Anfängerfehler als Gast beim ersten Braai

35 Antworten · 4'622 Aufrufe · gestartet 14. Mai 2013 von Kapstadtfan
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3'175 Beiträge · seit 200615. Mai 2013 · #21
Hallo Oshiwambo!!

Danke haetteich fast vergessen und die Skildpatjies(oder wie man das schreibt) suuuuuuuuuuuuubbbaaa gut.

Die beste Puffotter macht nach Aussage vieler Vickus Wilfinger im Talala Meat Market in Rundu. Echt ein Traum.

Hallo africangirl!

Vrott vleis bezeichnet beim Braai, die schafdrippe die ueber, eigentlidch neben OFFENEM feuer gegart wird. Das musss sehr sehr langsam gehen, bis das Fleisch so zart ist dass man die Rippen einfach aus dem Fleisch ziehen kann.

DANN HAST DU VROT VLEIS!!! das ist einfdach supergenial!!!!

und das kriegen die lieben Buren auch noch nach 2 Flascdhen Klipdrift im Kopf hin. Echt bewundernds wert... Fuer den der's erwarten kann 😉 😁 😄
Gruss Joerg Es gibt NIX, das es nedd gibt
2'664 Beiträge · seit 201215. Mai 2013 · #22
Hab mich köstlich amüsiert über so manche Fehleinschätzung.

Natürlich nicht vergessen mit Sandalen und weißen Socken beim Braai auf zu tauchen.

Natürlich ißt der regte Duitser sein Fleisch mit Messer und Gabel, und nimmt es nicht mit den Fingern oder schneidet es nicht mit dem Taschenmesser ab.

Und, es wird nicht nur Klipdrif und OudeMeester mit Coke getrunken, sondern auch Windhoek Lager oder Castle oder Black Label. Und außerdem löscht man Fettfeuer mit einem Schuß Bier über das darüber liegende Stück Fleisch, das verbessert auch den Geschmack.

Und niemand macht bessere Boerewors als die Buren. Und darin ist das Fett des Schafschwanzes, Importierte füttert man mit Schweinefett-Würsten aus dem Supermarkt.

Und außerdem gibt es nichts Besseres als eine richtige Skaaprib vom Karakul (Dorper = 2.Wahl) oder vom Boerbok.
Und zum richtige Braai gibt es Mieliepap, und normaerweise wenig Gemüse. Das bietet man zumeist den Importierten an weil es bekannt ist daß sie scharf darauf sind.
So etwas kommt eher mit Kartoffeln in das Pootjie.

Gemüse ist normalerweise dazu da um Kotelletts zu züchten.
zuletzt bearbeitet 15. Mai 2013
4'140 Beiträge · seit 200915. Mai 2013 · #23
Hi ihr Hammelschlachter und Boerewoersvernichter,
endlich mal ein Thread bei dem ich mich köstlich amüsieren kann. Ich sehe förmlich, wie euch das Hammelfett aus den Mundwinkeln läuft und das Klipdrift aus den Augen tropft.
Und am besten finde ich, dass sich die Frauen beim Abräumen endlich mal ausruhen können! 🙂 🙂 🙂
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
zuletzt bearbeitet 15. Mai 2013
3'175 Beiträge · seit 200615. Mai 2013 · #24
na ALLESS wie's sich g'hoerdd!!!

und man muss solange die knochen abkiefen bis die Nase juckt , daaaaannnnn wars richtig!!!!!!!!!!!!!
Gruss Joerg Es gibt NIX, das es nedd gibt
2'664 Beiträge · seit 201215. Mai 2013 · #25
Genau, und das Mark der Knochen auskauen!
7'296 Beiträge · seit 200616. Mai 2013 · #26
Swakop1952 schrieb:Und außerdem löscht man Fettfeuer mit einem Schuß Bier über das darüber liegende Stück Fleisch, das verbessert auch den Geschmack.
... falls man den Geschmack von Asche mag. 😉
Der winzig kurze Kontakt mit Bier erzeugt keine Geschmacksverbesserung. Dazu müsste man es eine Weile einlegen.

Von "selbsternannten Grillmeistern" wird die Methode auch in Deutschland immer wieder angewendet. Es gibt tatsächlich Meisterschaften im Grillen (nennt es ruhig anders, bleibt in der Sache ja trotzdem gleich - das Garen von Fleisch über Glut und/oder Feuer), deren Teilnehmern sich beim Gedanken daran die Fussnägel aufrollen, als würde man seinem italienischen Pizzabäcker erzählen, er möge am Ende Marmelade über die Pizza streichen.

Wenn man schon Bier ins Essen kippen mag, dann versucht das mal mit Brot- oder Pizzateig. Oder zusammen mit Kaffee und Kakao in einem Chili con Carne. Aber beim Fleisch kann das machen, wer will. Da trinke ich es lieber ... 😉

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
79 Beiträge · seit 200816. Mai 2013 · #27
Man darf auch das Taschenmesser nehmen um es rauszupopeln. Großes Faux pas: das Mark nicht zu essen!
Anette Seiler outinafrica.de
2'664 Beiträge · seit 201216. Mai 2013 · #28
Das Mark an den Rippenenden kaut man aus, das Mark der Hammelchops saugt man aus. Genauso das Mark der T-Bones. Das ist die Krönung von jedem Knochen.

Ebenso wie man den äußeren Fettstreifen an Chops, Steaks, T-Bones mit ißt (Fett ist Geschmacksträger!), das nennt man "wit vleis", obwohl es meistens ein gelblicher Fettstreifen ist. Man scheidet nur das talkige Gewebefett weg, oder spuckt es ins Feuer. Oder der Köter bekommt das mit den Knochen.

Aber mal ganz ehrlich: Alle Einheimischen machen das so, nicht nur die Buren.
zuletzt bearbeitet 16. Mai 2013
1'457 Beiträge · seit 200616. Mai 2013 · #29
Zum Thema empfehle ich :

Bei YouTube ansehen ↗

zuletzt bearbeitet 16. Mai 2013
2'664 Beiträge · seit 201216. Mai 2013 · #30
Lieber Konno, als Nichteinheimischer konntest Du natürlich nicht wissen, daß dieses ein Rooinekbraai ist.
1'457 Beiträge · seit 200616. Mai 2013 · #31
... genaugenommen ist es eine australische Kurzgeschichte, die neu verfilmt wurde
13 Beiträge · seit 201116. Mai 2013 · #32
Hallo Leute,

esst Zwiebeln! Es fängt schon bei Millipap und Tomatensoße an. Oder ist es eher eine Zwiebelsoße? Auch die getoasteten/gegrillten Sandwitches bestehen aus Zwiebeln, Zwiebeln, Zwiebeln, Tomaten und vielleicht ner Scheibe Käse.

Und ja nie behaupten, das Essen sei zu scharf, denn ohne Tabasco geht gar nichts!! 😈 Es ist nie, nie, nie zu hot and spicy, auch wenn schon die Tränen kommen. Meist hält es sich ja noch in Grenzen, aber manche Buren essen schon richtig scharf - also viel trinken wie immer 😉
2'664 Beiträge · seit 201216. Mai 2013 · #33
NamiFan schrieb:Hallo Leute,

esst Zwiebeln! Es fängt schon bei Millipap und Tomatensoße an. Oder ist es eher eine Zwiebelsoße? Auch die getoasteten/gegrillten Sandwitches bestehen aus Zwiebeln, Zwiebeln, Zwiebeln, Tomaten und vielleicht ner Scheibe Käse.

Und ja nie behaupten, das Essen sei zu scharf, denn ohne Tabasco geht gar nichts!! 😈 Es ist nie, nie, nie zu hot and spicy, auch wenn schon die Tränen kommen. Meist hält es sich ja noch in Grenzen, aber manche Buren essen schon richtig scharf - also viel trinken wie immer 😉
Ich bin zwar zwischen Ihnen aufgewachsen, aber diese Aussage kann ich nicht bestätigen.

Hot & Spicy haben sie wohl für Euch aufgetischt und sich ein Späßchen erlaubt?

Wohl so wie wir früher unseren Lehrern aus Germanien oder Ösiland geraspeltes Brooklax als Schokostreusel über den Vanillepudding gestreut haben 🤩 😄
13 Beiträge · seit 201116. Mai 2013 · #34
Verglichen damit hatte ich ja noch richtig Glück!
Kann gut sein, dass es ein Spaß war. Alles andere konnte man gut essen, nur Soße und Sandwitch waren immer scharf - oder sie wollten uns zu Fleischfressern umerziehen 😄
Themenstarter20 Beiträge · seit 201316. Mai 2013 · #35
Hi Leute,

auf Euch kann man sich echt verlassen.

Wahrscheinlich werde ich zwar Ewigkeiten brauchen, bis ich die Braai - Story mit dem entsprechenden ironischen Unterton fertig habe, genug Futter habe ich ja jetzt.

Wünsch Euch allen Was

Der Kapstadtfan
Der umfangreichste Kapstadtreiseblog mit über 300 langen Artikeln - http://www.kapstadt-entdecken.de/
324 Beiträge · seit 200922. Juli 2013 · #36
Empfehle folgende Lektüre:

Elena Beis "My name is not Sisi" - Fettnäpfchenführer Südafrika

Ein ganzes Kapitel widmet sich der Einladung zum Braai, aber auch die anderen 10 Anekdoten sind lesens- und wissenswert.
Viel Spaß beim lesen! 🤩
Die Strasse gleitet fort und fort, weg von der Tür, wo sie beginnt, weit überland, von Ort zu Ort. Ich folge ihr, so gut ich kann. Ihr lauf ich raschen Fusses nach, bis sie sich gross und weit verflicht mit Weg und Wagnis tausendfach. Und wohin dann? Ich weiss es nicht. J.R.R. Tolkien, Der Herr der Ringe