Reisebericht

Reisebericht eines Namibia-Neulings

von ollo · begonnen 30. Juli 2013 · 17 Teile

Teil 130. Juli 2013
Hallo liebe Formis,

nachdem ich bei meiner Reisevorbereitung so viel Hilfe hier bekommen habe, möchte ich auf diesem Weg einige Erfahrungen weitergeben.
Für die meissten Profis hier wird nichts wesentlich neues dabei sein aber vielleicht hilft es ja anderen Neulingen, die noch überlegen, ob und wie man nach Namibia fahren kann. Wir hatten trotz gründlichem Studiums der Beiträge noch viele triviale Fragen, die uns beschäftigten (obwohl die Antworten hier natürlich auch stehen). Deswegen lege ich den Schwerpunkt erst einmal auf die wesentlichen Dinge wie Auto, Strecke Unterkünfte usw.
Falls Fragen sind, bitte einfache stellen. Ich werde versuchen, sie so gut wie möglich zu beantworten.

Gestartet sind wir am 27. Juni. Wir, das sind meine Ehefrau sowie unsere 10 jährige Tochter. Wir waren vor 2 Jahren bereits zusammen in Südafrika als Selbstfahrer und anschließend im Rahmen einer gebuchten Lodgesafari in Botswana und Simbabwe. D.h., viel Erfahrung mit Fahren auf Pads hatten wir nicht.
Geflogen sind wir mit Lufthansa nach Johannesburg und von dort weiter mit SAA nach Windhuk. Wir hatten dadurch zwar einen langen Aufenthalt in JHB aber auch keinen Stress mit der Sorge, ob die Koffer ankommen. Ich war schon öfters dienstlich in Südafrika und habe bezüglich des Flugplans schon einiges erlebt. Außerdem nutzen wir die Zeit, um gleich Geld abzuheben. Ich würde mich auch nachträglich wieder für diese Variante entscheiden.

Um 14.20 landeten wir pünktlich in Windhuk und wurden hier von einem Mitarbeiter der Leihwagenfirma AfrikanTracks empfangen. Um es vorweg zu nehmen; ich kann die Firma ohne Einschränkung empfehlen. Wir hatten uns entschlossen einen Toyota Hillux (Doppelkabiner) zu nehmen. Wie schon öfters beschrieben, braucht man (zumindestens auf unserer Strecke) keinen 4x4. Ich würde ihn trotzdem jederzeit wieder mieten. Abgesehen von der erhöhten Sitzposition ist es auf den Pads kompfortabler. Und da wir schon im Dezember letzten Jahres gebucht hatten, war der Preis auch annehmbar. Wir haben volle Kaution gewählt. Im Falle eines Falles wäre man sowieso selbst dran Schuld, weil zu schnell gefahren oder unaufmerksam. GPS ist ebenfalls nicht nötig. Alle Straßen, die auf den Karten eingezeichnet sind, waren auch sehr gut ausgeschildert.
Das Auto hatte zwar schon 120T km runter aber lief ohne Probleme (der Doppeltank war ebenfalls sehr beruhigend). Bei der Übergabe wurde alles genau erklärt, jede Beschädigung aufgezeichnet und auch darauf hingewiesen, was zur Not selbst bezahlt werden muss (Dellen und Beulen) und was normaler Verschleiß ist (Kratzer). Nach ca. 1 Stunde saßen wir im Auto und fuhren gleich die benachbarte Tankstelle an (Auto war leer und kann auch wieder leer abgegeben werden). Dann ging es weiter zum Gästehaus Casa Piccolo in Windhuk.

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Aber darüber dann morgen mehr.
Teil 231. Juli 2013
Hier kommen jetzt weitere Eindrücke. Aber vorerst die Antwort an BMW:
Dadurch, dass wir mit LH angereist und mit SA weitergeflogen sind, konnten wir die Koffer nicht durchchecken. Das bedeutete, dass wir durch die Immigrationcontrol sind, Koffer abgeholt haben und anschließend das Ganze wieder rückgängig, d.h. einchecken, Passkontrolle usw. Deswegen konnten wir im oberen Bereich des terminals fleißig Geld abheben. Das klingt zwar stressig, war es aber nicht, da wir wirklich genügend Zeit hatten (8.40 Uhr gelandet und 13.20 weiter nach Windhuk).

Wir waren dann gegen 16.00 im Casa Piccolo, wo wir freundlich empfangen wurden. Die Zimmer waren auch völlig o.k. (Das ist auch wirklich positiv gemeint). Anschließend fuhren wir noch in den benachbarten Supermarkt zum Einkaufen. Da wir keine Camper waren, beschränkte sich der Einkauf auf die allgemeinen Dinge wie Wasser und etwas zum Essen für tagsüber.
Heike vom Casa Piccolo war uns behilflich bei der Tischbestellung für das Abendessen. Da es Freitag war, gestaltete dies sich als nicht so einfach. Letztendlich landeten wir im Restaurant Gourmet, wo es dann gutes Fleisch gab. Zum Fahren hatten wir keine Lust mehr, deshalb nahmen wir jeweils ein Taxi, welches vom Casa bzw. Restaurant bestellt wurde.

Am nächsten Tag gab es ein gutes Frühstück und gegen 10.00 ging es dann los. Das Wetter war herrlich, die Sonne leuchtete am blauen Himmel (wie während der gesamten Reise). Hinter Rehobot verließen wir dann die geteerte Straße. Zuerst war die Pad wirklich nicht berauschend. Mehr als 60 km/h war nicht drin. Aber nach einigen Kilometern waren die Dellen verschwunden und es fuhr sich leichter.

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Ich denke die Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei ca. 80 km/h. Wie ich schon schrieb, die Ausschilderung war Klasse und so erreichten wir hinter Nauchas den Spreetshogte Pass. Hier erwartete uns eine wirklich Superaussicht. Das Befahren des Passes war überhaupt kein Problem.

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Gegen 14.30 erreichten wir dann unsere Unterkunft Barchan Dune Retreat. Dies stellte sich als richtiges highleight heraus. Was da mitten in der Trockenheit für liebliche Unterkünfte geschaffen wurden, hat uns auch noch im Nachhinein begeistert.

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Wim und Hannetjie begrüßten uns ganz herzlich und natürlich wurde erst einmal etwas gegen die staubige Kehle angeboten. Unsere Tochte erfreute sich an der Vielzahl der Tiere (neben Pferden und Hunden waren es besonders die Erdmännchen).

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Das Abendessen wurde gemeinsam eingenommen. Alles schmeckte sehr gut und wir fühlten uns richtig gut aufgenommen. Auf dem Rückweg vom Haupthaus zur Unterkunft (ca. 200 m) genossen wir den wunderbaren Sternenhimmel.

Am nächsten Tag ging es dann in Richtung Sossusvlei. Natürlich hielten wir in Solitaire um den vielgelobten Apfelkuchen zu kosten. .. Der schmeckt wirklich !!
Gegen 12.00 kamen wir an der gebuchten Sossusvleilodge an. Wir wollten eigentlich beide Tage in der Sossus Dune Lodge (innerhalb des Parks) verbringen. Aber bereits im September letzten Jahres war nur noch eine Nacht frei. Die Unterkunft war natürlich noch nicht fertig (haben wir auch nicht erwartet) aber wir konnten die Koffer schon einmal abstellen, uns an der Rezeption mit kalten Getränken versorgen (kostenlos) und sind anschließend zum Sesriem Canyon gefahren.
Am Parkeingang holten wir uns gleich die Tickets für beide Tage (340N$). Dann liefen wir den Canyon in beide Richtungen.

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Wir waren dabei völlig allein. Anschließend fuhren wir noch zur Elim-Düne und liefen auch diese in völliger Einsamkeit hoch. Der Kontrast zwischen rotem und weißem Sand ist schon beeindruckend.

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Den Rest des Nachmittages verbrachten wir in der Lodge. Am Abend genossen wir einen Sundowner im Biergarten

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und erfreuten uns anschließend an dem sehr guten Buffet mit 6 verschiedenen Sorten Wildfleisch (leider immer sehr dünn geschnitten und dadurch immer "durch"). Kaum war die Sonne weg, wurde es auch ziemlich frisch.

Nachher geht es dann weiter.
Teil 301. Aug. 2013
Tut mir Leid, aber mit den Fotos klappt nicht. Nach einigen Minuten hochladen, bricht alles zusammen und ich muss von vorn anfangen. Ich habe es jetzt 3x versucht und jedes Mal das gleiche Resultat. Vielleicht könnt ihr mir ja helfen.

Also wir sind dann am nächsten Morgen um 6.00 aufgestanden und haben die Koffer an der Rezeption gelassen. Statt des Frühstücks in der Lodge hatten wir am Vortag einen Picknickkorb bestellt. Dieser stellte sich als große Kiste heraus. Später mehr dazu.
Es war keine Schlange am Parkeingang und so konnten wir zügig durch das Tor und weiter. Auf dem 60km langen Weg zum Parkplatz sahen wir die Dünen so, wie man es von den Bildern kannte. Eine Seite im Schatten und die andere Seite in der Sonne.

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Wir hatten natürlich auch überlegt, auf eine Düne zu steigen, entschlossen uns aber, durchzufahren. Am Parkplatz konnten wir direkt in einen Shuttle steigen und nach ca. 10 Minuten Fahrt liefen wir zum Dead Vlei. Wir fanden es überwältigend. Fast allein, vor den toten Bäumen und den Dünen. Das ergab eine außergewöhnliche Stimmung.

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Mit dem Shuttle ging es wieder zurück zum Parkplatz, wo wir die Picknickkiste aufmachten. Also, hier blieben keine Wünsche offen. Obst, Säfte, Kaffee, Tee, Käse, Brot usw.

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Auf dieser Art und Weise gestärkt, liefen wir noch zum Hidden Vlei. Man braucht ca. 45 min für die Strecke. Hier waren wir dann wirklich ganz allein. Auch das war ein Höhepunkt.

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gegen 14.00 waren wir wieder zurück, nahem die Koffer und fuhren dann zur Sossusdune lodge innerhalb des Parks. Die Unterkünfte sind auf Stelzen. Das Auto stellt man auf einem Parkplatz ab und wird anschließend mit einem shuttle zur Rezeption gefahren. Obwohl es eine staatliche Lodge ist, waren alle Leute sehr freundlich und waren jederzeit ansprechbar. Uns hat die Unterkunft hier besser gefallen als in der Sossusvlei Lodge aber dafür konnte das Essen nicht ganz mithalten. Ich würde es vom Preis abhängig machen, wo man übernachtet bzw. ob der Wunsch besteht, den direkten Sonnenunter- bzw Sonnenaufgang an den Dünen zu sehen.

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Den restlichen Nachmittag blieben wir dann in der Lodge (schließlich hat man mit Kind auch Verpflichtungen).
Teil 402. Aug. 2013
So, jetzt geht es weiter.

Für den heutigen Mittwoch hatten wir im Vorfeld bei Mola Mola eine Ganztagestour gebucht. Wir fuhren also nach dem herrlichen Frühstück nach Walvis Bay und checkten dort ein. Wir waren auf einem recht kleinen Boot und hatten eine sehr unterhaltsame Bootsführerin. Die Tour am Vormittag dauerte ungefähr von 9 bis 12 Uhr und war überhaupt nicht langweilig. Aus Erfahrungen früherer Bootstouren weiß ich, dass nach einer gewissen Zeit die Luft raus ist. War hier überhaupt nicht der Fall. Natürlich sahen wir jede Menge Robben, die teilweise sogar an Bord kommen und Vögel als ständige Begleiter.

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Es kam so in keiner Minute Langeweile auf. Gegen Mittag wurden wir dann auf einem Steg abgesetzt, wo zwei Landrover auf uns warteten. Jetzt ging es auf dem Landweg in Richtung Sandwich Harbour.
Aber zuerst wurde uns in absoluter Schnelle ein richtig dekadentes Mittagessen in den Dünen gezaubert.


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So gestärkt fuhren wir den ganzen Nachmittag durch die phantastische Dünenlandschaft. Man konnte wirklich viel lernen und Spaß hat es auch noch gemacht. Meine Tochter fühlte sich wie in der Achterbahn.


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Uns hat diese Ganztagestour sehr gefallen. Als kleiner Tipp : warm anziehen !

Am Abend hatten wir in Swakopmund im Tug einen Tisch bestellt, da wir Appetit auf Fisch hatten. Ich bestellte ein Thunfischsteak und war nicht enttäuscht. Wir beschlossen, gleich am nächsten Tag hier wieder Essen zu gehen.


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Als letztes spazierten wir noch in der Dunkelheit auf der Jetty. Es war ziemlich windig und so gab es schöne Wellen. Wir fanden den Tag Spitze.
Teil 504. Aug. 2013
So, schnell vor dem Gang zum Bäcker noch ein weiterer Tag.
@Ina: Natürlich gabes eine fette Made zur Belohnung von Chris

Für den Samstag hatten wir das Angebot von Deike und Haraldin Anspruch genommen und ließen uns die Farm zeigen. Aufgrund der Lage war dies im Prinzip eine Tour durch das Erongo-Gebiet.

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Wir saßen hinten auf einem offenem Geländewagen und genossen die Landschaft. Deike führte uns zu den verschiedenstenPunkten u.a. auch zu den dortigen Campingstellplätzen (mit Dusche und WC). Einzelne Plätze herrlich am Fels .. da hätten wir uns auch vorstellen können, zu campen.
Aber der eigentliche Höhepunkt waren natürlich die Felsmalereien. Für uns die ersten Malereien. Nach einigen Minuten Hineindenken in diese Art, war es erstaunlich, was man alles sehen konnte. Dazu die guten Erklärungen von Deike, wirklich lohnenswert.

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Am Nachmittag statten wir den örtlichen Buschmännern einen Besuch ab. Eine Gruppe von ca. 15 Sun lebt dort und wir bekamen gezeigt, wie man Feuer und Seile macht und konnten alle mögliche Art von Fragen stellen.

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Man kann dazu stehen wie man will. Wir fanden es sehr interessant (auch unsere Tochter) und die Buschmänner freuen sich über den Zusatzverdienst. Also eine klassische win-win Situation. Dass die Buschmänner nur für jeweils 3 Monate dort leben (dann kommen andere) und alle ihr Handy haben, wer will es ihnen verwehren? Wir kannten solche Cultural Villages aus Südafrika und fanden dieses hier viel besser.
Am Abend saßen wir wir wieder lange am Lagerfeuer und fragten Deike und Harals Löcher in den Bauch. Dazu der herrliche Sternenhimmel, was braucht man mehr
Teil 604. Aug. 2013
Am Sonntag fuhren meine Frau und ich allein zur Ameib-Ranch. Unsere Tochter blieb auf der Farm und freute sich, dass sie mit Anne, der Tochter von Deike und Harald, den ganzen Tag losziehen konnte.
Die Fahrt zur Ameib-Ranch ging recht schnell. Am Eingang bezahlten wir einen kleinen Obulus, bekamen eine Karte und fuhren hinter zur Bulls Party. Hier liefen wir einige Stunden zwischen Bulls Party und dem Elefantenkopf (sieht wirklich so aus) herum. Außerdem saßen wir oben auf einem Felsen und schauten über das gesamte Tal (ohne einen weiteren Menschen zu sehen). Eine unbeschreibliche Stimmung.

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Da es inzwischen ziemlich heiß war, verzichteten wir auf weitere Aktivitäten. Man konnte ja vorher hier im Forum lesen, wie die Verhältnisse auf der Ameib waren. Wir unterhielten uns auch ein wenig mit den Besitzern und ich glaube, Katzenprobleme gibt es dort nicht mehr. Es sah alles sehr schön (und sauber) aus.

Wieder zurück auf Omandumba, erzählte unsere Tochter uns ganz stolz, dass sie eine 4 Meter lange Fels Python gesehen hatten (ich schreibe jetzt nicht, was wir in dem Moment dachten). Aber die Jungs und Harald waren dabei und die können damit umgehen. Da sie sich gerade häutete, war sich recht träge und somit ungefährlich (ich hoffe, sie wusste das auch). Wir gingen also selbst auch noch einmal zu der Stelle und sie lag wirklich noch dort. Da ich eine ausgesprochene Schlangenphobie habe, war es für mich ganz komisch (und auch nicht wirklich schön).
Am Abend saßen wir wieder lange draußen.Es kam noch Besuch und so auch wieder neue Gedanken und Fragen. Wir werden diese Abende lange in Erinnerung behalten.
Teil 704. Aug. 2013
Hallo Kerstin,
ich hatte für die Spitzkoppe eine kleine Zeichnung aus dem Ivanowsky-Reiseführer. Am hilfreichsten war aber ein Ausdruck von der Satellitenaufnahme von Google. Am Eingang liegt zwar eine Karte. Aber es war gerade das letzte Exemplar (ist es wahrscheinlich immer). Wir hatten aufgrund von geocaches einige spezielle Punkte, die wir anliefen. Mit der Satellitenaufnahme siehst du die "Straßen". Einige markante Punkte sind an den Straßen ausgeschildert. Am besten einfach anhalten und loslaufen (es geht immer nach oben). Dann wieder zurück und an einem anderen Punkt anhalten.

Am Montag haben wir recht zeitig gefrühstückt und sind somit schon gegen 08.00 Uhr los. Unser Ziel war die Nähe der Vingerklip. Auf speziellen Wunsch meiner beiden Frauen machten wir jedoch noch einen Umweg zu den Dinosaurierspuren. Da die Straßen auch gut zu befahren waren, kamen wir gut voran.
Kurz vor Omaruru sahen wir die erste Giraffen, was uns natürlich erfreute.
Auch die Dinospuren (sind ab Kalkfeld sehr gut ausgeschildert) sind beeindruckend. Das kommt natürlich immer auf jedem selbst an. Aber die Vorstellung, wie alt diese sind und das es eine komplette Spur ist .. das sieht man nicht überall.

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Dann ging es, wieder über Kalkfeld, auf direktem Weg in Richtung Vingerklip.


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Hier kamen wir gegen 15.00 Uhr auf unserer gebuchten Unterkunft Omburo Ost an. Wir waren wieder die einzigen Gäste und wurden sehr herzlich empfangen. Das Zimmer war sehr schön und bei einem Zielbier besprachen wir mit Steffi den Ablauf, was wir wann was machen können. Wir folgten ihrem Vorschlag, die Felszeichnungen und Vingerklip am nächsten Tag zu machen und blieben bis zum Abend auf der Farm. Unsere Tochter konnte mit Steffi Hühner füttern und Ziegen zählen und wir hatten ein Glas GinTonic in der Hand. So schön kann das Leben sein 😛

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Abend saßen wir dann wieder zusammen und konnten uns erneut prächtig unterhalten.
Teil 804. Aug. 2013
Hallo Zusammen,
das motiviert, wenn man damit andere Mitglieder erfreuen kann.

Für den heutigen Dienstag hatten wir mit dem "Farmersmann" Hendrik eine Rundfahrt auf der Farm mit Besichtigung der Felszeichnungen vereinbart. Das Gelände der Farm selbst ist nicht so spektakulär wie bei den Tagen zuvor auf Omandumba. Aber Hendrik als gelernter Fremdenführer konnte eine ganze Menge über die Felszeichnungen und die Gravuren erzählen, die es dort gibt.


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Also dies können wir wirklich empfehlen.
Am Nachmittag war dann endlich der Vingerklip dran. Es waren nur 10 min Fahrt von der Farm. Man muss 20N$ Eintritt bezahlen und ist kurze Zeit später da. Nach 10 Min Fußweg steht man am Fuße des Felsens.

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Hier saßen wir ca. 1 Stunde und schauten mit dem Fernglas über die Ebene, die uns zu Füssen lag. Kein Auto, kein Mensch .. nichts (Es war ja auch Mittag und entsprechend warm, wer ist da schon unterwegs 😄 )

Von Steffi hatten wir den Tipp bekommen, den Sonnenuntergang von der Ugap Terrace Lodge zu genießen. So sind wir dann also nicht zur Vingerklip Lodge gefahren, sondern wenige Kilometer weiter und hatten wirklich eine spektakuläre Aussicht.


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Auch hier waren wir die einzigen Gäste, was wir gar nicht verstehen konnten. Mit diversen Familienspielen, saßen wir auch1 bis 2 Stunden und konnten uns gar nicht von der Aussicht trennen.

Am Abend hatte Hendrik mehrere Sorten Fleisch gegrillt und so gab es ein richtig leckeres Essen. Und wieder begeisterte uns der Sternenhimmel. Dazu flogen noch etliche Fledermäuse umher. Wieder ein richtig schöner Tag!
Teil 905. Aug. 2013
So, jetzt geht es weiter.

Am Mittwoch sind wir nach einem reichhaltigen Frühstück in Richtung Etosha gefahren. Wir hatten vorab (und damit meine ich im September letzten Jahres) eine Nacht im Dolomite gebucht.
Die Strecke bis dahin ist "typisch", d.h. auf Etappen, wo 20 km vorher und hinter nichts ist, sieht man Fußgänger und Radfahrer.

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So ist wenigstens für Abwechselung gesorgt. Bezüglich Essen haben wir es uns immer recht einfach gemacht. Nach dem namibischen Frühstück waren wir erst einmal satt. Das reichte bis zum frühen Abend, wo es dann wieder reichlich zu Essen gab. Wir hatten also keine Kühltasche und diese auch nicht vermisst. Ich denke mal, dass wir tagsüber ca. 30° hatten. Aber Wasser und Kekse können auch warm werden.
Im "Hauptort" Kamanjab tankten wir und hatten dann natürlich die typischen Schlüsselanhänger an der Backe. Aber selbst dran Schuld, wenn man aúf die Frage nach dem Namen antwortet. Andererseits sind sie ja ein schönes Mitbringsel und so teuer waren sie ja auch nicht.
Im Supermarkt kauften wir noch einmal Wasser und Kekse und zogen noch ein bisschen Geld vom Automaten. Es kam aber nicht so viel heraus, wie gewünscht. Zuerst bekamen wir natürlich einen Schrecken, nach dem Motto: "Ich habe doch 2000N$ abgebucht, wieso kommen jetzt nur 950 $?" Aber auf der Quittung stand dann auch die korrekte Summe. Der Automat war einfach nur leer (vom Konto wurde es bis heute noch nicht abgebucht).

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Ansonsten haben wir immer mit der EC-Karte problemlos die 2000 N$ an den Automaten der FNB bekommen.
Gegen 12.00 sind wir dann in den Westteil des Etosha Park gefahren. Wir hatten insgesamt 4 Nächte im Park gebucht und mussten dafür 680 N$ Eintritt bezahlen. Die Angestellten waren sehr freundlich. Wir haben allerdings auch immer unsere Tochter mitgenommen, die dann einmal ein freundliches Gesicht gemacht hat. Das half immer, einschließlich Passkontrolle. Man hat dann 2 Möglichkeiten, zum Camp zu fahren. Wir bekamen den Hinweis, dass wir die Route mit den permanenten Wasserlöchern nehmen sollen. Das bestätigte sich später auch. An den saisonalen Wasserlöchern waren weder Wasser noch Tiere zu sehen. Mit den Tieren dauerte es generell ein wenig länger als erwartet. Wir kannten das aus Südafrika und Botswana anders. Aber dazu später mehr.
Am ersten Wasserloch waren überhaupt keine Tiere zu sehen, dann erfreuten wir uns an Giraffen und Oryx

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Am letzten Wasserloch stand ein einsamer Elefant, der allen anderen Tieren (in erster Linie Zebras) klar machte, dass er niemanden anderes am Loch duldet. Hier blieben wir dann einfach eine Stunde sitzen und schauten uns das Spektakel an.

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Gegen 16.00 kamen wir im Camp an. Mit einem Caddy wurden wir zur Rezeption gefahren, bekamen ein Erfrischungsgetränk und in der Zwischenzeit waren die Koffer auf dem Zimmer bzw. dem Chalet.


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Es ist ja teilweise hier im Forum über Moral und Einstellung von staatlichen Angestellten zu lesen. Wir haben überall nur gute Erfahrungen gemacht (und ich bin da schon recht empfindlich 😉 )
Die Zimmer waren sehr schön. Wir genossen den Sonnenuntergang auf der Poolterrasse.

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Abends kann man zwischen 2 Vor- und Hauptspeisen wählen. Es werden sogar Extrawünsche angenommen. Mit deren Erfüllung geht man dann typisch afrikanisch um. Es war dann ein beliebtes Spielchen, zu schätzen, wieviel denn erfüllt wird,
Teil 1005. Aug. 2013
@Schlüsselkind
Die Flüge waren das Erste, was wir gebucht haben. Aufgrund der Ferientermine stand der ungefähre Urlaubszeitraum fest. Und bei Linienflügen kann man 360 Tage vorher buchen, was aus preislichen Gründen auch angeraten ist. So standen die Eckdaten und dann habe ich mir Hilfe hier im Forum geholt. Anschließend stand die Route fest und ich habe die Lodges über NWR und den rest direkt per mail angefragt und gebucht.


Am nächsten Tag ging es nach einem zeitigen Frühstück in Richtung Okaukuejo los. Eigentlich gibt es nur einen Weg. Von den vielen Wasserlöchern waren die meisten unbesetzt. Wir haben eigentlich nur an den letzten beiden Löchern Tiere gesehen. Hier aber ganze herden von Zebras und Gnus. Im westlichen Teil war die Landschaft mit Büschen sehr dicht bewachsen, so dass man keine große Sicht hatte.


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Wenn man dann auf einer Entfernung von 30 km wirklich kein Tier sieht, kommt schon ein bisschen Ernüchterung auf. Andererseits ist es eben kein Zoo. Je weiter wir nach Osten fuhren, desto trockener und freier wurde die Landschaft.



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Alle 15 min musste die Brille vom Staub befreit werden. Wir fanden am Wegesrand einen schönen Schädel, der uns die nächsten Tage begleitete und auf diversen Fotos zu sehen ist. Wir nannten ihn Peter.


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Gegen 15.00 Uhr kamen wir im Camp an und bekamen doch tatsächlich ein waterhole-chalet.


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Da wir immer zu dritt in einem Zimmer schliefen (die Aufbettung war diesmal sogar schon im Zimmer), war es hier doch sehr eng. Aber die Zimmer hatten eine umzäunte Miniterrasse, so dass wir die Koffer dort lassen konnten. Wir schauten uns das camp an (am Wasserloch war nichts zu sehen) und waren auf das Abenbuffet gespannt. Im Vorfeld war ja eine ganze Menge hier zu lesen. Ein Tisch wurde quasi schon beim Einchecken gebucht. Es gibt 2 Sorten Fleisch, die direkt gegrillt werden und der Rest ist in Buffetform. Das Personal war freundlich und ein Buffet wird nie Feinschmeckerniveau erreichen. Wenn man sich vorher entsprechend darauf einstellt, ist man auch nicht enttäuscht. Dann saßen wir noch eine ganze Weile am Wasserloch und es kamen doch tatsächlich noch 2 Rhinos.


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Teil 1105. Aug. 2013
Heute in der Nacht durch ein sehr lautes Löwengebrüll wach geworden. Sofort hörte man das halbe camp zum Wasserloch laufen. Aber er war dann außerhalb des Scheinwerfers, so dass nichts zu sehen war.
Mit einer Tasse Kaffe setzte ich mich am frühen Morgen an das Wasserloch und genoss die Morgenstimmung (außer, dass es noch ziemlich kalt war). Schakale und Springböcke genossen ebenfalls den Morgen.

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Nach dem Frühstück (ebenfalls in Form eines reichlichen Buffets) fuhren wir dann die komplette Schleife bis zum Wasserloch Homob. In größerer Entfernung waren an 2 löchern Löwen zu sehen, die wie üblich einfach nur schliefen.


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An den anderen Wasserlöchern und auch in der gesamten Landschaft waren hier wesentlich mehr Tiere zu sehen, als im Westteil des Parks.

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Mittags waren wir erst einmal wieder zurück im camp und verbrachten einige Zeit am Pool. Gegen 15.00 Uhr fuhren wir noch einmal die 3 Löcher bis Aus ab, weil uns dies am besten gefallen hatten und wir dann endlich auch einmal eine ganze Elefantenherde sehen wollten. Aber bis auf ihre Haufen war nicht zu sehen.


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Mit den letzten Sonnenstrahlen um 17.30 erreichten wir gerade noch das camp und mussten schon den Seiteneingang nehmen, da das Haupttor schon geschlossen war.
Am Abend waren dann wieder die Rhinos am Wasserloch.
Teil 1205. Aug. 2013
Am Morgen wieder zum Wasserloch gegangen und einen einsamen Elefanten beobachten können.

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Dann war wieder Kofferpacken angesagt und unser nächstes Ziel war Halali. Außer Zebras war nicht so viel los. Aber auch einfach nur die Stimmung genießen, wenn ganze Herden von Zebragruppen zu einem Wasserloch ziehen ist schon großartig.


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Wir fuhren natürlich nicht direkt zum camp sondern grasten ersteinmal ein bisschen die Umgebung ab. Hier sahen wir dann zum ersten Mal die Salzpfanne. Da es inzwischen Mittag war, flimmerte die Luft. Wir fanden es großartig.



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An einem Informationspunkt in der Nähe des Etosha lookout stiegen wir aus (u.a. aus Gründen des geocachings) und auf einem Mal hörten wir es Knacken im Busch und da war unsere gesuchte Elefantenherde.
Zurück zum Auto ging nicht, da der Weg durch die Tiere versperrt war.


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Also blieben wir einfach stehen und genossen die 15 min, in denen wir uns mitten in der Herde befanden.Glücklicherweise hatten wir soetwas schon einmal vor 2 Jahren erlebt, so dass wir ganz ruhig blieben und es wirklich genießen konnten. Meine Tochter passte auf mich auf, dass ich nicht zu nah heran ging 😉

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Ca. 16 Uhr waren wir dann im camp. Das chalet war innen wesentlich größer als in Okaukuejo. Dafür hatte das Restaurant in etwa die Stimmung einer Bahnhofshalle. Aber auch hier galt die Aussage bezüglich des freundlichen Personals und auch das Essen war o.k.
Am Wasserloch war dann aber wirklich überhaupt nichts zu sehen.
Teil 1305. Aug. 2013
Ich glaube, jetzt ziehe ich den Bericht noch durch.

Am Sonntag war dann unser letzter Tag im Etosha. Von Halali fuhren wir in Richtung Namutoni. Unterwegs sahen wir eine Vielzahl von Tieren.

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An einem Wasserloch mussten wir uns dann von Peter trennen. Das viel meiner Tochter besonders schwer.

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In Namutoni tranken wir noch eine Cola und machten dann die letzte Schleife im Park zu den Wasserlöchern Klein und Groot Okevi. Dies haben wir keine Minute bereut. Schon auf dem weg dorthin sahen wir eine Elefantenherde, die das gleiche Ziel hatte.

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Und wirklich nach wenigen Minuten kamen sie am Wasserloch an.


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Aber letztendlich mussten wir dann doch raus. Am Ausgang wurde dann noch einmal kontrolliert, ob alles richtig bezahlt ist und dann waren wir schon an unserer Unterkunft. Wir wollten uns für die letzten Tage noch einmal etwas Gutes gönnen und hatten im Onguma Resort zwei Baumhäuser gemietet (ging leider nicht zu dritt in einem Haus). Was soll man da sagen? Hier hätten wir alt werden können.
😛

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Es stimmte einfach alles. Direkt vom Bett eine super Aussicht (die Füße sind gewaschen
😄 )

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Dazu sehr gutes Essen und Wein. Am Abend wurde auf der terrasse ein Lagerfeuer angemacht und je nach Anzahl der Gäste kann man sich unterhalten oder einfach nur die Sterne anschauen.
Teil 1405. Aug. 2013
Für heute hatten wir uns eine "kleine" Rundtour ausgesucht. Wir sind nicht noch einmal in den Park bzw haben auch keine Tour im Onguma gebucht, da wir von Tieren erst einmal eine Pause brauchten.
Das erste Ziel war der große Baobab, der schlappe 150 km entfernt ist. Aber die D3001 und 3016 sind sehr gut befahrbar (100 km/h kein Problem), so dass wir irgendwann ankamen.

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Ob es sich lohnt, muss jeder selbst entscheiden. Wir genossen auch die Fahrt, denn hier waren auch die ersten Palmen zu sehen. Weiter ging es Richtung Grootfontein zum Meteoriten. Auch hier gilt das Gleiche wie beim Baobab.

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Zurück fuhren wir durch die Otaviberge. Die D2863 ist eine wirklich sehr schöne Strecke, die wir nur empfehlen können.



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Über Tsumeb ging es dann wieder zurück nach Onguma. Natürlich machte wir noch ein Stopp am Lake Otjikoto, den wir nun nicht wirklich berauschend fanden. Aber mit der Geschichte und wenn man schon mal da ist .....

Den Abend genossen wir wieder in Onguma und es kam auch schon ein bisschen Wehmut auf, denn morgen war der letzte Tag. 🙁
Teil 1505. Aug. 2013
Für den heutigen Tag gibt es nicht so viel zu berichten. Nach dem Frühstück ging es gegen 7.30 Uhr los und wir hatten ca. 500 km vor uns (übrigens so viel wie am Vortag). Aber die Straßen waren frei und mit konstant 120 km/h (vorbei an mindestens 3 Kontrollen) ging es Richtung Windhuk. Eine kurze Pause auf halber Strecke in Otjiwarongo. Unsere Tochter wollte unbedingt noch die Krokodilfarm sehen.
Für den letzten Tag hatten wir uns die Heinitzburg gegönnt. Schließlich war der 20. Hochzeitstag.
Wir waren also 13.00 Uhr im Hotel und konnten sogar schon auf das Zimmer. Ich glaube, zur Hoteleinrichtung muss ich nicht viel schreiben. Es hielt alles, was man von dieser Kategorie erwartet. Wir waren gerade beim Auspacken, da klopfte es an der Tür und eine nette Kellnerin brachte uns ein Glas Sekt bzw. für unsere Tochter Saft dazu ein leckeres Häppchen.
Trotzdem beeilten wir uns, da wir uns kurzfristig entschlossen haben, die Stadt noch zu besichtigen. Wir fuhren also mit dem Auto zur Mietwagenstation und wie ich schon eingangs beschrieben habe, war alles nach 30 Minuten erledigt (ohne Beanstandungen) und wir wurden im Zentrum abgesetzt. Ein wirkliches Muss ist Windhuk aus unserer Sicht nicht. So dass wir nach dem obligatorischen Rundgang zum Hotel zurück liefen und den Sonnenuntergang von der Terrasse genossen.

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Das Abendessen war einfach Spitze. Aus Anlass des Hochzeitstages war der Tisch speziell geschmückt und als wir auf das Zimmer zurück kamen, war der ganze Boden mit Blütenblättern bedeckt. Ich habe auch dieses Hotel vor fast einem Jahr per mail gebucht und den Anlass in einem Nebensatz erwähnt. Da habe ich in Deutschland schon ganz andere Sachen erlebt.
Teil 1605. Aug. 2013
Am wirklich letzten Tag wurden wir von der Mietwagenfirma abgeholt und zum Flughafen gebracht. Die Rückreise war ähnlich wie beim Hinflug über Johannesburg nach Frankfurt.

Was können wir als Fazit feststellen? Uns hat es sehr gut gefallen. Es war auf unserer Route völlig unkompliziert mit dem Auto, der Streckenausschilderung, Geldabheben usw. Ich kann jedem nur raten, wenn er überlegt, ob man das machen kann, so alleine nach Afrika .... jaaaaaa!
Und es wird hier jede Frage beantwortet. Wir haben unseren kompletten Namibiaurlaub aufgrund der Infos hier im Forum zusammengestellt. Dafür vielen Dank an alle und wir hoffen, dass wir damit auch jemanden anderes helfen konnten.

viele Grüße
Dirk
Teil 1706. Aug. 2013
Hallo marilou,

hier ist noch ein Bild von der Aussicht vom Vingerklip

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