Reiseroute in den Norden Namibias

9 Antworten · 2'762 Aufrufe · gestartet 21. Apr. 2013 von Africandreamer
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Themenstarter45 Beiträge · seit 200821. Apr. 2013 · #1
Hallo liebe Fomis,

Nach vielem Durchstöbern durch dieses interessante Forum, haben mein Mann und ich (mit Sohn, 9J.) beschlossen 2014 eine zweite Reise nach Namibia zu wagen. Unsere erste, in 2008, war eine klassische Selbstfahrer-Tour (Windhoek, Etosha, Swakompund, Sossusvlei, etc)..
2014 möchten wir nun im August/September den Norden erkunden.

Nach Absprache mit unserem Reisebüro sieht die Route in etwa so aus:

2. Tag Ankunft in Windhoek , Fahrt nach Okahandja, The Elegant Farmstead
3. Tag. Fahrt nach Omaruru über Outjo, Richtung Khorixas, Bambatsi Gästefarm
4.Tag Bambatsi Gästefarm
5. Tag Fahrt zum Westeingang des Etoshapark, Dolomite Camp
6.Tag Dolomite Camp

Hier gehen meine Vorstellungen mit dem Reisevorschlag des Reisebüros auseinander.

Das Reisebüro schlägt vor:

7. Tag Fahrt nach Ruacana, Ruacana Eha Lodge
8. Tag Ruacan Lodge
9. Tag Fahrt nach Oshakat an den Osteingang Etoshapark, Etosha Aoba Lodge
10. Tag Etosha Aoba Lodge

Ich könnte mir vorstellen, die 4 Tage im Etosha Park zu verbringen und ihn ganz zu durchqueren.
Deshalb meine Frage, lohnt sich der Trip an die Grenze Angolas überhaupt? Und, wie befahrbar ist das Strassennetz?

Und zur Alternative, ist die Fahrt vom Dolomite Camp zu den Camps im Osten an einem Tag möglich.
Welche Camps zur Übernachtung würdet ihr empfehlen? Oder sollen wir durchfahren und in der Aoba Lodge übernachten?

11. Fahrt über Tsumed nach Rundu, Taranga Safari Lodge
12. Taranga Safari Lodge. Wie interessant (oder zuviel touristisch) ist der Besuch des Living Museum der Mbunza?
13. Fahrt über Divundu nach Kongola , Camp Kwando
14. Camp Kwando
15. Fahrt nach Kasane, Elephant Vallex Lodge
Wie kompliziert sind die Einreisemodalitäten nach Botswana?
16. Tag Elephant Valley
17. Elephant Valley (Transfer zu den Victoria Falls)
18. Fahrt zurück in den Caprivi, Popa Falls , Mahangu Safari Lodge
19. Mahangu Safari Lodge
20. Fahrt nach Grootfontein, DornhÜgel GÄstefarm
21. Fahrt nach WIndhoek, Pension Palmquell
22. Abflug nach Frankfurt

Was haltet Ihr von den Unterkünften? Wir sind leider keine Camper.

Ich bin für jede Rückmeldung dankbar.

Mit lieben Grüssen

Doris
6'152 Beiträge · seit 200621. Apr. 2013 · #2
hallo Doris,

zu Deiner Tour hier einige Anmerkungen.
So ganz gefällt mir die Tour nicht - gerade mit Kind würde nicht so viel fahren,
Kinder wollen auch mal an einem Platz verweilen.
Zu den Unterkünften, Okahandja ist o.k. danach wäre ins Erongo Gebiet
eine Übernachtung sicher interessant z.B. Omandumba www.omandumba.de
ich persönlich würde dann Omburo Ost vorschlagen ist eine reine Gästefarm
noch mit Rinderzucht , für Kinder ist so ein Farmleben interessant
www.omburo-ost.com, dann zum Dolomit Camp --- von da dann Okaukuejo,
dann Halali , danach auserhalb -- Aoba , oder Onguma, oder Mushara. Nicht
nur mit Kind ist die Etosha einmalig , alle Camps kannst Du mühelos erreichen. Nun nach Rundu -- ein Besuch im Living Museum ist sicher
interessant. Anstelle Camp Kwando -- in letzter Zeit keine gute Kritik-
schau Dir mal die Namushasa Lodge an www.gondwana-collection.com
Zu den Einreisebestimungen kann ich nichts sagen, aber die Unterkünfte
organisieren diese Fahrten zu den Vic Fällen immer, das sollte keine Problem
sein. Vielleicht wäre hier das Chobe Camp www.campchobe.com eine
Alternative zu der Elephant L. . Auf dem Rückweg durch den Caprivi ist o.k.
aber dann würde ich nicht zu Dornhügel fahren, ist nochmals ein ganzes
Stück abseits der, entweder Roys Rest Camp oder bis Grootfontein zu
Gästefarm Seidarap --- die haben auch 2 Kinder , zwar etwas jünger - aber
Kinder verstehen sich immer. www.seidarap.vom
Vielleicht helfen Dir bei Deiner Planung die von mir gemachten Tipps etwas.
Wenn Du noch Fragen hast , melde Dich.
Einen schönen Sonntag wünscht Dir
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
4'451 Beiträge · seit 200821. Apr. 2013 · #3
Hallo Doris,

Ich könnte mir vorstellen, die 4 Tage im Etosha Park zu verbringen und ihn ganz zu durchqueren.

absolut auch meiner Meinung. Die Gamedrives die man da dann machen kann sind eben sehr früh und sehr spät am Abend möglich, wo die Sichtungen ja am besten sind. 🙂

In Rundu kann man ja auch in Richtung Angola schauen war nicht so aufregend m M nach 😉


Wie kompliziert sind die Einreisemodalitäten nach Botswana?

Kein Problem , wir empfanden die Botsuaner sehr freundlich. 🙂 🙂

60 Km vor Grootfontein direkt an der Strasse ist www.roysrestcamp.com, schaut euch das mal an , wir haben dort schon desöffteren station gemacht und waren sehr begeistert.

Wir sind auch Lodgehopper 😄
Liebe Grüße
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
zuletzt bearbeitet 21. Apr. 2013
7'296 Beiträge · seit 200621. Apr. 2013 · #4
Africandreamer schrieb:Deshalb meine Frage, lohnt sich der Trip an die Grenze Angolas überhaupt? Und, wie befahrbar ist das Strassennetz?
... wenn ich westtlich des Etosha bis Ruacana fahren würde, würde ich auch noch bis zu den Epupa-Fällen fahren wollen. Ich habe mal Fotos von beiden Wasserfällen hier abgelegt:
An den Ruacana-Fällen ist ein Wasserkraftwerk. Wenn nicht gerade sehr viel Wasser im Fluss ist, sind die Wasserfälle u.U. trocken (habe ich auch schon erlebt).

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
zuletzt bearbeitet 21. Apr. 2013
4'129 Beiträge · seit 200821. Apr. 2013 · #5
Hallo, Africandreamer!

Das, was dir dein Reisebüro vorschlägt, macht für mich einigen Bereichen keinen rechten Sinn, rein von der Strecke, - zu den Lodges selbst kann ich nix sagen.

Wieso sollte man am Tag 7, nach nur zwei Nächten Dolomite den Etosha wieder verlassen um nach Ruacana zu fahren, dem Nest – und dann auch noch für 2 Nächte? Da gibt es nix, außer der Fälle, die man aber nur dann sieht, wenn mal Wasser abgelassen wird...
Tipp: Im Etosha bleiben!! So wie du es dir vorstellst! – und dann auf der Ostseite wieder hinaus, - ggf. dort am Osteingang des Parks eine der schönen Lodges buchen

Der Weg an die Grenze Angolas lohnt nur dann, wenn man dort oben am Kunene auch bleibt, z.B. in der Kunene River Lodge, die liegt aber nicht bei Ruacana.
Da du aber noch in den Caprivi reist, könnte man das Flusserlebnis am Kunene durchaus vernachlässigen.

Insgesamt scheinen mir die Strecken recht eigenwillig gewählt, z.T. unmöglich weit und unsinnig.
z.B. Dolomite, Etosha > Ruacana
z.B. Elepant Valley – Tagesausflug nach VicFalls und zurück und Tags drauf auch noch nach Popa Falls. Elephant Valley würde ich mich aufhalten, um den Chobe RiverFront NP zu genießen, nicht aber, wenn man sich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang auf der Straße nach X aufhält – dann doch lieber noch eine Nacht in VicFalls. Und am nächsten Tag im Caprivi nicht erst bei Rundu eine Lodge nehmen, sondern schon deutlich eher.

Da müssen die wohl noch mal ran.

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 21. Apr. 2013
Themenstarter45 Beiträge · seit 200822. Apr. 2013 · #6
@ Hanne, Wolfgang, Cécile und Lillytrotter,

Hallo,

Vielen lieben Dank für Eure Rückmeldungen und die Bestätigung, dass ich die Tour noch einmal überarbeiten muss.

Auf jeden Fall werde ich 2 Tage Dolomite Camp buchen und dann noch 2-3 weitere Tage im Osten des Etosha Park verbringen. Ich bin mir noch nicht klar drüber, ob ich zum Schluss in Namutoni oder ausserhalb des Parkes in der Etosha Aoba Lodge buchen soll?

Wahrscheinlich werde ich auch einen Tag/Uebernachtung an den Victoria Falls hinzufügen.

@ Lilitrotter, kannst du eventuel eine Lodge an den Vic Falls sowie auf dem Rückweg im Caprivistreifen empfehlen?

Dann erst mal, danke schön.

Muss noch arbeiten 🙁 Geldverdienen für die nächste Reise. 🙂

Einen sonnigen Tag wünscht

Doris
497 Beiträge · seit 201222. Apr. 2013 · #7
Hallo Doris,

Ich bin nicht ganz unvereingenommen wenn es um die Living Museums geht, denn ich bin Teil der Living Culture Foundation, die diese Museen initiert und hilft aufzubauen. Dennoch möchte ich dir einen Besuch des Mbunza Museum ans Herz legen. Was die jungen und alten Mbunzas da aufgebaut haben ist wirklich faszinierend und unterstützenswert. Auch Rundu an sich ist entgegen vielen anderslautenden Gerüchten einen Besuch wert.

Eine neue Fofogallerie zum Lebenden Museum der Mbunza findest du hier: http://www.lcfn.info/mbunza/galerie

Liebe Grüße,
Sebastian
Info-Namibia www.info-namibia.com
6'152 Beiträge · seit 200622. Apr. 2013 · #8
hallo Doris,

sicher meldet sich lilytrotter auch noch.
An den Vic Falls kann ich die Ilala Lodge empfehlen - zu Fuss 5 Minuten bis
zu den Fällen.
Im Caprivi gibt es einige schöne Unterkünfte
z.B. bei Kasane , The Garden Lodge, Water Lily L odge,
bei Kwando, Mazambala Island dge, Namushasa Country dge, Nkasa Lupala
Tented Lodge, bei Divundu: Mahangu Safari Lodge, Nunda Safari Lodge,
RiverDance Lodge, Ngepi Campp, Rainbow River Lodge,Ndhovo Safari L.
bei Rundu , Hakusembe River Lodge, Kavango River Lodge, Sarasunga River
L. Kaisosi R.L. Ngandu Hotel, Omashare Hotel, Shankara Rest Camp,
Tambuti Lodge, Taranga Safai L., am Chobe : Camp chobe, Ichobezi Safariboat
Impalila Island Lodge, Kakumba Isl. L. Ntwala Island L.
Nun hast Du mal eine Auswahl, schau Sie Dir in Ruhe an.
Bei Namutoni ausserhalb --- würde ich entweder eine Unterkunft von Onguma
oder von Mushara buchen.
Doris schau Dir mal die Internetseite von www.info-namibia.com an
da kannst Du Dir die Unterkünfte wo sie liegen ansehen, übrigens kannst
Du bei Sebastian auch Deine Reise buchen, der hilft Dir sehr gerne , bucht
Dir die Wunsch-Unterkünfte , zahlen kannst Du auf ein deutsches Konto.


Liebe Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
zuletzt bearbeitet 22. Apr. 2013
17 Beiträge · seit 201128. Apr. 2013 · #9
Hallihallo,

also auf unserer Tour im vergangenen Jahr empfanden wir die Ruacana Falls - im Gegensatz zu den Epupa Falls - wenig reizvoll. Ich würde mich an euerer Stelle auch lieber auf ein intensives Etosha-Erlebnis konzentrieren (das dürfte ja insbesondere für die Kinder schön sein) und den Caprivi Strip, auch eine unglaublich schöne Gegend.

Ich selbst würde das Mbunza Living Museum jedem ans Herz legen, denn es ist die einzige Möglichkeit en detail einmal das Leben der dortigen Bevölkerung vor dem Einzug der Moderne kennezulernen und gezeigt zu bekommen. Nebenbei ist das LM traumhaft gelegen und man hat die Möglichkeit, den umliegenden Dorfbewohnern beim Fischen zuzusehen.

Wir selber haben auch im Camp Kwando übernachtet und fanden es gut - vor der Haustür hat man ebenfalls noch ein kleines (weniger professionelles) Living Museum zum Anschauen oder ganz in der Nähe das Lizauli Traditional Village. Die Lage am Fluss ist sehr schön, die Bungalows recht einfach, aber okay. Namushasha ist zwar ein ganzes Stück komfortabler, aber eben auch teurer. Das müsste man sich ggf. überlegen.

Für den Caprivi Strip würde ich mir die Fahrtstrecken auch noch einmal durchdenken, denn 500 km schnurgerade da oben kann man zwar fahren, ist aber mit Kindern sicher etwas anstrengend.

Warum soll es denn ausgrechnet das Dolomite Camp eigentlich sein?

Vel Spaß beim Planen und ebste Grüße!

Markus
Themenstarter45 Beiträge · seit 200829. Apr. 2013 · #10
Hallo,
Lieben guten Morgen

Danke fuer eure Meinungen und Vorschläge.

@ Markus,

ich nehme mir eure Empfehlungen zu Herzen und lasse die Fahrt in Richtung Ruacana Falls fallen. Wir haben beschlossen den Etosha zu durchqueren. Das Dolomite Camp deshalb, weil ich nur gute Kritiken gehört habe und es in dem Teil Etosha liegt, das (denk ich mal) noch etwas wilder und weniger touristisch ist?!

Auch die lange Fahrt im Caprivi-Streifen muss ich überdenken.

@ Sebastian und Markus,

Das Mbunza Living Museum wird jetzt sicher in unser Programm eingebaut.


@ Hanne und Liliytrotter

Ja, ich werde auch eine Nacht an den Vic-Falls einbauen.Die Ilala Lodge scheint eine gute EMpfehlung zu sein.

@ Hanne,

Wie kann ich denn Sebastian erreichen, um eventuell eine Anfrage bei ihm zu starten? über die angegebene Internetseite?

@ Reiseklaus,

Danke für Deine Nachricht.


Vielen lieben Dank.

Leider muss ich meine Reisevorbereitung unterbrechen, weil ich beruflich ein paar Tage weg muss.
Aber ich werde euch wahrscheinlich bald wieder mit neuen Fragen "nerven". 😉

Liebe Grüsse

Doris