Silly2Themenstarter8 Beiträge · seit 201208. Feb. 2013 · #1Hallo liebe Fomis,
bislang waren wir "stille Mitleser" im Forum. Wir ( 3 Personen Mitte 40) planen für Oktober/September unsere erste Selbstfahrer-Tour durch Namibia und sind uns über Teil zwei der Reise etwas unschlüssig. Vielleicht hat jemand Tipps/ Ratschläge was man bei der Tour beachten oder ändern sollte bzw. was zu der Jahreszeit zu empfehlen ist. Wir waren im November 2011 auf 14-tägiger geführter Busrundreise in Namibia unterwegs und sind vom virus angesteckt. Die Reise war toll - aber dieses Jahr soll es individueller werden.
Hier die geplante Route:
Tag 1: Ankunft WDH, Übernahme Mietwagen, Fahrt zur Kalahari Anib Lodge
Tag 2-4: Namib Desert Lodge, Sossusvlei
Tag 5: Fahrt nach Swakopmund via Walvis Bay, Orange House
Tag 6-7: Fahrt ins Damaraland, Damara Mopane Lodge
Tag 8-10: Fahrt über Kamanjab nach Opuwo, Opuwo Country Lodge
Tag 11-13: Etosha, Dolomite Camp und Okaukuejo Camp
Tag 14-15: Fahrt zum Waterberg, Wabi Lodge
Tag 16: Okahandja, The Elegant Farmstead
Tag 17: Abflug von WDH
-> hier die Frage speziell zu Tag 8-10 -> was kann man in der Gegend alles unternehmen, besichtigen? Ist es landschaftlich eine sehenswerte Ecke?
ALTERNATIV gäbe es noch die zweite Route:
Tag 1-10 siehe oben
Tag 11: Fahrt nach Rundu, Hakusembe River Lodge
Tag 12-14: Fahrt durch den Caprivi Streifen zum Kwado Fluss, Namushasha River Lodge
Tag 15-16: Fahrt zum Okavangofluss via der Grenze bei Ngoma, Besuch der Popa Fälle, Rundfahrt in den Mahangu National Park, Mahangu Safari Lodge
Tag 17: Fahrt zur Ghaub Gästefarm
Tag 18: The Elegant Farmstead
Tag 19: Abflug von WDH
Zu welche der beiden Routen ratet ihr als erfahrene Namibia-Urlauber?? Sieht man im Etosha Ende Sept./Anfang Oktober noch genügend Tiere oder sollte man weiter bis in den Caprivi )Tiereobachtungen vom Wasser aus)?!?
Ziel/ Wunsch unserer Reise ist es möglichst viele Tiere zu sehen, die Natur zu geniessen und auch mal eine Wanderung zu machen.
Wir sind wirklich dankbar über JEDEN Tipp oder Ratschlag!
Liebe Grüße,
Silly
agoeser20 Beiträge · seit 201208. Feb. 2013 · #2Hallo Silly,
wir waren vorletztes Jahr im Caprivistreifen und fanden es wunderbar! Wir haben 2 Nächte bei Mashi River Safaris verbracht bei Dan und er hat uns mit dem Boot den Kwando gezeigt. Wir haben sehr viel gesehen und hatten eine wunderschöne Zeit. Danach waren wir noch 2 Nächte in der Calizo Lodge, interessant v.a. für Vogelliebhaber.
Für Mudumu und mamili hat die Zeit leider nicht gericht, das soll aber auch toll sein.
Diese Jahr fahren wir nach Botswana, aber der Caprivi kommt sicher auch nochmal dran.
Vile Spass auf jeden Fall, auch die Planung macht einen ja schon ganz glücklich finde ich immer wieder.
Gruss
Angelika
agoeser20 Beiträge · seit 201208. Feb. 2013 · #3Hallo nochmal,
lese gerade Mahango: da waren wir auch und im Buffalo Park. Auch dort hat es uns sehr gut gefallen. Wir sahen Büffel, Säbelantilopen, Krokodile, Impalas und Kudus, Hippos und viele viele tolle Vögel.
NONOGRILA1'794 Beiträge · seit 201308. Feb. 2013 · #4Hallo Silly2,willkommen im Forum und bei den Afrikaverrückten!
Mich würde zunächst interessieren welche Runde ihr 2011 als geführte Tour gemacht habt und was ihr jetzt nochmal bzw.nicht mehr sehen wollt!
Für die Tierbeobachtungen ist die Jahrezeit bestens geeignet,dazu würde ich aber definitiv länger im Etosha bleiben!
Opuwo wäre für mich nur Zwichenstation zum Kunene,sonst bitte streichen!
Swakop für nur einen Nacht lohnt auch nicht wirklich!!!
Je nach dem was ihr schon kennt,wäre die Konzentration auf Etosha und Caprivi sicher sinnvoll!
Versucht biite unbedingt nur eine Nacht vor Ort zu vermeiden,außer in Rundu!
Und am Schluß bitte auch zwei Nächte,z,Bsp. Mt.Etjo/Düsternbrook/Okambara etc.!!!
LG NOGRILA
LG NOGRILA
doschae199 Beiträge · seit 201108. Feb. 2013 · #5würd auch sagen, opuwo nur, wenn ihr zu den fällen weiter fahrt, sonst bleibt lieber auf der vingerklippe und dann weiter zu etoscha, ich finde, wenn ihr gen westen fahrt, würde ich nicht caprivi auch noch machen...bleibt länger in etoscha, dann ab nach tsumeb, ghaub ist sehr schön) und dann was auf dem weg nach wh zurück, bleibt irgenwo 2 nächte, frans indongo oder so....
DieWiesbadener482 Beiträge · seit 201208. Feb. 2013 · #6Hallo Silly
Herzlich willkommen im Forum und gut das Du eure Route hier reinstellst. 🙂 Ich schließe mich Nogrila an, weil ich denke das ihr zuviele Gebiete in kurzer Zeit durchrast. 🤩
Das Damaraland ist für sich schon eine Woche wert, auch wenn man nichts "besichtigen" kann, denn es ist landschaftlich sehr schön 🙂 (hat aber nicht so viele Tiere 🙁 ).
Walvis Bay und Swakop sind ideal für Ausflüge und Besichtigungen (Orange House ist nett). 😄
Da die Tiere im Etosha nicht auf euch warten bzw. entgegenkommen wäre ein/zwei Tage mehr sicher erfolgversprechender. 😕
Oder Etoscha gegen zusätzliche Tage im Caprivi wegfallen lassen. Da Botswana von Jahr zu Jahr teurer wird, würde ich diesmal den Schwerpunkt dort setzen und beim nächsten Mal Etoscha + Damaraland. 😁
Gehe ich recht in der Annahme das ihr nicht zeltet sondern Lodges ansteuert?
Vieel Grüße
Wolfgang
Franz-Josef17 Beiträge · seit 201308. Feb. 2013 · #7Hallo Silly,
Wir waren 2007 auch das erste Mal als Selbstfahrer in Namibia.
Hier mal kurz die Route:
Ankunft WDH, 2 Übernachtungen in der Etango Lodge, direkt 4 km neben dem Flughafen. War sehr familiär und angenehm bei Carmen Robert.
Weiterfahrt nach Süden in die Zebra River Lodge, 3 Nächte. Von dort aus Tagesausflug (geführt) nach Sossusvlei. Sehr schöne, in der Einsamkeit gelegene Lodge. Die Anfahrt war über 300km Schotterstraße. Hier haben wir ganz schön geschwitzt, ob wir auch heil und ohne Panne ankommen würden. Aber der Anblick und der Empfang in der Lodge hat alles schnell vergessen lassen. Diese Lodge wurde damals privat geführt, ist inzwischen in weitere Hände. In welche, darüber habe ich keine Information.
Weiterfahrt nach Westen über Soliär nach Swakopmund in Meike’s Gästehaus, 2 Nächte. Auch hier fast nur Schotterpiste.
Weiterfahrt nach Nord-Ost nach Otjiwarongo in die Otjiabamba Lodge, 1 Nacht. Hier nur Zwischenübernachtung, nichts Besonderes.
Weiterfahrt nach Kamnanjb in die Rustig Toko Lodge, 2 Nächte. Sehr angenehm auf der Farm mit Familienanschluss. Besuch bei den Himbas, von der Lodge organisiert.
Weiterfahrt nach Osten Richtung Etosha. Übernachtung im Etosha Safari Camp, 1 Nacht. Da wir schon vormittags ankamen, sind wir den Nachmittag in den Etosha Park gefahren. Dieses Camp ist inzwischen komplett renoviert.
Weiterfahrt durch den Etosha Park (Wildbeobachtung) Richtung Osten in den Onguma Bush Camp, 1 Nacht. Sehr schön, aber war damals spärlich besucht. Es kam keine Atmosphäre auf.
Weiterfahrt Richtung Süden nach Windhoek in die Pension Palmquell, 3 Nächte.
Rückflug.
Wir haben die Erfahrung gemacht, dass man möglichst in den Lodges 2 Mal übernachten sollte, um auch mal die Zeit ohne Fahrstress genießen sollte.
Falls du detaillierte Informationen möchtest, scheib mir einfach.
Unsere nächste Reise ist bereits in Planung, 2 Wochen im November 2013.
Dieses Mal Richtung Etosha, Caprivi, Waterberg.
Liebe Grüße
Franz
Silly2Themenstarter8 Beiträge · seit 201208. Feb. 2013 · #8Hallo NOGRILA,
vielen Dank für die Antwort. Haben 2011 die Best of Namibia mit Dertour gemacht. Angefangen in WDH, Okahandja, Etosha, Damaraland, Namib-Wüste, Sossusvlei, Sesriem Canyon, Swakopmund, Walvis Bay, Robbenkolonie, Felsmalereien von Twyfelfontein und der Versteinerte Wald, Fish-River-Canon, Kalahari und zurück nach WDH. Unsere Highlights waren damals Kalahari, Sossusvlei und Etosha... diese sollten auch dieses Jahr dabei sein. Da Botswana super teuer ist (in der Lodge-Variante) überlegen wir in den Caprivi reinzufahren, um dort auch Rhinos ect. zu sehen. Braucht man zu der Zeit ein 4x4 für den Caprivi? Wollten einen ix35 mieten.
Silly2Themenstarter8 Beiträge · seit 201208. Feb. 2013 · #9Guten Abend Wiesbadener,
ja, es soll eine Lodge- bzw. Gästefarmen-Tour werden. Für Camper sind wir leider (noch) zu unerfahren 😕
janet1'419 Beiträge · seit 200908. Feb. 2013 · #10Servus,
man muss als Camper nicht erfahren sein. Ich hab vorher auch nie gecampt und fand die Erfahrung in Namibia einfach nur toll ... es ist supereasy und macht richtig Spass (wobei ab und an ne tolle Lodge schon ne schöne Sache ist 😎 ).
Gruss
janet
Reisebericht: 3 Wochen Namibia 2009 - "suchen und finden *g*"
Reisebericht Sao Tomé 2011
Diskutiere niemals mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau herab und schlägt dich dort durch Erfahrung!
MTMoni T57 Beiträge · seit 200708. Feb. 2013 · #11Hallo Silly,
wir sind auch keine Camper aber nehmen immer einen Geländewagen mit Dachzelt um 3 - 4 Tage im Moremi und Chobe zu zelten und ansonsten flexibel zu sein. Die restlichen Nächte verbringen wir in festen Unterkünften. Der Vorteil ist, wenn man keine Lodge vorgebucht hat und die Zimmer ausgebucht sind, kann man häufig auf die angeschlossenen Campsites ausweichen und die Vorzüge der Lodge, wie Essen, Pool etc.. genießen.
Gruß
Moni
Franz-Josef17 Beiträge · seit 201309. Feb. 2013 · #12Hallo Silly
hier noch ein Tip für Karten.
Es gibt eine sehr gute und detailierte Karte von Namibia mit Angaben über Lodges, Camps, Guestfarms usw.
Schau mal unter:
http://www.reise-know-how.de/Habe diese Karte im Buchladen bestellt kostet auch nur 8,90€
ISBN 978-3-8317-7103-5
11. Auflage 2012
Diese Karte ist reiß- und wasserfest.
Gruß
Franz
Carsten Möhle1'287 Beiträge · seit 200609. Feb. 2013 · #13Sehr geehrte Silly2,
das Sie einmal Namibia in einer Großbusrundreise angefangen haben merkt man daran, dass Sie für Ihre Tour fast ausschließlich Busrundreiseunterkünfte ausgesucht haben. Da würde ich bei einer
Individualreise deutlich andere Unterkünfte aussuchen.
In den Caprivi wegen Rhinos zu reisen ist eine gute Idee- in den Caprivi ist eigentlich immer eine gute Idee - nur 22 Jahre zu spät. Die letzten 7 Caprivi Nashörner sind 1990 auf den Waterberg begracht worden. Wo man Nashörner in Namibia finden kann, findet man hier:
http://www.bwana.de/namibische-tiere.htmlDer Tipp von Angelika mit Dan von Mashi River Safaris am Kwando zu fahren ist sehr gut geeignet ein vielfaches an Tieren zu sehen und zusätzlich ein Bushfeeling zu bekommen.
September / Oktober 2013 noch das Dolomite Camp zu bekommen wird schwierig. Die Buchungslage im Caprivi ist deutlich einfacher.
Mit sonnigen Grüßen aus Hohenlockstedt
Carsten Möhle