Zum ersten Mal Namibia und ein paar Fragen

34 Antworten · 10,5k Aufrufe · gestartet 18. Dez. 2006 von gskger
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Themenstarter19 Beiträge · seit 200618. Dez. 2006 · #1
Hallo allesamt,

bisher habe ich in diesem sehr informativen Forum meist "nur" mitgelesen. Da ich aber nun für Ende Juni / Anfang Juli 2007 tatsächlich eine 14/15 tägige Namibia Reise plane, habe ich ein paar Fragen zum Tourverlauf, bei denen ihr mir hoffentlich helfen könnt.

Den Süden auszulassen tat zwar weh, aber die Hetzerei möchte ich mir und meiner Frau nicht antun. Wir wandern beide gerne, machen Fotos (in den frühen und späten Stunden des Tages) und lieben interessante Landschaften . In Namibia werden wir das erste mal Wildbeobachtung "testen", bisher haben wir da noch keine Erfahrung.

Zuerst hätte ich zwei praktische Fragen:
1. Den Ankunftstag in Windhoek würden wir gerne nutzen, um direkt Strecke zu machen (Waterberg). Ist ein Erholungstag vom Flug erfahrungsgemäß sehr ratsam bzw. kommt man vom Flughafen (Mietwagenübernahme dort) relativ zügig weg?

2. Vom Erongo Gebirge (Usakos) aus wollen wir nach Sessriem. Gibt es eine realistische Alternativstrecke, um in einem Tag dorthin zu kommen und ohne über Swakopmunt zu fahren?

Die erste grobe Tourplanung schaut im Moment so aus:
1. Ankunft Windhoek und weiter nach Waterberg
2. Waterberg
3. Etosah / Namutoni
4. Etosah / Namutoni
5. Etosah / Okankuejo
6. Etosah / Okankuejo
7. Vingerklip
8. Erongo
9. Erongo
10. Swakopmund
11. Sessriem
12. Sessriem
13. Sessriem
14. Windhoek
15. Abflug Windhoek

In Sessriem wollen wir die Dünenlandschaft einmal von unten und einmal von oben (Ballonfahrt) machen. Vielleicht kann man am letzten Tag nach der Ballonfahrt direkt Richtung Windhoek aufbrechen (4-5h Fahrt?).

Ich kann mir vorstellen, statt dessen in Etosha noch eine Tag zu sparen und im Vingerklipgebiet oder Erongo Gebirge zu investieren. Viel lieber würde ich aber Swakopmund auslassen, da die Stadt als reine Durchgangsstation zu schade sein wird.

Vielleicht habt ihr zu meinen Fragen und der Tour einen Tipp?

Viele Grüße,
Gerhard
2'460 Beiträge · seit 200618. Dez. 2006 · #2
Hallo Gerhard,

wir waren letzes Jahr in NAmibia und hatten uns schweren Herzens entschieden, den Süden wegzulassen (waren aber drei Wochen unterwegs), um nicht zu hetzen und haben es nicht bereut (auch wenn man möglichst immer alles sehen möchte).

Die Strecke nach Waterberg ist auch nach dem Langstreckenflug gut zu schaffen, macht euch da keine Sorgen. Die Mietwagenübernahme hat bei uns reibungslos funktioniert.

Zu deiner 2. Frage kann ich dir leider nichts sagen, aber da werden die "profis" dir sicherlich weiterhelfen können.

Schönen Urlaub wünscht dir /euch

Chrissie
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
1'036 Beiträge · seit 200618. Dez. 2006 · #3
Hallo GSKGR

Ankunft WHK und gleich weiter nach Waterberg.

Ja da geht relativ schnell mit der Autoübergabe wenn es eine der grossen Firmen ist und kein ausgefallenes Auto.

Weiterfahrt nach Waterberg etwa 6 Stunden nach dem langen Flug keine gute Idee. Linksverkehr !!!!! Zuerst mal durch die Satdt ohne verweilen ????

Etosha nicht kürzen das ist das Highlight in Namibia.

Warum Swakopmund auslassen ? ich fahre immer gerne hin und verweile dort auch. Walvis kann mman eher als Durchgangs-Vorbeifahrtort bezeichnen.

Sesriem nach Ballon-zurück Whk. Aber dann ohne Sekt !!!
In der Zeit its das machbar. Abfahrt spätestens 12:00 da es früh dunkel wird in der Jahreszeit.

Grüsse Georg<br><br>Post geändert von: Georg, am: 18/12/2006 09:16
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496 Beiträge · seit 200618. Dez. 2006 · #4
Hallo Gerhard, ich würde Dir auch raten, den ersten Tag in Windhuk zu verbringen. Lasse Dir das Fahrzeug morgens vor der Abreise zu Deiner Unterkunft bringen. Die Autovermieter haben alle, sofern sie nicht am Airport vertreten sind und das sind nur die größten wie Avis usw., einen kostenlosen Zubringerdienst. Swakopmund ist, wie hier schon oft diskutiert, Geschmacksache. Ich lasse Swakopm. jedoch nie aus. Von Namutoni möchte ich Dir abraten. Das Wasserloch wird so dürftig von den Tieren angenommen. Viel, viel besser ist für Wildbeobachtungen das Lager Halali geeignet. Gruß Matatu
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349 Beiträge · seit 200618. Dez. 2006 · #5
Hallo Gerhard,

zu der Frage, ob man gleich nach der Ankunft weiterfahren soll, wirst Du hier entschieden unterschiedliche Meinungen hören. Es hängt auch von einigem ab: Schon mal Linksverkehr gefahren? Beim Flug gut geschlafen? Autoübernahme problemlos?
Nun weiß man ja im Vorhinein nicht, ob man im Flieger gut schlafen wird und ob man mit dem Auto vielleicht doch erst um 12 Uhr starten kann usw.
Evtl. gibt es auch noch zusätzliche Probleme:
Im August trafen wir welche, deren Koffer waren nicht im Flieger mitgekommen und sie hatten gleich am ersten Tag eine Unterkunft 500 km entfernt gebucht...
Für vorsichtige Menschen empfiehlt es sich also, die erste Nacht in oder in der Nähe von Windhoek zu verbringen. Man braucht wirklich nicht weit von WDH zu fahren, um schon richtiges Afrika-Feeling zu bekommen (Düsternbrook z.Bsp.). Wer von sich aber weiß, dass er im Flieger gut schläft und kein ängstlicher Mensch ist, der kann sich schon auch zutrauen, am ersten Tag einige km zu schrubben. Zumal die Straße nach Waterberg gut ausgebaut ist und der Verkehr ja nicht mit einer deutschen Autobahn zu vergleichen ist.

LG

Daniel
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413 Beiträge · seit 200618. Dez. 2006 · #6
Hallo Gerhard,

auch ich gehoere immer zu der Fraktion, die von einer weiten Fahrt nach dem Flug abraet. Wuerde definitiv eine Nacht in/um Winhoek verbringen. Dann kannst Du auch schon mal die ersten noetigen Einkaeufe taetigen.
Von Winhoek kannst Du auch in einem Tag zum Etosha NP fahren. Das spart wieder eine Uebernachtung. Ich nehme an das Ihr zum Wandern zum Waterberg wollt, aber bei einer Uebernachtung bleibt da nicht viel Zeit fuer. Etosha auf keinen Fall kuerzen, hier koenntest Du die gesparte Nacht investieren. Oder aber in Swakopmund, denn eine Nacht ist echt zu wenig. Wenn Du nicht mehr Zeit hast, wuerde ich Swakopmund fuer das naechste Mal;) aufheben.
Sesriem Winhoek geht, aber auch das wierde ich nur in der groessten Not tun. Wir zaehlen zu sehr aktiven Menschen, aber Namibia fragt einfach um Ruhe und Zeit. Du wirst es merken:)

viel Spass bei der weitern Planung und Gruesse
Kitty
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1'036 Beiträge · seit 200618. Dez. 2006 · #7
Matatu schrieb
Von Namutoni möchte ich Dir abraten. Das Wasserloch wird so dürftig von den Tieren angenommen
Was das Wasserloch angeht stimmt das, aber rund um Namutoni gibt es doch einiges was bei Halali bedeutend weniger ist , abgeshen von Goas

Klein Namutoni , hier sind die Duiker zu sehen, wo sonst ???

Chudop mein Favorit, schon die Zufahrt hat oft Schakale, Impala, Hyänen, Löwen.
Am Loch selbst stehen bleiben für längere Zeit und ganz Afrika präsentiert sich.

Kalkheuvel hat oft auch Löwen und Leopard,
Dann die kleine Pfanne mit seinen Wasservögel, Pelikan, Flamingo, Enten usw.

Rundfahrt zu Twee Palms,

W-Loch Tsumcor wo es oft Elefanten gibt,

Groot Okevi mit den Orix.

Mit dieser Vielfalt kommt Halali-Region nicht mit ausser das Wasserloch.


Grüsse Georg
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726 Beiträge · seit 200618. Dez. 2006 · #8
Also angesichts der kurzen Reisedauer, würde ich schon versuchen am ersten Tag aus Windhoek rauszukommen. Und die Strecke zum Waterberg ist geteert und gut fahrbar. Das sollte eigentlich machbar sein. Ich habe mir selbst gesagt, dass ich beim nächsten mal auf einen Aufenthalt am ersten Tag in Windhoek verzichten werde.

Ebenfalls würde auch ich auf einen Tage in Etosha verzichten. Es ist zwar das absolute Highlight, aber wenn man nun mal nicht genug Zeit zur Verfügung hat, muss man streichen.

Es ist immer schwer für andere zu sprechen/planen, da natürlich jeder seine persönlichen Vorlieben hat.

Das Wasserloch in Namutoni hatte auch bei uns nichts zu bieten, aber in der Gegend um Namutoni haben wir dafür viel gesehen.

Gruß,
Carsten
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496 Beiträge · seit 200618. Dez. 2006 · #9
Hallo Georg, das mit Kalkheuvel und Chud stelle ich nicht in Abrede, aber deswegen muss man ja nicht in Namutoni nächtigen. Da kommt man ja von Halali auch hin und hat dann abends das schöne Wasserloch in Halali. Matatu
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3'491 Beiträge · seit 200618. Dez. 2006 · #10
Hallo Gerhard,
ich rate dringend davon ab, am Ankunftstag noch bis zum Waterberg zu fahren. Du bist übernächtigt, kennst das Auto noch nicht und hast vermutlich auch keine größeren Erfahrungen mit dem Linksverkehr. Zudem kann eine Auto-Übernahme durchaus auch schon mal Stunden kosten und ich möchte mit dem Auto schon ein bisschen probefahren und nicht erst unterwegs feststellen müssen, dass es da irgendwelche Macken zu beheben gibt. Das kostet u.U. sehr viel mehr als nur einen Urlaubstag.
Dieser Tag, den Du dadurch am Anfang in Windhoek (oder Umgebung ) verbringst, ist nicht verloren - Du kannst ihn dadurch hereinholen, dass Du am 2. Tag direkt nach Etosha durchfährst - sind zwar rund 500 km, aber alles Teerpad und Du bist ja auch ausgeruht. Das schafft man leicht in 5-6 Std.
Auf keinen Fall Etosha kürzen !! - Tierbeobachtungen verlangen Zeit - viel Zeit. Ich empfehle Dir auf jeden Fall 2 Nächte in jedem Camp - das bringt auch Ruhe in Deine Reise.
Vingerklip-Lodge und Erongo Wilderness Lodge sind 2 sehr lohnende Ziele - sie liegen allerdings räumlich vergleichsweise dicht beieinander. Ich würde mich für eine von beiden entscheiden - nämlich die Erongo Wilderness Lodge - und dort 2 Tage bleiben. Hier sind herrliche Wanderungen möglich. Ein Aufenthalt für die Seele. Die Vingerklip Lodge kommt auf den Wunschzettel für die nächste Reise.
Von der Erongo Wilderness Lodge könnt Ihr direkt - d.h. ohne Zwischenaufenthalt in Swakopmund - bis nach Sesriem durchfahren - über Karibib und dann stramm Richtung Süden. Du hast völlig recht - nur eine Nacht ist für Swakopmund zu wenig.
Für Sossusvlei reichen auch 2 Übernachtungen - aber die sollten es auch sein.
Wenn ich richtig mitgerechnet habe, komme ich bisher auf 11 Übernachtungen zuzüglich eine für die Nacht vor dem Abflug in Windhoek. Ihr hättet also noch etwas Luft - z.B. dafür Swakopmund doch mit einzubeziehen oder aber auf der Rückfahrt vom Sossusvlei noch 2 Nächte in der Kalahari ( z.B. Bagatelle Lodge oder Anib ) zu verbringen. Sehr beliebt sind auch so Wohlfühl- und Ausklangtage in unmittelbarer Nähe von Windhoek.
Gruß Joli
7'272 Beiträge · seit 200618. Dez. 2006 · #11
Ich staune immer über diejenigen, die am ersten Tag schon ein paar hundert Kilometer fahren wollen. Dabei hat es in der Nähe des Flughafens einige Gästefarmen auf denen schon eine Stunde nach der Landung das Afrika Feeling aufkommt und der Urlaub beginnt.

[bild: 56763]

Dise Bilder sind alle am ersten Tag in der Nähe des Flughafens aufgenommen worden.

Chrigu
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726 Beiträge · seit 200618. Dez. 2006 · #12
nunja,

ewig weit würde ich am ersten Tag natürlich auch nicht fahren, klar! Aber es geht ja nur darum aus Windhoek raus zu kommen, damit man am ersten Tag schon solche Bilder und Eindrücke bekommt wie Chrigu sie uns gezeigt hat. Ich würde nicht mehr in Windhoek direkt bleiben.
Der Waterberg ist ca. 250 km entfernt. Und je nach eigener körperlicher Verfassung und natürlich abhängig von der Ankunftszeit und Daur der Wagenübernahme ist das noch machbar. Mehr sollte es aber auf keinen Fall sein.

Aber das muss selbstverständlich jeder für sich entscheiden.

Gruß,
Carsten
http://www.derfreed.de
1'036 Beiträge · seit 200618. Dez. 2006 · #13
derfreed schreibt
Der Waterberg ist ca. 250 km entfernt.
Rechne das nochmal nach, das reicht nicht vom Airport zum Waterberg

Grüsse Georg
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496 Beiträge · seit 200618. Dez. 2006 · #14
Hallo derfreed, zu schaffen ist das allemal. Fragt sich nur, ob es sinnvoll ist. Für einen Erst-Namibia-Reisenden hat doch Windhuk touristisch auch einiges zu bieten. Matatu<br><br>Post geändert von: Matatu, am: 18/12/2006 17:04
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3'491 Beiträge · seit 200618. Dez. 2006 · #15
Hallo zusammen,
diejenigen, die sich mit der Situation auskennen und auch zutreffend einschätzen können, was sie sich zumuten können und was nicht, die brauchen Ratschläge zu der Frage, ob man nach der Landung noch Strecke machen sollte, nicht. Es geht doch nur um die wirklich ratsuchenden "Ersttäter" - und denen sollte man mit Rücksicht darauf, dass man ja mit einem solchen Rat auch ein bisschen Verantwortung übernimmt, wirklich empfehlen, den Tag nach der Ankunft in der Nähe Windhoeks zu bleiben. Deshalb bin ich nicht so glücklich darüber, dass wir uns hier - jeder mit seinem persönlichen Erfahrungshintergrund - über diesen Punkt "streiten".Unterschiedlicher Meinung über Unterkünfte, Reiseziele und Routen zu sein, belebt das Forum - bei Sicherheitsfragen jedoch sind solche Differenzen u.U. gefährlich.
Gruß Joli
2'346 Beiträge · seit 200618. Dez. 2006 · #16
Hallo Gerhard,

war bisher 5x in Namibia - 4x mit Erstübernachtung, 1x ohne. Gerade bei diesem "1x" im Flugzeug kaum ein Auge zugetan. Leihwagen leckte am Differenzial, Batterie brachte den Motor kaum in Gang und 2. Ersatzrad fehlte. Eine Odyssee quer durch Windhoek folgte. Erst um 12 Uhr konnte es "auf pad" gehen - völlig erschöpft und entnervt. Die 500 km bis Keetmanshoop habe ich zwar geschafft, aber selten war ich in meinem Leben so "ausgebrannt". Das soll mir nie mehr wieder passieren.

Das mit dem Gepäck hatten wir übrigens auch schon einmal. Kam einfach einen Tag später aus Johannesburg. Zum Glück hatten wir zwei Erstübernachtungen in Windhoek eingeplant und wir konnten das Gepäck an unserem "freien" Tag in Empfang nehmen, bevor es auf Tour ging.

Viel Spaß
Armin
Themenstarter19 Beiträge · seit 200619. Dez. 2006 · #17
Hallo zusammen,

erst einmal vielen Dank für die weitreichenden Antworten.

Ich nehme erst einmal mit, dass es gerade auch wegen der Mietwagenübernahme Sinn macht, sich eine zeitliche Reserve in/bei Windhoek zu leisten. Wir wollen die Anmietung zwar bereits von DE aus bei einem der großen, internationalen Vermieter platzieren, aber es macht offenbar wirklich Sinn, den ersten Tag zur Erholung und als Troubleshooting Puffer zu nutzen (auch wenn dies mein Vertrauen in die Autovermieter tief erschüttert). Vom Flughafen bis Waterberg sind es übrigens grob 300km, so dass wir spätestens um 12:00 Uhr weg sein müssten.

Bei einem angenommenen Schnitt von 60 km/h möchte ich eigentlich keine Tour länger als 400km machen, was aber bedeutet, dass wir entweder Waterberg bleiben lassen (die "übliche" Optimierungsmaßnahme) oder einen Tag in Etosha streichen. Im Moment tendiere ich zu letzterem.

Der Linksverkehr ist kein Problem, da wir gerne auch Urlaub in England machen und nach der Fährüberfahrt direkt auf der linken Seite beginnen. Hatte auch schon das Vergnügen eines rechtsgesteuerten Wagens, was ich persönlich als ziemlich unkompliziert empfand.

Bedenklich stimmen mich aber die "schrauberlastigen" Berichte über Reifenpannen ("ein Platten gehört dazu") und Probleme mit der Mechanik, wie im Forum und auch von Armin berichtet. Was das angeht bin ich extrem unbegabt und habe nun meine Zweifel, ob ein Urlaub in Namibia nicht doch ein erhebliches Maß an Schrauber-Know-How erfordert. Das habe ich - abseits eines Reifenwechsels - definitiv nicht.

Was Empfehlungen und Gefahren angeht habe ich ein breites Kreuz und die Kommentare haben mir weitergeholfen. Die letzte Optimierung der Strecke - um einen Tag zu gewinnen - bedeutet für mich also entweder Vingerklip oder Swakopmund auslassen. Mehr Etosha will ich wirklich nicht opfern. Mal schauen, dass verstößt zwar gegen meine 400km Regelung, aber...

Danke erst einmal für die prompte und qualifizierte Reaktion auf meine Fragen!

Viele Grüße,
Gerhard<br><br>Post geändert von: gskger, am: 19/12/2006 00:03
7'272 Beiträge · seit 200619. Dez. 2006 · #18
Hallo Gerhard

Normalerweise hast Du keine Probleme bei der Mietwagenübernahme und die Autovermietung klappt gut. Du kannst aber sicher sein, dass wenn Du anders planst, Du genau derjenige mit dem grossen Pech bist und etwas krumm läuft.
Ausser Radwechsel brauchst Du kein Know-how wenn Du ein Fahrzeug anmietest, erhältst Du normalerweise innerhalb eines Tages Ersatz wenn wirklich mal Probleme auftreten. Sitzengelassen wirst Du auch nicht. In Namibia wird geholfen!
Wenn ich Deine Tour anschaue, würde ich wahrscheinlich Swakopmund streichen. Nicht weil es nicht toll ist. Für Swakop und die Aktivitäten in der Gegend reicht ein Tag sowieso nicht.

Der Waterberg ist ganz OK. Schön zum wandern und eine wunderbare Aussicht vom Plateau aus. Ich würde aber auf keinen Fall die Etosha kürzen, nur damit ich auf den Waterberg kann.

Für den ersten Tag empfehle ich Dir die Fahrzeugübernahme, Einkaufen in Windhoek und dann langsam Richtung Norden aus der Stadt fahren. z.B. bis auf Duesternbrook (40km).

Herzliche Grüsse
Chrigu
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496 Beiträge · seit 200619. Dez. 2006 · #19
1 Nacht Windhuk
2 Nächte Swakopmund
2 Nächte Vingerklippe
2 Tage Okaukuejo
2 Nächte Halali
2 Nächte Waterberg
2 Nächte Düsternbrook

Matatu
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Themenstarter19 Beiträge · seit 200622. Dez. 2006 · #20
Hallo zusammen,

letztlich wird es wohl eine Mischung der Tipps werden. So streiche wir einen Tag Waterberg und planen erst einmal halt in/bei/um Duesterbrook. Da wir es aber primär langsam angehen wollen, wird es am nächsten Tag doch bis zum Waterberg gehen, aber nur eine Übernachtung werden. Dafür kommen wir aber auch früher an und können den Nachmittag noch nutzen.

Etosha werden wir auf 2x Namutoni und 1x Okaukuejo kürzen, auch auf die Gefahr hin Eindrücke zu verpassen. Wenn es uns supergut gefällt, müssen wir eh mit mehr Zeit wiederkommen. 😉

Vingerklip möchte ich wegen der tollen Ausblicke nicht verpassen. Ich habe in den letzten Tagen viel im Netz gelesen und Bilder der Umgebung gesehen, die mir - genauso wie die aus dem Erongo Gebirge - sehr gut gefallen haben. Außerdem lese ich nur Positives über die Lodge (o.k., bis auf die Spinnen).

Der Rest der Tour inkl. Swakopmund wird wohl so bleiben.

Was mich beim lesen/surfen im Netz aber negativ auffällt sind Reiseberichte über unerfreuliche Situationen an Tankstellen und auch unterwegs, die mich doch ziemlich verunsichern. Mir ist schon klar, dass Namibia nicht Mitteleuropa ist. Ich haber aber auch keine Lust immer unter wachsamer Anspannung zu stehen. 😕 Schätze ich das völlig falsch ein?

So recht geheuer ist mir das Reisen in Namibia daher nun doch nicht mehr ganz, wobei ich aber zugegebener Maßen auch eher eine misanthropischer Pessimist bin und auch zuviel schreibe 😉

Ich fang jetzt erst einmal an Kataloge/Webseiten zu wälzen bzw. Buchungsanfragen zu stellen.

Vielen Dank noch mal für die Tipps, die mich weitergebracht haben,
Gerhard