ZIZitroneThemenstarter15 Beiträge · seit 201301. Dez. 2013 · #1Hallo liebe Namibiafans,
nach langem mitlesen und sammeln von reichlichen Informationen mein erster Beitrag zur anstehenden Routenplanung.
Wir (27w&30m) wollen nächstes Jahr Ende Sept/Anfang Okt das erste mal nach Namibia reisen. Nach dem ursprünglichen Plan einer durch Reisebüro vorgeplanten Busreise, bin ich durch das Forum auf den Geschmack gekommen eine Selbstfahrerreise durchzuplanen. schonmal danke dafür 😉
Hier wäre die vorläufig entstandene Routenplanung:
Flug Windhuk
Windhuk oder Umgebung je nach Ankunftszeit(1)
Windhuk – Marienthal (1)
Marienthal – Sesriem (2)
Sesriem – Swakopmund (4)
Swakopmund – Umgebung Omaruru (1)
Omaruru – Khorixas(2)
Khorixas – Etosha (Okaukuejo)
Etosha(Okaukuejo) – Etosha (Halali)
Etosha(Halali) – Etosha (Namutoni)
Etosha (Namutoni) – Waterberg (1)
Waterberg – Okonjima (1)
Okonjima – Windhuk (ev noch eine Nacht je nachdem wann der Flug geht)
Jetzt bin ich noch in einigen Punkten unsicher…
1. Sollen wir uns die Nacht im Marienthal sparen und von Windhuk gleich Richtung Sesriem aufbrechen? Für einen Tag ist das ja ne Monstertour…gibt’s von euch Tips für eine Zwischenunterkunft oder ist Windhuk – Marienthal – Sesriem die bessere Variante für einen Ersttäter?
2. 4 Nächste Swakopmund zu viel? Wollen die Living Desert Tour machen und eine Bootstour ?
3. Zahlt dich der Umweg Richtung Omaruru über Spitzkoppe, PhillipsHöhle und Bull’s Party aus oder sollen wir lieber gleich Richtung Khorixas fahren und eine Nacht woanders anhängen?
4. Ist der tägliche Wechsel zwischen den verschiedenen Standorten im Etosha zu empfehlen?
5. Reicht eine Nacht am Waterberg? Hätten da die Waterberg Wilderness Lodge anvisiert...zahlen sich dort 2 Nächte aus?
6. Ist auf Okonjima eine Nacht ausreichend? Wollen dort eigentlich nur das „Leopard viewing“ machen. Weiß jemand von euch ob man die Aktivitäten dort auch als Tagesbesucher machen kann? Habt ihr alternative Unterkunfttipps?
Schonmal herzlichen Dank für die Antworten 🙂
ANNICK8'054 Beiträge · seit 200801. Dez. 2013 · #2Hallo Zitrone,
Schon einmal Willkommen hier im Forum! 😎
Ich würde mir die Nacht in Mariental ersparen. Wenn dann Zwei oder Keine. An einem Tag schafft man die Strecke nach Sesriem ohne weiteres. Ich empfehle dir via Spreetshoogde Pass. Die Landschaft ist einfach grandios.
In Swakopmund könntest Du sogar länger bleiben als 4 Nächte. Es gibt so viel zu tun. Hier schon einmal die wichtigsten Touren:
- Living Desert Tour mit Chris
- Seal & Dolphin Tour mit Levo
- Sandwich Harbour Tour mit Turnstone Tours und den Ernst
- Welwitchia Drive und Mondlandschaft
Ich würde nach Swakopmund direkt ins Damaraland fahren in der Nähe von Twyfelfontein und Omaruru weglassen. Die gewonnene Nacht würde ich noch im Etosha NP verbringen. Das Campwechseln im Park finde ich ganz gut. Da hast du auch mehr Chancen verschiedene Tiere zu beobachten.
Waterberg lohnt sich nur wenn du 2 Nächte dort verbringst.
Eine Nacht in Okonjima finde ich viel zu wenig. Ich mag diese Lodge und bin nächstes Jahr auch wieder dort.
Es grüsst
Annick
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200801. Dez. 2013 · #3Hallo Zitrone,
ich schließe mich Annick vollinhaltlich an. Am Ende würde ich dann zwei Tage Okonjima machen. Das ist ein runder Abschluss für eine schöne Tour.
Liebe Grüße von der heute Abend gewittrigen Atlantikküste
Gerd
Esmeralda68388 Beiträge · seit 201202. Dez. 2013 · #4Hallo Zitrone,
auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum.
Den Aussagen von Annick und Gerd 1942 kann ich mich nur anschließen.
Du hast auch nach einigen Unterkunfttipps gefragt.
Dazu kann ich Dir einige unserer Unterkünfte, die uns besonders gut gefallen haben, empfehlen:
Sesriem: Desert Camp - ist bezahlbar in der Region, liegt wunderschön und nahe zum Eingangstor in den NP und Du kannst in der Sossusvlei Lodge zu Abend essen.
Swakopmund: Beach Lodge - liegt etwas am Rand der Stadt i.R. Norden aber direkt am Meer, hat ein sehr gutes eigenes Restaurant "The Wreck" und sehr schöne große Zimmer. Wir waren zuletzt 3 Nächte in Swakop und fanden es fast zu kurz, daher sind 4 Tage ideal.
Damaraland: Mowani oder Camp Kipwe - einzigartige Umgebung, tolles Ambiente.
Wenn es sich einrichten lässt, würde ich im Westen in den Etosha NP einfahren und eine Nacht im Dolomite Camp einplanen. Dann darfst Du auch durch den Westteil des Etosha NP fahren. Das Camp ist ein Traum - für uns die schönste Unterkunft in Etosha.
Bei der ersten Tour würde ich nicht undbedingt gleich 2 Tage für den Waterberg verwenden, sondern diese lieber in Okonjima verbringen. Von hier kannst du am Abflugtag auch ohne Probleme direkt nach Windhoek durchfahren und sparst Dir dort noch eine Nacht.
Viel Spaß bei der weiteren Planung und herzliche Grüße
Kerstin
Biologe1'162 Beiträge · seit 201202. Dez. 2013 · #5Hallo Zitrone,
es ist alles eine ganz persönliche Geschmacksfrage -- der eine liebt und bevorzugt das, und der andere das andere.
Die Antworten, die ich überflogen habe, gaben keinen Kommentar zur Phillips Cave und Bulls Party (Ameib Ranch). Ich war schon 3x dort und gehe wieder hin. Es ist einfach grandios! Allerdings ist die Wanderung zur Phillips Cave durchaus länger und etwas schwieriger als in den Reiseführern geschildert. 2-3 Stunden sollte man schon einplanen. Die Besitzerin der Ameib Ranch hat letztes Jahr verkauft; wie es jetzt weitergeht entzieht sich meiner Kenntnis. Aber: das Erongo Gebirge ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Empfehlen kann man in Namibia eigentlich fast alles. Bei allen meinen Reisen dort bin ich bis jetzt nur ein mal in einer Unterkunft gelandet, die ich nie wieder ansteuern werde.
Ich wünsche eine pannenlose und wunderschöne Reise
B.
7x Namibia, 2x S-Afrika, ca. 45x Atlantische Inseln (Kapverden > 25x, Kanaren, Madeira, Azoren); 7x W-Afrika (Senegal, Guinea Bissau, Gambia, Sierra Leone), Marokko, Tunesien, Jemen, Madagaskar, USA, Kanada, Costa Rica, ziemlich viel ME & SE rauf und runter und kreuz und quer
Günter Franz915 Beiträge · seit 201002. Dez. 2013 · #6Hallo Zitrone,
Philipps Cave und Bulls Party sind sehr lohnende Ziele. 2 Nächte solltest Du dafür auf Ameib allerdings schon vorsehen. Es gibt außer dem weißen Elefanten weitere Felsmalereien an sonst nicht zugänglichen Stellen die man Dir sicher gerne zeigen wird.
Was Felsmalereien und bizarre Felsformationen betrifft ist auch AiAiba ein schönes Ziel. Auch hier gibt es Wandermöglichkeiten.
Die Spitzkoppe könntest Du auf dem Weg von Swakopmund dahin besuchen. Sehr früh losfahren, dann erreichst Du sie im schönsten Licht.
Auf dem Weg von da aus in den Norden wäre Vingerklip eine schöne Erfahrung.
Omaruru berührst Du dabei nicht. Wie schon vorgeschlagen, würde ich soundso die Route durch das Damaraland via Uis - Khorixas vorziegen.
Grüße
Günter
ZIZitroneThemenstarter15 Beiträge · seit 201302. Dez. 2013 · #7Danke schonmal für die zahlreichen Tipps!
Werde Marienthal wahrscheinlich wegslassen wenn ihr meint dass die Strecke Windhoek - Sesriem kein Problem ist! Schaut auf der Karte nach einem doch recht mächtigem Fahrtag aus!
Ist der Spreetshoogte für nicht geübte 4x4 Fahrer gut möglich? Hat ja doch ne mächtige Steigung und ist erst der 2. Tag im Lande...
Irgendwie möchte man in die Route am liebsten alles einbauen 🙂 hätten auch gern den Süden dabei gehabt, aber rasch bemerkt dass man dann die meiste Zeit nur mehr im Auto verbringt 🙁
Ich seh schon, dass es noch einiges an der Route zu feilen gibt!
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200802. Dez. 2013 · #8Hallo Zitrone,
Schaut auf der Karte nach einem doch recht mächtigem Fahrtag aus!
nein, das ist es Gott sei Dank nicht. Rechne mit allen Pausen am Spreetshoogte und in Solitär mit maximal 5 - 6 Stunden, davon etwa 3 - 4 Stunden reine Fahrzeit.
Ist der Spreetshoogte für nicht geübte 4x4 Fahrer gut möglich?
Der Spreetshoogte ist zwar an manchen Stellen ziemlich steil, aber da er jetzt fast durchgehend gepflastert ist, kein wirkliches Problem - auch nicht für 2 x 4 - Fahrer. Das kannst Du ganz entspannt angehen.
Liebe Grüße von der sonnigen Atlantikküste
Gerd
Hanne6'152 Beiträge · seit 200603. Dez. 2013 · #9hallo Zitrone,
Du kannst den Spreeghoogte Pass über die C 26 ab Windhuk fahren, und dann
D 1206 in die D 1261 oder aber ab Rehoboth die C 24, dann in die D 1261
von dieser Seite aus , merkst Du garnicht , dass Du auf einen Pass fährst -
geht immer gemütlich nach oben , und freu Dich ein gigantischer Ausblick-
die Abfahrt ist dann steil - aber wie Gerd schon geschrieben, sie ist gepflastert-
und somit gut zu meistern.
Liebe Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
ZIZitroneThemenstarter15 Beiträge · seit 201303. Dez. 2013 · #10Super danke! Hab ich mir notiert 🙂 hört sich super an!
FOfotoreise70 Beiträge · seit 201110. Dez. 2013 · #11Hallo Zitrone,die Reise darf einfach nicht sauer sein.
Eure Zeit ist nicht direkt die Hauptreisezeit, aber als ich voriges Jahr die einzelnen Übernachtungen buchen wollte,bekam ich einige Absagen. So wollte ich(77) nicht einfach losfahren und habe mir einen Tourmanager gesucht, der sich im Land auskennt. So hab ich Gabi Guth www.mythosafrica.com gefunden und sie hat alles für uns wunschgemäß bestellt. Überall fanden wir erstklassige Unterkunft. Wir waren sehr willkommen. Wir sind Gabi sehr dankbar für eine erstklassige Aktuelle Landeskenntnis. Oft wechselt der Pächter oder Inhaber eines Platzes.Gabi ist eine Namibierin und dort geboren, aber deutschstämmig.
Jeden Tag konnten wir sie anrufen oder sanden eine Mail.
Flug haben wir über Tripadvisor und Auto über biller-mietwagen in D gekauft.
Wir hatten einen 2x4 gebucht und bekamen einen 4x4 3ltr/Automatik.
Auch eine Kühlbox hat uns Gabi beschafft. Immer viel kühles Wasser und Bier im Heck.
Viel Spaß im schönem Namibia
FOfotoreise70 Beiträge · seit 201110. Dez. 2013 · #12Ergänze Sept/Okt. ist Hauptreisezeit