GRGrichiThemenstarter2 Beiträge · seit 201325. März 2013 · #1Hallo!
Ich bin neu hier und habe schon viele hilfreiche Infos in diesem Forum gefunden.
Heute möchte ich nun selbst eine Frage los werden:
Wir werden im Oktober 21 Tage in Namibia verbringen, davon auch 3 Übernachtungen im Etosha NP. Allerdings bin ich ziemlich verunsichert, wie man die Zeit dort am besten aufteilt. Wir werden vom Andersson Gate aus ankommen.
Ursprünglich hatten wir vor, dann jeweils eine Nacht in Okaukuejo, Halali und Namutoni zu verbringen.
Dann habe ich aber gesehen, dass man bei den Angeboten verschiedener Reiseveranstalter nur einmal an einem Ende des Parks und dann zweimal am anderen übernachtet. Ist das irgendwie sinnvoller? Im Reiseführer stand auch, dass viele Touristen mehrere Nächte in Okaukuejo schlafen und dann tagsüber von dort aus dann Fahrten zur Tierbeobachtung unternehmen. Klingt irgendwie auch logisch.
Also ist unsere zweite Variante jetzt: 2 Übernachtungen in Okaukuejo, dann durchfahren bis Namutoni und dort nochmal schlafen.
Gibt es Empfehlungen (gern auch den genannten bzw. alternativen Unterkünften)?
Hoffe, mich klar ausgedrückt zu haben und bedanke mich schon mal für eure Rückmeldungen!
Viele Grüße
Anne
Bazi2'721 Beiträge · seit 200625. März 2013 · #2Hallo Anne
Dann erst einmal willkommen im Forum.
Wenn Du schon viel hier im Forum gelesen hast hast Du sicher gemerkt, dass das ganz verschieden gehandhabt wird.
In Okaukuejo würde ich auf alle Fälle übernachten, wenngleich nicht 2x. Es ist doch verhältnismässig teuer in den Camps.
Wir machen es z.B. so: 1 Übernachtung ausserhalt des Camps und am Morgen in den Park. Dann 1 Nacht in Okaukuejo und eine Übenachtung in Halali. Die nächste Nacht planen wir schon ausserhalb des Parks (wenn wir nur 3 Tage Etosha machen, sonst natürlich mehr).
Vor Okaukuejo bietet sich z.B. Etosha Safari Camp an und auf der anderen Seite nach Halali dann die Etosha Aoba Lodge. Gibt aber noch einige andere. Dies soll nur ein Beispiel sein.
Vielleicht konnte ich etwas helfen
Bazi
Rocky1964709 Beiträge · seit 201125. März 2013 · #3Hi,
2 Nächte auf Okaukuejo sind ok, wenn es auch wie in Rimini ist.
Statt einer Übernachtung auf Namutoni ist Onguma empfehlenswerter.
Gruß
Rocky
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...der schon öfter 4x4 in Afrika war...
http://www.4x4club-leipzig.de/
http://www.baja-deutschland.de/
Burschi4'140 Beiträge · seit 200925. März 2013 · #4Haloo Anne,
also 2x Okaukuejo würde ich auf jeden Fall empfehlen. Denn nirgends siehst du in der Nacht mehr Nashörner als hier. Ich habe z.B. in der letzten Woche hier gleichzeitig 10 Nashörner zwischen 21.00 und 22.00 Uhr gesehen, darunter jeweils 1 Spitzmaulnashorn mit Jungem und auch ein Breitmaulnashorn mit Jungem.
Als zweites würde ich dann Halali empfehlen, denn auch hier haben wir am Abend Nashörner und Elefanten gesehen, wenngleich nicht in so großer Zahl wie in Okaukuejo.
Namutoni ist insofern dann dritte Wahl, weil die Wasserlöcher in der Nähe sehr ergiebig sind. Z.B. 40 Giraffen gleichzeitig in Chudop. Namutoni selbst ist nicht so gut für Tierbeobachtungen. Du könntest hier also auch außerhalb übernachten. Andererseits kannst du bei einer Übernachtung im Fort selbst sehr füh im Park sein.
Gruß:
Burschi
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Steelers315 Beiträge · seit 201025. März 2013 · #5Hallo Anne,
Erst einmal ein herzliches Willkommen hier im Forum.
Wir haben bisher im Etosha sehr gute Erfahrungen gemacht mit 2 x Okaukuejo und 1 x Halali. Anschließend noch 1-2 Nächte in Onguma.
Ich kann aus deinem Eintrag nicht herauslesen, ob ihr campt oder feste Unterkünfte bucht. Da die Campsites im Park uns nicht ganz so gut gefallen, haben wir nur in Onguma gecampt und im Park feste Unterkünfte gewählt.
Viel Spaß bei der weiteren Planung.
Viele Grüße
Daniela
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200825. März 2013 · #6Hallo Anne,
dem, was Daniela gesagt hat, ist nicht hinzuzufügen. So würde ich es auch machen und ich bin relativ oft in der Etoscha.
Liebe Grüße
Gerd
peter 081'927 Beiträge · seit 200826. März 2013 · #7Hallo Anne,
ich würde an Eurem ursprünglichen Plan festhalten, Okaukuejo-Halali-Namutoni (hier alternativ Onguma).
Wenn man viele Tiersichtungen hat, ist es stressig, von Okaukuejo bis Namutoni in einem Rutsch durchzufahren.
Gruß
Peter
GRGrichiThemenstarter2 Beiträge · seit 201326. März 2013 · #8Hallo an Alle!
Erst mal vielen lieben Dank für eure Antworten!
Ich hatte ja schon mitbekommen, dass es hier relativ schnell Rückmeldungen gibt, aber das ist wirklich unglaublich! 🙂
Vielleicht nochmal zur Konkretisierung:
Wir fahren am ersten Tag von Khorixas nach Okaukuejo (erste Übernachtung dort bzw in der Nähe).
Am nächsten Tag dann Tierbeobachtung (zweite Übernachtung nochmal in/bei Okaukuejo oder schon in Halali?).
Am Folgetag dann Tierbeobachtung + Fahrt nach Namutoni (dritte Übernachtung dort bzw. außerhalb).
Am nächsten Tag geht es dann schon wieder in Richtung Windhoek.
Effektiv haben wir also nur zwei volle Tage im Park. Wir wollen übrigens nicht campen.
Aufgrund eurer Infos tendiere ich jetzt zur Variante 2x Übernachtung in/bei Okaukuejo und 1x in/bei Namutoni.
Wobei ich aufgrund Peters Antwort schon wieder etwas schwanke, das mit dem möglichen Stress einer Durchfahrt an einem Tag war nämlich auch meine Sorge.
Aber wahrscheinlich mache ich es mir einfach zu schwer. 😉
Also vielen, vielen Dank noch mal! Auch für die Infos zu den Unterkünften, da schauen wir noch.
Viele Grüße und einen schönen Tag!
Anne
bounce198398 Beiträge · seit 201226. März 2013 · #9Also wir wollten am Anderson Gate rein- und wieder rausfahren. Wir hatten auch drei Tage und haben es so gemacht:
1. Nacht Okaukuejo, vormittags reingefahren und dann dort noch die Umgebung erkundet
2. Nacht Namutoni - somit in einem Rutsch durchgefahren. Meiner Meinung nach überhaupt kein Problem. Ist zwar anstrengend, den ganzen Tag im Auto zu sitzen, aber es ist ja egal wo man rumfährt, man darf ja eh nicht aussteigen.
3. Nacht nochmal Okaukuejo, da uns das Wasserloch dort einfach super gefallen hat.
Wir sind also 2 x durch den ganzen (bzw. halben) Park gefahren, wobei wir uns halt die Abstecher zu den Wasserlöchern aufgeteilt haben zwischen Hin- und Rückfahrt. Ist wohl eher ungewöhnlich es so zu machen, aber für uns hat das sehr gut gepasst. Wir sind auch nicht in Zeitnot gekommen, wir waren trotz längerer Wasserloch-Aufenthalte jeweils so gegen 15-16 Uhr im Camp. Am 4. Tag sind wir vormittags nochmal in die Gegend nördlich von Okaukuejo gefahren, ehe wir dann mittags aus dem Park raus sind.
Übrigens fand ich die Unterkünfte in Namutoni wunderschön! Das Wasserloch war aber eher unspektakulär und das Essen bzw. das Restaurant eher schlecht. In Okaukuejo haben wir gecampt.
Burschi4'140 Beiträge · seit 200926. März 2013 · #10Hallo Anne,
finde deine Gedanken gut und würde sagen 2x Okaukuejo und 1x Halali. Von dort kannst du dann entlang der Wasserlöcher bei Namutoni rausfahren. Dauer ca 2 Stunden, bei vielen Tiersichtngen 3. Aber es ist machbar.
Gruß:
Burschi
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