Botswana (+ Namibia) im Juni/Juli 2013

11 Antworten · 3'536 Aufrufe · gestartet 19. Jan. 2013 von spoony
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Themenstarter154 Beiträge · seit 201019. Jan. 2013 · #1
Liebe Afrika-Fans

Nach einem Jahr Pause zieht es uns im 2013 wieder in das südliche Afrika. Im 2011 waren wir in Namibia unterwegs und es war unser schönster Urlaub bisher (natürlich dank den vielen Tipps hier aus dem Forum). auch eine längere Reise in Südostasien konnte nicht dagegen ankommen 🙂

Wir wollen von Windhoek aus über den Caprivi nach Botswana reisen und dort die Nationalpärke Chobe, Moremi und allenfalls noch CKGR besuchen. Der Rückflug ist ebenfalls wieder von Windhoek (sofern Air Namibia dann noch fliegt *g*). Die Reise hat sich etwas spontan ergeben. Ich hoffe doch sehr, dass in den Nationalpärken zu dieser Zeit noch nicht alles ausgebucht ist (Reisezeit Mitte Juni bis Anfangs Juli). Ich habe aber noch Hoffnung, da wir mit dem Dachzelt unterwegs sind und die Nacht-Temparaturen zu dieser Zeit nicht gerade Camper-Freundlich sind 🙂

Wir haben uns folgende Route vorgestellt und sind natürlich wieder dankbar für Tipps oder Hinweise:

1. Tag: Abflug Frankfurt (Nachtflug)

2. Tag: Ankunft morgens in Windhoek: Fahrzeugübernahme, Einkäufe, Geldwechsel, Übernachtung Waterberg-Wilderness Lodge

3. Tag: morgen/vormittags noch beim Waterberg, anschliessend direkt nach Rundu

4. Tag: Rundu -> Katima Mulilo (evtl. Kalizo Lodge - Camping)

5. Tag: Katima Mulilo -> Ngoma-Grenze und direkt am Chobe entlang nach Kasane (Chobe Safari Lodge - Camping); Nachmittags-Bootsfahrt

6. Tag: Kasane: Tagesausflug Viktoriafälle in Zimbabwe

7. Tag: Kasane: evtl. Rundflug

8. Tag: Kasane -> Savuti Campsite (evtl. entlang Chobe -> Einbahnregel?)

9. Tag: Savuti Campsite (Chobe NP)

10. Tag: Savuti -> Linyanti Campsite (Chobe NP)

11. Tag: Linyanti Campsite -> Khwai Campsite (Moremi NP)

12. Tag: Khwai Campsite -> Xakanaxa Campsite (Moremi NP)

13. Tag: Xakanaxa Campsite -> Third Bridge Camping (Moremi NP)

14. Tag: Third Bridge Camping -> Maun

15. Tag: Maun (evtl. Mokoro / Rundflug)

16. Tag: Maun -> Nxai Pan / Baines Baobabs

17. Tag: Nxai Pan -> Deception Valley (CKGR)

18. Tag: Deception Valley -> Piper Pan

19. Tag: Piper Pan -> Xade

20. Tag: Xade -> Campingplatz in Umgebung Ghanzi

21. Tag: Ghanzi -> Zelda Guestfarm, Campsite (nähe Gobabis)

22. Tag: Gobabis -> Windhoek

23. Tag: -> Reserve; Abends Rückflug nach Frankfurt

24. Tag: zurück in Europa 🙁
1'558 Beiträge · seit 201119. Jan. 2013 · #2
Hallo Spoony,
euer Plan ist ganz schön vollgepackt. Wenn ihr morgens in Katima Mulilo abfahrt und direkt durch den Chobe Park, am Wasser entlang, bis nach Kasane fahrt, benötigt ihr schon einen Tag. Sicherlich wollt ihr auch Tiere fotografieren und beobachten, das nimmt Zeit in Anspruch. Benutzt ihr die Teerstraße, dann seit ihr zügig in Kasane. Um an einer Bootsfahrt gegen Abend teilzunehmen, müsst ihr bis 15.00 Uhr gebucht haben. Am besten erledigt ihr das schon einen Tag früher.Ich würde auch für die Victoria Falls mehr als einen Tag einplanen. Das Visum kostet 30 US$/pro Pers., der Eintritt bei den Falls ebenfalls 30US$/Pers. , reist ihr mit dem Mietwagen ein, zahlt ihr auch mindestens 55 US$, meistens eher mehr.
Wir waren dieses Jahr auch bei den Baines Baobabs. Ihr benötigt 1,5 Std. vom Gate bis zur Kudiakam Pan. Haltet ihr euch dort auf und reist auch noch aus Maun an, so habt ihr nicht mehr viel vom Tag.Im Juli/August waren dort keine Tiere zu sehen.
Ich würde den Ausflug zum Linyati weglassen und direkt vom Savuti zum Khwai Camp. Vom Khwai Camp aus könnt ihr eine schöne Mekorotour über das Camp Sango buchen. (Dauer 3 Stunden)
Dieses ist nur meine Eindruck, ich wünsche euch viel Spaß beim weiteren Planen-;)
Liebe Grüße
Biggi
Meine Reiseberichte
2'397 Beiträge · seit 201119. Jan. 2013 · #3
Hallo Spoony,

Deiner Planung entnehme ich mal, dass Ihr mehr so die Leute seid, die möglichst viel in kurzer Zeit sehen wollen? Das ist zwar nicht unser Ding, aber wenn Ihr es so wollt ... 😎
Aber selbst wenn man sich darauf einlässt, würde ich radikal kürzen:
1. Ich würde CKGR ganz weglassen.
2. Ich würde nicht durch den Caprivi rasen, sondern (mindesten) 2 Nächte im Mahango oder Mudumu NP verbringen (oder beides!) Kalizo Lodge würde ich nicht machen, es sei denn, Ihr seid Angler. (Allerdings wird dort eine Bootstour zu einer großen Kolonie von Carmine Bee-Eatern angeboten, aber das war's.)
3. Ich würde nicht durch den Chobe hetzen, sondern versuchen, in Ihaha einen Platz zu bekommen. (Dürfte aber für die Zeit, in der Ihr fahren wollt, schon schwierig werden!)
4. Falls Ihr Interesse an Einsamkeit und Afrika-Feeling haben solltet, würde ich, im Ggs. zu Biggi - Linyanti nicht streichen. Aber großartige Game-drives kann man dort nicht machen.
5. Und in Moremi würde ich mehr Zeit an den einzelnen Plätzen verbringen, mindestens 2 Nächte pro CS.

Aber das große Problem dürfte sein, wie schon gesagt, für Chobe und Moremi überhaupt noch was zu kriegen. Wahrscheinlich müsst Ihr schauen, was noch frei ist und dann die Reise entsprechen zusammenstellen.

LG aus Hamburg,

Karsten
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
zuletzt bearbeitet 19. Jan. 2013
Themenstarter154 Beiträge · seit 201020. Jan. 2013 · #4
Hallo Biggi und Karsten

Danke für eure Tipps und Hinweise. Wir reisen schon eher zügig. In Namibia haben wir auch einige Campingplätze besucht und sind nur 1 Nacht geblieben. Solange die Fahrzeiten am nächsten Tag nicht zu lang sind, geht das ganz gut. Mit dem Dachzelt ist es ja so, dass man bei einer Parkrundfahrt/Ausflug sowieso das Zelt + Material verstauen muss. Dann können wir auch gleich den Standort wechseln. Wir haben uns aber entschieden, den CKGR ganz wegzulassen und im Caprivi wahrscheinlich je 2 Nächte im Mahango oder Mudumu zu verbringen.
Die Viktioriafälle möchten wir mit einem Tagesbesuch aus Kasane abdecken (geführte Tour), ausser eine Übernachtung vor Ort ist ein "Muss" 🙂

aber zuerst werden wir uns hinter die Camps-Reservierungen im Chobe und Moremi machen und mal schauen ob wir da überhaupt noch eine Übernachtungsmöglichkeit finden.
Themenstarter154 Beiträge · seit 201022. Jan. 2013 · #5
wie Karsten bereits vermutet hat: Moremi und Chobe Campsites sind in unserer Reisezeit restlos ausgebucht. somit stelle ich mein Reiseprogramm etwas um und werde mein Glück vor Ort versuchen (und den Caprivi auf dem Rückweg besuchen). Oder ist es möglich, dass andere Reiseanbieter die Campsites "blockieren"? vielleicht hat mir jemand einen Tipp, dann würde ich auf diesem Weg versuchen Plätze zu ergattern.
93 Beiträge · seit 201022. Jan. 2013 · #6
Hallo Spoony

Wir waren letztes Jahr auch im Juni/Juli in Botswana unterwegs. Das Problem ist, dass von ca. +/- 20. Juni bis Mitte Juli die südafrikanischen Ferien sind. So konnten wir für anfangs Juni gerade mal knapp 2 Monate vorher noch Campsites für Xaxanaxa und Savuti ergattern. Wir hatten bei dieser Reise nur die NP Campsites im Moremi, Savuti und CKGR vorgebucht, sonst aber nichts. Während der südafrikanischen Ferien sind wir dann weiter nach Zimbabwe. Dort war er es kein Problem ohne Reservierung. Als wir dann allerdings anfang Juli nach Kasane zurück kamen, war alles restlos ausgebucht. Wir konnten keine einzige freie Campsite in ganz Kasane und Kazungula finden und mussten eines der letzten Zimmer in der Chobe Safari Lodge nehmen! Auch Senyati glich übrigens mehr einer Open Air Veranstaltung als einer Campsite mit all den SA Zelten!

Ich würde an deiner Stelle mal die diesjährigen südafrikanischen Ferien checken und versuchen drumrum zu planen. Bzw. die bei Südafrikanern beliebten Orte dann zu meiden. Nach unserer Erfahrung war das vor allem Chobe inkl. Kasane, Moremi und Savuti. In Elephants Sands, Kubu Island und Nxai Pan wars lustigerweise praktisch leer.

Liebe Grüsse
Jenny
Unsere Website http://www.amazingviews.ch
zuletzt bearbeitet 22. Jan. 2013
Themenstarter154 Beiträge · seit 201003. Feb. 2013 · #7
@amazingviews
Danke für deinen Erlebnisbericht. Es ist so wie du beschrieben hast: alles ausgebucht 🙁

Weiss jemand wie der auf der Tracks4Africe-Karte zwischen Savuti und Kataba eingezeichnete Campingplatz heisst?

Kennt jemand eine weitere empfehlenswerte Campsite in Kasane/Kazungula? Senyati Safari Camp ist ebenfalls ausgebucht 🙁
2'610 Beiträge · seit 200703. Feb. 2013 · #8
Hi spoony,

ich würde vor Ort allerdings trotzdem noch versuchenen einen Platz zu bekommen - fragen kostet nichts. Oft sagen Touris kurzfristig ab und dann ist doch noch eine Campsite frei. Gerade in Kasane bist du nicht weit vom Mababe Gate, da können sie nach Maun telefonieren und nachfragen. Der private Campbetreiber hat einen "Container" vor dem Eingang, da solltest du sofort hin, wenn du Kasane erreichst.

Grüße und viel Glück
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
Themenstarter154 Beiträge · seit 201019. Apr. 2013 · #9
Ich habe die Nationalpärke Moremi und Chobe reservieren wollen (hauptsächlich "day visits") und habe mich per Mail an DWNP@gov.bw gewendet.
Nun habe ich aber nicht von DWNP Antwort erhalten sondern von einem Buchungsbüro namens "BM Travel". Die Daten sind jetzt alle bestätigt, nur bin ich sehr skeptisch. Kann mir jemand weiterhelfen, wie das normalerweise vor sich geht? Zudem sei die Kreditkartenzahlung nicht möglich. Hat DWNP meine Mail einfach an ein Buchungsbüro weitergeleitet?
Themenstarter154 Beiträge · seit 201025. Apr. 2013 · #10
Kann mir niemand weiterhelfen? ich stehe wirklich etwas auf dem Schlauch. Oder kann ich die Nationalpark-Reservierungen auslassen und alles direkt vor Ort buchen/bezahlen? ich will einfach in die Pärke und habe nur eine Nacht innerhalb des Moremis erhalten 🙁
2'530 Beiträge · seit 201125. Apr. 2013 · #11
Privatised Camps

For camping at Ihaha, South Gate (Maqwee) and Xakanaxa
Contact: Tel/fax (00267) 6861448
E-mail: kwalatesafari @ gmail.com

Camping at Savuti, Linyanti (Chobe National Park) and Khwai/ North Gate (Moremi Game Reserve) Khumaga in Makgadikgadi
Contact: (00267) 6865365
Fax: (00267) 686 5367
E-mail: reservations @ sklcamps.co.bw or sklcamps @ botsnet.bw

Camping at Third Bridge (Moremi Game Reserve), South Camp and Baines Baobab (Nxai Park)
Contact: Tel/fax (00267) 686 2221
E-mail: xomaesites @ botsnet.bw

Camping at Khutse Game Reserve camps and Passarge, Piper, Sunday Pan, Lekhubu and Letiahau Pans (Central Kalahari Game Reserve)
Contact: (00267) 395 3360
E-mail: bigfoot @ gbs.co.bw

CAMPS THAT CAN BE RESERVED WITH THE DEPARTMENT OF WILDLIFE & NATIONAL PARKS ARE:

Central Kalahari Game Reserve
Deception, Kori, Leopard, Phokoje, Xade, Bape and Xaka campsites.

Kgalagadi Transfronteir Botswana side – All campsites

Makgadikgadi Pans National Park- Tree Island

NOTE: ALL PARK ENTRY FEES SHOULD BE PAID TO DEPARTMENT OF WILDLIFE AND NATIONAL PARKS

PLEASE ATTACH THE INVOICES FROM THE PRIVATE COMPANIES AND E-MAIL TO dwnp @ gov.bw TO BE ALLOCATED THE PARK ENTRANCES
Fax #: 00267 3180775
Phone #: 00267 3180774 or 00267 3971405
Best Regards Adolf Conservation is our passion! Trustee, Sponsor & SA Contact for 'Desert Lion Conservation'! Sponsor of Desert Elephant Conservation. Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA. Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
Themenstarter154 Beiträge · seit 201029. Juli 2013 · #12
Guten Tag

Kurz als Rückmeldung...wir haben die Tour überlebt 🙂 Der Urlaub war einfach unglaublich. Wir haben unglaublich viel erlebt.

Anbei einige kurze Rückmeldungen zu den Campsites oder Unterkünfte:

Windhoek -> Maun - kurz vor der Botswana-Grenze: Buitepos Rest Camp
Campsite direkt an der Strasse, nach langer Fahrt gut geeignet zum Übernachten. war ganz OK

Grenze Botswana bis Maun - Old Bridge Backpacker
Anreise wegen einer Benzinpanne (Achtung in Sehitwa gibt es definitiv keine Tankstelle mehr 😄 ) erst Abends. Campsites sind nahe beinander. Sanitäranlagen einfach, jedoch für eine Nacht OK. wir waren froh überhaupt in Maun angekommen zu sein. Hatten Dank Benzinpanne guten Kontakt zu den Dorfbewohnern und trafen glücklicherweise auf nette hilfsbereite Botswaner mit Auto (was in diesem Dorf nicht eine Selbstverständlichkeit ist).

Camping Xakanaxa (Moremi)
Hatten Campsite Nr. 4 (trotz ausgebucht blieb Nachbarplatz frei). sind wegen ausgedehnter Pirschfahrten erst bei Sonnenuntergang dort angekommen. Abends besuchte uns mehrmals ein Elefantenbulle.
Morgens haben wir eine Bootsfahrt gemacht...Tiere (ausgenommen natürlich sehr viele Vögel) sieht man zwar nicht so viele (-> Hippo, Wasserantilope, Elefant, Baby-Krokodil) trotzdem war die Bootsfahrt schon nur wegen der einmaligen Landschaft wunderschön.

Kaziikini
kamen wegen langer Pirschfahrten und wegen Tanken in Maun erst bei Dunkelheit an. Campsite fanden wir in Ordnung. auch weil wir morgens wieder früh Richtung Magotho los wollten.

ab Kazikiini via Mababe nach Khwai Community Campsite (Magotho)
wenn man zum ersten Mal dort hinfährt und nicht genau weiss wo die Plätze sind, sucht man schon ein wenig 🙂 wir sind dann bis zur Dorfgemeinschaft gefahren und haben uns ordnungsgemäss angemeldet (haben bereits in Maun gebucht und bezahlt). Beim nächsten Mal würde ich direkt auf die Campsite fahren und mir die Zusatzkilometer sparen (total ca. 20km).
Campsite ohne alles 😄 . Man kann sich einfach eine aussuchen. schön gelegen, nachts Hyänenbesuch. Beim Kwhai-River Elefantenherde beobachtet. ca. 300m von der Campsite sonnten sich morgens zwei Löwinnen.

Khwai Village nach Savuti
Anfahrt praktisch problemlos. Campsite nichts besonderes. Speziell ist natürlich die Lage und diesmal hatten wir auch tagsüber mehrmals Elefantenbesuch. Ein Bulle macht es sich auf unser Campsite eine halbe Stunde gemütlich und schaute dann zwei Stunden später nochmals vorbei 🙂

Savuti nach Ihaha Campsite
Ein versuchte Pirschfahrt in der Umgebung von Savuti endete mit einem halbstündigen Schaufeleinsatz -> ganzes Fahrzeug (Hilux) auf den Achsen aufgesetzt. Weiterfahrt Richtung Kasane haben wir uns dummerweise nicht nach dem Pistenzustand erkundigt. Die direkte Verbindungsstrasse war teilweise sehr tiefsandig und wir waren froh, mussten wir keine Fahrzeuge kreuzen 🙂

Von der Lage fanden wir Ihaha einer der schönsten Campsites überhaupt. Wenn möglich sollte man hier mind. 2 Nächte oder noch mehr verbringen. Die Aussicht auf den Chobe ist einfach einmalig.
Weil der Chobe so gut erreichbar ist, hat es natürlich insbesondere in der Nähe vom Sedudu Gate sehr viele Fahrzeuge. Aber die Landschaft und Tiervielfalt ist so einmalig, dass man einfach darüber hinweg sehen muss 🙂

Ihaha nach Kasane: Old Guest House (2 Nächte)
Das Old Guest House in Kasane ist wirklich empfehlenswert. Für Kasane-Verhältnisse sehr preiswert und inkl. (englischem) Frühstück. Wir haben immer dort zu Abend gegessen. War sehr lecker.

Die Bootsfahrt auf dem Chobe war ebenfalls ein Highlight. Man kann direkt am hauseigenen Bootssteg einsteigen.

Kazangula: Camping Kubu Lodge (2 Nächte)
Die Campsites sind relativ nahe beeinander. Wenn also eine südafrikanische Familie mit 3 Fahrzeugen sich auf einen Platz stellt, wird es sehr eng 🙂 Die Lodge sieht gepflegter aus als die Campsites. Beim Check-in wird einem ein A4-Blatt mit Warnungen abgeben und das Securitys das Gelände überwachen und man alle Wertsachen ins Zelt nehmen und verdächtige Personen melden soll. Wahrscheinilch gab es in der Vergangenheit einige Diebstähle.

in diesem Zeitraum haben wir einen Vic-Falls Day Trip gemacht (in Kasane gebucht). War ganz OK bis auf das man anschliessend in eine teure Lodge gefahren wird. 1 Grapetizer kostete tatsächlich 4 Dollar 🙂 solche Preise ist man sich als Camper nicht (mehr) gewohnt. Vor der Rückreise gings noch an einen Markt mit wirklich schönen Souvenirs (Holz, Stein usw.).

Kazangula nach Kongola - Mavunje Campsite (3 Nächte)
Mavunje hat nur 2 Campsites, welche wunderschön am Kwando liegen. Nachts hört man dauernd die Hippos. Elefanten sieht man in der Umgebung auch oft. Dan ist sehr nett und kümmert sich intensiv um die Gäste (kam abends nach einer Tour noch bei uns vorbei und gab uns viele Tipps und auch sein Navi; morgens tranken wir mit ihm einen Kaffee). Man fühlt sich dort nicht wie ein Camper sondern wie in einem 5*-Hotel...einfach ohne Räume 🙂 eigenes Duschhäuschen, eigenes Toiletten-Häusschen, eigenes Waschhäuschen, eigenes Ess-"Zimmer", Küche, Grillstelle. War wirklich sehr schön. Wir mussten den Platz aber anschliessend teilen, was für uns nicht weiters schlimm war, konnten wir den Luxus doch einen Tag für uns ganz alleine geniessen. Wem die Privatsphäre aber wichtig ist, sollte vielleicht nachfrage, ob dies normal ist.

wir haben mit Dan noch eine Bootstour gemacht. Die hat uns - nach Botswana und Chobe verständlicherweise - nicht gerade umgehauen, da wir nicht so viele Tiersichtungen hatten. Aber Dan ist einfach ein kuuler Typ und der Sonnenuntergang auf dem Kwando mit einem Bier war auch so sehr schön. Wir konnten einen Adler beobachten, wie er einen Fisch aus dem Wasser fischt 🙂

Wir haben auch noch einen Tag im Bwabwata NP verbracht. Da wir aber in Botswana ein relativ anstrenges Programm hatten und fast täglich in NPs unterwegs waren, verzichteten wir trotz der guten Lage auf weitere Nationalparks wie Mudumu oder Mamili. Wir waren einfach zu gesättigt 😎

Mavunje Campsite nach Roys Restcamp (56 km vor Grootfontein):
Dies war auch der Grund, weshalb wir unser Programm etwas umstellten und entschieden den Caprivi vorzeitig zu verlassen. Wir sehnten uns nach Schlemmermenüs und anderen Aktivitäten. So entschieden wir nach Swakopmund aufzubrechen.
Wir übernachteten bei Roys Restcamp. War als Zwischenstopp ganz ordentlich. Sogar ein Internetcafe ist dort verfügbar. Wir fanden jedoch den Eingang nicht, bis wir realisierten, dass die Stühle das Internetcafe darstellten und man einfach das WLAN einschalten soll 😉

Am Vormittag haben wir noch das Living Hunters Museum of the Ju'/Hoansi-San besucht. Die Führung war ganz interessant und gab einen guten Einblick in das "frühere" Leben der San.

Roys Restcamp zum Waterberg Plateau Campsite (2 Nächte)
Die Umgebung ist wirklich sehr schön und lädt zum Wandern ein. Bei der Anfahrt zur Campsite haben wir gleich ein Nashorn direkt am Strassenrand gesehen... leider anschliessend trotz aufmerksamer Suche nicht mehr *g*
Die Sanitäranlagen sind für die vier Plätze in einem Sanitärhaus untergebracht, jedoch hat jede Campsite seine eigenes WC und Dusche.

Waterberg nach Spitzkoppe - Community Campsite
Leider sind die Preise deftig nach oben gegangen. So kostete eine Nacht für 1 Fahrzeug und 2 Personen 300 N$. Doch die Landschaft entschädigt für den "Touristen-Preis". Wir haben an einer Campsite abseits der anderen Plätze übernachtet und waren ganz allein und sahen direkt auf das namibische Matterhorn 🙂

Spitzkoppe nach Swakopmund - Veronikas B&B
Diese Unterkunft kannten wir schon von unserer 1. Namibia-Reise und die Gastfreundschaft wird hier gross geschrieben. Das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt einfach und das Frühstück war sehr lecker.
In Walvis Bay haben wir nochmals eine Bootstour unternommen und den sich seit einigen Wochen in der Bucht befindende Grauwal gesehen. Der Bootsfüher "Walter" arbeitet neuerdings bei Levo Tours (sind per Zufall + zum Glück wieder bei ihm gelandet).
Bei Okakambe Trails haben wir einen zweistündigen Reitausflug im Swakop Rivier und der Mondlandschaft unternommen. Bin zum ersten Mal geritten und war ganz OK. Die Gästebetreuung war etwas kühl und kam sich ein wenig "unerwünscht" vor.

Swakopmund nach Rooiklipp Gästefarm
Die Campsite Rooiklipp ist sehr schön auf einem Hügel gelegen und man kann die schöne Aussicht geniessen. Die Anfahrt zur Farm ist jedoch sehr steinig und zieht sich. Deshalb vielleicht für nur eine Nacht nicht so geeignet.


Fazit:
Die Reise war wunderschön und von der Tiervielfalt her einfach unglaublich. Trotzdem würde ich bei einer nächsten Tour versuchen, nicht zu viele Parks reinzupacken. Besonders wenn man einigen Orten nur für kurze Zeit bleiben kann und somit immer "unterwegs" ist. Da wir die Reise erst ca. ein halbes Jahr im Voraus planen konnten, haben wir in Botswana nur ein paar Nächte erhalten und mussten spontan noch vor Ort schauen.
Besonders hervorheben möchte ich die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Botswaner. Trotz derer haben wir gelernt -> unterwegs wo immer möglich tanken und sich nicht zu fest auf Karten oder Infos aus dem Internet verlassen 😎
zuletzt bearbeitet 29. Juli 2013