MAMadagascarThemenstarter23 Beiträge · seit 200808. Nov. 2013 · #1Hallo zusammen
Für unsere Reise im 2014 nach ZA habe ich für die Zeit im Krüger Np folgendes im Sinn und wäre froh um Tipps inwiefern dies Distanztechnisch machbar ist:
Hazyview - Potholes – Blyde River Canyon – Orpen Gate KNP - Olifants:
Von Hazyview nach Orpen seien es 3 1/2h und von Orpen nach Olifants 4h (bei 25kmh).
Nach der Übernachtung anschliessende Fahrt durch den Park Richtung Süden wobei mir noch unklar ist ob Lower Sabie ein guter "Rastplatz" ist und ob die Strecke Olifants - Lower Sabie auch bei langsamen 25kmh und Zwischenstopps machbar ist.
Nach Übernachtung aus dem KNP raus und in die Bongani Lodge (Nähe Malelane Gate) für weitere Tierbeobachtung.
Nach 2 Übernachtungen in der Bongani Lodge hat uns ein Reisebüro empfohlen in Swasiland einen Stopp zu machen (Mbabane) und am anderen Tag weiter zum Falaza Game Park bei Hluhluwe zu fahren.
Gemäss Googlemaps sind es von der Bongani Lodge durch Swasiland zum Falaza Game Park knapp 500km. Hat jemand Erfahrung in wie weit diese Strecke auch in einer Fahrt machbar ist?
Besten Dank fürs Teilen eurer Erfahrung!
Madagascar
Günter Franz915 Beiträge · seit 201008. Nov. 2013 · #2Hallo,
von Hazyview aus kannst Du die Panoramaroute und deren Sehenswürdigkeiten gut an einem Tag abfahren.
Via Orpengate lägen das Orpencamp selbst und Satara weitaus näher wie Olifants. Schau Dir das mal auf einer Karte an. Wie kommst Du auf diese Route !?
Die Fahrzeiten hängen auch und vor allem davon ab welche Tierbegegnungen Du unterwegs haben wirst. Es sind keine Strecken die man einfach so abfährt wie außerhalb eines NP.
Verstehe ich das recht, dass Du in Olifants und Lower Sabie jeweils nur eine Nacht verbringen möchtest !?
Wenn ja dann würde ich auf dieses Unternehmen eher ganz verzichten wollen.
Was hast Du denn sonst noch so vor in SA ? Wieviel Tage stehen zur Verfügung ? Swasiland wären schon 1, besser 2 Übernachtungen wert, aber was erwartest Du von dem Land, insbesondere Mbabane !? Einfach nur durchfahren ist sicher möglich, aber was bringt es Dir dann hinsichtlich Swaziland selbst !? Denke in diesem Fall auch an die Grenzabfertigungen, die brauchen Zeit.
Hier dennoch der vorläufige Versuch eines Routenvorschlags für das angesprochene Gebiet:
Hazyview - Panoramaroute - 1 Üb.Raum Hoedspruit - Phalaborwagate - 1 Üb.Olifants - 1 Üb.Satara - 2 Üb.Lower Sabie.
Je nach Interessenlage 1-2 Üb.in Swaziland.
2 Üb.Hluhluwe-Imfolozi und dann weiter nach St.Lucia oder wie gewünscht !!!???
Gruß
Günter
MAMadagascarThemenstarter23 Beiträge · seit 200808. Nov. 2013 · #3Hallo Günter
Es sind 3 Wochen ZA geplant. Hauptinteresse sind Tiere und dann die Garden Route. Kurzfassung: Jo'burg landen und ab Richtung Krüger:
1. Nacht in Hazyview
2. über Panorama Route in den Krüger rein (hier geht es mir einfach darum die Sehenswürdigkeiten wie Gods Window, Blyder River etc zu sehen). Olifants wurde als das schönste Camp beschrieben, daher die Wahl des Ortes, bin aber flexibel. Satara wäre sicher auch möglich.
3. Tag im Park: Hauptinteresse sind Tierbeobachtungen, es soll Zeit bestehen auch einfach an einem Ort im Auto sitzen zu bleiben und abzuwarten oder bei Tiersichtung zu geniessen. Übernachtung evt. Lower Sabie?
4. & 5. Bongani Lode: Tagsüber im Krüger für Tierbeobachtungen.
6. Swasiland: Diese Station wurde empfohlen um keine allzu lange Strecke fahren zu müssen.
7. & 8 Falaza Game Park um von dort in den Hluhluwe gehen zu können.
9. Durban
Anschliessend Flug nach Port Elizabeth und Garden Route (Addo National Park, Knysna, Hermanus, Kapstadt).
Ich war bisher v.a. in Namibias Nationalpark und finde Tierbeobachtungen einfach toll, sprich sie sind mein Hauptinteresse. Deshalb auch mein Anliegen in der Zeit zwischen Jo'burg und Durban möglichst viel Zeit in Nationalparks zu verbringen um Möglichkeiten für Tierbeobachtungen zu sehen.
Gruss
Madagascar
M@rie1'680 Beiträge · seit 200708. Nov. 2013 · #4Hallo,
also Olifants lohnt sich m.E. nur, wenn man wirklich ein Bung mit View ergattert, ansonsten ist es nur ein grosses, trubeliges Camp - ich würde von daher auch eher Satara ansteuern.
*edit* bei der Strecke Olifants - Lower Sabie bleibt nicht die Zeit, einfach mal an einem Wasserloch stehen zu bleiben und zu gucken, bei der Strecke Satara - Lower Sabie kann zumindest am Sunset Dam (direkt bei LS) länger verweilt werden
In der Bongani Mountain Lodge wird nicht im Kruger gefahren, sondern im "eigenen Konzessionsgebiet", dem Mthethomusha Game Reserve gefahren - es ist eine private Lodge mit Full Board und inkludierten Game Drives.
Wenn mit Falaza der HI besucht werden soll, wäre das eine ungünstige Wahl, denn man braucht schon rd 45min - 1h um überhaupt ans Memorial Gate zu kommen - besser wären dann Übernachtungen direkt im Park, z.B. im Hilltop Camp.
Wir sind damals von der Bongani Mountain Lodge nach der Game Drive bis nach St. Lucia gefahren, ich selber in diesem Jahr von Skukuza nach St. Lucia - das ist entfernungsmässig gut mit dem Hilltop "vergleichbar" - ohne Zwischenübernachtung in Swazi. Wenn ihr also Zeit einsparen wollt/müsst, dann würde ich von der Bongani aus bis nach Komartiport fahren, um die (schnellere) Ost-Route durch Swazi zu fahren - ihr könntet dann am (späten) Nachmittag im Hilltop Camp sein.
lG und bleibt gesund! M@rie
M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012
"Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!"
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Travelboy705 Beiträge · seit 201008. Nov. 2013 · #5Hallo Madagascar,
die beschriebenen Sehenswürdigkeiten liegen VOR dem Krüger an der Panoramaroute.
Du solltest an der Panoramaroute einen Stopp machen, vielleicht im Forever Ressort am Blayde River, von da kannst du dann an 2 - 3 Tagen die Sehenswürdigkeiten abklappern.
Dann in den Krüger fahren und 3 Tage Satara oder Olifants, dann in den Süden nach Lower Sabie und auch 3 Tage bleiben.
Lower Sabie hat uns besser gefallen als die Camps im Norden, der Bewuchs ist hier niedriger und man sieht viel mehr Tiere als im Norden, wo sich die Tiere immer im hohen Busch verstecken.
Zwischenstation in Swaziland ist ein Erlebnis, ganz anders als SA. Im Mbabane NP kannst du dann mitten zwischen den "wilden" Tieren wandern - einfach toll - mach hier auch 2 Tage.
Dann direkt in den Hluhluwe und da auch noch mal 2 - 3 Tage bleiben.
Und anschließend habt ihr j noch den Addo Park und da solltet ihr auch mindestens 3 Tage planen.
Das halte ich für das Minimum an Aufenthaltstagen, weniger währe sehr, sehr schade.
Schau mal hier:
http://kleinwort.de/Volker
Seit 1996 bereisen wir die Welt mit dem Motorhome, zuerst USA - Canada - Australien - Neuseland und jetzt Afrika.
Günter Franz915 Beiträge · seit 201008. Nov. 2013 · #6Hallo Madagascar,
wenn Tiere Dein Hauptinteresse sind, würde ich wie hier schon vorgeschlagen je 3 Nächte in Satara und Lower Sabie verbringen. Unter Auslassung von Swaziland 2 Üb.Hluhluwe (Hilltop Camp, grandiose Lage), evtl. noch eine Nacht im Imfolozi Teil (Mpila Camp). Falaza mag schön sein, ich würde jedoch einen Aufenthalt innerhalb des Parks in jd.Fall vorziehen. Landschaftlich sehr abwechslunsreich und es sind ergiebige Tierbeobachtungen (Rhinos satt) möglich.
2 Nächte in St.Lucia (Bootsfahrt, Hippos und Krokos hautnah) könnten diesen Abschnitt der Reise abrunden. Tolle Küste. Besonders Cape Vidal.
Auf diese Weise könnten Euch ergiebige und zufriedenstellende Tierbeobachtungen nahezu sicher sein.
Bongani kenne ich nicht aus eigener Anschauung. Wäre aber bestimmt eine schöne Ergänzung zu den anderen Zielen.
Viel Spass bei der weiteren Planung wünscht
Günter
MAMadagascarThemenstarter23 Beiträge · seit 200808. Nov. 2013 · #7Danke an alle! Ich werde nun eure Ratschläge umsetzen und somit mehr Zeit im Krüger in Satara und Lower Sabie sowie im Hilltop Camp einplanen!
Eure Beiträge sind für Planende Gold wert!
Madagascar
Mickey-BGL205 Beiträge · seit 201309. Nov. 2013 · #8Hi Madagascar,
der Vorteil von den Übernachtungen im Park ist auch, daß du die Activities wie z.B. einen Morning Walk, Sunset oder Night Drive wesentlich einfacher machen kannst und dich auch nicht morgends am Gate in die Schlange stellen mußt. Optimal wäre für mich 3 Tage Satara (da du da auch die Möglichkeit hast, einen Tag weiter nördlich zu fahren und die andere Vegetation zu betrachten und es viele verschiedene Routenmöglichkeiten gibt), 2 Tage Lower Sabie und einen Tag am Schluß Crocodile Bridge - dann wärt ihr am letzten Tag schon am Rand des Parks. Auch hat so ein kleines Camp schon seinen eigenen Charme - Satara und Lower Sabie sind mit die größten Camps. Wenn Ihr mehrere Tage Krüger macht, könnt Ihr euch meines Erachtens den Addo evtl. komplett sparen. Die Tiervielfalt im Krüger ist einfach wesentlich höher.
Viel Spaß bei´m weiteren Planen
Michael
Strelitzie2'845 Beiträge · seit 201109. Nov. 2013 · #9Hallo Madagascar,
nur ungern widerspreche ich M@rie 🙂 - aber vom Falaza in den Hluhluwe sind wir morgens früh ca. 30 min gefahren - mit Guide aus dem Falaza. Wir waren um kurz vor 6.00 Uhr die Ersten, haben zwei Geparden, drei Löwen neben den üblichen "Verdächtigen" gesehen.
Und wir haben im Falaza selbst einen Game-Drive gebucht, der hat uns sehr gut gefallen! Es gibt dort einige Nashörner, der "Hausbulle" kommt fast jeden Nachmittag mitten ins Camp. 🙂
Das Camp selbst ist verbesserungswürdig - aber auf jeden Fall weitaus besser als Hilltop!
Den Addo an der Gardenroute würde ich aber, nach Krüger und Hluhluwe auf jeden Fall streichen - Du wirst vl. enttäuscht sein.
Da würde ich in St.Lucia den Isi.... 😉 auf jden Fall vorziehen!
Viele Grüße
Strelitzie