Würdet ihr eine Sprachrundreise machen ?

10 Antworten · 2'191 Aufrufe · gestartet 14. Jan. 2013 von Kapstadtfan
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Themenstarter20 Beiträge · seit 201314. Jan. 2013 · #1
Hallo Leser,

ich hab mal eine Frage an Euch. Ich selbst war ungefähr 3 Monate an einer Kapstädter Sprachschule, um Englisch zu lernen, bin dann aber aus Lust und Laune anderthalb durchs südliche Afrika gereist (http://www.kapstadt-entdecken.de/kapstadt-zanzibar-das-ende-meiner-afrikatour/9403/)

Jetzt arbeite ich wieder in einem Konzern in Deutschland. Mein südafrikanischer Freun war damals mein Herbergsvater während der Sprachschule. Aufgrund meiner Erlebnisse als reisender Sprachschüler löschert er mich nunständig, ob es nicht eine Möglichkeit gibt, diese Art von Reisen im deutschsprachigen Raum anzubieten. Er denkt da an höherpreisige Reisen durch Südafrika bzw. Namibia mit einem Sprachlehrer. In 4 Wochen kann der Sprachschüler sein Englisch um einen Level verbessern und sieht dabei noch etwas vom Land(hab ich ja selbst gemacht). Der Preis wär natürlich der für eine Rundreise + Lehrer + AddOn.
Glaubt Ihr, daß dafür eine Nachfrage besteht und Leute bereit sind, ein entsprechendes Geld dafür auszugeben ?

Danke für Eure Beiträge

Kapstadtfan

P.S. Der Blog ist mein Privatblog, obwohl da ein Firmenname steht. Diese Firma gehört meinen Freund, den ich damit minimal marketingtechnisch unterstützen will. Hauptsächlich macht es jedoch Spaß, in Erinnerungen zu schwelgen. Das verstehen wahrscheinlich die meisten.
Der umfangreichste Kapstadtreiseblog mit über 300 langen Artikeln - http://www.kapstadt-entdecken.de/
zuletzt bearbeitet 14. Jan. 2013
6 Beiträge · seit 201214. Jan. 2013 · #3
Hallo Kapstadtfan,

wir planen und fahren lieber selbst für uns,
so wie dieses Jahr im Mai. 🙂
Es gibt aber bestimmt auch in Deutschland Menschen,
die Abenteuer und Englisch lernen miteinander verbinden wollen.
Wenn ein gutes Konzept und seriöse Referenzen vorhanden sind,
könnte der eine oder andere interessiert sein.
Mal auf einer Messe (z.B. ABF Hannover)vorstellen.

LG
Die Tödtis
5'538 Beiträge · seit 200814. Jan. 2013 · #4
Hallo Kapstadtfan,

das ist letztlich alles eine Frage des Marketings und des Preises. Es gibt bestimmt genügend Personen, die so etwas gerne miteinander kombinieren, aber man muss sie ausfindig machen (Marketing) und das heißt, vorher muss man investieren, ohne sicher zu sein, dass man Erfolg hat. Und dann muss der Preis auch noch stimmen. Nicht so einfach.

Liebe Grüße
Gerd
3'080 Beiträge · seit 200915. Jan. 2013 · #5
Klare Ansage, nein.

Englisch lernst du nich in der Schule, das lernst du durch Kontakt mit englischsprachigen Menschen. Ich habe seit mehr als 30 Jahren Freunde in England, das was wichtig ist und nicht in irgendwelchen Lehrbüchern steht lernst du im täglichen Leben, wenn du lachend in der Küche stehst und mit jemand mit dem Finger auf die Kräuter zeigt beim gemeinsamen Kochen oder der Sohn deiner Freunde mit fünf Jahren sein erstes deutsches Wort lernt (Waschbecken).

Solche Erlebnisse hast du nicht im Klassenraum oder auf einer Rundreise, das ist nicht planbar und schon garnicht bezahlbar.

lg sasowewi
7'296 Beiträge · seit 200615. Jan. 2013 · #6
SASOWEWI schrieb:Englisch lernst du nich in der Schule, das lernst du durch Kontakt mit englischsprachigen Menschen. Ich habe seit mehr als 30 Jahren Freunde in England, das was wichtig ist und nicht in irgendwelchen Lehrbüchern steht lernst du im täglichen Leben, wenn du lachend in der Küche stehst und mit jemand mit dem Finger auf die Kräuter zeigt beim gemeinsamen Kochen oder der Sohn deiner Freunde mit fünf Jahren sein erstes deutsches Wort lernt (Waschbecken).
... ich hätte ganz spontan auf "Zwiebelkuchen" oder "Zylinderkopfdichtung" getippt. So kann man sich täuschen. 😉

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
4'129 Beiträge · seit 200815. Jan. 2013 · #7
Hallo, Kapstadtfan!

Aussicht auf Erfolg? Ein klares: Nein.

Es ist keine schlechte Idee zum Geld verdienen, aber eben auch keine gute.

Study Cape Town
http://www.kapstadt-entdecken.de/wir/
http://www.studycapetown.com/
http://www.destinyfamilycenter.com/

Ihr gehört doch zusammen, da wird sich sicher noch was anderes ergeben.

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
655 Beiträge · seit 200615. Jan. 2013 · #8
...so kann man auch kostenlos Reklame unterjubeln.......und dann auch noch für eine Sekte 🤢 😈 ????????????
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zuletzt bearbeitet 15. Jan. 2013
5 Beiträge · seit 201315. Jan. 2013 · #9
Ich verstehe das Konzept noch nicht wirklich. Wie soll das Lernen denn stattfinden? Und welche Zielgruppe soll damit angesprochen werden? Es werden ja genügend Sprachreisen angeboten, womit ihr schon mal eine große Konkurrenz hättet. Weiß nicht, ob sich das wirklich lohnt. Da müsst ihr schon was super Neues machen.

LG
Themenstarter20 Beiträge · seit 201316. Jan. 2013 · #10
Hallo Leser hier im Forum,


danke erstmal für das Feedback. Da die letzten Antworten doch etwas negativ sind, möchte ich jetzt noch was dazuschreiben.

Der Blog ist mein Reiseblog. Mark ist mein südafrikanischer Kumpel, den ich etwas marketingtechnisch mit diesem Blog helfen will. Ich denke mal, wenn man den Link auf die Unterkunft und SCT weglassen würden, wäre der Blog eine perfekte und neutrale Informationsquelle für Kapstadt und Südafrika, oder ? Ich werde jedoch in den kommenden Tagen den Blog auf Privat umstellen und alle Links entfernen, dann gibt es überhaupt keinen falschen Eindruck mehr.

Die Seite Destinyfamilycenter hat mit ihm nichts zu tun. Wenn Ihr mal die Seite aufmacht, dann seht ihr eine Kirche in Virginia in den USA. Wenn Ihr in "Wir" genau lest, steht dort bei Mark: Tätigkeit vor SCT. Die Kirche gibt es nicht mehr, er war mal Pfarrer. Ich bin übrigens ein gebürtiger Ostdeutscher, habe mit Religion Null zu tun. In Südafrika gibt es aber Freikirchen, deren Gottesdienst sollte man sich mal anschauen. Ist echt Entertainment mit Livebands, Einspielfilmchen etc. Den religösen Anteil muß man halt überstehen, wenn man sich so eine Show ansieht. Ich war an Weihnachten dort, deswegen kann ich das jetzt schreiben.

Studycapetown ist Marks Sprachschule, die z.Z. aber geschlossen ist.

Das mit der Aussage "Kostenlose Werbung" kann ich auch verstehen, dies ist aber nicht mein Anliegen. Ich möchte halt von diversen Leuten eine Meinung, ob es Sinn macht, diese Idee überhaupt weiterzuverfolgen. Ausgangslage ist Folgende: Ich bin 2006 nach Kapstadt, um mehrere Monate an einer Sprachschule Englisch zu lernen. Da es schnell öde geworden ist, bin ich auf Rundreisen gegangen (dies ist die Inspirationsquelle meines Blogs) und habe dabei im Umgang mit den australischen, amerikanischen und sonstigen englischsprachigen Touris nebenbei Englisch gelernt. Die Kosten der Reise waren genauso hoch wie die Unterkunft und Kurs, ich habe jedoch dabei das ganze südliche Afrika (etwa 30.000 km zu Lande)gesehen. Ich behaupte mal, daß die Anzahl der Leute im deutschsprachigen Raum mit diesen Vorortkenntnissen sehr gering ist.

Hier will Mark ansetzen. Es gibt doch Leute, die Englisch lernen wollen/müssen, aber kaum Zeit haben. Wenn die diese Zeit effektiv nutzen können, im Urlaub nebenbei Englisch zu lernen, müssten sie doch bereit, einen Aufschlag zu einer normalen Sprachreise zu zahlen. Als Zielgruppen würde ich Studenten aus wohlhabenden Familien sehen, danach Young Professionals, die sich den letzten Englischschliff holen. Zusammen mit einem Englischlehrer und einem Fahrer reist ein Schüler durchs Land, alternativ schliessen sie sich einer englischsprachigen Reisegruppe an. Der Lehrer ist für den formellen Unterricht zuständig, der Fahrer zum fahren und quatschen, da bei nur 2 Personen doch irgendwann die Gesprächsthemen ausgehen. Ein Englischlehrer verdient am Tag etwa 40 Euro, soviel kostet bei uns eine Englischstunde, in England zahlt man etwa 70 € / Stunde + Unterkunft.Der Fahrer bekommt die Hälfte. Durch die Rundumbeschallung verbessert man in kürzester Zeit sein Englisch extrem. Vorteil ist auch, daß man keine Ablenkung durch andere deutsche Mitschüler hat, was echt kontraproduktiv ist. Ich habe es gehaßt, wenn andere Deutsche in meiner Klasse waren, bei den meisten Schulen ist dies leider nicht vermeidbar.

Also kurz zusammengefaßt die Idee: Mit einem Privatlehrer auf Safari und gleichzeitig einen Intensivkurs Englisch. 50 Intensivstunden kosten in England etwa 3.500 Euro zzgl. 1.500 € Flug/Unterkunft. Eine zweiwöchige Rundreise in SA mit Auto + Unterkunft kosten 1.500 €, der Sprachlehrer/Fahrer und 50 Intensivstunden und unbegrenzt normale Unterhaltung einschl. Spesen etwa 1.500 €, der Flug 1.000 € und AddOn 2.000 €, macht 6.000 €. Kostet etwa mehr, man bekommt aber auch mehr dafür. Natürlich kannn man sich jederzeit einen privaten Englischlehrer vor Ort buchen, im Normalfall kennen die sich aber nicht in den touristischen Regionen aus. Hier soll es ein Lehrer = Reiseleiter sein.

Ansonsten gefällt mir dieses Forum sehr gut. Hier gibt es genügend Leser und auch Personen, die ihr Wissen teilen wollen. Sobald es Fragen zu Kapstadt und dem Western Cape ist, werde ich mich in Zukunft aktiv betätigen. Ich bin jedoch gerade von meiner zweiten dreimonatigen Weltreise zurückgekommen und muß erstmal wieder eine Routine finden. Weil letzte Woche das Thema Chile kam: Ich kann mit 6 Wochen Vietnam mehr oder weniger jede Frage zu diesem wunderschönen Land beantworten. Ist zwar eigentlich Verrat an Kapstadt, aber wer aus irgendwelchen Gründen nicht nach SA reisen will, der sollte unbedingt mal Vietnam ausprobieren.

Also gebt mir bitte noch mal kurz ein Feedback zu diesem Thema, dann ist das Thema geschlossen. Es wäre sowieso nur ein Plan, der in 3 - 5 Jahren umgesetzt werden könnte.

Viele Grüsse

Kapstadtfan
Der umfangreichste Kapstadtreiseblog mit über 300 langen Artikeln - http://www.kapstadt-entdecken.de/
3'700 Beiträge · seit 200916. Jan. 2013 · #11
Hallo Kapstadtfan,

ich würde mir einen einheimischen Fahrer-Guide buchen, der kein Deutsch versteht und damit spare ich mir die 1500 Euronen für den Englischlehrer! 😗

Gruß Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de