Rudi7Themenstarter103 Beiträge · seit 201219. Feb. 2013 · #1Hallo liebe Formis,
nun ist es bald soweit und nach sooo viel Hilfe von euch, steht jetzt unsere Tour. Ich wollte euch noch einmal um eure Meinung fragen: Ist alles so machbar? Habt ihr noch Tipps? Haben wir etwas nicht bedacht? Was sollen wir an den Orten auf gar keinen Fall verpassen?
Tour:
1.3. auf 2.3. Windhoek - Chamäleon guesthaouse
2.3. auf 3.3. Tsauchab Campsite
3.3. auf 4.3. Sossus Dune Lodge
4.3. auf 5.3. Swakopmund - Cornerstone Guesthouse => little five desert tour bei Chris
5.3. auf 6.3. Spitzkoppe - Campsite
6.3. auf 7.3. Mowani Mountain Campsite => ist dies von eurer Seite zu empfehlen?
7.3. auf 8.3. Palmwag Lodge - je nach Zeit auch ins Konzessionsgebiet, zumindestens auf game drive;
8.3. bis 10.3. Sessfontein mit geführte Tour in den Honamibriver zu den Wüstenelefanten => weiß jemand ob dies im Moment möglich ist und ob man sich da vorher anmelden muss?
10.3. auf 11.3. Etosha - Dolomite Camp => Weiß jemand da die beste Fahrtstrecke?
11.3. bis 13.3. Etosha
13.3. auf 14. 3. Waterberg Park Campsite
14.3. auf 15.3. noch offen - evtl. Okonjima Campsite (in der Lodge war leider kein Platz mehr) => hat hier jemand Erfahrung, ob man wohl trotzdem mit auf die Touren kommt? Habe gehört als Camper könnte das schwierig werden, und wenn sie in der Lodge schon ausgebucht sind...
Es sind ein paar lange Touren drin und leider auch häufig nur eine Übernachtung, aber das ist der kurzen Zeit geschuldet.
Noch eine letzte Frage, wie halten wir es mit dem Mückenschutz?
Wir sind freuen uns schon sehr und können unser Glück kaum fassen nun bald wirklich nach Namibia zu kommen. Vielen vielen Dank schon mal für eure Mithilfe, ohne diese wären wir gar nicht soweit gekommen.
Viele Grüße
Rudi
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200620. Feb. 2013 · #2Hi Rudi7,
nun steht Eure Route ja anscheinend schon fest. Zum Beispiel ist mit der 4.3. und 5.5. ein Rätsel. Ihr kommt am späten Nachmittag in Swakopmund an, macht dann am nächsten morgen die Wüstentour und fahrt dann noch zur SPitzkoppe? Würde mir diesen "Umweg" über Swakopmund dann ganz sparen.
Deshalb meine Frage: Ist das so alles gebucht oder habt ihr noch Flexibilität? Denn dann hätte ich noch ne Menge Vorschläge...
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Armin2'346 Beiträge · seit 200620. Feb. 2013 · #3Hallo Rudi,
nimm´s mir nicht übel, aber wenn ich solch vollgestopfte Tourplanungen wie deine sehe, dann verstehe ich oft nicht so ganz, worin die Mithilfe des Forums, für die du dich ja auch ausdrücklich bedankst, bestanden haben soll. Da sind ja wirklich nur zwei Stationen mit zwei Übernachtungen drin - und das ohne Not. Da hätte man an mehreren Stellen zwei "one-night-stopps" zu einem Stopp mit Doppelübernachtung zusammenfassen können.
Aber was soll´s. Ist ja wohl zu spät. Trotzdem wünsche ich euch
viel Spaß
Armin
GUGuido.Gast20. Feb. 2013 · #4Hallo,
ich finde die Tour gar nicht so furchtbar, aber ich gehöre als bekennender Vielfahrer auch zu einer in diesem Forum heftigst diskriminierten Minderheit. 😗 Den Drang, gerade beim ersten Mal möglichst viel sehen zu wollen, kenne ich auch sehr gut. Man weiß da noch nicht, das man wieder kommen wird....
Wenn man sich (wie wir) für Swakopmund nicht interessiert, kann am Vormittag doch die Wüstentour machen und am Nachmittag die knapp 2 Stunden bis zur Spitzkoppe fahren. Da kann man dann natürlich nicht mehr großartig herumklettern.
Zusammenfassen würde ich wohl Mowani und Palmwag und entweder an dem einen oder dem anderen Ort 2 mal übernachten. Da macht es meines Erachtens wenig Sinn, mal 10 km im Huab oder 2 Stunden in die Palmwag Concession zu fahren. Da sollte man einen ganzen Tag für einen netten Game-Drive haben. Entscheiden würde ich das erst vor Ort. Es ist Regenzeit und es könnte sein, das einige Riviere nicht fahrbar sind.
Beste Grüße
Guido
franzicke2'085 Beiträge · seit 201220. Feb. 2013 · #5Auch Hallo,
noch ne Frage bzw. Anmerkung zu eurer Einmal-Übernachtung in der Sossus Dune Lodge - habt ihr die gewählt, damit ihr morgens sehr früh zu den Dünen könnt? Das haben wir letzten Jahr auch gemacht, fanden es acuh wunderbar, waren dann aber echt ziemlich alle und haben die Mütze Schlaf im Chalet und ein entspanntes Abendessen sehr genossen bevor wir dann am nächsten Tag nach Swakopmund gefahren sind. Also Sonnenaufgang im Sossusvei und am gleichen Tag die ganze Strecke bis Swakopmund finde ich echt gewagt, denn das zieht sich ziemlich ... Vielleicht kanst du da noch was umstöpseln.
Grüße Franzicke
Travelboy705 Beiträge · seit 201020. Feb. 2013 · #6Hallo Rudi,
auch ich halte deine Tour für machbar, bin halt auch ein Vielfahrer wie Guido 😉
aber !!
Swakopmund, da hat Christian Recht, kommt zu kurz und lohnt nicht für 1Tag 🙁
Von Swakop zur Palmwag könnte man gut an einem Tag schaffen, ihr habt hier aber zwei Zwischenübernachtungen, also würde ich die Mowani Mountain Campsite streichen und einen Tag in Swakop anhängen.
SG
Volker
Seit 1996 bereisen wir die Welt mit dem Motorhome, zuerst USA - Canada - Australien - Neuseland und jetzt Afrika.
deemha412 Beiträge · seit 201120. Feb. 2013 · #7Hi
Ich staune immer wieder, wie entsetzt hier manchmal reagiert wird, wenn man immer nur eine Übernachtung pro Ort geplant hat. Ich war nun doch schon etliche Male in Namibia und habe praktisch noch nie 2x am selben Ort übernachtet, frei nach dem Motto: Die Reise ist das Ziel. In Swakopmund war ich sogar froh, dass ich nach einer Übernachtung wieder "in den Bush" durfte 😉 . Ich denke, die Wünsche, Ansprüche, Vorstellungen sind sehr verschieden, da muss jeder selber wissen, was ihm am besten bekommt, oder?
Gruss Dieter
Rudi7Themenstarter103 Beiträge · seit 201220. Feb. 2013 · #8Hallo,
ich finde unsere Tour auch nicht furchtbar, sonst hätte ich sie anders geplant. Sie ist auch noch flexibel, wir haben nicht alles gebucht und können auch noch hin und her schieben, was ich wichtig finde, gerade weil ich die Fahrten und Wetter nicht so genau einschätzen kann. Also Christian, wenn du noch Ideen hast, würde ich mich freuen.
Hallo Giudo,
wir haben Mowani nur eingebaut, weil wir nicht abschätzen konnten, ob es in einem Rutsch zuviel ist. Zuerst hatten wir es genauso geplant und ich finde das eine gute Idee dass zusammenzufassen. Vielen Dank.
Hallo Franzicke,
ja ich gebe dir vollkommen Recht, das finde ich auch sehr gewagt. Vielleicht sollten wir einfach noch eine NAcht in der Namib dranhängen. Bin mir da auch sehr unsicher, ob wir dann nicht halbtot über dem Lenkrad einschlafen. Was meinst du wie lange fahren wir bis Swakopmund? Hättest du vielleicht noch einen Tipp auf dem Weg dort hin oder noch eine Nacht in der Dune Lodge, wenn es geht?
Also ich bin für jeden konstruktiven Tipp dankbar.;)
Viele Grüße
Rudi
doschae199 Beiträge · seit 201121. Feb. 2013 · #9ganz der meinung meines vorposters(travelboy)...außerdem: mowani ist schon toll, aber so toll, dass sich der preis lohnt fanden wirs nun auch nicht...
und wer gerne fährt und viel sieht, ob ein oder mehr nächte ist doch auch eine sache, wie man ganz persönlich seinen urlaub gestaltet...da sollte man nicht gleich so verbal draufhauen 😎
JoeNam5 Beiträge · seit 201221. Feb. 2013 · #10Hallo Rudi
selten habe ich so eine vollgestopfte Tourplanung gesehen. 🙁 Die meisten kritischen Punkte sind ja schon angesprochen worden (sossus, swakop). Aber was mich persönlich wirklich stören würde ist diese ewige Fahrerei. Ihr seid quasi permanent auf der Strasse. Vom Land selber, den Leuten, der wunderbaren Ruhe und den wilden Tieren werdet Ihr nicht viel mitbekommen, außer abends und morgens an der Lodge. Den Rest des Tages werdet Ihr auf der Strasse verbringen, immer mit dem Ziel noch vor der Nacht die nächste Lodge zu erreichen. Viele Leute unterschätzen die Entfernungen und die Strassenverhältnisse: Es kann ganz schön nervig sein 400km auf Wellblech zu fahren 🤢 , da braucht man nächstentags eine Pause, zumindest als Nicht-Einheimischer.
Ich empfehle Euch dringlichst etwas mehr Entspannung. Das Land ist an viel mehr Orten interessant als bloss den paar bekannten Eckpunkten.
Trotzdem wünsche ich Euch eine gute Fahrt und versucht es zu genießen 🙂
Gruss vom Joe aus Nam
Travelboy705 Beiträge · seit 201021. Feb. 2013 · #11@ Joe,
das kann man auch anders sehen, nach dem Motto "DER WEG IST DAS ZIEL", dann dienen die Zwischenstopps nur zum Essen und Schlafen, die Menschen und Tiere sieht man dann ja auch auf der Fahrt von A nach B 😉 - und da wo es Wichtig ist (Etosha) sind ja auch einige Tage eingeplant.
Und für einen echten Europäer, der sich das ganze Jahr über jeden Tag in irgendeine Stadt zur Arbeit quält, nicht Wenige fahren da Täglich mehrere 100 km in Stop and Go, ist Namibia dann eine Erholung - die paar km auf Gravel 🙂
Sorry, aber das sind meine Erfahrungen als "Vielfahrer" nach > 50.000 km im Outback.
Volker
Seit 1996 bereisen wir die Welt mit dem Motorhome, zuerst USA - Canada - Australien - Neuseland und jetzt Afrika.
JoeNam5 Beiträge · seit 201221. Feb. 2013 · #12Hi Volker,
natürlich darfst Du anderer Meinung sein, solltest aber vielleicht auch erwägen, ob Du als >50000km-Gravelpad-Fahrer Dich und Deine Gewohnheiten wirklich mit einem <10km-Feldweg-Fahrer vergleichen kannst?!
Der gewöhnliche Touri ist zwar froh mal nicht in einer Stadt zu fahren, sollte sich aber angesichts der Strassenverhältnisse (Wellblech, Staub, Steinschlag, Tiere) sehr deutlich aufs Fahren konzentrieren und sieht entsprechend rechts und links nicht viel von der Landschaft. Zumindest der Fahrer kommt gehörig in Stress. Wenn man diese Verhältnisse nicht gewohnt ist (ich weiss, Du bist es gewohnt und deshalb darfst Du Dich jetzt nicht angesprochen fühlen) dann kann das ganz schnell ganz nervig werden. Genau das habe ich letztes Jahr mit Freunden in Nam erlebt, die glaubten auch durch 10000 km in Australien und Indien abgehärtet zu sein, hatten aber schon nach 300km von Windhoek nach Gochas auf der C15 die Nase gestrichen voll.
Travelboy schrieb:
nicht Wenige fahren da Täglich mehrere 100 km in Stop and Go, ist Namibia dann eine Erholung - die paar km auf Gravel
Das soll ja wohl ein Witz sein. 😵 Du vergleichst doch nicht ernsthaft eine europäische Teerpad mit afrikanischem Gravel?!? Wach mal auf ... wie weltfremd kann man denn sein? 😣
Natürlich lieber Volker bist Du jetzt wieder anderer Meinung als ich, aber es wäre schön, wenn der Thread des Rudi7 nicht zu einer haltlosen Diskussion über Strassenverhältnisse verkommt und antwortest mir bitte nur persönlich mit einer PN. Dieser Thread ist dazu da, dass Rudis Fragen beantwortet werden. Danke für Dein Verständnis.
Gute Fahrt, Rudi!
deemha412 Beiträge · seit 201121. Feb. 2013 · #13Hi Joe
Ich kann Volker sehr gut nachfühlen. Auch für mich sind 400 km Gravel in Namibia praktisch stressfrei gegenüber der täglichen 60 km meines Arbeitsweges, auch wenn du das scheinbar als Witz empfindest. Wie bereits erwähnt muss letztendlich jeder selber wissen, was ihm bekommt und was nicht.
Gruss Dieter