liberaThemenstarter64 Beiträge · seit 201223. Nov. 2013 · #21
13.10. Bambatsi Guest Farm - Ausflug zur Vingerklip Lodge
So, nach einer etwas längeren berufs- und familien-bedingten Pause, geht es heute wieder weiter. Wir sind den 2. Tag auf unserem Camp Biro. Wir trödeln beim Frühstück wieder mal etwas herum, bis wir gejagt von Hunderten von kleinen Fliegen wieder mal in brütender Hitze unser Zelt zusammenschlagen müssen. Danach sind wir schon wieder reif für ein erfrischendes Bad im Pool der Farm. Wir fahren daher zuerst runter zur Farm und beobachten noch etwas das Wasserloch. Dort ist zwar nicht viel los, aber drum herum sehen wir viele Giraffen. Allerdings zu weit weg für wirklich gute Fotos. Dafür versuche ich noch ein paar Bilder der Toko-Vögel zu schiessen.
Kurz vor Mittag machen wir uns auf den Weg zum Vingerklip. Die Fahrt dorthin ist toll und wieder sehen wir eine völlig neues Landschaftsbild.
Auf dem Weg sehen wir die Ugab Terrace Lodge und stellen uns vor, wie fantastisch die Aussicht von dort oben sein muss. Das wäre etwas für den nächsten Namibia Trip.
An der Lodge angekommen, stellen wir fest, dass es viel zu heiss ist um bis zum Vingerklip zu laufen. Statt dessen sehen wir uns die Vingerklip Lodge an und beschliessen dort zu lunchen. Es hat dort auch ein gut besuchtes Wasserloch zu sehen, an dem sich gerade Springböcke und Antilopen aufhalten.
Am späteren Nachmittag kehren wir zur Farm zurück, wo wir bis zum Abendessen bleiben.
Es ist ein wunderschöner Abend, wir sitzen mit Gerald und Inge und vier weiteren, sehr netten deutschen Gästen zusammen. Von den Angestellten gibt es vor dem Essen sogar noch eine Gesangseinlage. Später nehmen wir unsere Weingläser ans Lagerfeuer und plaudern noch etwas in die Nacht hinein. Als wir alle müde und schläfrig sind, fährt uns Gerald mit seinem antiken Geländewagen hoch zu unserem Camp.
liberaThemenstarter64 Beiträge · seit 201224. Nov. 2013 · #22
14.10.2013 Damaraland - Etosha NP, Okaukuejo
Heute morgen wissen wir, dass wir schnell machen müssen, bevor uns die Fliegen wieder zu arg nerven. Wir frühstücken daher zügig und packen rasch zusammen. Heute steht der Transfer zum Etosha an. Wir verabschieden uns noch kurz auf der Farm und machen uns auf den Weg. In Outjo legen wir einen Supermarkt-Stop ein und decken uns für die nächsten Tage mit Lebensmittel und Savanna Light ein (ich werde es zuhause vermissen!). Wir haben vor, im Etosha vor allem selbst zu kochen.
Nachmittags erreichen wir das Gate, schreiben uns ein und fahren direkt nach Okaukuejo. Während wir darauf warten uns einzuschreiben, verlangen unsere Jungs, die den Pool bereits entdeckt haben ihre Badesachen und machen sich gleich auf zu "ihrem" Wasserloch. Nick bekommen wir dort erst wieder weg, als ihn gegen Abend der Hunger zu unserem Campingplatz treibt. Am Platz begrüssen uns zwei freche Erdhörnchen, die auf ein paar feine Häppchen hoffen. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht aus versehen drauf treten.
Unser Platz ist neben einem riesigen Webervogelnest, bei dem ein grosses Kommen und Gehen herrscht. Ich hoffe, dass die in der Nacht keinen Radau mehr machen. In dem Nest hausen hunderte Vögel und es erstaunt mich immer wieder, wie das ganze Konstrukt so stabil wird.
Tatsächlich ist jemand zuhause!
Ich gehe noch kurz beim richtigen Wasserloch vorbei, es ist aber gerade nicht sehr viel los. Wir lassen es heute daher langsam angehen und kriechen recht früh ins Zelt. Nick und Tim haben am Pool andere Jungs kennengelernt und sind nun todmüde vom herumtollen. Na ja, wir werden in den nächsten Tagen sicherlich noch genügend Tiere sehen. Hoffe ich zumindest.
liberaThemenstarter64 Beiträge · seit 201224. Nov. 2013 · #23
15.10.2013 Etosha NP, Okaukuejo
So, heute solls jetzt endlich mal so richtig viele Tiere geben. Gleich nach Sonnenaufgang packen wir zusammen und machen uns auf den Weg. Schliesslich soll es auch nicht so heiss sein, wenn wir am Wasserloch stehen wollen um die Tiere in Ruhe zu beobachten. Den Motor sollte man dort ja abstellen, aber wenn es draussen 40 Grad hat, dann ist das nicht lange auszuhalten, also lieber früh los!
Es hat sich gelohnt:
Der kleine Olifant, war ein freches Kerlchen, der alle Springböcke und Kudus um sich herum verscheuchen wollte, was ihm aber nur teilweise gelang. Zwischendurch ist er dann immer wieder zwischen seine Mama und seine Tanten gehuscht um sich zu verstecken.
Plötzlich ändert sich die Stimmung am Wasserloch. Die Elefantendamen bilden eine Art Schutzmauer und nehmen den Kleinen zu sich in die Mitte. Die Springböcke und Antilopen hörten auf zu trinken und schauen sich nervös um.
Ich ahne den Grund und suche mit dem Fernglas das Gestrüpp weiter hinten ab. Und genau, da sind sie und begutachten ihr Mittag- oder Abendessen. Sie halten sich aber im Hintergrund und legen sich ein Weilchen später unter die Büsche.
Später auf der Rückfahrt zum Camp sehen wir noch diese beiden Damen, die aber nur faul herumliegen. Nach einiger Zeit geben wir die Hoffnung auf mehr Action auf und fahren zum Camp zurück.
Am Wasserloch im Restcamp ist heute auch einiges los und während die Männer sich am Pool verweilen, geniesse ich die Szenerie am Wasserloch.
Zum Abendessen haben wir heute noch einen Gast, der sich an den Krümeln bedient.
Als es dunkel wird, gehen Tim und ich zum Wasserloch. Nick wollte eigentlich so gerne noch ein Nashorn sehen, aber er war einfach zu müde und wollte ins Zelt. Tatsächlich stehen am Wasserloch ein paar Elefanten und kurz darauf kommt auch ein Spitzmaulnashorn. Ich renne schnell zurück zum Zelt um zu sehen ob Nick noch wach ist. Er schläft schon fest und ich weiss, dass es keinen Zweck hat. Ich weiss aber auch, dass es am nächsten Morgen Tränen geben wird, wenn er erfährt, dass wir "sein" Lieblingstier gesehen haben und er nicht. Armer Bub.
Champagner8'684 Beiträge · seit 201024. Nov. 2013 · #24
libera schrieb:
Danke für dieses nette Foto - der erste Lacher am frühen Morgen 😄 (der Husten hat mich aus dem Bett getrieben).
Wie war denn die Reaktion deiner Jungs auf die Tiere im Etosha NP (mal abgesehen vom verpassten Nashorn - an diese Reaktion mag ich gar nicht denken...) ?
Vielleicht geht's ja heute noch weiter mit dem Bericht? Würde mich freuen 🙂 !
liberaThemenstarter64 Beiträge · seit 201224. Nov. 2013 · #25
Hallo Bele, Tim, unser Grosser hat sich extrem auf die Tiere gefreut und hat auch immer selbst sehr viel fotografiert mit seiner kleinen Digitalkamera. Er schaut sich auch sehr gerne Tierdokus an und war dementsprechend fasziniert alles mal in Echt zu sehen. Bei Nick, unserem 8-jährigen kam es sehr darauf an, wieviel Action geboten war. Wenn die Löwen einfach nur unter dem Baum lagen, war es nach 10 min für ihn nicht mehr so interessant. Da war es dann immer gut, wenn er auf den längeren, uninteressanten Strecken ein lustiges Hörbuch zur Ablenkung hatte. Insgesamt hat es ihm im Etosha Park aber auch sehr gut gefallen, auch wenn für ihn die Highlights der Reise insgesamt etwas anders ausgesehen haben. Zum Beispiel die beiden Hunde, die er so lieb gewonnen hatte, oder die Erdhörnchen, mit denen er spielen konnte oder Erlebnisse mit anderen Kindern am Pool, die zählen in dem Alter fast noch etwas mehr. Ich hoffe, dass ich gegen Abend noch weiter im Bericht komme! Das Wetter lädt ja gerade dazu ein, sich an den Rechner zu setzen. LG libera
La Leona2'779 Beiträge · seit 200724. Nov. 2013 · #26
Hallo libera und family Danke für den kurzweiligen Bericht! Es ist absolut spannend wie wir Menschen unserem Alter entsprechend Afrika verschieden erleben und geniessen. Gerade weil du uns sowohl die Sicht des Erwachsenen als auch des Kindes gleichzeitig vermittelst ist dein Bericht so interessant.
Gruss Leona
liberaThemenstarter64 Beiträge · seit 201224. Nov. 2013 · #27
Danke Leona.
Ja, es ist wirklich spannend, wie unterschiedlich wir die Reise erlebt haben, oder wer welchen Ort zum Lieblingsplatz auserkoren hat. Mein älterer Sohn fand z.B. dass der Sossus Oasis Camping der allerschönste Camping der Reise war. Und der Sundowner-Drive dort der schönste Ausflug, obwohl es dort fast keine Tiere zu sehen gab, aber ihn hat das Licht am Abend und die roten Felsen und diese Stimmung mit der weiten Savanne am meisten beeindruckt. Für Nick hingegen war der schönste Ort die Solitaire Guest Farm mit den Hunden und Erdmännchen und bei mir das Camp Biro und die Bambatsi Farm.
So und nun mache ich mich an die nächste Etosha Etappe, und hoffe, dass noch der ein oder andere an Bord ist!
LG libera
liberaThemenstarter64 Beiträge · seit 201224. Nov. 2013 · #28
16.10.2013 Etosha, Fort Namutoni
Wie erwartet, ist die Stimmung beim Frühstück heute morgen eher mies. Nick bricht erst in Tränen aus, als er von unserer Nashorn-Sichtung erfährt und dann kommt die Wut. Er will überhaupt keine Tiere mehr sehen, Autofahren sei sowiso doof und überhaupt bleibe er heute den ganzen Tag am Pool. Seufz.... Dabei haben wir heute die grösste Etosha Etappe vor uns, weil wir nämlich bis nach Fort Namutoni wollen, was bedeutet, dass wir umgehend aufbrechen sollten und er erst gegen Abend in Fort Namutoni in den Pool kann. Wenn überhaupt, der Himmel ist bedeckt und es sieht eher nach Regen aus. Wir sind froh, dass die Sonne nicht zu sehen ist, denn so können wir länger ohne laufenden Motor bei offenem Fenster stehen bleiben. Doch erst müssen wir Nick dazu bringen ins Auto zu steigen. Das Einzige was mir jetzt noch einfällt, erzieherisch nicht unbedingt das Sinnvollste, ist der ipod! Nick steigt also gnädig ins Auto und beginnt umgehend Angry Birds zu spielen, ohne nach rechts und links zu schauen.
Erst beim Ausruf "Hyäne auf 11 Uhr" lässt er kurz den ipod sinken und schaut aus dem Fenster.
Diese wunderschöne Tüpfelhyäne lässt sich direkt am Strassenrand nieder und wir können sie ein Weilchen beobachten. Als wir weiterfahren wendet Nick sich wieder demonstrativ dem ipod zu.
Dieser Elefantenbulle scheint noch was Wichtiges vorzuhaben und muss sich erstmal stärken.
Plötzlich ein Aufschrei von Tim "STOOOOP NAASHOOORN". Nick lässt vor Schreck den ipod fallen und mein Mann tritt auf die Bremse und fährt zurück. Tatsächlich, direkt 3-4 Meter neben der Strasse hinter einem Busch steht ein grosses Nashorn. Das schickt uns wirklich der Himmel. Nick ist ganz aufgeregt und freut sich riesig. Ich bin total gerührt, es ist einer dieser speziellen Momente der Reise, die mir unvergesslich bleiben werden.
Von nun an ist die Stimmung wieder gut und wir können alle unbeschwert die folgenden Tiersichtungen geniessen. Der ipod wird wieder verstaut.
Wir essen in Halali etwas zu Mittag und merken, dass es draussen extrem schwül ist. So, als ob ein Gewitter in der Luft liegt.
Auf einem der nachfolgenden Wege sehen wir einige Greifvögel. Unter anderem dieser wunderschöne Adler, der uns im Nachhinein noch einen gehörigen Schreck eingejagt hat. Wir stehen erst ein Weilchen vor seinem Baum, um ihn zu beobachten und ein schönes Foto zu schiessen. Als wir wieder fahren, kommt er unvermittelt von hinten oben angeflogen und lässt sich fast im Sturzflug in paar Meter vor unserer Windschutzschreibe herunterfallen um gleich wieder aufzusteigen. Wir schreien alle vor Schreck auf, der Vogel ist breiter als unser Auto, und ich bin froh sind wir drinnen und nicht draussen!
Am späteren Nachmittag kommen wir schliesslich in Namutoni an und ich merke, dass mir die Schwüle etwas zu schaffen macht. Die Kinder zieht's gleich wieder zum Pool, während ich etwas schlaff herumhänge und mich zu nichts aufraffen kann. Als die Kinder vom Baden zurück kommen, fallen erste Regentropfen. Ich hab weder Lust zu kochen, noch Essen zu gehen. Am liebsten wäre ich jetzt alleine. Also schicke ich meine Männer ins Restaurant und lege mich mit meinem Buch ins Zelt und geniesse die Ruhe und die Tatsache, dass ich nun 2 ruhige Stunden vor mir habe, in denen niemand was von mir will.
Plötzlich kracht es und das Gewitter legt los. Aber so richtig. Ich bekomme Schiss und überlege mir ob es sicherer wäre, runter ins Auto zu sitzen. Manchmal kommt der Donnerschlag unmittelbar nach dem Blitz, es muss also sehr nah sein. Ich bleibe wo ich bin und hoffe, dass es schnell vorbei geht. Bald wird es wieder ruhiger und kurz bevor ich einschlafe kommt die Familie zurück. Ganz egoistisch stelle ich mich schlafend und überlasse es heute meinem Mann die Jungs ins Bett zu bringen 🙂
nice_197984 Beiträge · seit 201125. Nov. 2013 · #29
Hallo Libera, ich bin erst heute dazu gekommen deinen Bericht zu lesen. Wir waren in der gleichen Zeit in Namibia unterwegs, in der gleichen Nacht im Lake Oanob Resort, wir jedoch in einem Chalet. Und auf der Solitaire Guestfarm waren wir einen Tag vor euch, die Hunde und die Erdmännchen fand ich auch ganz klasse! Die scheinen die Schweizer zu mögen 😉 . Und auch wir haben mehrere Stopps in Solitaire eingelegt... Toller Bericht und ganz lässige Tiersichtungen hattet ihr im Etosha!
Ich freue mich auf die Fortsetzung, liebe Grüsse Nicole
liberaThemenstarter64 Beiträge · seit 201228. Nov. 2013 · #30
Hallo Nicole, ja die Hunde waren lustig. Der Eigner der Farm hat anscheinend auch zwei Jungs die unter der Woche im Internat sind, darum sind die Hunde so verspielt und sind es warscheinlich auch gewohnt am Pool auf die Kinder aufzupassen! Fortsetzung folgt bald, komme einfach unter der Woche fast nicht dazu! LG libera
dirkmandy290 Beiträge · seit 201028. Nov. 2013 · #31
Hallo Libera,
einen sehr, sehr, sehr schönen Reisebericht mit tollen Fotos stellst Du hier ins Forum! Gerade "entdeckt" und natürlich auf einen Rutsch verschlungen.
liberaThemenstarter64 Beiträge · seit 201228. Nov. 2013 · #32
17.10. Etosha, Namutoni - Mount Etjo, Mount Etjo Safari Lodge
So meine Lieben, jetzt geht es schon langsam zum Ende unserer schönen Reise zu. Nach einer unruhigen, gewittrigen Nacht packen wir am morgen zeitig zusammen. Zum letzten Mal steige ich auf das Dach um das Zelt zusammenzuklappen, denn heute werden wir uns noch etwas Luxus gönnen. Wir haben für eine Nacht ein grosses Familienzimmer in der Mount Etjo Safari Lodge gebucht und wollen früh ankommen um dort den Rest des Tages in schöner Umgebung zu relaxen.
Wir machen uns also auf den Weg in Richtung Otjiwarongo.
Auf dem Weg dorthin sehen wir unzählige Warzenschweinfamilien am Strassenrand und auch ab und zu mal ein herziges DikDik. In Otjiwarongo legen wir einen Mittagessen-Stop ein und düsen gleich darauf hin weiter. Die Strecke ist nicht sehr abwechslungsreich.
Bei Kalkfeld biegen wir von der geteerten Strasse ab auf die Pad in Richtung Mount Etjo und kommen so gegen 15 Uhr an. Die Begrüssung ist herzlich und sehr persönlich und wir sind einfach nur begeistert von dieser wunderschönen Lodge mit vielen Tieren, wohin man auch schaut. Mit einem Pritschenwagen wird unser Gepäck vom Auto zum Zimmer gebracht. Wir werden gleich gefragt, ob wir den Gamedrive mitmachen wollen. Wollen wir aber nicht - da hätten wir ja gar keine Zeit die Lodge zu geniessen. Wir wollen jetzt einfach nur relaxen! Nachts wollen wir dann allerdings noch zur Löwenfütterung mit.
Als die Tür zu unserem Zimmer aufgeht, gibt's erst ein mal ein kollektives WOW, nach vielen Tagen Dachzelt können wir uns im Moment keinen grösseren Luxus vorstellen als dieses Zimmer in dieser tollen Umgebung.
Direkt vor der Tür der Pool, der von unseren Experten auf der Stelle getestet werden muss. Auch hier, maximale Punktzahl auf der Bewertungsskala. 5 Minuten später sehen wir am Pool ein Pärchen sich die Augen reiben, als sie unsere Jungs entdecken. Die zwei waren bereits in Namutoni und auf Bambatsi gleichzeitig mit uns. Sie tun mir nun doch ein bischen leid, dass es ihnen einfach nie vergönnt ist, einen ruhigen Nachmittag am Pool zu verbringen. Ich mahne meine Jungs heute mal ein paar Dezibel runterzuschalten, was ihnen allerdings nur teilweise gelingt.
Weil es hier so wunderschön ist, muss ich einfach einige Eindrücke zeigen. Alle Fotos wurden mehr oder weniger unmittelbar auf dem Gelände direkt vor den Zimmern aufgenommen.
Gegen Abend als alle sich vor dem Sundowner im Zimmer etwas ausruhen, schnappe ich meine Kamera und will noch etwas nach draussen. Die Sonne und ein paar Gewitterwolken zauberten eine unglaubliche Stimmung und es zeigte sich zu alledem auch noch ein Regenbogen. Der ist auf dem Photo leider nicht ganz so gut drauf, in Echt war die Stimmung noch um einiges gigantischer:
Da musste ich natürlich gleich die Familie wieder aus dem Zimmer holen damit sie das Naturschauspiel auch zu Gesicht bekommen.
Nach dem leckern Abendessen im Stilvollen Ambiente gehen wir kurz auf's Zimmer um unsere Jacken zu holen und uns für die Löwenfütterung bereit zu machen. Wir werden mit einem offenen Safariwagen ca. 15-20 Minuten zur Fütterungsstelle gefahren. Dort ist eine Art Bunker mit Sehschlitzen hinter denen man unmittelbar das Geschehen verfolgen kann. Eine tote Antilope ist bereits am Boden, als das Löwenrudel hereinstürmt. Es gibt eine klare Hackordnung. Erst die Löwinnen, dann die jungen Männchen. Der Chef ein riesiger Löwenmähne lässt sich zwischendurch zwar mal blicken, scheint aber keinen Hunger zu haben. Wir erfahren vom Guide, dass der zur Zeit auf Brautschau sei und deswegen kaum frisst. Ob er wohl Liebeskummer hat?
Irgendwann ist von der Antilope wirklich gar nichts mehr übrig und die Löwen verziehen sich wieder und wir fahren mit sehr müden Kindern zurück und schlafen wunderbar in unseren grossen, weichen Betten.