4 kommst Du ganz schlecht durch manche Nationalparks. Nach Regen haben auch robuste Geländefahrzeuge größere Probleme und bleiben mal stecken. Naja, als wir jemandem aus dem Schlamm helfen wollten kamen wir unverhofft zu einer Einladung zu einem Essen in einer Luxus-Lodge. Der Fahrer des Fahrzeugs war zufällig der Manager gewesen. 🙂

Der black cotton soil ist nach Regen kein Spaß. Und in der Masai Mara gibts jede Menge davon. Im Dezember/Januar hat es dort fast täglich mal geregnet.

Die anderen Parks sind besser ohne Allrad zu befahren.

Wir sind mit unserem Geländewagen keine 100 km/h gefahren, nie. Bergauf ists dann noch langsamer. Nur sollte man das einplanen wenn man lange Strecken plant. zB 500 km kann man eben nicht in 5 Stunden fahren (die Frage war die Strecke Tsavo - Mara). Und beim Überholen entsprechend berücksichtigen. Es kommt vor, daß Lkw's sich in Schrittgeschwindigkeit den Berg hochquälen.

Eventuell einen Fahrer nehmen. Auf Wunsch kann ich einen Kontakt herstellen.

LG Heike
Themenstarter7 Beiträge · seit 201308. Dez. 2013 · #11
Vielen vielen Dank für eure Antworten. Das bringt uns ein Stück weiter.
Zur Info: Wir haben einen 4x4 gebucht. Mit Fahrer wollen wir nicht fahren, erstens wegen des fehlenden Platzes im Auto (zwei Erwachsene, zwei Kinder im Kindersitz) Außerdem sind wir gern allein unterwegs.
Vom Tsavo in die Mara werden wir uns wohl auf eine Zwischennacht einstellen müssen - Nairobi oder vielleicht auch Nakuru, wir werden sehen, wie weit wir kommen.
Buchen werden wir nicht. Ich habe mit einige Camps im Netz angesehen. Die scheinen schon recht exklusiv zu sein. Sind die auf unangemeldete Besucher/Gäste eingerichtet? Wenn es in einem Camp klappt ist das gut, wenn nicht, werden wir eben zelten. Bekommt man in Nairobi ein Zelt zu kaufen oder nehmen wir das besser aus Deutschland mit?
Könnt ihr mir noch helfen in der Frage des Transfers von Nairobi nach Mombasa: Unsere Überlegung war, nach Mombasa/Strand und wieder zurück zu fliegen. Wir haben eine sehr umfängliche/schwere Kameraausrüstung dabei. Wie sieht das in Kenia mit Handgepäck bei Inlandsflügen aus?
Oder sollten wir lieber Zug fahren?
Zu den Hotels an der Küste: Gibt es da Erfahrungswerte was die Buchung angeht. Ich habe irgendwo gelesen, dass Strandhotels besser aus Deutschland vorgebucht werden?

Euch allen vielen Dank.

LG Anita
6'369 Beiträge · seit 201108. Dez. 2013 · #12
Hoi Anita
Anita on Tour schrieb:Wie sieht das in Kenia mit Handgepäck bei Inlandsflügen aus?
Im 2009 beim Flug Nairobi (Wilson) in die Massai Mara waren 15 kg erlaubt und es wurde auch gewogen.
Anita on Tour schrieb:Oder sollten wir lieber Zug fahren?
Ich denke eher nicht...der fährt zwar regelmässig, aber nicht täglich, sondern meines Wissens einmal wöchentlich...siehe auch hier (klick mich)!

Den Zwischenhalt würd ich nicht schon in Nairobi machen, die schlechten Strecken kommen erst weit nach Nairobi, Tsavo bis Nairobi geht schnell (nicht rasen!!! 😉 ) und gut!
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
zuletzt bearbeitet 08. Dez. 2013
557 Beiträge · seit 200908. Dez. 2013 · #13
Hallo Anita,

vorab herzlich willkommen bei den Afrikabegeisterten.

Ich möchte Dir einen Hinweis auf die Sandai - Farm im zentralen Hochland bei Nyeri http://www.africanfootprints.de/sandai-kenia/ geben. Die Internetseite hält viele Informationen und Anregungen bereit und gibt sicherlich Antworten auf einige Deiner Fragen. Frau Petra Allmendinger wohnt mit Ihrer Familie seit Jahrzehnten in Kenia und ist bestens mit den kenianischen Verhältnissen vertraut.

Ich war im August 2012 einige Tage auf Sandai und begeistert von der Herzlichkeit der Betreuung und den vielfältigen Möglichkeiten der Naturbeobachtung in der näheren Umgebung.

Freundliche Grüße

Eto
Reisebericht: Nördliches Tansania u. Sansibar 2010 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/153776-reisebericht-noerdltansania-usansibar-febr-2010.html
Themenstarter7 Beiträge · seit 201308. Dez. 2013 · #14
picco schrieb:Hoi Anita
Anita on Tour schrieb:Wie sieht das in Kenia mit Handgepäck bei Inlandsflügen aus?
Im 2009 beim Flug Nairobi (Wilson) in die Massai Mara waren 15 kg erlaubt und es wurde auch gewogen.
Anita on Tour schrieb:Oder sollten wir lieber Zug fahren?
Ich denke eher nicht...der fährt zwar regelmässig, aber nicht täglich, sondern meines Wissens einmal wöchentlich...siehe auch hier (klick mich)!

Den Zwischenhalt würd ich nicht schon in Nairobi machen, die schlechten Strecken kommen erst weit nach Nairobi, Tsavo bis Nairobi geht schnell (nicht rasen!!! 😉 ) und gut!
Hallo!
Das Problem ist nicht das aufgegebene Gepäck. Da kann man im Notfall extra bezahlen. Die Frage ist, was darf von der Kameraausrüstung als Handgepäck mit in die Kabine. Wir haben einige der großen Weißen dabei. Die sind riesig und wiegen. Die müssen natürlich ins Handgepäck.

LG Anita
297 Beiträge · seit 200708. Dez. 2013 · #15
Hallo Anita,
zum Handgepäck bei Inlandsflügen kann ich nicht weiterhelfen. Ev mal bei den airlines nachfragen. Die Maschinen sind dann ja ziemlich klein...

Wir haben an der Küste gezeltet, da braucht man nichts vorbuchen. Und je nachdem wohin Ihr da wollt bekommt Ihr dort auch Zimmer. ZB am Tiwi Beach; die normalen Unterkünfte (nicht die Lodges, da kenn ich mich nicht aus) müssten eigentlich immer was frei haben, auch Zimmer, das ist so der 'Backpacker'-Strand. Diani Beach sind große (riesige) Hotelanlagen für Pauschaltouristen... wenn Ihr das wollt ev von zu Hause aus buchen - aber das (die Hotelanlagen) hat dann ganz wenig mit Afrika zu tun.

Ich weiß ja nicht wohin Ihr wollt und welche Art von Unterkunft; an der Küste gibts noch mehr Orte mit Strand. Ev mal die Sicherheitslage checken; vor einem Jahr war es Richtung Somalia als unsicher eingestuft.

LG Heike
6'369 Beiträge · seit 201109. Dez. 2013 · #16
Hoi Anita
Anita on Tour schrieb:Das Problem ist nicht das aufgegebene Gepäck. Da kann man im Notfall extra bezahlen.
Bist Du sicher? Ich wär mir da nicht so sicher... 😵
Anita on Tour schrieb:Die Frage ist, was darf von der Kameraausrüstung als Handgepäck mit in die Kabine. Wir haben einige der großen Weißen dabei. Die sind riesig und wiegen. Die müssen natürlich ins Handgepäck.
Am besten fragst Du bei der Airline nach, ich weiss es nicht, bei meiner damaligen Kompaktkamera gabs keine Probleme... 😈
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
365 Beiträge · seit 200609. Dez. 2013 · #17
Hallo Anita.

Ich kann mich Heike nur anschliessen was die die Mitgliedschaft bei AMREF angeht!!!! Der Verkehr in Kenia ist mehr als haarsträubend! Es herrscht Chaos auf den Strassen, es gibt keine Regeln und jeder fährt ohne Rücksicht auf Verluste. Die Stracke von Nairobi in Richtung Amboseli/Tsavo und weiter in Richtung Küste empfand ich bislang als das Schlimmste was ich in Afrika erlebt habe. Ich will euch keine Angst machen, aber das übersteigt oftmals die Vorstellungskraft. Stellt euch wirklich auf ALLES ein und fahrt nicht so lange Strecken. Das Fahren dort strengt extrem an, weil du immer schauen musst was die anderen machen...

Weniger ist mehr -vor allem mehr Sicherheit!

Wir haben es wie folgt gemacht:
Ankunft, Autoübernahme und Einkaufen am ersten Tag im Wildebbest Eco Camp (richtig tolle Anlage, Camping möglich, falls ihr dort ein festes Zelt haben wollt, dann schnellst möglich dort nachfragen und reservieren), in unmittelbarer Nähe gibt es hier ein tolles Einkaufscenter. Zudem ist es nicht weit bis zum Elefantenwaisenhaus.....wäre etwas für die Kinder... 😎

Auf dem Weg in die Mara sind wir immer nur bis zum Lake Naivasha gefahren, dort 1-2 Tage bleiben und dann früh morgens weiter in Richtung Mara.

Dann auf dem Rückweg noch einmal Zwischenstopp am Lake Naivasha (hier gibt es jede Menge Camps um den See herum-).
Hells Gate National Park...... oder Crescent Island..... es gibt hier geug zu entdecken!

Dann wieder nach Nairobi, Übernachtung wildebeest und am nächsten morgen FRÜH in Richtung Amboseli/Tsavo starten.

Wie Heike schon angedeutet hat- von Tsavo aus seit ihr in einem mehr oder weniger gemütlichen Fahrtag dann auch an der Küste..... Tivi beach ist ein Traum- zelten direkt am Strand für 3 Dollar..... zudem ist es echt relaxt dort und die leute lassen einen in Ruhe!

Viel Spass beim weiteren Planen

-Jörg

ps- das Zelt würde ich mir in Deutschland besorgen (sofern es gepäcktechnisch bei euch geht)- das spart dann zusätzlichen Zeitverlust in Nairobi beim shoppen...
Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor 20 Jahren; die zweitbeste Zeit ist: HEUTE "Afrika hat seine Geheimnisse und selbst ein weisser Mensch wird diese nie verstehen. Er kann sie aber respektieren." Miriam Makeba One elephant is killed every 15 minutes www.iworry.org
zuletzt bearbeitet 09. Dez. 2013
7'296 Beiträge · seit 200609. Dez. 2013 · #18
muzungu schrieb:Auf dem Weg in die Mara sind wir immer nur bis zum Lake Naivasha gefahren, dort 1-2 Tage bleiben und dann früh morgens weiter in Richtung Mara.

Dann auf dem Rückweg noch einmal Zwischenstopp am Lake Naivasha (hier gibt es jede Menge Camps um den See herum-).
Hells Gate National Park...... oder Crescent Island..... es gibt hier geug zu entdecken!
... den Lake Naivasha und die Gegend dort fand ich auch nett. Am besten fand ich das Fisherman's Camp. Danach kommt erst einmal eine Weile kein Dorf und wenn man ein paar Hundert Meter weiter geht, kreuzen am späten Nachmittag viele Giraffen die Straße, um vom Hell's Gate NP zum Lake Naivasha zu kommen und dort zu trinken.

Aber die Übernachtung in den Camps im Bodenzelt ist nicht ganz unproblematisch. Mit Einbruch der Dunkelheit kommen die Flusspferde an Land, um dort zu grasen. Die hört man dann evtl. direkt neben dem Zelt das Gras rupfen. Und wenn man schon mal gesehen hat, wie leicht ein Flusspferd erschrickt und wie es dann auf kürzestem Weg zum Wasser rennt und alles dazwischen einfach umrennt, dann fühlt man sich im Bodenzelt nur eingeschränkt wohl.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
297 Beiträge · seit 200710. Dez. 2013 · #19
Wolfgang, wann warst Du das letzte Mal da?

auf jedem Camp gibts jetzt Elektrozäune, wir waren mindestens 10 Nächte dort und auf dem Camp war nie ein Hippo. Nebenan, im Fish Eagle Inn oder rechts vom Fishermans (Näme fällt mir grad nicht ein) gibts zum ähnlichen Preis bessere sanitäre Anlagen. Die Duschen bei Fisherman's sind 'etwas runtergekommen' 😉
365 Beiträge · seit 200610. Dez. 2013 · #20
Streifenhörnchen schrieb:...... Nebenan, im Fish Eagle Inn oder rechts vom Fishermans (Näme fällt mir grad nicht ein) gibts zum ähnlichen Preis bessere sanitäre Anlagen. Die Duschen bei Fisherman's sind 'etwas runtergekommen' 😉
Das camp heisst Carnellys 😎

http://www.campcarnelleys.com

-Jörg
Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor 20 Jahren; die zweitbeste Zeit ist: HEUTE "Afrika hat seine Geheimnisse und selbst ein weisser Mensch wird diese nie verstehen. Er kann sie aber respektieren." Miriam Makeba One elephant is killed every 15 minutes www.iworry.org