LotusblumeThemenstarter1'933 Beiträge · seit 200911. Dez. 2013 · #41
Gerd1942 schrieb:Hallo Sabine, ..... Bucht nicht alles selbst, sondern sucht Euch möglichst einen inländischen Agenten, den Ihr im Reklamationsfall sofort kontaktieren könnt. In fast 99,9 % der Fälle - egal, wer der Agent ist - wird Euch geholfen.
Liebe Grüße von der nächtlichen Atlantikküste Gerd
Hallo Gerd, wir haben nichts selbst gebucht, sondern über unser Reisebüro, welcher auch einen inlandischen Agenten als Partner hat. Wir wurden ja von diesem am Flughafen von Windhoek abgeholt.
Wenn kein Luxuszimmer mehr frei ist bzw. alle Zimmer bezogen sind, nützen auch 1000 inländische Agenten nichts. Im Country Hotel waren bei unserer Ankunft schon alle Luxuszimmer von anderen Gästen bezogen. Natürlich haben wir unseren Agenten sofort angerufen und dieser sofort im Hotel zurück gerufen. Wir standen dabei als der Anruf erfolgte. Unser Agent hat sicher 10 Minuten alles versucht. Es gab kein anderes Zimmer. Der Manager hätte nur im Nachhinein andere Gäste aus ihren bereits bezogenen Luxuszimmer werfen müssen. Sie waren einfach mit mind. 4 Luxuszimmern überbucht.
LotusblumeThemenstarter1'933 Beiträge · seit 200911. Dez. 2013 · #42
09.11.2013 Opuwo – Camp Kipwe, 2 Ü HP (Klimaanlage) (ca. 340 km = 4,5 Std. reine Fahrtzeit)
Mit grummelnden Magen verlassen wir Opuwo und fahren heute die C 43 – C 39 – D 2612. Unterwegs geht’s an einigen Himba Kraals, Dörfern, klapperdürren Rindern und Ziegen vorbei. Unser erster Stopp gehört den mächtigen Baobab Bäumen, welche nach ca. 50 km die Straße säumen. Sie sind zwar nicht so groß wie die Mammutbäume, welche wir aus den USA oder Kanada kennen, aber trotzdem sehr schön anzuschauen. Die Pause nutzen mein Mann und ich für eine Düngung der Bäume.
Über den Joubert-Pass geht’s weiter. Die teilweise recht schlechte Straße rüttelt noch mehr an unserem Magen-Darm Trakt.
Unser nächstes Ziel ist Fort Sesfontein. Ein ruhiger Ort mit einigen Reifenhändlern, Supermarkt, Bottlestore, Tankstelle und dem Fort - eine grüne Oase. Wir trinken etwas (mein Mann und ich Cola) in dem schönen Garten und knabbern Salzgebäck. Die nette Bedienung fragt, ob wir gerne die Gästezimmer anschauen wollen. Nett eingerichtet und am liebsten hätte ich mich in ein Bett gelegt, denn mir wird’s immer komischer. Nach Besuch der sauberen Sanitäranlagen fahren wir weiter.
Die Veterinärkontrolle bei Palmwag ist in 1 Minute erledigt. Die Landschaft ist sehr schön nur die ständigen pumps nerven mich und meinen Magen gewaltig.
Gegen 14.30 Uhr erreichen wir das Camp Kipwe. Mit freundlicher Begrüßung und der üblichen Tücher/Getränke Zeremonie werden wir in die Lounge geführt. Man ist das chic hier. Restaurantbereich / Bar / Lounge alles offen gehalten mit stimmigen Farbkonzept. Der erste Eindruck gefällt uns sehr. Wir besprechen kurz noch den Ablauf des Essens, Sundwoner, inkludierte Elefantentour etc. für die nächsten beiden Tage. Wir bekommen unseren Schlüssel zum Bungalow 9, der letzte im Camp und neben der Suite das honeymoon chalet. Übrigens entschuldigte sich die deutsch sprechende Managerin 2 x Mal bei uns, dass die Suite schon sehr lange im Voraus belegt war, zu gerne hätte sie uns die Suite zum Bungalow Preis überlassen.
Unser runder Bungalow mit schöner Terrasse war minimalistisch eingerichtet mit schönem Doppelbett, Klimaanlage, genug Ablagen, Tee/Kaffeezubereitung möglich, Wasserspender, Ventilator und auf dem Tisch stand im Kühler eine Flasche eiskalter Sekt, liebevoll mit Blumen dekoriert. Alles blitzsauber. Die Dusche / Waschbecken / WC im Außenbereich, auch penibel sauber und eigentlich ganz schön…
Wir bitten unsere Freunde aus dem Bungalow 8 zu uns und stoßen mit Sekt auf unsere schönen Zimmer an. Danach ruhen wir etwas aus und benutzen öfters die Toilette.
Gegen 18 Uhr erklimmen wir den Hausberg – wow was für eine Aussicht. 2 Angestellte versorgen uns mit Getränke und finger food. Das Leben ist schön! Wir genießen den tollen Sonnenuntergang.
Danach geht im Eilschritt hinab zu unserem Bungalow bzw. ich zur Restauranttoilette. Vom Menü esse ich nur die wirkliche leckere Gemüsesuppe. Mein Mann pickt noch etwas am Fleisch (Roulade). Uns schmeckt nicht mal mehr der Wein, zur Freude unserer Freunde, die unsere halbe Flasche noch zusätzlich leerten. Es folgte eine schlimme Nacht. Abwechselnd sind mein Mann und ich im Außenbereich. Teilweise weiß ich nicht, was ich zuerst machen soll…ich koche / trinke Magentee…wir nehmen Magen-Darm-Tropfen, später in der Nacht noch Immodium….nichts hilft. Ich beobachte träge die vorbeiziehenden Sterne, welche man durch das Dachfenster ziehen sieht. Später schrecke ich hoch, weil ich denke mein Mann leuchtet mir mit der Taschenlampe ins Gesicht…hihi, es war der fast volle Mond, der durchs Dachfenster lacht. Eigentlich wollten wir 5.30 Uhr aufstehen, weil 6.30 Uhr Treffpunkt zum Frühstück und 7 Uhr Abfahrt zu den Wüstenelefanten ist. Es klopft an unsere Türe und wir müssen leider absagen. Es ist uns unmöglich eine Tour zu unternehmen. Ich koche Tee und setze mich kurz auf die Terrasse, dann geht’s mit Elektrolyten Mischung wieder ins Bett. 10 Uhr gehen wir ins Restaurant, essen ein bisschen trocken Brot. Wir sind momentan die einzigen Gäste. Mitleidige Blicke des Personals sind uns sicher und wir werden nach unseren Essenswünschen gefragt. Am besten gar nichts oder was ganz leichtes – Kartoffelpüree ohne alles tönt gut. Gegen 11 Uhr kommen unsere Freunde zurück und erzählen sehr begeistert 2 große Elefantenherden mit Jungen gesehen zu haben. Wir verbringen die Mittagshitze in unserem klimatisierten Bungalow beim Lesen, dösen, Toilettengängen und schlafen. Auch Twyfelfontein muss ausfallen, so eine Wanderung trauen wir uns beide in diesem Zustand nicht zu – shit. Gegen 16 Uhr raffen wir uns doch noch auf und fahren 10 Min zum Damara Living Museum. Wir sind die letzten Gäste die Einlass bekommen – wollten gerade schließen. Es wird für uns getanzt, die Feuerherstellung erklärt uvm. Es ist immer noch heiß und wir sind auch gar nicht richtig bei der Sache. Nun setzen auch noch Magenkrämpfe ein. Nach reichlich 1 Stunde sind wir endlich wieder in unserem Bungalow.
Die Camp-Managerin macht sich auch Sorgen und steht 2 Mal vor der Tür und erkundigt sich. Sie wollte uns abends zum Dinner mit einem extra schönen Tisch, versteckt zwischen 2 Felsen mit Fackeln beleuchtet, überraschen. (wir hatten diesen Tisch am Abend zuvor schon bewundert) Wir lehnen dankend ab, da wir sowieso nichts essen können. Okay, wir kosten ein bisschen von dem Kartoffelpüree Die Nacht wird etwas entspannter und wir finden 2-3 Stunden Schlaf. Nach einem kargen Frühstück für uns (es gab aber alles was das Herz begehrt) nehmen wir Abschied von diesem wunderschönen Camp.
Wir waren echt froh uns in diesem schönen Camp bzw. klimatisierten Bungalow etwas erholen zu können, nur der außen liegende Sanitärbereich war bei Krankheit und der herrschenden Hitze eine Qual. Ein gewaschener Hillux steht zur Weiterfahrt bereit.
Camp Kipwe ist ein kleines, intimes und sehr chices Camp für nur 20 Gäste und eine absolute Empfehlung!
Hanne6'152 Beiträge · seit 200611. Dez. 2013 · #43
hallo Lotosblume,
mensch was für ein Pech, mit der Übelkeit - und wirklich schade, dass ihr diesen schönen Platz nicht geniessen konntet und die Wüstenelefanten, ich würde sagen,da müsst Ihr nochmals hin. Habt Ihr eine Idee wo Ihr Euch den Magen-Darm- verdorben habt , oder war es einfach nur die Hitze. Hoffe, es hat nicht allzulange angehalten. Liebe Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Hanne6'152 Beiträge · seit 200611. Dez. 2013 · #44
hallo Gerd,
da bin ich leider nicht Deiner Meinung, wenn man über einen ansässigen Agenten bucht, dass man Vorteile hat bei den Unterkünften und dieser dann wenn es nicht klappt es zum Besten regeln kann. Also wir buchen schon die ganzen Jahre selbst und es kann mal vorkommen, dass man ein Chalet nicht gut findet, bisher wurde uns immer geholfen uns zufrieden zu stellen, natürlich wenn alles wie bei Lotos- blüte voll ist - dann kann man auch kein anderes Zimmer bekommen. Liebe Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
LotusblumeThemenstarter1'933 Beiträge · seit 200911. Dez. 2013 · #45
Hallo Hanne, wir sind uns eigentlich sicher, dass es in der Country Lodge passiert ist. In unserem Zimmer stand Wasser zum Zähneputzen und es wurde explizit darauf hingewiesen, nicht das Leitungswasser zu trinken. Wir haben später auch keinen Salat angerührt. Nur der Gin Tonic war mit Eiswürfel und diese waren sicher nicht aus Mineralwasser hergestellt. Wir achten sonst immer genau darauf ohne Eis zu trinken - nur eben an diesem Abend nicht, wir kippten ihn wegen dem miesen Zimmer einfach runter ohne an die Eiswürfel zu denken. 😵 Natürlich kam auch noch die Hitze dazu.
Ich gebe dir Recht, schon wegen der Wüstenelefanten müssen wir noch Mal zum Camp Kipwe. Die Fotos von unseren Freunden sind der Hammer und diesen Kleinen möchte ich euch nicht vorenthalten
LotusblumeThemenstarter1'933 Beiträge · seit 200911. Dez. 2013 · #46
Sabine26 schrieb:Hallo Lotusblume, .... Opuwo Lodge klingt ja wirklich nicht toll. Gibt es dort Alternativen? ..... Stände ich vor Wahl, Hochzeitsreise in NZ oder Namibia würde ich mich auch schwer tun, weil uns NZ (wir waren auch, wie ihr, schon 2x dort) sehr gut gefallen hat, würden möglicherweise aber Namibia vorziehen. Alleine schon wegen des nicht soooo langen Fluges und bei drei Wochen Zeit, kann ich eure Wahl umso mehr verstehen. .... Liebe Grüße Sabine
Hallo Sabine, leider gibt es keine ansprechende Alternative. Die Ohakane Lodge war auch ausgebucht, aber die sah sowieso noch schlimmer aus.
Ja, Neuseeland ist schon ein Traumland und wir fliegen sicher wieder hin – evtl. schon im Dez./Jan. 2014. 🙂 Man kann NZ und NAM nicht miteinander vergleichen (außer den Anfangsbuchstaben). Irgendwie haben wir aber unsere Herzen in Namibia verloren. Wir haben viele tolle Länder unserer wunderschönen Erde bereist, aber nichts ist so magisch wie Namibia. Namibias Leere ist für uns eine Offenbarung - eine Seelenreise, gepaart mit grandiosen Landschaften und faszinierender Tierwelt. Und genau das waren die Zutaten für unsere herrliche Silberhochzeitsreise.
LotusblumeThemenstarter1'933 Beiträge · seit 200911. Dez. 2013 · #48
Hallo Annick, nach dem Brand im Restaurantbereich im Frühjahr 2012 wurden auch die Bungalows neu renoviert, ein großes rundes Fenster in der Decke für mehr Licht und mit Klimaanlage ausgestattet.
Der Kühlschrank fehlt zwar, aber man kann die Flaschen gut zum kühlen darauf abstellen.
Wir hatten im Vorfeld Mowani buchen wollen, aber da gibt’s es weder Kaffee-/Teezubereiter noch Klimaanlage im Zelt/Bungalow. Und ein weitere Vorteil gegenüber Mowani sind die nur 10, statt 15, Bungalows. Die Landschaft / Aussicht auf die Granitfelsen ist ja fast die Gleiche. Für uns die eindeutig bessere Wahl zumal ein bisschen günstiger und alle Mitarbeiter sehr freundlich und zuvorkommend waren 🙂 Naja WC hätte ich schon gerne, bei Magenproblemen, innen gehabt...
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200811. Dez. 2013 · #49
OFF TOPICS:
Hallo Hanne,
natürlich wenn alles wie bei Lotosblüte voll ist, - dann kann man auch kein anderes Zimmer bekommen.
schon beim Einchecken hatte ich darauf hingewiesen, dass wir Luxury Rooms gebucht und bezahlt hätten und mir wurde bestätigt, dass unsere Zimmer auch Luxury Rooms seien. Das kam mir anhand der Zimmernummern (es waren 50-er Nummern und die sind hinten) schon spanisch vor, aber ich bin dann erst mal zu den Zimmern gegangen. Als ich diese dann sah, habe ich gar nicht erst unser Gepäck ins Zimmer getragen, sondern bin gleich zur Rezeption. Da wurde ich dann damit beschieden, dass andere Zimmer nicht frei seien.
Und dann habe ich bei Eva angerufen und siehe da - ich brauchte nur mein Telefon an die Empfangsdame weiterzureichen und schon war alles klar.
Wenn ich selbst gebucht hätte, was ich aus Prinzip nicht mache, weil mir das zu viel Aufwand ist, hätte das bestimmt nicht geklappt.
Liebe Grüße von der sonnigen Atlantikküste Gerd
LotusblumeThemenstarter1'933 Beiträge · seit 200911. Dez. 2013 · #50
ach das tut mir so leid 😐 . Zuerst die Enttäuschung in der Opuwo Lodge und dann krank im Camp Kipwe 😐 😐 😐 . Ich hoffe dass es aber jetzt wieder bergauf geht ...
LotusblumeThemenstarter1'933 Beiträge · seit 200913. Dez. 2013 · #52
11.11.2013 Camp Kipwe – Farm Wüstenquell, 2 Ü HP Montainchalet (340 km = 5,5 Std.Fahrtzeit)
Unser gewaschener Hillux nimmt heute folgende Tour unter die Räder: D 2612 – D 2319 Sorrris Sorris – (D 2359 Stopp Brandberg) – Uis – D 1930 – D 3716 (Stopp Spitzkuppe) – D 1918 - B 2 (Usakos)–D 1914. Wiederum erwarten uns eine schöne Landschaften. Bei Sorris verfahren wir uns kurzzeitig und fahren ca. 30 km auf einer einspurigen Farmpiste. Der Brandberg weist uns aber in der flimmernden Hitze den richtigen Weg.
Brandbergmassiv
In Uis tanken wir und machen eine Pause vorm Supermarkt, da das Cafe leider geschlossen hat. Kaufen etwas Obst und Süßigkeiten. Leider haben wir einen stark alkoholisierten, zahnlosen Mann im Schlepptau. Erst nach einem energischen und lautstarken Anpfiff lässt er uns in Ruhe. Weiter geht’s zur Spitzkuppe. Eigentlich wollten wir ein bisschen wandern, aber es ist erstens schon 11 Uhr, die Hitze zu groß und mir wird heute immerzu schwindlig. Okay, machen wir wenigstens 1 Foto. Der Felsen ist tatsächlich aus Pappmaschee.
Später verteile ich, wie auf jeder Etappe, noch Obst und Süßigkeiten an Kinder am Straßenrand. Usakos hatte eine große Baustelle und ich suche vergeblich nach einer Apotheke. Das Bahnhof-Hotel sucht nach einem neuen Besitzer und geschlossen.
Nach 5-6 Farmtoren erreichen wir gegen 15 Uhr Wüstenquell. Wir werden herzlichst von Günter einen ambitioniertem Tier-/Landschaftsfilmer (für ARD und 3. Programme), welcher Olli oft auf der Farm unterstützt, empfangen. Olli sei irgendwo auf dem Farmgelände unterwegs. Wir bekommen unser obligatorisches Getränk, eine kleine Führung durchs Farmgelände mit Pool und unterhalten uns angeregt mit Günter. Sehr interessante Persönlichkeit. Wir erhalten unsere Schlüssel zum Red Rock und unsere Freunde für Klipdrift. Schon die Anfahrt ist klasse.
Aber als wir die Tür aufschließen und eintreten können wir unser Glück kaum fassen. Wow wie schön das hier ist und diese traumhafte Aussicht. Man spürt regelrecht das Herz und mit wie viel Liebe alles eingerichtet ist. Was mich etwas stört ist die wiederum außenliegende Toilette / Dusche /WC. Alles tip top sauber und gepflegt.
Wir genießen die Terrasse und trinken ein Schlückchen Wein. Die Männer gehen ein bisschen wandern – ich bleibe im Chalet und lege die Füße hoch.
Red Rock
in der Schlucht neben Red Rock
Red Rock von der Schlucht aus
Klipdrift
Nach einem fantastischen Sonnenuntergang fahren wir die 5 km zum Farmhaus.
Pool im Abendlich
Da wir nun keine Tabletten/Tropfen/Elektrolyte mehr haben, hoffe ich auf Gin Tonic. Das Essen, welches Olli für uns kochte, war mit das Beste unserer gesamten Reise. Mein Mann und ich versuchen das 1. Mal wieder etwas „richtiges“ zu essen. Später sitzt auch Olli mit uns am Tisch. Er ist sehr sympathisch und wir plaudern viel. Sei Frau mit Kindern wohnt in der Woche in Swakopmund, da die Kinder dort zur Schule gehen und ein Internat nicht in Frage kommt. Es kommen auch noch 2 Stachelschweine und ein Kappfuchs zu Besuch. Leider lag der Fotoapparat im Chalet. Nach einem Wodka pur (das muss helfen) fahren wir zurück in unser schönes Chalet. Wir sitzen noch lange auf unserer Terrasse und schlafen später sehr gut.
Am Morgen geht es meinem Mann wieder bestens. Nur bei mir halten die Darmprobleme an – wenigstens werden auch die Magenkrämpfe weniger. Gegen 8 Uhr wird uns ein leckeres Frühstück ins Chalet gebracht und stilvoll aufgebaut. Boah – klasse. Den Piccolo Sekt darf mein Mann alleine trinken.
Gegen 9 Uhr starten wir mit Günter und dem Farmhund zum Scince Drive. Was für ein schönes Fleckchen Erde hier ist. Wir sehen viele verschiedene Felsformationen und wunderschöne Felszeichnungen. Eine tolle Entschädigung für Twyfelfontein. Diese Farmrundfahrt ist unbedingte Empfehlung.
an einer Quelle
Adlerkopf
Den Nachmittag verbringen wir mit einem Spaziergang, lesen, dösen oder genießen unsere tolle Aussicht.
Zum Dinner erwartet uns ein mit Lagerfeuer und Fackeln beleuchteter Außenbereich. Das Menü ist wiederum sehr köstlich und auch ich esse nun etwas mehr. Da der Gin Tonic mir gestern gut bekommen ist, trinken wir noch 2 und wünschen Olli und Günter ein gute Nacht.
Farmhaus
Nach erholsamem Schlaf, packen wir unsere Sachen und fahren zum Frühstück zum Farmhaus. Alles da was man sich wünscht. Ich erzähle Olli noch, dass ich mich in seinem Erdmännchen Bettwäsche verliebt habe. Er ruft in Windhoek beim Großhandel an, gibt mir die Adresse, ich kann sie an unserem letzten Urlaubstag abholen. Klasse Service.
Schweren Herzens verabschieden wir uns von Olli (Günter ist schon zeitig weg – er fliegt zurück nach Deutschland). Olli, wir kommen auf alle Fälle wieder.
Wüstenquell ist mir eine 99%ige Empfehlung Wert (100% bei innenliegendem Sanitärbereich).
LotusblumeThemenstarter1'933 Beiträge · seit 200913. Dez. 2013 · #54
Guten Morgen Annick, ich kann dir versprechen, dass es dir gefallen würde. Auch ein Kühlschrank ist vorhanden. Hier habe ich auch keine Klimaanlage vermisst, da man rundum alle Fenster öffnen kann. Und ich möchte nochmals die absolute Sauberkeit (auch der vielen Fenster und Terrassentür) betonen 🙂
Hanne6'152 Beiträge · seit 200613. Dez. 2013 · #55
hallo Lotosblume,
wir waren 2010 3 Tage auf Wüstenquell hat uns dort super gut gefallen- obwohl die Zimmer im Farmhaus sehr einfach waren, aber die Umgebung war einfach ein Traum. Olli war da noch nicht auf Wüstenquell. Olli hat die Chalets wunderbar in die Landschaft integriert. So unterschiedlich sind die Geschmäcker, uns gefällt Aussendusche bzw. Nassbereich angrenzend an das Chalet zu haben wunderbar. Uns hat auf Koiimasis , dass WC und Dusche ohne Trennwand zum Zimmer ganz dolle gestört. Aber wenn es nur so Kleinigkeiten sind über die man stolpert , dann ist das doch super. Liebe Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
LotusblumeThemenstarter1'933 Beiträge · seit 200913. Dez. 2013 · #56
Hallo Hanne, Olli hat auch die Zimmer bzw. es sind Bungalows am Farmhaus neu renoviert. Alles tip top. Uns störte nur das außenliegende WC – ist nicht so toll, in der prallen Sonne. Und ich mag gar nicht daran denken, wenn es regnet…
2010 hatten wir einige Male innenliegende WC`s also ohne Tür o.ä.. Dusche/Badewanne im Zimmer ist ok, aber die Toilette, nene, das war für uns noch merkwürdiger.
Heute steht eine kurze Fahrtstrecke vor uns. Wir nehmen den südlichen Farmausgang und erreichen bald den Welwitscha drive. Diese hässlichen Pflanzen faszinieren mich immer wieder. Toiletten gibt’s auch.
Auch machen wir den obligatorischen Abstecher zur Mondlandschaft. Das getrübte Sonnenlicht lässt alles noch surrealer wirken.
Über die geteerte Sand verwehte C28 und durch eine dicke Nebelsuppe erreichen wir das kühle Swakopmund. Unser erster Weg: Apotheke. Schnell hat die PTA das richtige Medikament für mich. Sie ist sich vollkommen sicher, dass ab morgen keine Darmprobleme mehr auftreten – und sie soll Recht behalten. Wir finden auch ruck zuck unser Unterkunft, das Alternative Space. Es liegt in einer ruhigen, sauberen Straße am Ortseingang. Sibylle empfing uns herzlich und zeigte uns die Anlage. Unser Auto parkt im sicheren (hinter Mauern mit Stacheldraht) Hof. Alles ist sehr sauber und unsere Zimmer sind schön eingerichtet mit einer Badewanne im Zimmer 🤩 Dusche/WC separat (und nicht außen). Ich hatte mit Sybille per E-Mail vorher den Wäscheservice abgeklärt. Wir geben sicher 15 kg Wasche ab – unsere Freunde ca. 10 kg.
schönes, großes Zimmer
Loungebereich mit vielen Aktaufnahmen von Sybille
Gegen 11.30 Uhr fahren wir ins Zentrum und langsam findet auch die Sonne durch den Nebel. Wir kaufen bei Peters Antiquitäten einen schönen Kalender und noch ca. 20 Makalani Nüsse als Gastgeschenke für unsere Silberhochzeitsparty zu Hause. 19 $N/Stck. (Alle unsere Gäste waren von dem hübschen Mitbringsel begeistert!). Wir schlendern an der Jetty vorbei – herrlich frisch hier und wir atmen tief durch. Dann noch einen kleinen lunch im Brauhaus. Hat sehr gut geschmeckt.
oft fotografiertes Motiv
13.30 Uhr sind wir zurück im Alternativ und 10 Minuten später werden wir schon von Chris zur Wüstentour abgeholt. Wir sind insgesamt 10 Leute (ab 4 Personen werden die Touren auch nachmittags durchgeführt). Was soll ich viel schreiben, es gibt viele Berichte/Fotos im Forum darüber. Es war auch zum 2. Mal sehr interessant und dank Chris’ Entertainment sehr kurzweilig. Er findet diese kleinen Tiere mit sicherem Auge sehr schnell. Auch die Dünenfahrten machte wieder sehr viel Spaß. Einzig der starke Wind am Nachmittag und der damit verbundene Sandflug ist etwas störend…und Kameraschädigend.
Chris
Kurz vor 18 Uhr bringt uns Chris zurück zum Alternativ Space. Ich stelle fest, dass der Zoom meiner PowerShot nicht mehr geht – shit. Mein Mann versucht es paar Mal mit dem Fön –nichts geht mehr. Wir haben aber keine Zeit uns näher damit zu beschäftigen, wir müssen uns frisch machen und umziehen, wir haben ein date mit Gerd1942 ausm Forum.
Pünktlich 18.30 Uhr klingelt Gerd. Wir freuen uns persönlich kennenzulernen. Er und seine Frau lotsen uns zum Restaurant Wreck (Hotel Beach Lodge). Gerd hat einen schönen Fenstertisch bestellt und wir genießen den Sonnenuntergang mit Blick auf das Meer. Wir essen sehr gut und reden vieles über dieses und jenes mit den Beiden. Die Wüstentour hat uns aber sehr geschafft, so dass wir den geplanten Absacker im Zentrum ausfallen lassen. Es war ein geselliger Abend mit Gerlinde und Gerd. Vielen Dank Euch und wir wünschen Euch auf diesem Wege nochmals alles Gute!
Zurück im Alternative Space liegt unsere Wäsche sauber und gebügelt bereit – 150 $N für 15 kg – ein Schnäppchen. Müde fallen wir gegen 23 Uhr ins Bett – nicht ohne noch Mal an der Kamera rum zu fummeln – nix. Morgens erwartet uns ein Frühstück mit einer echt deutschen Auswahl – wow. Viele verschiedene Wurstsorten, Käse, Marmeladen, Kuchen, Müsli etc. Es steht alles auf den riesigen Esstisch, Eier kann man sich selbst braten/kochen. Wir unterhalten uns noch ein bisschen mit Sybille und ihrem Mann – sehr nette Gastgeber.
Ein optimales Preis-/Leistungsverhältnis, saubere Zimmer und die freundlichen Gastgeber machen das Alternative Space (obwohl nicht im Zentrum) zu einer sehr empfehlenswerten Unterkunft.
LotusblumeThemenstarter1'933 Beiträge · seit 200918. Dez. 2013 · #60
Mit Swakopmund haben wir „Bergfest“ auf unserer Reise durch Namibia – und es ist Zeit für eine Pause. Ich hoffe, der Reisebericht hat euch ein wenig Spaß und Neugierde auf die 2. Halbzeit gemacht.
Nun zieht es uns in die Berge mit viel Schnee und wir verabschieden uns in den Winterurlaub (Banff - Alberta).
Ich wünsche allen Danke-Drückern, Feedbackern und natürlich auch den „stillen“ Lesern meines Reiseberichts ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute für das neue Jahr!