Kamera/ Objektiv Empfehlung

25 Antworten · 4'998 Aufrufe · gestartet 02. Sept. 2013 von KaMaMe
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158 Beiträge · seit 200703. Sept. 2013 · #21
meine Meinung zu dem Thema (ich gehe nicht auf Modelle ein, da ich "das andere" System benutze):
  1. 300mm reichen in der Regel. Klar, mehr ist besser, aber auch teuer und schwer. Ich habe zwei Mal Namibia mit einem 70-300mm "gemacht" und dabei entstehen schon sehr gute Bilder. Jetzt habe ich auf ein 100-400mm aufgerüstet und natürlich ist das schärfer und schneller und kontrastreicher und lichtstärker. Aber das Ding ist ein ziemlicher Klopper 🤩
  2. Zweiter Body ist wichtig, die Gründe stind genannt. Im Urlaub ist ein Ersatz meist schwierig zu bekommen und die Staubproblematik ist Namibia... Ich habe, wenn die zweite Kamera im Einsatz ist den Weitwinkel auf der alten und das Tele-Zoom auf der neueren Kamera. Der ältere Body ist in der Regel etwas langsamer, aber Landschaften laufen auch nicht so schnell 😗
  3. Backup ist wirklich wichtig! Ich beschreibe meine (vielen) Karten pro Reise immer nur einmal und sichere sie abends zusätzlich auf einem Imagetank. Karten und Imagetank werden nicht zusammen verpackt! 😐
  4. Viele Speicherkarten mitnehmen! So was ist im Urlaub meist schlecht nach zu kaufen und nimmt nicht viel Platz weg. Und die Kartenpreise gehen im Rauschen der Reisekosten unter.
  5. Schnellen Objektivwechsel üben (wir erinnern uns: Staub!)
  6. Müllsäcke mitnehmen und damit auf Transfers die Kameratasche schützen. Ja, wieder der Staub! Evtl. auch den Objektivwechsel im Müllbeutel üben!
  7. Ein weicher Maler-Pinsel für die Kamera (zur Aussenreinigung! Staub oder Sand der draussen dransitzt will rein oder macht doofe Kratzer)
  8. Es gibt kleine Blasebälge (zum Beispiel Talkumfreie Ohrenduschen aus der Apotheke) mit deren Hilfe man den Sensor am Abend in aller Ruhe abpusten kann. Das kling evtl. kleinlich, aber glaube mir das bringt eine Menge
  9. RAW ist auf jeden Fall ein Option! Verdoppelt meist das benötigte Speichervolumen, aber du kannst im Nachhinein alles Mögliche mit den Bildern unternehmen. Gerade die Brillianz von Wüstenbildern wird häufig erst im Nachhinein erreicht, da die Belichtungsautomatik hier gerne mal was falsch macht. Oder Bilder Nachts am Wasserloch. Die Natriumdampfdrucklampen machen alles ziemlich orange. Mit RAW kann man den Weißabgleich nachher schön zu Hause machen! So werden auch die Rinos wieder grau und das Gras grün.
So das waren meine Weisheiten. Viel Spass und gute Fotos!

Holla
Themenstarter57 Beiträge · seit 201303. Sept. 2013 · #22
Oh man

also jetzt muss ich nochmal neu überlegen 🙂

Problem ist, das mein ganzes Geld schon für die Reise drauf geht und ich wirklich nur die günstigste Variante noch rausholen kann.

Werde wohl mal ein wenig googeln nun, nach günstigen gebrauchten Modellen, etc.

Ich Danke euch für die vielen tollen Ratschläge, jetzt liegt es wohl an mir, was ich tue 🙂
http://www.ticker.7910.org/deu
1'309 Beiträge · seit 200903. Sept. 2013 · #23
KaMaMe schrieb:Oh man

also jetzt muss ich nochmal neu überlegen 🙂

Problem ist, das mein ganzes Geld schon für die Reise drauf geht und ich wirklich nur die günstigste Variante noch rausholen kann.

Werde wohl mal ein wenig googeln nun, nach günstigen gebrauchten Modellen, etc.

Ich Danke euch für die vielen tollen Ratschläge, jetzt liegt es wohl an mir, was ich tue 🙂
Schau mal hier:
http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=1303241&highlight=D70s
Bei Amazon gibt's die D70s für ca. 160-170 €.

Wenn du bisher mit der D60 zufrieden warst und nicht das Gefühl hattest, dass du was anderes (ich sage bewusst nicht "besseres") brauchst, dann wird das auch in Namibia und Botswana so sein. Meine Bilder (siehe Signatur, Reisebricht Botswana 2010) sind durchweg mit der D70s und der D70 gemacht worden. Da war die Kamera auch schon "völlig veraltet" und ich habe mir die D70 kurz vor'm Urlaub noch für 'n Appel und 'n Ei dazugekauft.

Viele Grüße,
Nenette
Il n'y a pas un atome de cette poussière que je n'aime infiniment. Es gibt kein Atom in diesem Staub, das ich nicht unendlich liebe. (Elizabeth Riollet über Voi/Tsavo) Botswana 2010: http://nenette-f.over-blog.de/categorie-11610665.html Mein anderes Hobby: http://lauter-schoene-saetze.over-blog.com/
5 Beiträge · seit 201402. Feb. 2014 · #24
Hallo Holla

Kannst Due einen mobilen Speicher empfehlen ? (für 16 Tage Namibia 6d/60d, raw und jpeg kommt was zusammen...)

Danke Martin
47 Beiträge · seit 201303. Feb. 2014 · #25
Hi,

wenn's da was preiswertes gäbe (oder gar überhaupt) würde mich das auch interessieren. Aber ich denk bei eienm Preisvergleich mit einem gebrauchten Laptop oder Netbook macht das nicht so viel Sinn, vor allem weil man dort auch noch die Möglichkeit hat Bilder auszuwerten.

Viele Grüsse,

Andreas

P.S.: Das Eingangs von Guido (danke dafür) erwähnte Tamron 150-600 scheint ja ein Knüller zu sein, ist scheints überall schon ausverkauft, weil die 1. Testberichte vielversprechend waren. Ich komme nun wieder ins grübeln, ob ich mir noch 'ne Bridge für den oberen Brennweitenbereich zulege, oder dieses. 200mm mehr als das bisher von mir favorisierte Canon und annähernd gleichwertige Bildqualität (lt. Berichten) und sogar etwas günstiger. Na mal sehen was sich an der Bridge-Front noch tut, ich hab ja noch ein paar Monate Zeit 😉
1'366 Beiträge · seit 201103. Feb. 2014 · #26
Hallo,

dann möchte ich auch aml meinen senf zu dem Thema geben 😉
Hast Du schon einmal über einen Gebrauchtkaif nachgedacht? Du könntest das Objektiv direkt nach dem Urlaub wieder annähernd verlustfrei verkaufen. Das ist wirklich eine sehr gute Alternative, wenn man das Geld in der Kasse hätte.

Zu den Brennweiten.
Es kommt halt drauf an, was Du mitd en Bildern machen willst. Willst Du große Ausdrucke machen, dann benötigst du schon deine gesamten Pixel. Willst Du deine Bilder ejdoch nur im www präsentieren, kannst Du aus deinen gemachten Bildern noch extrem croppen.
Ich persönlich hatte mal mit einem 100-400 angefangen, das ich in 80% der Fälle am langen Ende benutzt habe, d.h. es war eigentlich zu kurz 😉 Ich muss jedoch auch dazu sagen, dass ich gerne Tierportraits fotografiere. Heute nutze ich dafür ein 500er mit 1.4er oder teilweise auch 2er Konverter. Für Übersichtsaufnahmen nutze ich meistens ein 70-200er. Was ich sehr wenig nutze, ist das UWW da man in den Nationalparks ja meistens nicht aus dem Auto steigen kann/darf. In Namibia dagegen hab ich das UWW öfter mal dran geschraubt 😉
Was ich eigentlich damit sagen will, du musst dich entscheiden, was deine Priorität ist und welche Ansprüche du an deine Fotos hast.
Empfehlen würde ich dir ein Zoom bis 400mm. ingesamt abgedeckter Brennweitenbereich 24-400mm (= 2 Objektive)

Denk mal über einen Gebrauchtkauf nach! Ein zweiter Body ist auch nicht verkehrt, da ersparst du dir das Objektiv zu wechseln und bist auch schneller bereit verschiedene Aufnahmesituationen abzudecken. Und wenn eine Kamera mal kaputt geht, hättest Du immer noch ein backup. 😉

Gruß

Thorsten
Gruß Thorsten :) Thorsten Hanewald Photography Auf den Spuren der Gnus - Tansanias Norden Zu Besuch im Angama Mara Camp (Mara Triangle) Masai Mara intensiv " Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway