SCschpreiderThemenstarter9 Beiträge · seit 201221. Jan. 2013 · #1Hi,
ist jemand schon den Spreetshoogte-Pass von Soitär nach Windhoek gefahren ?
Mich würde interessieren, ob man gefahrlos mit einem 4x4 Trax bei Regen den Pass hoch und wieder runter kommt.
Falls Ihr zufällig bei NAMIBGRENS gecampt habt, wär ich für eine Bewertung dankbar.
Herzlichen Dank für Eure Antwort
Kris.
Hanne6'152 Beiträge · seit 200621. Jan. 2013 · #2hallo Kris,
wir sind den Pass schon entliche Male - auch bei starkem Regen- gefahren,
allerdings ist es kein Genuss - denn man muss viele tiefen Riesenpfützen
durch- bzw. umfahren.
Gruss Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
GUGuido.Gast21. Jan. 2013 · #3Hallo,
wie Hanne auch schreibt, ist der Pass selbst normalerweise befahrbar. Meist selbst dann noch, wenn er offiziell gesperrt ist (Fährt man trotz Sperrung, verliert man ggf. jeglichen Versicherungsschutz). Östlich vom Pass gibt es dann aber gern tiefe und sehr matschige Pfützen, die auch die Locals gern vor Probleme stellen. Sieht dann so aus:
http://www.facebook.com/media/set/?set=a.171827862878256.42060.126116097449433http://www.namibia-forum.ch/forum/11-diverses/186452-spreetshoogte-pass-geschlossen.html#186467(Die Fotos sind jeweils aus 2011, wo es eine extreme Regenzeit gab.)
Beste Grüße
Guido
SCschpreiderThemenstarter9 Beiträge · seit 201221. Jan. 2013 · #4Hi Guido,
1000-Dank für Deine Links, die sehr aufschlussreich sind.
Allzeit gute Fahrt!
Kris
Oshivambo1'159 Beiträge · seit 200721. Jan. 2013 · #5schpreider schrieb:
Falls Ihr zufällig bei NAMIBGRENS gecampt habt, wär ich für eine Bewertung dankbar.
Hallo,
der Campingplatz ist wunderschön gelegen, hat einen kleinen Pool, der wunderbar in die Landschaft integriert ist. Die Plätze sind alle recht weit voneinander entfernt, so dass es sogar am Wochenende, wenn oft größere Gruppen aus Windhoek anreisen, angenehm ist. Ich kann diesen Platz nur empfehlen!
Sonnige Grüsse!
Oshivambo
Enda nawa
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. (Karl Valentin)
philadell61 Beiträge · seit 201121. Jan. 2013 · #6Das Namibgrens Camp gehörte zu meinen Favoriten auf unserer Tour im letzten Herbst. Wir machten hier Stop zwischen Lake Oanob und Sesriem. Die Anlage ist wunderschön gelegen, sehr weitläufig. Die Stellplätze entsprechend großzügig, mit privaten Open-Air Facilities.
Gefallen haben uns auch die Wandermöglichkeiten dort. Wir sind (in Begleitung der Farmhunde) den Klipspringers Trail gelaufen.
Viele Grüße !
von Eckhardt.
freshy3'883 Beiträge · seit 201121. Jan. 2013 · #7Der Einfachheit halber kopiere ich eine Textstelle aus unserem Tagebuch:
Nach der trockenen Wüste sehnen wir uns nach einem Pool und nehmen dafür einen Umweg über den Spreetshoogtepass in Kauf. Low Gear einschalten, heißt es an seinem Fuß, Trucks und Anhänger jeglicher Art sind verboten. Wir haben schon viele Pässe erklommen, aber dieses Modell hat Seltenheitswert. Auf Schotter und Geröll, in engen Serpentinen, mal gepflastert, mal nicht, kriechen wir im ersten Gang hinauf. Die Regenzeit hat tiefe Spuren hinterlassen. Buchstäblich! Hoffentlich kommt uns niemand entgegen, denn die Fahrbahn ist schmal, sehr steil, teilweise abgerutscht, Abgründe sind nicht gesichert. Die Aussicht ist zwar phantastisch, doch wir wagen nur selten hinzuschauen.
Der Campingplatz auf fast 1 900 m über dem Meer gehört zur Gästefarm Namibgrens, deren Garten vor dem Haus aussieht wie aus England eingeflogen. Die Campsites liegen einige Kilometer entfernt malerisch zwischen Granitblöcken mitten in der Einsamkeit. In die Felsen integriert haben wir Dusche, Klo und Küche ganz für uns alleine. Ein Farmmitarbeiter kommt mit seinem Quad und feuert den Badeofen an. Große Überraschung als wir duschen wollen: Es ist gar kein Wasser vorhanden, nur der Hahn in der "Küche" läuft. Der Pool, einen Spaziergang weit entfernt, entpuppt sich als Viehtränke. Später läuft Herbert tatsächlich an einem Pool vorbei. Doch es ist zu spät, um noch hineinzuspringen.
LG freshy
SCschpreiderThemenstarter9 Beiträge · seit 201222. Jan. 2013 · #8Herzlichen Dank für Deine Infos und die Fotos.
schoelink1'933 Beiträge · seit 200722. Jan. 2013 · #9schpreider schrieb:Hi,
ist jemand schon den Spreetshoogte-Pass von Soitär nach Windhoek gefahren ?
Mich würde interessieren, ob man gefahrlos mit einem 4x4 Trax bei Regen den Pass hoch und wieder runter kommt.
Falls Ihr zufällig bei NAMIBGRENS gecampt habt, wär ich für eine Bewertung dankbar.
Herzlichen Dank für Eure Antwort
Kris.
http://www.youtube.com/watch?v=O3_aTdszAtY
heuchef911 Beiträge · seit 200722. Jan. 2013 · #10Hallo Hans,
aufschlussreiches Video - in der anderen Richtung sind wir den Pass auch schon gefahren. Bei Trockenheit halte ich ihn für gut machbar.
Eine Frage off topic:
Wie war die Kamera im Auto befestigt, dass das Bild so stabil war?
Gruß
Helgi
KarstenB2'397 Beiträge · seit 201122. Jan. 2013 · #11Hallo,
wir sind den Pass im September in der gleichen Richtung gefahren wie im Video, also nach oben. Im Nachhinein haben wir uns überlegt, dass es noch spektakulärer sein muss, wenn man ihn in die andere Richtung fährt - und auch einfacher?! 😐 Runter kommt man schließlich immer! 😄
Danke, Hans, fürs Einstellen des Videos, bei mir beginnt es allerdings nach etwa 4 min wieder von vorn, hat der Fahrer den Pass nicht geschafft? 😉
LG aus dem verschneiten Hamburg,
Karsten
namiblandy78 Beiträge · seit 200823. Jan. 2013 · #12Hallo aus Tsumeb, Namibia
Der Pass gehört zu unseren absoluten Favoriten! Wir sind den Pass bereits sowohl zur Regenzeit als auch zur Trockenzeit mit einem Off-Road Trailer in beide Richtungen problemlos gefahren.
Gruß, Jens
Autofahren wird da interessant, wo es zu Fuß nicht mehr weiter geht...
Tobias123101 Beiträge · seit 201223. Jan. 2013 · #13Wir sind im Oktober von Solitaire (unbedingt Apfelkuchen einkaufen!) über den Pass gefahren. Selbst in der Trockenzeit gab es diese riesigen "Pfützen". Mit einem Polo wäre ich da nicht durchgefahren, mit dem Hilux aber kein Problem. Zur Regenzeit wird das bestimmt noch spannender 😉.
Da wir an diesem Tag bis nach Swakopmund gefahren sind (die längste Etappe), möchte ich aber darauf hinweisen, dass für den "Umweg" sehr viel Zeit einzuplanen ist. Wir kamen nach Sonnenuntergang in Swakopmund an, obwohl wir ganz früh aufgestanden sind. Am besten irgendwo auf dem Weg übernachten, zumal es sehr viele schöne Stellen zum Anhalten auf dem Weg nach Swakopmund gibt.
Gruß
Tobias
PApaulinchen475 Beiträge · seit 201223. Jan. 2013 · #14KarstenB schrieb:
Im Nachhinein haben wir uns überlegt, dass es noch spektakulärer sein muss, wenn man ihn in die andere Richtung fährt - und auch einfacher?! 😐 Runter kommt man schließlich immer! 😄
Hi,
Die Abfahrt mit dem tollen Ausblick ist schon spektakulär, aber einfacher? Ich halte den Pass in beide Richtungen bei trockener Straße und technisch einwandfreiem Fahrzeug nicht für schwierig. Die stärksten Steigungen sind auch noch gepflastert.
lg
paulinchen