HobiThemenstarter303 Beiträge · seit 201317. Apr. 2013 · #1
Hallo Leute,
also ich habe jetzt schon alle möglichen Threads zum Suzuki Jimmy gelesen. Wir sind Lodgehopper - brauchen also kein riesiges Auto.
Es sollten nur zwei größere Taschen und eine Kühlbox ins Auto passen. Und vielleicht noch etwas Proviant für den KTP. Ich bin recht groß (1,93) - aber das spricht auch eher für den Jimmy und gegen den Hilux wie ich gelesen habe.
Denkt Ihr wir kommen da mit einem Jimmy aus? Hat jemand negative Erfahrungen mit dem Jimmy gemacht?
Der ist preislich halt schon interessant - kostet nur fast die Hälfte von einem Hilux Double Cabin.
im Januar/Februar bin ich mit dem Jimny gut 3 Wochen allein mit einer gesamten Campingausrüstung durch Namibia gefahren, siehe auch meinen Reisebericht " Namibia geht auch allein". Der Platz war ausreichend aber mehr hätte ich auch nicht mitnehmen dürfen. Für 2 Personen und 2 großen Reisetaschen sowie eine Kühlbox plus Proviant reicht er allemal aus. Das einzige, was mich an dem Jimny störte war der geringe Radabstand der das Auto am schnellen Fahren hinderte und beim Gas geben ab 70/80km/h anfing zu schlingern. Aber der 4x4 Radantrieb machte das wieder wett. Ich war ja nicht auf der Flucht und habe die Fahrten mit meinem "Kleinen" sehr genossen. Ich kann das Auto nur empfehlen.
LIebe Grüße
Paula
Rocky1964709 Beiträge · seit 201118. Apr. 2013 · #3
Hi Hobi,
sieh Dir doch mal in D/EU einen Suzuki Jimny bei einem Händler an und sitz mal Probe.
Ein KFZ mit kurzem Radstand neigt auf schlechtem Untergrund schnell zum Schlingern oder Ausbrechen.
wir hatten letztes Jahr auch einen und auch dieses Jahr haben wir wieder einen gemietet. Das mit der Geschwindigkeit stimmt. Aber wir haben ja Zeit. Wir hatten letztes Jahr 2 große Reisetaschen, eine kleine Reisetasche und eine große Kühlbox dabei. Und hatten immer noch Platz für drei 5-Liter- Kanister Wasser.
Wir waren sehr zuftieden.
Gruß Uli
Big 5 Africa Tours
Reiseberichte:
Namibia's Süden 2017, Uganda's Norden 2016 , Uganda Juli 2015 , Namibia Mai 2013 ,Namibia Mai 2012
Reiseklaus1'086 Beiträge · seit 200918. Apr. 2013 · #5
Rocky1964 schrieb:...mit kurzem Radstand neigt auf schlechtem Untergrund schnell zum Schlingern oder Ausbrechen...
Dem stimme ich zu. Du fährst großteils auf Schotterpisten, da solltest Du nicht schneller als 70 km/h fahren. Sonst wirds kritisch.
Gruß Klaus
Burschi4'140 Beiträge · seit 200918. Apr. 2013 · #6
Hallo Hoby, dass es mit dem Jimny Probleme auf Schotterpisten geben kann, habe ich vom Autovermieter vor ein paar Wochen selbst erfahren. Ich hatte für 2 Wochen einen Jimny für mich allein gemietet. Der Vermieter hat mir denn freiwillig einen Toyota Hilux 4x4 zur Verfügung gestellt, weil er im letzten Monat 3 Jimnys auf Schotterpisten verloren hat. Ein Unfall mit dem Auto in Namibia auf Schotterpisten ist das größte Risiko im Land. Da denke ich, sollte man nicht sparen und lieber hier auf einen sicheren fahrbaren Untersatz achten. Gruß: Burschi
wir sind im Juli 3 Wochen in Namibia unterwegs und haben auch einen Suzuki Jimny gebucht. Wir sind 2 Erwachsene mit 2 Koffern und einem Rucksack.
Ich kann zwar noch keinen Erfahrungsbericht beisteuern aber dennoch zu dem Thema beitragen als dass wir uns nach ausführlicher Recherche und Rücksprache mit der Autovermietung auch für den Jimny entschieden haben. 😎
Hallo Hobi, auch wir sind Lodgehopper und waren 2011 mit nem Jimny 4 Wochen in Namibia und Botswana unterwegs. Das zweite Ersatzrad war auf dem Dach montiert. Wir hatten weder Platzprobleme noch fahrtechnische Probleme. Wenn es dich nicht stört, hin und wieder von einem Hilux überholt zu werden, spricht nichts gegen den Jimny.
wir sind gerade frisch zurück aus Namibia und ich möchte noch einmal kurz ein paar Dinge zum Thema "Jimny" loswerden. Wir haben unseren Jimny bei Asco gemietet. Sowohl die Übernahme als auch die Rückgabe haben reibungslos geklappt. So wünscht man sich das 🙂 Unser Modell hatte zwar schon 75000 km drauf, stand aber bei Abholung wie neu auf dem Hof.
Wir waren 2 Erwachsene mit 2 Koffern, 2 Rucksäcken und Kleinkram. Platztechnisch war der Jimny absolut ausreichend. Wir hatten ein Reserverad an der Kofferraumtür und eines im Kofferraum. Unser Gepäck lag/stand auf dem Reserverad und in den Lücken hatten wir unsere Rucksäcke, 2-4 Wasserkanister und sogar noch einen Benzinkanister, den wir letztendlich aber nicht benötigt haben.
Die Fenster waren groß und wir hatten eine super Sicht (besonders wichtig für Etosha).
Unser Jimny hat uns überall hingebracht, wo wir hin wollten. Er hat jedes noch so holprige Gelände und Pad gemeistert.
In meinen Augen ist der Jimny ein super tolles Auto, das für 2 Personen absolut ausreichend ist. Noch dazu mit 4x4 und sogar 4x4L.
Ich würde den Jimny jederzeit wieder wählen und ihn auch allen anderen weiterempfehlen.
Wie aber schon in anderen Beiträgen erwähnt, sollte man mit ihm nicht rasen, da er bei zu schneller Geschwindigkeit auch mal ins schlingern kommt, v.a. auf Schotterpiste. Und es sollte einem nichts ausmachen ab und zu von den großen Jungs überholt zu werden.
An den Tankstellen und Parkplätzen sind wir öfters auf den kleinen Weißen angesprochen worden, vermutlich weil er so klein und putzig aussieht 🙂
MOMopane370 Beiträge · seit 201025. Juli 2013 · #10
Hallo Sebastian,
herzlichen Dank für Deine positiven Meldungen zu Asco und zum Jimny. Wir haben uns für unsere erste Selbstfahrertour im November auch für einen Jimny entschieden, waren uns aber nicht ganz sicher ob der Platz auch reicht für 2 Lodgehopper. Deine Bestätigung ist doch eine Erleichterung. Du schreibst, dass ihr nicht einmal den Reservekanister benötigt habt - war es mit dem kleinen Tank nie knapp, oder hattet ihr extra kurze Routen geplant? Das Bild auf dem Parkplatz ist klasse, der Jimny sieht wirklich sehr putzig aus neben den großen "Brüdern".
Wir wünschen euch ein gutes "Ankommen" nach einem sicherlich wunderbaren Urlaub - wenigstens ist ja in Deutschland jetzt auch einmal Sommer.
der Dachgepäckträger wurde laut ASCO abmontiert, da es scheinbar zu ein paar "Unfällen/Zwischenfällen" gekommen ist.
Nun befindet sich, wie geschrieben, das Dachreserverad IM Kofferraum. Einen Ersatzkanister wollten die Jungs uns erst nicht so recht geben, dann habe ich aber darauf bestanden und gesagt, dass wir uns dadurch sicherer fühlen, wenn wir mal in eine Gegend kämen, wo es wenige Tankstellen gibt.
Im Nachhinein hätten wir den Kanister aber nicht gebraucht, da wir eigentlich an jeder Tankstelle vollgemacht haben und somit nie weniger als 1/4 im Tank hatten. Die Kapazität liegt bei 45 Litern und den Verbrauch würde ich zwischen 9 & 10 Litern angeben. Unsere Tageskilometer lagen zwischen 100 km und 350 km.
Achja, die hinteren Scheiben sind voll getönt, d.h. man sieht absolut nicht was sich im Kofferraum befindet.
PS: Kleiner Tipp: Wir hatten eine Decke dabei (danke SAA), die wir über den Reservereifen im Kofferraum gelegt haben, damit wir uns das Gepäck nicht dreckig machen bzw. an der Halterung des Reifens verkratzen.
eine Frage habe ich an die erfahrenen Jimny-Fahrer: wie sieht es aus mit einem kleinen ENGEL-Cooler - geht der rein bzw. wieviel Gepäck geht dann noch dazu? Ich kann mir das beim besten Willen nicht so vorstellen 🙁
Ich bin jahrelang begeisterte SJ 410 und SJ 413-Fahrerin gewesen, bevor ich auf den Vitara umsteigen "musste". Durch den kurzen Radstand kann man eben, besonders auf Schotterpisten, nicht schnell fahren.
Hallo Elch, da ich auch nicht gern die Katze im Sack kaufe bin ich 2011 in ein Autohaus in D gegangen und habe eine Probefahrt mit "Gepäcktest" gemacht. Du wirst Staunen wieviel Jimnys Dir dann in unserem Strßenverkehr auffallen. 😉
Der ENGEL-Cooler hat 42 l. Dann noch zwei Koffer und zwei Bordcases?? Na, ich weiß nicht, ob das klappt. Vielleicht müssen wir es doch ausprobieren, ich dachte nur, es hat vielleicht schon jemand die Erfahrung gemacht? Ohne Cooler geht bei uns nämlich gar nichts.
Hallo Elch, ich bin im Februar allein mit dem Jimmy 3 Wochen durch Namibia gefahren. Ich hatte im Laderaum eine elektrische Kühlbox, ein für mich riesiges Zelt, was viel Platz im Wagen einnahm, einen Klapptisch und 2 Klappstühle, eine Kochkiste, einige Wasserkanister, einige IKEAtaschen mit Lebensmitteln, 2 Kissen, 2 Decken (für alle Fälle) und einen Grill. Meine Reisetasche stand auf dem Beifahrersitz. Die Schuhe und Stiefel im Fußbereich und die Kameratasche hinter dem Fahrersitz. Das Auto war für mich ein Raumwunder! Ich kann es nur empfehlen, zumal Ihr zu zweit relativ wenig Gepäck habt. Wenn ich die Campingtour zu zweit mit dem Jimmy unternommen hätte, wär der Platz nicht ausreichend gewesen, aber ohne das riesige Zelt und die Campingsachen hättet Ihr ein klasse Auto für die Tour. Denkt nur daran, dass Ihr mit dem Jimmy aufgrund des geringen Radabstandes nicht so schnell fahren könnt!!!! Wichtig!!!