Okaukeujo nicht zu empfelen Jan.2013

72 Antworten · 18,5k Aufrufe · gestartet 19. Jan. 2013 von ChantalSofie
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52 Beiträge · seit 200820. Jan. 2013 · #61
...schon interessant, dass Kritik an Etosha solche Wellen schlagen kann. 🤨
dabei is ja von ChantalSofie niemand persönlich angesprochen worden.
Und wenn sich die Erlebnisse von ChantalSofie mit einem vergangenen Beitrag decken, halte ich auch das Zitieren für unproblematisch.


@casimodo

Genau das kenne ich auch. Wir haben auch immer ganz freundlich in den "Wald" hineingerufen, wenn überhaupt wieder was rauskam, war´s auch nur genervt und unfreundlich. (an anderen Örtlichkeiten sind die Leute ja schließlich auch freundlich)


@Guido

Vielleicht liegts mit den Verlusten teilweise auch daran, dass trotz offensichtlich halbleerer Campsites (z.B. Sossousvlei, Etosha) immer alles "fully booked" is. Is halt ein Problem, wenn unzählige "Phantombuchungen" in den Büchern stehen und somit eine richtige Auslastung blockieren. Da muss der Kassenstand ja irgendwann mal die
Kurve nach unten machen.


Abschließend is, glaube ich, alles zum Thema gesagt worden.
Allen, denen es in Etosha gefällt, wünsche ich bei kommenden Aufenthalten
ne schöne Zeit mit tollen Erlebnissen. Und alle anderen (einschließlich mir selbst)
brauchen dort ja nicht hinzufahren. Wird ja niemand dazu gezwungen.

So, nur noch 108014 Minuten, dann bin ich auch endlich wieder im gelobten Land 🤩
zuletzt bearbeitet 20. Jan. 2013
101 Beiträge · seit 201223. Jan. 2013 · #62
Wir waren im Oktober für 2 Nächte in Okaukeujo, 2 in Halali und danach noch 3 Nächte am östlichen Parkeingang (Mushara Bish Camp).
Uns war lange vor der Reise klar, dass die Staatlichen Camps nicht mit den Lodges außerhalb des Parks konkurrieren können. Das steht überall im Netz und in jedem Reiseführer - wer das nicht weiß, hat sich nicht richtig informiert.

Obwohl wir nur ein normales Doppelzimmer hatten, waren wir sehr positiv überrascht. Die Zimmer waren zwar klein, aber absolut sauber und außerdem hübsch eingerichtet. Wir hatten Schlimmeres erwartet. Was unschön war: Das Besteck hatte zum Frühstück nicht ausgereicht und man stand oft Minutenlang hilflos herum um eine Kaffeetasse oder einen Löffel zu ergattern. Das hatte schon genervt, war aber kein Beinbruch. Am Nächsten Tag haben wir uns einfach Breakfast-Pakete geben lassen.

Am ersten Abend kamen übrigens 8 Spitzmaul-Nashörner am Wasserloch vorbei. Am zweiten ein paar Löwen und Elefanten. Es war absolut still am Loch und ich habe keinen Massentourismus gespürrt, auch wenn wir vorher in einigen Lodges / Gästefarmen völlig allein waren. Nur auf dem Zeltplatz waren recht viele Leute unterwegs. Gestörrt haben die aber nicht.

Ich würde immer wieder in Okaukeujo übernachten, da vormittags, wenn die meißten Tiere am Loch sind, fast kein Mensch zu sehen ist. Wir waren fast ganz alleine am Loch und vor uns standen 10 Elefanten, ein paar Nashörner, 50-100 Springböcke, Zebras, Gnus, Giraffen usw. Nirgendwo haben wir mehr Tiere auf einem Fleck gesehen.

Außerdem konnten wir abends die anderen Löcher abfahren und konnten bis zum Sonnenuntergang im Park bleiben. Eine ideale Ausgangsbasis, ohne die wir viele Tierbegegnungen bei bestem Licht nicht gehabt hätten.

Wer mit Okaukeujo Probleme hat, sollte mal in Halali übernachten 😉 Dieses Rest-Camp war dreckig und einfach nur eine absolute Katastrophe. Teilweise 15 Minuten Anstehen für das schlechteste Essen in Namibia. Ungemütlich, verdreckt und richtig herunter gekommen. Unfreundliches Personal, häßlich, und noch tausend andere Dinge.
Allerdings sind rund um Halali die schönsten Löcher. Ohne diese Einschränkungen wären die schönsten Fotos nicht entstanden, da immer kurz vor dem Schließen der Tore bei bestem Licht sehr viele Tiere an den Löchern waren. Wir haben hunderte Elefanten (nicht übertrieben) an einem Abend gesehen. Hyänen, 5 Löwenrudel mit bis zu 9 Tieren, Schildkröten... alles was man sich vorstellen kann. In unserem Etosha-Buch haben wir - abgesehen von einigen Vögeln - fast alle Tiere angekreuzt die es im Park zu sehen gibt.

Wer tagsüber in zwei Tagen durch den Park fährt sieht absolut nichts. Viele Tiere kommen erst in der Dämmerung aus ihrer Deckung. Insofern würde ich jedem Tierliebhaber auch das "Drecksloch" Halali empfehlen.

In Namutoni muss man nicht übernachten, da es nur 10 Minuten vom Eingang entfernt ist und die Lodges außerhalb vom Park wesentlich besser sind.

Viele Grüße
Tobias
zuletzt bearbeitet 23. Jan. 2013
2'664 Beiträge · seit 201223. Jan. 2013 · #63
casimodo schrieb:@ Engelstrompete
Was die Freundlichkeit angeht, da sage ich nur , so wie man im Wald hinein ruft.....
Hi Cecile, wir haben jetzt in zwei Urlauben nett in die Rezeption reingerufen und es kam trotzdem bocklos und unfreundlich zurück. 😛 Kannst Du uns einen Tipp geben ?

Und was machen wir ? Im September werden wir wieder dort sein und freuen uns auch noch darauf 🙂

Liebe Grüße
Carsten
Carsten,
Du hast wahrscheinlich absolut nichts falsch gemacht.
Es bringt Dich aber auch nicht weiter zu duckmäusern wie von manchen empfohlen, denn viele dieser Leute haben weder Benimm gelernt, noch, wie man mit zahlenden Gästen umgeht, und viele bilden sich ein, ihre kleine Machtposition ausspielen zu können.

Man muß nur den Spieß umdrehen und die Person direkt fragen, was man ihr angetan hätte, daß sie so unfreundlich bzw. pampig sei. Oder ob sie einen bad day hätte. Das bewirkt in den meisten Fällen eine 180° Wendung. Aber dann sollte man die Person vor einem Gesichtsverlust bewahren und nach der Wendung schmeicheln, und das Danke nicht vergessen. Immerhin bist Du in Afrika. Das nüchterne europäische Frage- und Antwortspiel funktioniert oftmals nicht.

Ich jedenfalls mag den Zoo Etosha nicht mehr zu dem er sich entwickelt hat. Es ist unheimlich deprimierend für den, der den ursprünglichen Zustand noch kennt mit Schonfristen, und externer Bewirtschaftung der Restaurants u.s.w. Tatsache ist jedoch, daß Etoscha eine Artenvielfalt hat die höchstens vom Krüger Park erreicht wird. Aber dort ist inzwischen ja auch nur noch Zoo und Massentourismus.

H.
3'700 Beiträge · seit 200923. Jan. 2013 · #64
Hallo Tobias,
Ich würde immer wieder in Okaukeujo übernachten, da vormittags, wenn die meißten Tiere am Loch sind, fast kein Mensch zu sehen ist. Wir waren fast ganz alleine am Loch und vor uns standen 10 Elefanten, ein paar Nashörner, 50-100 Springböcke, Zebras, Gnus, Giraffen usw. Nirgendwo haben wir mehr Tiere auf einem Fleck gesehen.
Genau so haben wir es auch erlebt, aber für dieses Erlebnis am Vormittag muss ich nicht in Okaukuejo übernachten. Wir sind morgens um 07.00 Uhr zum Anderson Gate rein und hatten ebenfalls bis mittags dieses Vergnügen.

Mit herzlichen Grüßen
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
709 Beiträge · seit 201123. Jan. 2013 · #65
Tobias123 schrieb:...
Ich würde immer wieder in Okaukeujo übernachten, da vormittags, wenn die meißten Tiere am Loch sind, fast kein Mensch zu sehen ist. Wir waren fast ganz alleine am Loch und vor uns standen 10 Elefanten, ein paar Nashörner, 50-100 Springböcke, Zebras, Gnus, Giraffen usw. Nirgendwo haben wir mehr Tiere auf einem Fleck gesehen.
...
Wer tagsüber in zwei Tagen durch den Park fährt sieht absolut nichts.
...
In Namutoni muss man nicht übernachten, da es nur 10 Minuten vom Eingang entfernt ist und die Lodges außerhalb vom Park wesentlich besser sind...
Das mit den vielen Tieren am Vormittag am Wasserloch Okaukuejo können wir nicht bestätigen.

Auf der Fahrt von Okaukuejo durch den Park nach Namutoni und weiter nach Onguma haben wir tagsüber viele Tiere gesehen. Löwenrudel, tausende Zebras und Antilopen, Büffel, Giraffen usw.

In Namutoni muß man wirklich nicht übernachten, aber ein mehrstündiger Besuch lohnt sich aus historischen Gründen wohl.

Gruß

Rocky
-------------------------- ...der schon öfter 4x4 in Afrika war... http://www.4x4club-leipzig.de/ http://www.baja-deutschland.de/
1'523 Beiträge · seit 201123. Jan. 2013 · #66
Guten Tag Swakop,

...Du sprichst mir aus der Seele.....wir hatten eine Reservation der

Waterbungalows (2 nights) in Okauk. und haben diese ohne Bedauern "fahren lassen"

zugunsten einer romantischen Location ca 2-3km vor dem Andersen Gate.

mit freundlichen Grüssen,

BMW 🙂 🙂 🙂
1'086 Beiträge · seit 200923. Jan. 2013 · #67
Hallo zusammen,

sicher ist es so, dass es jeder mit anderen Augen sieht. Was der eine superklasssetoll findet, ist für den anderen absolut unzumutbar.
Generell kann ich aus meiner Erfahrung heraus sagen, dass in den staatlichen Rastlagern die Qualität des Essens sowie des Services nicht mit dem von privat geführten Lodges vergleichbar ist.
Es gibt dennoch genügend Gründe (es wurden alle schon genannt) diese Unterkünfte zu buchen.
Die Entscheidung bleibt also jedem selbst überlassen

Gruß Klaus
zuletzt bearbeitet 23. Jan. 2013
Themenstarter17 Beiträge · seit 201223. Jan. 2013 · #68
Hallo zusammen

Da habe ich ja echt was angerichtet und zur Diskusion beigesteuert.

Ich muß sagen das Meinungen gibt die mich sehr verwundern, so nach dem Motto ; Egal was es kostet, es ist ja staatlich und den Service den man bezahlt muß man doch hier nicht erwarten.

Und Zimmer die in der zweitteuersten Kategorie, die nicht mal soviel Platz haben das ein Tischchen nebst Stuhl reinpassten sind auf einer Reise mit großen Koffern einfach zu klein.

Nur nicht am Image kratzen.

Ich bin weiterhin der Meinung, bei den nächsten Reisen in Namibia (und die wird es geben): Möglichst keine staatliche Unterkunft.

-schlechter Service
-zz.T. unausgebildetes, unmotiviertes Personal
-sauberkeit naja

Unsere erste staatl Unterkunft war die Sossus Dune Lodge.

Natürlich wegen der sonst nirgendwo zu bekommenden Bildern des Sonnenaufgangs in den Dünen.

Tolle Häuschen mit tollen Blick auf die Dünen und schön eigerichtet.
Ein riesiges Bad.

Leider habe in den beiden Häusern die Türen so geschliffen das sie schwer aufginngen und auch den schönen Boden (super Echtholz) schon sehr in Mitleidenschaft zogen.
Mein Herz blutete.

Aber ich merke gerade, ich werde wohl den Anregungen folgen und mal einen Reisebericht schreiben. Aber nur wenn ich endlich die Bilder einfügen kann.
Meine Bitte noch mal an euch helft mir doch dabei.
Es muß doch was im Feld nach der (1.) stehen wenn ich ein Bild ausgewählt habe, oder?

liebe Grüße und bis später Chantalsofie
4'140 Beiträge · seit 200923. Jan. 2013 · #69
Hallo Rocky,
habe alles Beschriebene in der Etoscha und in denm Camps schon erlebt, Positives und Negatives, aber habe noch keine "Büffel" gesehen.
Kannst du mal ein Foto von denen reinstellen?
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
2'398 Beiträge · seit 201123. Jan. 2013 · #70
Hallo ChantalSofie,

ich habe seit Neuestem das gleiche Problem: ich nehme an, Du benutzt, wie ich, den Browser Firefox. Versuche es mit Google Chrome, dann sollte es klappen.

LG aus Hamburg,

Karsten

PS: Hallo Burschi, der war gut! 😄
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zuletzt bearbeitet 23. Jan. 2013
699 Beiträge · seit 201023. Jan. 2013 · #71
Hallo,
als wir vor drei Jahren zum ersten Mal im Okaukuejo waren, buchten wir eine Lodge, die wir in Ordnung fanden. Das Essen war o.k., allerdings viel zu viel Betrieb. Zwei Jahre später waren wir auf dem Campingplatz und ich muss sagen, es war der schlechteste Campingplatz in Namibia. Richtig ekelig waren die Toiletten und Duschräume. Wegen des guten Wasserlochs würde ich vermutlich aber wieder hingehen.
Gruß Giselbert
101 Beiträge · seit 201223. Jan. 2013 · #72
Butterblume schrieb:
Genau so haben wir es auch erlebt, aber für dieses Erlebnis am Vormittag muss ich nicht in Okaukuejo übernachten. Wir sind morgens um 07.00 Uhr zum Anderson Gate rein und hatten ebenfalls bis mittags dieses Vergnügen.
Hallo Marina,

in diesem Punkt hast du natürlich Recht 😉
In der Summe der Punkte ist Okaukeujo aber empfehlenswert, wenn man z.B. zu Sonnenauf-/Untergang einige Wasserlöcher abfahren möchte.
Unter dem Strich finde ich diese Eigenschaften bei Halali noch attraktiver, da die Fahrzeit von den Toren einfach zu lang ist und viele der schönsten Löcher rund um Halali liegen.

Gruß
Tobias
Rocky1964 schrieb:
Das mit den vielen Tieren am Vormittag am Wasserloch Okaukuejo können wir nicht bestätigen.

Auf der Fahrt von Okaukuejo durch den Park nach Namutoni und weiter nach Onguma haben wir tagsüber viele Tiere gesehen. Löwenrudel, tausende Zebras und Antilopen, Büffel, Giraffen usw.
Hmm... keine Ahnung, ob es an der Jahreszeit lag. Im Oktober war zwischen ca. 9-12 Uhr der Teufel los. Im Park selber und an anderen Löchern haben wir ebenfalls viele Tiere gesehen, aber in Okaukeujo war es sehr extrem.

Zur Mittagshitze gab es nur wenige Tiere an einigen Löchern. Sehr aktiv waren die aber nicht.

Büffel haben wir nicht gesehen und sollte es auch nicht geben 😉

Gruß
Tobias
zuletzt bearbeitet 23. Jan. 2013
3'700 Beiträge · seit 200923. Jan. 2013 · #73
Hallo Tobias,
wenn man z.B. zu Sonnenauf-/Untergang einige Wasserlöcher abfahren möchte.
Wir haben - auf Vreugde schlafend - trotzdem zu Sonnenaufgang am Omika-Wasserloch sein können. Man muss halt pünktlich am Gate stehen. So weit ich weiß, können doch auch Übernachtungsgäste in Okaukuejo nicht vor 07:00 Uhr in den Park, oder hat sich das geändert?

In Halali haben wir auch übernachtet. Kann man aber mit dem Rummel in Okaukuejo m. E. nicht vergleichen.

Mit herzlichen Grüßen
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de