OLolloThemenstarter57 Beiträge · seit 201030. Juli 2013 · #1
Hallo liebe Formis,
nachdem ich bei meiner Reisevorbereitung so viel Hilfe hier bekommen habe, möchte ich auf diesem Weg einige Erfahrungen weitergeben. Für die meissten Profis hier wird nichts wesentlich neues dabei sein aber vielleicht hilft es ja anderen Neulingen, die noch überlegen, ob und wie man nach Namibia fahren kann. Wir hatten trotz gründlichem Studiums der Beiträge noch viele triviale Fragen, die uns beschäftigten (obwohl die Antworten hier natürlich auch stehen). Deswegen lege ich den Schwerpunkt erst einmal auf die wesentlichen Dinge wie Auto, Strecke Unterkünfte usw. Falls Fragen sind, bitte einfache stellen. Ich werde versuchen, sie so gut wie möglich zu beantworten.
Gestartet sind wir am 27. Juni. Wir, das sind meine Ehefrau sowie unsere 10 jährige Tochter. Wir waren vor 2 Jahren bereits zusammen in Südafrika als Selbstfahrer und anschließend im Rahmen einer gebuchten Lodgesafari in Botswana und Simbabwe. D.h., viel Erfahrung mit Fahren auf Pads hatten wir nicht. Geflogen sind wir mit Lufthansa nach Johannesburg und von dort weiter mit SAA nach Windhuk. Wir hatten dadurch zwar einen langen Aufenthalt in JHB aber auch keinen Stress mit der Sorge, ob die Koffer ankommen. Ich war schon öfters dienstlich in Südafrika und habe bezüglich des Flugplans schon einiges erlebt. Außerdem nutzen wir die Zeit, um gleich Geld abzuheben. Ich würde mich auch nachträglich wieder für diese Variante entscheiden.
Um 14.20 landeten wir pünktlich in Windhuk und wurden hier von einem Mitarbeiter der Leihwagenfirma AfrikanTracks empfangen. Um es vorweg zu nehmen; ich kann die Firma ohne Einschränkung empfehlen. Wir hatten uns entschlossen einen Toyota Hillux (Doppelkabiner) zu nehmen. Wie schon öfters beschrieben, braucht man (zumindestens auf unserer Strecke) keinen 4x4. Ich würde ihn trotzdem jederzeit wieder mieten. Abgesehen von der erhöhten Sitzposition ist es auf den Pads kompfortabler. Und da wir schon im Dezember letzten Jahres gebucht hatten, war der Preis auch annehmbar. Wir haben volle Kaution gewählt. Im Falle eines Falles wäre man sowieso selbst dran Schuld, weil zu schnell gefahren oder unaufmerksam. GPS ist ebenfalls nicht nötig. Alle Straßen, die auf den Karten eingezeichnet sind, waren auch sehr gut ausgeschildert. Das Auto hatte zwar schon 120T km runter aber lief ohne Probleme (der Doppeltank war ebenfalls sehr beruhigend). Bei der Übergabe wurde alles genau erklärt, jede Beschädigung aufgezeichnet und auch darauf hingewiesen, was zur Not selbst bezahlt werden muss (Dellen und Beulen) und was normaler Verschleiß ist (Kratzer). Nach ca. 1 Stunde saßen wir im Auto und fuhren gleich die benachbarte Tankstelle an (Auto war leer und kann auch wieder leer abgegeben werden). Dann ging es weiter zum Gästehaus Casa Piccolo in Windhuk.
na dann freu ich mich mal auf morgen--- schön, dass Du einen Reisebericht schreibst - ist doch immer interessant was so jeder erlebt - wie er die Unter- künfte beurteilt - auf was Wert gelegt wurde usw Sonnige Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Wo konntet Ihr in Jo im Transit Geld ziehen? Meines Wissens gab es bis jetzt dort keinen ATM....
ausserhalb schon.........
mit Grüssen,
BMW
OLolloThemenstarter57 Beiträge · seit 201031. Juli 2013 · #4
Hier kommen jetzt weitere Eindrücke. Aber vorerst die Antwort an BMW: Dadurch, dass wir mit LH angereist und mit SA weitergeflogen sind, konnten wir die Koffer nicht durchchecken. Das bedeutete, dass wir durch die Immigrationcontrol sind, Koffer abgeholt haben und anschließend das Ganze wieder rückgängig, d.h. einchecken, Passkontrolle usw. Deswegen konnten wir im oberen Bereich des terminals fleißig Geld abheben. Das klingt zwar stressig, war es aber nicht, da wir wirklich genügend Zeit hatten (8.40 Uhr gelandet und 13.20 weiter nach Windhuk).
Wir waren dann gegen 16.00 im Casa Piccolo, wo wir freundlich empfangen wurden. Die Zimmer waren auch völlig o.k. (Das ist auch wirklich positiv gemeint). Anschließend fuhren wir noch in den benachbarten Supermarkt zum Einkaufen. Da wir keine Camper waren, beschränkte sich der Einkauf auf die allgemeinen Dinge wie Wasser und etwas zum Essen für tagsüber. Heike vom Casa Piccolo war uns behilflich bei der Tischbestellung für das Abendessen. Da es Freitag war, gestaltete dies sich als nicht so einfach. Letztendlich landeten wir im Restaurant Gourmet, wo es dann gutes Fleisch gab. Zum Fahren hatten wir keine Lust mehr, deshalb nahmen wir jeweils ein Taxi, welches vom Casa bzw. Restaurant bestellt wurde.
Am nächsten Tag gab es ein gutes Frühstück und gegen 10.00 ging es dann los. Das Wetter war herrlich, die Sonne leuchtete am blauen Himmel (wie während der gesamten Reise). Hinter Rehobot verließen wir dann die geteerte Straße. Zuerst war die Pad wirklich nicht berauschend. Mehr als 60 km/h war nicht drin. Aber nach einigen Kilometern waren die Dellen verschwunden und es fuhr sich leichter.
Ich denke die Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei ca. 80 km/h. Wie ich schon schrieb, die Ausschilderung war Klasse und so erreichten wir hinter Nauchas den Spreetshogte Pass. Hier erwartete uns eine wirklich Superaussicht. Das Befahren des Passes war überhaupt kein Problem.
Gegen 14.30 erreichten wir dann unsere Unterkunft Barchan Dune Retreat. Dies stellte sich als richtiges highleight heraus. Was da mitten in der Trockenheit für liebliche Unterkünfte geschaffen wurden, hat uns auch noch im Nachhinein begeistert.
Wim und Hannetjie begrüßten uns ganz herzlich und natürlich wurde erst einmal etwas gegen die staubige Kehle angeboten. Unsere Tochte erfreute sich an der Vielzahl der Tiere (neben Pferden und Hunden waren es besonders die Erdmännchen).
Das Abendessen wurde gemeinsam eingenommen. Alles schmeckte sehr gut und wir fühlten uns richtig gut aufgenommen. Auf dem Rückweg vom Haupthaus zur Unterkunft (ca. 200 m) genossen wir den wunderbaren Sternenhimmel.
Am nächsten Tag ging es dann in Richtung Sossusvlei. Natürlich hielten wir in Solitaire um den vielgelobten Apfelkuchen zu kosten. .. Der schmeckt wirklich !! Gegen 12.00 kamen wir an der gebuchten Sossusvleilodge an. Wir wollten eigentlich beide Tage in der Sossus Dune Lodge (innerhalb des Parks) verbringen. Aber bereits im September letzten Jahres war nur noch eine Nacht frei. Die Unterkunft war natürlich noch nicht fertig (haben wir auch nicht erwartet) aber wir konnten die Koffer schon einmal abstellen, uns an der Rezeption mit kalten Getränken versorgen (kostenlos) und sind anschließend zum Sesriem Canyon gefahren. Am Parkeingang holten wir uns gleich die Tickets für beide Tage (340N$). Dann liefen wir den Canyon in beide Richtungen.
Wir waren dabei völlig allein. Anschließend fuhren wir noch zur Elim-Düne und liefen auch diese in völliger Einsamkeit hoch. Der Kontrast zwischen rotem und weißem Sand ist schon beeindruckend.
Den Rest des Nachmittages verbrachten wir in der Lodge. Am Abend genossen wir einen Sundowner im Biergarten
und erfreuten uns anschließend an dem sehr guten Buffet mit 6 verschiedenen Sorten Wildfleisch (leider immer sehr dünn geschnitten und dadurch immer "durch"). Kaum war die Sonne weg, wurde es auch ziemlich frisch.
Nachher geht es dann weiter.
Fleur de Cap1'409 Beiträge · seit 201031. Juli 2013 · #5
Hallo Ollo,
ich bin dabei....mal vorsichtig gefragt: gibt´s auch ein paar Bilder? 😊 Wäre schön 😉
OLolloThemenstarter57 Beiträge · seit 201031. Juli 2013 · #6
Hallo Fleur,
du hast Recht. Mit Fotos macht es sich besser. Ich suche heute aus den 1700 Fotos entsprechende raus und so geht es dann morgen weiter. viele Grüße Dirk
OLolloThemenstarter57 Beiträge · seit 201001. Aug. 2013 · #7
Tut mir Leid, aber mit den Fotos klappt nicht. Nach einigen Minuten hochladen, bricht alles zusammen und ich muss von vorn anfangen. Ich habe es jetzt 3x versucht und jedes Mal das gleiche Resultat. Vielleicht könnt ihr mir ja helfen.
Also wir sind dann am nächsten Morgen um 6.00 aufgestanden und haben die Koffer an der Rezeption gelassen. Statt des Frühstücks in der Lodge hatten wir am Vortag einen Picknickkorb bestellt. Dieser stellte sich als große Kiste heraus. Später mehr dazu. Es war keine Schlange am Parkeingang und so konnten wir zügig durch das Tor und weiter. Auf dem 60km langen Weg zum Parkplatz sahen wir die Dünen so, wie man es von den Bildern kannte. Eine Seite im Schatten und die andere Seite in der Sonne.
Wir hatten natürlich auch überlegt, auf eine Düne zu steigen, entschlossen uns aber, durchzufahren. Am Parkplatz konnten wir direkt in einen Shuttle steigen und nach ca. 10 Minuten Fahrt liefen wir zum Dead Vlei. Wir fanden es überwältigend. Fast allein, vor den toten Bäumen und den Dünen. Das ergab eine außergewöhnliche Stimmung.
Mit dem Shuttle ging es wieder zurück zum Parkplatz, wo wir die Picknickkiste aufmachten. Also, hier blieben keine Wünsche offen. Obst, Säfte, Kaffee, Tee, Käse, Brot usw.
Auf dieser Art und Weise gestärkt, liefen wir noch zum Hidden Vlei. Man braucht ca. 45 min für die Strecke. Hier waren wir dann wirklich ganz allein. Auch das war ein Höhepunkt.
gegen 14.00 waren wir wieder zurück, nahem die Koffer und fuhren dann zur Sossusdune lodge innerhalb des Parks. Die Unterkünfte sind auf Stelzen. Das Auto stellt man auf einem Parkplatz ab und wird anschließend mit einem shuttle zur Rezeption gefahren. Obwohl es eine staatliche Lodge ist, waren alle Leute sehr freundlich und waren jederzeit ansprechbar. Uns hat die Unterkunft hier besser gefallen als in der Sossusvlei Lodge aber dafür konnte das Essen nicht ganz mithalten. Ich würde es vom Preis abhängig machen, wo man übernachtet bzw. ob der Wunsch besteht, den direkten Sonnenunter- bzw Sonnenaufgang an den Dünen zu sehen.
Den restlichen Nachmittag blieben wir dann in der Lodge (schließlich hat man mit Kind auch Verpflichtungen).
Fleur de Cap1'409 Beiträge · seit 201001. Aug. 2013 · #8
Das Bild darf nicht mehr als 800 x 600 Pixel aufweisen! Besser 800x600 Pixel, da dabei das Format rechteckig bleibt. Die Größe muss unter 150 kb liegen.!
Dann „Bild zum Anhängen auswählen“. Das entsprechende Bild aus dem eigenen Rechner aussuchen, auf „öffnen“ 1. Möglichkeit klicken, anschließend [img] anklicken/hinzufügen und schon hast Du ein Bild hochgeladen. In der Vorschau ist das Bild allerdings noch nicht sichtbar. Das eingestellte Bild kannst Du erst sehen, wenn Du den Button „Absenden“ angeklickt hast.
2. Möglichkeit
Wenn Du ein Bild unter Album einstellst, dann darf es max. bis 8 MB groß sein. Wenn Du das Bild dann unter Album betrachtest, steht unten links die Nummer des Fotos und zwar in eckigen Klammern statt runde: z.B. (foto: 19517). Wenn Du diesen Text mit der Nummer in eckiger Klammer in Deinem Beitrag einfügst, dann wird das Bild nach dem Absenden eingeblendet.
Solltest Du noch kein Album haben, dann geh auf „Meine Fotos“ (bei Design 1 links unten), anklicken, dann oben „Neues Album erstellen“ anklicken und zu guter letzt dann das Album benennen und zum Schluss auf den Button „Album erstellen“ klicken. Schon hast Du Dein eigenes Album erstellt.
Liebe Grüße Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
OLolloThemenstarter57 Beiträge · seit 201001. Aug. 2013 · #10
Super, klappt ja mit den Fotos. Vielen Dank für die Hilfe.
Am Dienstag, den 2. Juli sind wir wieder zeitig aufgestanden und ... nicht wieder in den Park gefahren. Nein, nach dem Frühstück ging es Richtung Swakopmund. Wir hielten natürlich wieder in Solitaire um uns etwas Kuchen für die lange Fahrt zu kaufen.
Die ersten 150 km waren ziemlich langweilig. Glücklicherweise ließ es sich gut fahren. Es war schon ein Höhepunkt, wenn ein Auto entgegen kam.
In Höhe des Kuiseb Passes veränderte sich die Landschaft (aber die Straße wurde dafür schlechter). Glücklicherweise haben wir ein komisches Hobby namens geocaching und so hatten wir ab und zu eine Pause in Form von "Dosensuchen".
Pünktlich vor Swakopmund (gegen 14. 30 kamen wir an) verschwand die Sonne hinter dem Hochnebel und es wurde spürbar kälter. In Swakopmund übernachteten wir in Meikes Gästehaus und fühlten uns pudelwohl. Wir schauten uns den Ort ein wenig an und aßen am Abend Unmengen an Fleisch in Kückis Pub.
Morgen geht es dann weiter.
OLolloThemenstarter57 Beiträge · seit 201002. Aug. 2013 · #11
So, jetzt geht es weiter.
Für den heutigen Mittwoch hatten wir im Vorfeld bei Mola Mola eine Ganztagestour gebucht. Wir fuhren also nach dem herrlichen Frühstück nach Walvis Bay und checkten dort ein. Wir waren auf einem recht kleinen Boot und hatten eine sehr unterhaltsame Bootsführerin. Die Tour am Vormittag dauerte ungefähr von 9 bis 12 Uhr und war überhaupt nicht langweilig. Aus Erfahrungen früherer Bootstouren weiß ich, dass nach einer gewissen Zeit die Luft raus ist. War hier überhaupt nicht der Fall. Natürlich sahen wir jede Menge Robben, die teilweise sogar an Bord kommen und Vögel als ständige Begleiter.
Es kam so in keiner Minute Langeweile auf. Gegen Mittag wurden wir dann auf einem Steg abgesetzt, wo zwei Landrover auf uns warteten. Jetzt ging es auf dem Landweg in Richtung Sandwich Harbour. Aber zuerst wurde uns in absoluter Schnelle ein richtig dekadentes Mittagessen in den Dünen gezaubert.
So gestärkt fuhren wir den ganzen Nachmittag durch die phantastische Dünenlandschaft. Man konnte wirklich viel lernen und Spaß hat es auch noch gemacht. Meine Tochter fühlte sich wie in der Achterbahn.
Uns hat diese Ganztagestour sehr gefallen. Als kleiner Tipp : warm anziehen !
Am Abend hatten wir in Swakopmund im Tug einen Tisch bestellt, da wir Appetit auf Fisch hatten. Ich bestellte ein Thunfischsteak und war nicht enttäuscht. Wir beschlossen, gleich am nächsten Tag hier wieder Essen zu gehen.
Als letztes spazierten wir noch in der Dunkelheit auf der Jetty. Es war ziemlich windig und so gab es schöne Wellen. Wir fanden den Tag Spitze.
wir werden dieses Jahr auch erstmals nach Namibia reisen und verfolgen gespannt deinen/euren Reisebericht. Herzlichen Dank für deine Mühe! 🙂
Liebe Grüße Simon und Ann-Kathrin
OLolloThemenstarter57 Beiträge · seit 201002. Aug. 2013 · #13
Hallo Simon + Ann-Kathrin, das freut uns, das es euch gefällt. Wenn ihr Fragen habt, bitte einfach stellen.
Für den Donnerstag hatten wir bei Chris ebenfalls eine Ganztagestour gebucht (sollte auch wirklich vorab gemacht werden). Dies war einer der Höhepunkte der Reise. Aus unserer Sicht ein Muss! Die Art und Weise, wie Chris zeigt, was man in einer scheinbar trostlosen Wüste alles findet ist wirklich beeindruckend.
Das ganze Ökosystem wird so erklärt, dass selbst unsere Tochte ganz interessiert zugehört hat. So verbrachten wir den ganzen Vormittag in den Dünen direkt hinter der Stadt.
Nach einem Mittagessen in Swakopmund ging es dann in eine völlig andere Art von Wüste. Diese scheinbare Mondlandschaft, die noch lebensfeindlicher wirkt ist natürlich auch voller Leben. Auch hier bekamen wir jede Menge Erklärungen auf unterhaltsamer Art.
Nie haben wir im Urlaub Geld sinnvoller ausgegeben. Ich kann die Ganztagestour wirklich nur empfehlen.
Am Abend gab es wieder ganz leckeres Essen im Tug.
..vielen Dank für den Bericht - auch wir haben unsere erste Namibiareise dieses Jahr noch vor uns und Deine Beschreibungen lassen die Vorfreude wachsen. Liebe Grüße DoNo
OLolloThemenstarter57 Beiträge · seit 201002. Aug. 2013 · #15
Am Freitag mussten wir uns von Meikes Gästehaus verabschieden. Wir haben uns dort sehr wohl gefühlt. Die heutige Etappe führte uns in das Erongo Gebiet. Der erste Stopp war aber schon direkt am ortsausgang an der alten Dampflokomotive Martin Luther. Wenn man schon einmal da ist, sollte man auch halten. Auf asphaltierter Strecke ging es recht zügig (bitte Geschwindigkeit einhalten, es wird kontrolliert) bis zur Spitzkoppe. Hier kamen wir gegen 11.00 Uhr an. Zuerst hielten wir natürlich an den Verkaufsständen für Mineralien. Dann muss man an einem Tor etwas Eintritt bezahlen. Eine Karte gibt es nicht, kann man sich aber vorher aus dem Internet runterladen.
Wir kraxelten selber ca. 3 bis 4 Stunden umher. Natürlich besichtigten wir den Felsbogen und erfreuten uns an unserem Hobby dem geocachen. Aufgrund verschiedener Dosen wurden wir so zu wirklich sehenswerten Orten geleitet. Die Felszeichnungen haben wir nicht besichtigt (eherlich gesagt, haben wir sie nicht gefunden). Dies geht wohl nur mit Führer ... aber wenn niemand da ist .... Wir haben aber später noch jede Menge Zeichnungen gesehen, so dass dies nicht weiter schlimm war. Wir genossen einfach nur die grandiose Landschaft.
Danach ging es kreuz und quer durch die Landschaft (aber wirklich alles gut ausgeschildert) zur Omandumba Farm, wo wir gegen 16.30 ankamen. Eine richtige Farm, so wie man es sich vorstellt. Ich gebe zu, zuerst haben wir ein bisschen komisch geschaut, als wir das Zimmer sahen. Sehr einfach, mit Kerzenlicht am Bett....usw. Aber um es vorweg zu nehmen, wir haben es keine Minute bereut, hier übernachtet zu haben. Angefangen mit dem gemeinsamen Abendessen und dem anschließenden Lagerfeuer, nie hat man eine besserer Gelegenheit sich über das Leben in Namibia zu unterhalten (zumindestes aus unserer 3 wöchigen Erfahrung). Wir fühlten uns bei Deike und Harald sofort gut aufgenommen. Dadurch hatten wir gar nicht das Verlangen, uns auf das Zimmer zurück zu ziehen. Also auch können wir die Farm empfehlen, wenn man Interesse hat, am Leben im Land. Abgesehen davon, dass es eine herrliche Landschaft ist. Aber davon mehr im Bericht vom nächsten Tag.
BarbaraZ133 Beiträge · seit 201302. Aug. 2013 · #16
Hallo Ollo, Auch ich möchte mich für den Bericht bedanken. Wir ( mein Mann, unsere zwei Söhne 7 und 9 Jahre und ich) starten am 15. August für (leider nur) 16 Tage. Ich hol mir die letzten Tipps aus deinen Beschreibungen, da wir ähnlich fahren. Wir fahren erst auf die Kambaku Logde, dann geht's zum Etosha ( zwei Übernachtungen vor und zwei im Etosha), dann zur Bambatsi Gästefarm, dann Swakopmund mit Wüstentour und bootstour, dann Sossoslvei und dann wieder nach Windhoek. Grüße Barbara
na siehste - klappt ja mit den Bildern. Engelstrompete weiß da am Besten Bescheid, die hat hier allen "das Laufen" beigebracht - mir auch. 😉
Dein Bericht und Deine Bilder gefallen mir sehr gut. Allein schon wegen Deinem Nachtfoto von der Jetty in Swakopmund müsste man wieder dorthin fahren. Aus dieser Perspektive hab ich´s noch nie probiert.
das hört sich ja nach einer sehr gelungenen Reise an. Danke für Deinen Bericht und die schönen Fotos. Auch wir haben die Tour mit Chris gemacht und waren total begeistert. Das Chamäleon sieht aber sehr wohlgenährt aus. Da hat Chris bestimmt wieder einen Käfer als Begrüßungsgeschenk spendiert. 😉
OLolloThemenstarter57 Beiträge · seit 201004. Aug. 2013 · #20
So, schnell vor dem Gang zum Bäcker noch ein weiterer Tag. @Ina: Natürlich gabes eine fette Made zur Belohnung von Chris
Für den Samstag hatten wir das Angebot von Deike und Haraldin Anspruch genommen und ließen uns die Farm zeigen. Aufgrund der Lage war dies im Prinzip eine Tour durch das Erongo-Gebiet.
Wir saßen hinten auf einem offenem Geländewagen und genossen die Landschaft. Deike führte uns zu den verschiedenstenPunkten u.a. auch zu den dortigen Campingstellplätzen (mit Dusche und WC). Einzelne Plätze herrlich am Fels .. da hätten wir uns auch vorstellen können, zu campen. Aber der eigentliche Höhepunkt waren natürlich die Felsmalereien. Für uns die ersten Malereien. Nach einigen Minuten Hineindenken in diese Art, war es erstaunlich, was man alles sehen konnte. Dazu die guten Erklärungen von Deike, wirklich lohnenswert.
Am Nachmittag statten wir den örtlichen Buschmännern einen Besuch ab. Eine Gruppe von ca. 15 Sun lebt dort und wir bekamen gezeigt, wie man Feuer und Seile macht und konnten alle mögliche Art von Fragen stellen.
Man kann dazu stehen wie man will. Wir fanden es sehr interessant (auch unsere Tochter) und die Buschmänner freuen sich über den Zusatzverdienst. Also eine klassische win-win Situation. Dass die Buschmänner nur für jeweils 3 Monate dort leben (dann kommen andere) und alle ihr Handy haben, wer will es ihnen verwehren? Wir kannten solche Cultural Villages aus Südafrika und fanden dieses hier viel besser. Am Abend saßen wir wir wieder lange am Lagerfeuer und fragten Deike und Harals Löcher in den Bauch. Dazu der herrliche Sternenhimmel, was braucht man mehr