PetschThemenstarter16 Beiträge · seit 201226. Nov. 2012 · #1😗
Wir planen eine grosse Namibia - Reise als Selbstfahrer. Da ich bereits das dritte mal dieses wunderschöne Land bereise macht uns die Planung keine grössere Probleme.
Ausser dem Hoanib::(
Wir weilen vom 16. 3. 12 bis 18. 3. 12 in Sesfontain und überlegen uns (ich war vor vielen Jahren mit einem Führer 10 Tage mit dem Zelt dort)wie wir am besten so weit wie möglich und so schonend (Elefanten - und Tier - Störung)wie möglich in einem Tag dort hinein fahren können(Ohne Übernachtung aus gesundheitlichen Gründen)
Meine Überlegung ist folgende:
Vielleicht gibt es erfahrene Selbstfahrer die zu dieser Zeit den Hoanib befahren und denen wir uns mit unserem Auto < anhängen > können.
Eigentlich würden wir gerne am Tag darauf ein Himba Dorf besuchen, möchten aber auch da sensibel vorgehen.
Unser Problem ist die Mischung zwischen selber entdecken und es richtig zu machen.
Ich würde mich über Hilfe und Ratschläge sehr freuen.
Grüsse und danke
Petsch
EWEWW15 Beiträge · seit 200726. Nov. 2012 · #2Guten Abend Petsch,
in Khowarib wohnt ein einheimischer langjähriger Freund. Ehemaliger Scout vom safe the rhino trust, Palmwag. Besuche ihn im Januar. Er ist mehrfach mit mir als Guide unterwegs gewesen (übersetzer f Himba, Hoanib-Region erfahren usw.).
Zuverlässig, ehrlich, ausgezeichneter Fährtenleser.
Vielleicht eine Alternative.
Bei Interesse bitte PM.
Gruss
EWW
Topobär5'479 Beiträge · seit 200927. Nov. 2012 · #3Von Sesfontein kannst Du auch allein mit einem 4x4 einen Ausflug in den Hoanib machen.
Auf unserer ersten Namibia-Reise sind wir von Sesfontein auf der Pad Richtung Purros bis zur Gibris-Fläche gefahren und dort auf dem Track zum Hoanib abgebogen. Im Hoanib dann nach Osten und diesen über den Ganamub wieder raus und zurück zum Pad Purros-Sesfontein. War seinerzeit ein Tip des Chefs von Sesfontein. Eine super Tagestour, auf der unsere bis heute anhaltende Begeisterung für die Region Damaraland/Kaokovelt geweckt wurde.
Orientierung war einfach. Bei den Elefanten sollte man einen größeren Sicherheitsabstand halten, als man es sonst in Afrika gewohnt ist.
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200827. Nov. 2012 · #4Hallo, Petsch!
Willkommen im Forum!
Da du im März deine Reise machst, würde ich dir nicht empfehlen, allein in den Hoanib zu fahren, denn es kann – je nach den Niederschlagsmengen in der Region – zu erheblichen Problemen auf den Tracks führen. Das ist z.T. etwas tückisch in den Trockenflüssen, wenn sie denn mal Wasser führen oder geführt haben.
Diesen Tipp gebe ich dir, da du angemerkt hast, dass eine Übernachtung im Veld aus gesundheitlichen Gründen nicht in Frage kommt (woraus ich schließe, dass ihr euch auch nicht ohne Weiteres ggf. heftigen Ausgrabungsarbeiten widmen möchtet/könnt...) und evtl. keine Gelände-Erfahrung im Sand/Matsch vorhanden ist.
Solltest du spontan oder geplant, niemanden finden, dem du dich anschließen kannst, bucht im Fort Seisfontein einen Guide mit Fahrzeug, sie wissen Bescheid und sie fahren euch wohin ihr wollt. Ganz entspannt.
Das machen viele Leute so.
Gute Reise Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
Topobär5'479 Beiträge · seit 200927. Nov. 2012 · #5Das Reisedatum hatte ich ganz übersehen.😊
Da hat Lilytrotter natürlich recht mit den Einwänden. Zumindest solltet Ihr Euch in Sesfontein über den Zustand der Strecke erkundigen. Dieses Jahr im März war der Hoanib komplett trocken, in anderen Jahren war die Dubis-Pforte im März aufgrund des Wasserstandes unpassierbar.
BMW1'523 Beiträge · seit 201127. Nov. 2012 · #6Guten Tag Petsch,
nebst den Guides von Fort Sesfont. und den local Guides in Sesfontein, Archie
ist offensichtlich eine bekannte "Grösse", bietet die Khowarib-Lodge ebenfalls
Tagestouren in den Hoanib 1000 SAR/pp an. Ob sie zufriedenstellen, kann ich
jedoch nicht beurteilen....
mit freundlichen Grüssen,
BMW
PetschThemenstarter16 Beiträge · seit 201227. Nov. 2012 · #7Vielen Dank für die Antworten!!!
😄
Das mit der Gesundheit ist nicht so schlimm, bin körperlich absolut fit, aber das draussen schlafen ist nicht gerade ideal für meine Frau.
Überschwemmungen haben wir (auch im März) vor 2 Jahren happige kennengelernt. Darum habe ich bisher bei jedem Namibia Aufenthalt einen 4 WD gebucht. Diesmal einen Toyota Single Cab.
Ich denke, dass wir unsere Entscheidung erst vor Ort treffen werden.
Vor Jahren wurden wir dort auch von einem jungen Elefantenbullen angegriffen und einige hundert Meter verfolgt. Derselbe Kerl lauerte uns nach dem Nachtlager auf der andern Canyonseite auf.
Ich bin weiterhin froh um jeden Ratschlag und werde mich gegebenenfalls auch mal direkt melden.
Danke😂
Petsch