5377 Km durch Namibia,Südafrika und KTP (Botswana)

Reisebericht 58 Antworten · 16,9k Aufrufe · gestartet 17. Nov. 2013 von Findus2009
3'383 Beiträge · seit 200924. Nov. 2013 · #21
Hallo Findus,

hab grad Euren Bericht nachgelesen und den ersten Tag seid Ihr ja in der Teufelskrallen-Lodge gewesen.

Auch wir hätten im März diesen Jahres zwei Nächte dort verbringen wollen, dank Air-Namibia und einer grad mal 25-stündigen Verspätung hatten wir dort leider nur eine Nacht, allerdings wurden wir Dank der Hilfe von Hanne, unserer Forumsfreundin, in die Red Dune Lodge verfrachtet. Das war natürlich toll, und mit "Tuffy" hatten wir den gleichen Spaß wir Ihr.

Die "Teufelskrallen-Lodge" haben wir uns am nächsten Tag angeschaut. Sehr schön, und ich kann mir gut vorstellen, dass der Weg raus vom Zelt und rüber ins Dusch und WC-Zelt eine lustige Sache für Euch war.

Viele Grüße und ich bin schon sehr gespannt auf Eure nächsten Abenteuer.
der bayern schorsch
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12 Beiträge · seit 201324. Nov. 2013 · #22
Hallo Findus

Eine schöne Ablenkung beim Zügelkisten auspacken mal etwas für die Seele tun. Freue mich sehr auf den Reisebericht von Euch.

😎 😄 😛

Arlette
Themenstarter108 Beiträge · seit 200924. Nov. 2013 · #23
Hallo bayern schorsch,

wir hatten im Vorfeld Deinen Reisebericht gelesen und waren über den unfreiwilligen Tausch der ersten Unterkunft "informiert".

Wir sind sehr froh, dass Air Namibia pünktlich abgeflogen (und natürlich auch angekommen ist), denn wir fanden den Aufenthalt auf der Teufelskrallen Lodge für den Empfang in Namibia so wunderschön, gerade weil die Zelte so abgelegen sind.

Die Red Dune Lodge ist mit Sicherheit komfortabler, einen kleinen Eindruck konnten wir gewinnen, aber wir waren doch froh, in der "Einöde" zu sein.

Aber schließlich konntet Ihr nichts für den Tausch ... AN ist immer für eine Überraschung gut. Wir warten seit 2008 auf einen Koffer, der irgendwie irgendwo auf der Strecke Kapstadt - Winhoek - Frankfurt mit AN verloren gegangen ist ....

Ich freue mich, dass Dir der Reisebericht gefällt, für uns war es ein sehr abwechslungsreicher Urlaub ...

Gruß

Petra
Themenstarter108 Beiträge · seit 200924. Nov. 2013 · #25
Da heute Sonntag ist und Ralf das Abendessen zubereitet (er ist halt der Koch ...) kann ich noch einen Reisebericht senden.

10. Tag Kgalagadi Lodge
(Do. 12.9.2013)

Puh, was für ein Tag. Wir kamen gut weg, aber die Straße bis Upington hatte viele Baustellen.


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Dort begann die Suche nach einer Bank, die Umtauscherei dauerte endlos, ich bruzzelte im Auto vor mich hin und mein Magen hing irgendwo. Nachdem ich einige Dinge zum Kauf angeboten bekam, ging ich auch in die kühle Bank. Endlich brachte mich mein Göttergatte zu Pick’n Pay, größerer Einkauf. Im nahe gelegenen Café dauerte es lange, bis endlich meine Riesenlasagne mit Salat und Toast kam. Aber es schmeckte sehr lecker, Ralf musste natürlich wieder meine Reste essen. Am Eingang von Pick’n Pay noch Pancakes zum Mitnehmen gekauft. Noch „kurz“, in den Bottlestore, noch ein bisschen Benzin und gefühlte Stunden später verließen wir Upington Richtung KTP.

In Askham besuchten wir das Café Diamant. Ralf bekam seinen Kaffee, ich einen Tee. Es war alles so schnuckelig, wir hätten da ewig sitzen können. Und da gab es wunderschöne Zuckerlöffel, aber leider nicht mehr zum Verkauf. Aber die Besitzerin war so nett und säuberte den ausgesuchten Löffel für uns und packte ihn liebevoll ein. Außerdem gab es noch Gamepie zum Mitnehmen, damit war das Abendessen gesichert.


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Nun war es noch kurzes Stück Pad bis zum Park. An der südafrikanischen Rezeption fragten wir nach Campsites. Nix mehr frei, wir sollten doch mal in Botswana fragen Die Antwort war kurz und bündig. Schreck, unser Auto darf doch nicht nach Botswana. Nein, kein Problem, dies ist grenzübergreifend. Also zur Botswana-Dame gedackelt, die auch bedenklich den Kopf schüttelte. „No Reservations?“ „No“. Wir sollen morgen wieder kommen. Hatten wir sowieso vorgehabt, denn kurz vor dem Park gibt es die Kgalagadi Lodge mit Campsite. Sie hatten etwas frei, wir hatten unser eigenes Bad. Ralf überlegte schon, ob er die Matratze aus dem Zelt holt und wir dort übernachten, groß genug war der Raum (und warm …)


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Aber wir entschlossen uns doch, im Zelt zu übernachten, außerdem krabbelte da so ein Zehntausendfüssler vorbei …


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Übernachtung: Kgalagadi Lodge, Campsite 220 Rand

Tageskilometer: 358


Einen schönen Abend noch

Petra
zuletzt bearbeitet 24. Nov. 2013
Themenstarter108 Beiträge · seit 200926. Nov. 2013 · #26
Champagner schrieb:
Findus2009 schrieb:
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Ein Affe, der lesen kann !!!! 🤩 😄 !

Danke für deinen schönen Bericht - das sieht sehr entspannt aus 😉 !

LG Bele
Tja, Bele, Affen sind intelligent, aber Rock Dassies nicht....



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Gruß

Petra
Themenstarter108 Beiträge · seit 200926. Nov. 2013 · #27
11. Tag Rooiputs, Botswana
(Fr. 13.9.2013)

Oh je, was für ein Tag. Die Nacht war gut, Frühstück gab es im Duschraum (mal wieder, diesmal aber unkompliziert ,,,,). Ralf zahlte unsere Campsite und fragte auch gleich, ob für die nächste Nacht etwas frei wäre, falls …

Dann fahren wir die 5 km zum Park. Die Botswana-Dame gab sich alle erdenkliche Mühe und schlussendlich haben wir 2 Übernachtungen in Rooiputs, einmal auf Platz 6, dann auf dem Reserveplatz.. Die 3. Nacht in Polentswa, auch auf dem Reserveplatz. Wir kommen ins Plaudern, sie fährt zum 10. Hochzeitstag im Dezember nach Nürnberg, maybe we will meet us … Sie schreibt uns eine E-Mail.

Dann beginnt der weitere Papierkrieg. Zur South African Immigration gegenüber, um den Aus- und Einreisestempel für Namibia zu bekommen. Zur Polizei, wieder zurück nach Botswana. Wir unterhalten uns noch über Mma Ramotswe (Krimi von Alexender Mc Call Smith) welches Begeisterung auslöste. Tja, dann können wir endlich in den Park einfahren. In Twee Rivieren tankten wir und der Reifendruck wird abgelassen, dann fahren wir nach Rooiputs und belegen unseren Platz, sehen Orxys, Gnus, Antilopen, Strauße und Erdhörnchen unterwegs.


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Das Plumsklo ist nicht so vertrauenserweckend, aber urig. Die Dusche wollen wir lieber nicht nutzen.


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Wir starten eine Rundfahrt über Kiliekrankie, kommen zu einem kleinem Museum – sieht aus wie in Irland. Auf dem Picknickplatz nähern sich uns die Erdhörnchen und fressen begeistert Apfel.


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Zurück zur Campsite, dass abendliche Geckokonzert beginnt. Wir trinken beide Ricoffy (ist genießbar), Ralf baut das Zelt auf und dann wird gegrillt.


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Übernachtung: Rooiputs, 280 Pula/Rand für 2 Nächte.

Tageskilometer: 130
zuletzt bearbeitet 26. Nov. 2013
Themenstarter108 Beiträge · seit 200927. Nov. 2013 · #28
12. Tag Rooiputs, Botswana
(Sa. 14.9.2013)

Puh, die Nacht war kalt. Wir wollen am nächsten Rastplatz frühstücken


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Da dort aber auf der Düne 2 Löwen liegen kommen wir erst später zu unserem
Frühstück. Wir verzichten angesichts der Nähe der Löwen auf etwas Essbares.


Ralf brät uns 2 Spiegeleier, lecker.


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Auf der Weiterfahrt sehen wir noch einen Geparden.



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Etwas weit weg, aber immerhin ...

Am nächsten Rastplatz kocht Ralf heißes Wasser (für Suppe und Kaffee) und wir fütterten die Erdhörnchen. Ein Mann sagt uns, dass die Kinder eine Schlange hinter der Damentoilette gesehen haben. Ah ja. Wir machen ein Nickerchen auf der Picknickbank, war vielleicht sicherer …


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Und zur Stärkung etwas "Einheimisches" ...


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Ein "Schwätzchen" zwischen Vögeln (sorry, keine Ahnung welche das sind)


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Etwas Ruhe - und Schatten - braucht der Schakal.

Tiere sahen wir: Oryx, Antilopen, Gnus, Schakal und Geier. Die Ausbeute ist also nicht so groß, wie wir es erhofft haben. Aber er gibt kaum Wasser und die Tiere sehen abgemagert aus.

Wir beziehen unseren Platz am Reservecamping, die Sonne geht so langsam unter und Ralf feuert an. Es ist schon eigenartig, so mitten im KTP, ohne Zäune, zu sein. Ralf stellt fest, dass die Alufolie zu Ende ist und läuft gefühlte 5 Minuten zum nächsten Nachbarn und bekommt dort auch Folie. Tja, hier würde man schnell zum Einkaufen fahren, aber in der Wildness geht es nicht - und eigentlich ist es wunderbar ...


Wir aßen Boerewors, Kartoffeln (im Feuer gegrillt) und Tomatensalat. Etwas ärgerlich finden wir, dass „unser“ Zeltplatz Nr. 6 unbesetzt bleibt.


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Übernachtung: Rooiputs, Reservecampingplatz

Tageskilometer: 220
zuletzt bearbeitet 27. Nov. 2013
Themenstarter108 Beiträge · seit 200929. Nov. 2013 · #29
13. Tag Polentswa, Botswana
(S0. 15.9.2013)


Auch diese Nacht war wieder sehr, sehr kalt, aber trocken. Wir verlassen unseren schönen Stellplatz mal wieder ohne Frühstück, denn wir wollen schließlich endlich mal mehr Tiere sehen ....

An der nächstgelegenen Wasserstelle in Rooiputs (150 Meter vom Camp entfernt) sehen wir sehr nah einen Löwen und beobachten ihn eine ganze Weile. Endlich mal eine Mietze. Das Herz schlägt höher.


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Ansonsten sahen wir: Maus (tja, wir sind auch mit Kleinigkeiten zufrieden ...) Oryx, Springböcke, Kuhantilope, Kudu.

Auf dem Rastplatz tummelt sich ein Schakal und genießt das Leben. Wir sind etwas vorsichtig, denn mit Schakalen kennen wir uns nicht so aus. Aber offensichtlich hat der arme Kerl "nur" Hunger.


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Zu Hause werden wir von Stubentigen verfolgt, aber in Südafrika ist es halt ein Schakal ....



Verschiedene Greifvögel gib es auch noch im Angebot, Gnus, Strauß.

Im Camp Nossob , dass man nicht umfahren kann, huscht eine gelbe Manguste an der Picknickstation herum.


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Hier tanken wir auch. Außerdem buchen wir einen Campingplatz für Mata Mata und zahlen auch gleich. Ralf bereitet unser Mittagessen zu (den „Rest“ Boerewors und Kartoffeln, Tomaten).


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Bei 3 Damen im Reinigungsraum können wir mit heißem Wasser spülen, auch ein Topfkratzer wird angereicht- wir sind auf dem Weg in den Luxus. 😎

Weiter geht die Fahrt nach Polentswa, wir fahren erst einmal locker am Hinweisschild vorbei. Wir schauen am Wasserloch nach Vierbeinern, absolut nix zu sehen.


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Zurück, den richtigen Abzweig gefunden und dann geht es per 4 x 4 durch tiefen Sand auf den Reservecampingplatz. Dieser ist absolut im Nirvana. Ralf schaufelt ein Loch für den Grill und sucht Steine, außerdem gibt es noch ein Loch für dringende Bedürfnisse. Immerhin haben wir Nachbarn, so fühlen wir uns nicht ganz so alleine.

Wir fahren nochmals zum Wasserloch, als Belohnung gibt es Warthogs. Wir geben auf, fahren zurück, Zeltaufbau und der „Grill“ wird angeworfen.


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Unser Gepäck war sehr umfassend, denn darin befand sich - für alle Fälle - auch ein Wassersack, der sich tagsüber erwärmt. So hatten wir zumindest lauwarmes Wasser.


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"Schnatternde" Petra .... Es ist halt kühl, auch mit Fleece und sehr nahem Feuer ...


Übernachtung: Polentswa, Reservecampingplatz, 140 Pula/Rand

Tageskilometer: 227
zuletzt bearbeitet 29. Nov. 2013
Themenstarter108 Beiträge · seit 200930. Nov. 2013 · #30
Eine Mitleserin aus dem engsten Familienkreis merkte an, dass meine Texte immer kürzer werden, aber ich denke, dies liegt auch am KTP (und an mir) ... Also gibt es heute mehr Text.

14. Tag Terra Rouge, Namibia
(Mo. 16.9.2013)

Wir sind wieder in Namibia. Juchuh, endlich wieder „zu Hause“.

Das Wasserloch in Polentswa war auch am Morgen tote Hose, ein Schakal jagte ein paar Vögel.

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Okay, meine geliebten Erdhörnchen waren auch zu sehen.


Die Nacht war wieder kalt, so fahren wir ereignislos nach Nossob und frühstücken dort. Ich will gerne über Bitterpan fahren, aber dies geht nicht, da wir keine Buchung dort haben. Man kann es auch kompliziert machen!!!

Also wieder die bewährte Strecke zurück, unterwegs gepicknickt und schließlich Mata Mata – ohne Giraffensichtungen, im Reiseführer steht, dass sie dort stehen 🤢 - erreicht.

Der Campingplatz war so eng und voll, ich sah im Geiste Männer mit Sandalen, Socken, kurzen Hosen, Feingerippten und einer Flasche Bier in der Hand, darauf hab ich so gar keine Lust. Und außerdem hatten wir die Nase voll vom KTP. Wir sind enttäuscht, denn wir hatten uns nach vielen anderen Berichten mehr Tiersichtungen versprochen.

Im Nachhinein hat uns der KTP mit seiner Ungezwungenheit und den einfachen Zeltplätzen in Botswana besser gefallen, als Etosha - von den Tieren mal abgesehen. KTP immer wieder und immer wieder Stellplätze in Botswana, denn diese sind so unkompliziert und man ist mitten in der Natur, ohne Zäune und herrlich einsam. Und in diesem Jahr ist das Wasser sehr knapp, deshalb wahrscheinlich auch die wenigen Tiersichtungen. Uns hat es auch gut gefallen, dass man überall aussteigen konnte, natürlich in der Nähe des Autos, man ist nicht so "festgepappt" wie in Etosha. Und "Viecher" hatten wir im Laufe der Reise noch genug ...

Wir reisen zum Erstaunen der Beamtin aus, füllten brav die Formulare aus, bekommen wieder einen Stempel. Die nächste Kontrolle betrifft das Wageninnere, da wird das Feuerholz beanstandet. Es wird uns aber nicht abgenommen, wir dürfen über die Grenze fahren. Der namibische Beamte fragt Ralf, ob er Waffen am Gürtel trage. Nein, es ist nur das gute Schweizer Taschenmesser und ein Letherman. Es gib keine weitere Kontrolle und so fahren wir mit unserem Feuerholz endlich wieder nach Namibia. Vorher tanken wir noch und bekommen wieder mehr Luft auf unsere Reifen.

Nach ca. 40 km hinter Mata Mata erreichten wir das Paradies Terra Rouge. Die Besitzer sind nicht da, aber das Personal sagt uns, wo der Camping zu finden ist. Zuerst sind wir die einzigsten Gäste auf der Campsite, heiß duschen, auch die Toiletten sind sehr sauber.

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Ein zweiter Camper stellt sich noch ein. Wunderbarer Sternenhimmel – leckeres Abendessen – was will Frau mehr? Terra Rouge - immer wieder!!!!

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Für die wirkliche Wiedergabe reicht unsere Kamera leider nicht aus.


Übernachtung: Terra Rouge, 200 NS

Tageskilometer: 263
zuletzt bearbeitet 30. Nov. 2013
Themenstarter108 Beiträge · seit 200902. Dez. 2013 · #31
Nun geht es weiter mit dem nächsten Tag, doch danach ist erst Mal Pause, da wir "leider" wieder in Urlaub fahren, immerhin in die Nähe von Afrika mit warmem Termperaturen ....



15. Tag Teufelskrallen Tented Lodge
(Di. 17.9.2013)

Nach knapp 2 Wochen kehren wir zu unserer ersten Übernachtung zurück, um damit auch den Mittelpunkt unserer Acht zu erreichen. Dieses Mal bekommen wir Zelt 2 zugewiesen, dies ist doch wesentlich kleiner, als Zelt 4 bis 6.

Der Abschied von Terra Rouge fiel uns schwer. Morgens lernten wir unsere freundlichen Gastgeber, Fam. Möller kennen.



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Gestern waren sie in Keetmanshoop, um ihre Kinder in die Schule zu bringen. Dies bedeutet, um 4 Uhr loszufahren (nachts) und am Abend zurückzukommen. Was für eine Strecke. Hanli Möller überlegt nun, homeschooling zu machen, denn die Fahrerei ist schon recht anstrengend, schließlich haben sie in erster Linie eine Schafzucht, die auch beaufsichtigt werden muss. Für 65 NS kauften wir jede Menge Springbock.
Sehr, sehr lecker.

Über Pads fahren wir nach Kalkrand, in einem „Supermarkt“ in Stampriet wollen wir einkaufen und mein Göttergatte braucht einen Kaffee und mein Magen etwas Essbares. Alles ist möglich, bis auf den Kaffee. Die Managerin des Marktes fragt uns, ob sie uns helfen kann und Ralf fragt nach Kaffee und ob wir hier etwas essen können. Natürlich geht das, im Angestelltenbereich wird ihm der Kaffee und leckere warme Blätterteigtaschen serviert, no problem. (Mir natürlich auch ...)


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In Kalkrand angekommen, brauchen wir einen Rock Shandy, den wir genüsslich am kalten Pool trinken.


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Dann fahren wir die 3 Kilometer zum Zelt und setzten uns dahinter - mit Blick auf den roten Kalahari Sand.


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Hier ist Schatten und wir können in Ruhe lesen und einfach loslassen. Das Abendessen ist dieses Mal leider nicht so gut wie die ersten beiden Male. Der Salat mit den Chicken Stripes ist noch lecker, dazu kommen dann weitere neuen Gäste - aus Sachsen. Herr im Himmel,
6 Sachsen auf einmal, dies ist schon hart.

Der Hauptgang (Beef) schmeckte nicht, dazu wieder halbgares Gemüse und Kartoffeln. Lediglich der Kürbis war wieder vorzüglich.

Wir kommen mit zwei netten Münchnern ins Gespräch, sie sind gerade in Namibia angekommen. Dann kommt unser Nachtisch, ein Fruchtkuchen, der leider noch arg gefroren ist. Aber gut, Ausrutscher kann es immer wieder geben.



Übernachtung: Teufelskrallen Tented Lodge, trotz des leicht missratenen Abendessen immer wieder gerne. 1160 NS für beide Personen

Tageskilometer: 321
zuletzt bearbeitet 02. Dez. 2013
6'152 Beiträge · seit 200602. Dez. 2013 · #32
hallo Findus,

wir waren letztes Jahr auf Terra Rouge - in einem festen Häuschen - wurden von
Pieter sehr herzlich empfangen und super gut bewirtet - auch hat er mit uns
eine ausgiebige Farmrundfahrt und Sundowner Tour gemacht, haben auch die
Campsite besichtigt - war alles tip top - Hannelie war auch bei uns in Keetmannshop bei den Kindern, aber auf dem Rückweg vom KTP haben wir
nochmals Station gemacht und sie kennen gelernt - sehr sehr herzlich, haben
dann noch ihre Mutter in Lüderitz besucht. Das ist auch ein Platz wo wir jeder-
zeit wieder hingehen würden.
Ja es ist schade, dass das Essen in der Teufelskrallen Lodge beim zweiten
Besuch nicht o.k. war , das hängt einem immer ein bisschen nach. Denn
das Abendessen als Abschluss von einem Tag sollte schon stimmig und
gut sein.
Nun Du wirst doch noch Deinen RB fertig bringen vorm Urlaub, zu dem ich
schon jetzt viel Spass wünsche mit vielen Eindrücken usw. und danach gibts
ja für uns daheimgebliebenen hoffentlich einen RB.
Liebe Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
2'772 Beiträge · seit 200602. Dez. 2013 · #33
Die Nacht war wieder kalt, so fahren wir ereignislos nach Nossob und frühstücken dort. Ich will gerne über Bitterpan fahren, aber dies geht nicht, da wir keine Buchung dort haben. Man kann es auch kompliziert machen!!!

Hallo Findus,

hier kann ich Deine Meinung absolut nicht teilen.
Bitterpan bucht man der Einsamkeit wegen und nicht um ein paar Kilometer auf dem Weg nach Mata Mata zu sparen. Ich fände es nicht sehr prickelnd, wenn andauernd Autos am Camp vorbeirauschen würden. Da man in Bitterpan keine Pirschfahrten machen kann wie in anderen Camps, ist man auch tagsüber im Camp und genießt die Ruhe.

Gruß
Pascalinah
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind. Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist. Fotobuch Caprivi/Botswana 2024: https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955 Fotobuch Kruger National Park 2025: https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
zuletzt bearbeitet 02. Dez. 2013
Themenstarter108 Beiträge · seit 200911. Dez. 2013 · #34
Hallo Pascalinah,

wir sind völlig unvorbereitet in den KTP gefahren und hatten deshalb auch keine gute Karte. Am Schalter von Botswana gab es eine schlecht lesbare Kopie, auf dieser war nicht erkennbar, welche Route befahren werden durfte und welche nicht.

Wir sind auch bei Kieliekrankie und Urikaruus, bzw. an den Hinweisschildern vorbeigekommen, keine Ahnung wie weit die Unterkünfte noch entfernt waren. Ähnliches nehme ich auch für Bitterpan an. Und ich hatte auch nicht den Eindruck, dass das Verkehrsaufkommen im KTP sehr hoch war - wir haben manchmal Kilometer weit kein Auto gesehen.

Gruß

Petra
Themenstarter108 Beiträge · seit 200911. Dez. 2013 · #35
So, unser Urlaub nahe Afrika ist leider wieder vorbei, aber so kann ich den Reisebericht weiter schreiben.

16. Tag Okambishi’s Rest, Usakos
(Mi. 18.9.2013)

Das Frühstück ist wieder gut. Wir verabschieden uns recht herzlich.


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Als ich dieses Jahr im Büro erzählte das wir nach Namibia reisen, sagte meine Kollegin, dass sie Brigitte Förster interviewt hätte, eine Bad Homburgerin, die nun mit ihrem Lebensgefährten auf einem Plot in der Nähe von Usakos lebt, einen zahmen Geparden hat (JA!!!!!!!!) und 2 Wohnungen als Self-Catering vermietet.

Wir schauten uns die Website an und traten sofort in Kontakt. Aus 2 Nächten wurden 3, dann schließlich 4 Nächte und Tage in einer komfortablen Wohnung mit wunderbarer Küche, die keine Wünsche offen ließ, liebevoll eingerichteter Wohnbereich, schönes Schlafzimmer und eine eigene Dusche und Toilette. Auf der Terrasse stehen genug Liegen zur Auswahl, besonders begeistert mich die Holzliege mit dem Auszug für Getränke. Ralf findet natürlich den Grill am besten. Und da gibt es noch zwei halbzahme Zebramangusten, die sich gerne streicheln ließen und Kambishi, der Cheetah, der im abgezäunten Gelände herumspazierte.

Die Fahrtstrecke zu Okambishi ist anstrengend. Bis Windhoek ist alles okay, doch dann finden wir die richtige Ausfahrt nicht, machen mal eine kleine Stadtrundfahrt, das Hotel Kalahari Sands gibt es noch (dort waren wir vor 5 Jahren). Doch der Parkplatz davor ist eine Baugrube, die Parkplätze und die ganzen Holzstände sind weg. Die Christuskirche ist noch vorhanden, das Museum ist fertig und sieht jetzt richtig chic aus, der Reiter ist noch da.


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Durch Zufall finden wir „unseren“ Spar wieder, kaufen wieder wie die Irren ein, Rotkraut und Klöße landeten u.a. auch im Einkaufswagen. Auch das Mittagessen wird dort eingenommen. Schließlich finden wir die C 28 um über den Bosua Pass zu fahren. Wer kam nur auf diese bescheuerte Idee??? Meine Wenigkeit.

Die Strecke ist wunderschön, aber die Pad ist in keinem guten Zustand. Ich fahre auch ein Stück, meinte aber zu meinem Mann, wenn ich in diesem „Tempo“ weiterfahre, erreichen wir Usakos heute nicht mehr. Also Fahrerwechsel, dann queren auf einmal Kudus und ein Junges die Straße, Baboons sehen wir auch, sowie Springböcke. Jubel, als wir den Pass endlich erreichen.


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Ab der Region Karibib wirde die Pad deutlich besser und wir kommen endlich vorwärts. Auf der ganzen Strecke von Windhoek nach Karibib kommt uns ein Auto entgegen. In Karibib bekommt unser Auto erstmal Nahrung und ich entdecke in der Tankstelle Farmduddler, schmeckt wie Almduddler, herrlich erfrischend.

Herzlicher Empfang durch Brigitte in Okambishi, durch den Zaun sehen wir auch schon den 8-jähringen Geparden Kambishi. Er schnurrt so vor sich hin, ach, ich hätte ihn knuddeln können.

Zum Abendessen gab es Springbock, Knödel und Rotkraut, welch ein Genuss.


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Übernachtung: Okambishi’s Rest, 3 km von Usakos entfernt, für 4 Nächte inkl. 2 Führungen 3600 NS für 2 Pers.

Tageskilometer: 478
zuletzt bearbeitet 11. Dez. 2013
Themenstarter108 Beiträge · seit 200912. Dez. 2013 · #36
17. Tag Okambishi’s Rest, Usakos
(Do. 19.9.2013)

„Ausruhetag“, kleiner Weg zu den halbzahmen Fuchmangusten, Herr und Frau Max, sind die putzig. Brigitte hat sie vor einigen Wochen aufgenommen und in Windeseile einen sehr großen Käfig für sie gebaut. Wenn sie richtig zahm sind, dürfen sie auch raus. Doch bisher musste sie "Lehrgeld" bezahlen, die Mangusten haben spitze Zähne und gute Krallen ... Aber jetzt lassen sie sich kraulen.


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Bei Ralf fühlen sich alle "Viecher" wohl ....


Brigitte packt uns ins Auto und zeigt uns Usakos. Bei der etwas versteckt gelegenen Metzgerin schlagen wir gnadenlos zu, hungern wollen wir schließlich nicht. Leichtes Mittagessen, die Boerewors muss zur Abwechslung mal in die Pfanne.
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Danach ist eine Mittagspause angesagt, bevor wir zu Brigitte, Jürgen und "Schmusetiger" Kambishi gehen.


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Es gibt leckere Crépes. Ah, endlich ist leichtes Knuddeln angesagt.

Irgendwie fressen unsere Katzen zu Hause brav ihr Dosen- oder Trockenfutter, doch hier giert der „Stubentiger“ nach Crépes und Leberwurst. Es ist so schön.


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Wir umrunden die Farm (Plot), dann wagen wir uns auf den Hausberg. Brigitte erklärt uns den ungefähren Weg.


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Herrliche Aussicht von oben, auch ein paar hübsche Steine finden wir.


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Und da schnauft auch noch die Eisenbahn vorbei.

Nach 1 ½ Std. kommen wir zurück, es gibt das restliche Abendessen von gestern (Weihnachten lässt grüßen ...)


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Okay, kein weihnachtliches Bild ... aber trotzdem wunderschön!!!





Übernachtung: Okambishi’s Rest, 3 km von Usakos entfernt

Tageskilometer: 0
zuletzt bearbeitet 12. Dez. 2013
5'479 Beiträge · seit 200912. Dez. 2013 · #37
Das sind Zebra-Mangusten. Die hätte ich auch gern geknuddelt.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Themenstarter108 Beiträge · seit 200912. Dez. 2013 · #38
Hallo Topobär,

ja, die beiden waren schon sehr knuddelig, aber den zahmen Geparden zu genießen war für mich noch schöner. Schade, dass so ein Tier "nur" in Afrika leben darf, zu Hause hätte ich auch gerne einen, aber ich gebe mich auch Stubentigern zufrieden.

Gruß

Petra
Themenstarter108 Beiträge · seit 200912. Dez. 2013 · #39
Da das Wetter heute winterlich grau ist erfreue ich mich (und andere hoffentlich auch) mit noch einem Tag ...

18. Tag Okambishi’s Rest, Usakos
(Fr. 20.9.2013)


Um 9 Uhr holt uns Brigitte ab.

Sie fährt uns zur Spitzkoppe.


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Dort steigen wir an verschiedenen Stellen aus, am Rock Pool (ohne Wasser), am wunderbaren Felsbogen mit Blick auf die Spitzkoppe. Einfach wundervoll, dort zu sitzen.


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Weiter zu einer Picknick-Felsplatte, Brigitte hat belegte Brote, Eier und Kuchen mitgebracht. Welch ein Genuss. Bisher mochte ich keinen Dill, aber diesen auf selbstgebackenes Brot mit Käse gelegt … Einfach nur lecker. Wir sehen viele Rock Dassies und auch Klippspringer, sowie Steinböcke?


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Zum Ende der Tour laufen wir unter einer Felsplatte durch, ein unglaubliches Erlebnis.


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Am Eingang zum Park ist shoppen angesagt, ein paar Mitbringsel wollten mit … (weil "Frau" es so will ...)


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(Der Stein im Hintergrund gehört nicht dazu, dieser liegt immer noch bei Brigitte!)

Auf der Rückfahrt war in Usakos der Steinhändler da und Brigitte handelt zäh mit ihm. Auch wir kaufen einen Stein, sieht halt hübsch aus, wir haben da keine Ahnung. An der Tankstelle kaufe ich einen Hamburger und Kartoffelsalat (köstlich) und natürlich die AZ.


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Abends sehen wir bei Kambishis Fütterung zu.


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Unser Abendessen besteht Gott sei Dank nicht aus rohem Fleisch und Knochen, sondern es gibt Tomaten/Gurkensalat, Gnocchis (sehr afrikanisch) und Oryxfilet.



Übernachtung: Okambishi’s Rest, 3 km von Usakos entfernt

Tageskilometer: 0
zuletzt bearbeitet 12. Dez. 2013
Themenstarter108 Beiträge · seit 200914. Dez. 2013 · #40
Danke an alle, die den "Danke" Button gedrückt haben und die "heimlichen" Mitleser, von denen ich immer wieder per Mail motiviert werde, weiter zu berichten.

19. Tag Okambishi’s Rest, Usakos
(Sa. 21.9.2013)


Brigitte holt uns wieder um 9 Uhr ab, unser Tagesziel ist die Farm Ameib.



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Liegt wirklich wunderschön, auch die gesamte Anlage sieht sehr einladend aus. Wir sehen Giraffen, Klippspringer, Warthogs und Kudus.

Zuerst fährt sie uns zu Elephants Head, sehr beeindruckend,



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dann zu Bull’s Party. Unglaublich, wie die gerundeten Steinbrocken da so liegen.


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Morgens ist es immer noch sehr frisch, doch im Laufe des Tages wird es warm. Das bewährte Picknick wird verzehrt, bevor es an den Aufstieg zur Philipps Cave ging, um den weißen Elefanten zu sehen. Ich schwächele an diesem Tag etwas und verdonnere meinen Mann mit Brigitte aufzusteigen.


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(Nein, dies ist nicht der weiße Elefant ...)


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(Auf Wunsch eines einzelnen Gatten stellen ich dieses Fotos nachträglich hinzu 🙂 )



Ich nutzte die Zeit um zu relaxen, innere Ruhe zu finden, es ist für mich traumhaft. Nach einer Stunde kommen Brigitte und Ralf wieder, wir fahren zur Farm zurück und gönnen uns in der Lappa einen Rock Shandy


Auf dem Rückweg sieht Brigitte aufgestapeltes Kameldornholz, welches zum Verkauf angeboten wird. Mein Mann bekam schon glasige Augen (wir haben einen Ofen zu Hause) und der Preis wird genannt. Es gäbe noch andere Interessenten. Doch wir können es nicht mitnehmen.


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Zurück auf Okambishi gibt Ralf keine Ruhe, bis Brigitte und er mit dem anderen Fahrzeug zurückfahren und das wirklich schöne Holz einladen können. Wenn es gegangen wäre, hätten wir anstatt unseren Klamotten das Holz hier zu Hause ausgepackt …


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Später gibt es Abendessen für Kambishi,


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dann grillen wir zusammen mit Brigitte und Jürgen, sitzen auf ihrer Terrasse und geniessen den Abend. Nach dem Essen darf Kambishi zu uns, sonst hätten wir beim Essen keine Ruhe gehabt. Ich hätte auch gerne einen Cheetah im Garten!!!!!


Übernachtung: Okambishi’s Rest, 3 km von Usakos entfernt

Tageskilometer: 0
zuletzt bearbeitet 15. Dez. 2013