Liebe Forumsmitglieder,
seit 2 Wochen sind wir nach 4 Wochen Namibia/Botswana wieder zurück und hatten wie erwartet allerhand Probleme, uns an das kalte, dunkle Deutschlandwetter zu gewöhnen.
Das Wetter war diesmal nicht nur erwartungsgemäß warm, sondern wir hatten auch 10 Abende mit mehr oder weniger Regen und mindestens 4 mal einen doppelten Regenbogen. Sehr beeindruckend!
Da unsere Reise wesentlich von vielen Erfahrungen und Berichten aus dem Forum beeinflusst war, will ich nun einiges „zurückgeben“ und einige Erfahrungen gern mitteilen.
Unsere Route war:
Düsternbrook
Waterberg Plateau camp (2)
Rundu: Kaisosi Lodge
Tsodilo Hills (2)
Mavunje (am Kwando) (2)
Katima Mulilo: Camp Zambezi River (Protea Hotel)
Victoria Falls: Restcamp (2)
Senyati Safari Camp (2)
Ihaha (2)
Savuti (2)
Xakanaxa (2)
Maun – Island Safari lodge
Nxaipan: South Camp
Drifters Campsite
Takadu bush camp
Arnhem Cave
Lake Oanob Resort (2)
Danke zunächst an Jörg in Rundu, der uns den Tip gegeben hat, zu Dan ins Camp „Mavunje“ am Kwando (von Kongola 12 km auf der C 49 nach Süden) zu fahren. Wir waren nicht angemeldet, aber Dan hat uns ein Bleiben möglich gemacht und uns ein Zelt vermietet. Danke an Martin und seine Frau, die nichts dagegen hatten, mit uns Küche und Dusche zu teilen. Das Camp ist nur zu empfehlen, sehr gepflegt, romantisch und im Zelt haben wir uns sogar bei Sturm, Wolkenbruch und Gewitter sicherer gefühlt, als bei ähnlichem Wettern einige Tage später im Dachzelt. Eine Bootsfahrt mit Dan ist ebenfalls empfehlenswert, notfalls schiebt Dan das Boot auch …
Danke auch an alle, die uns abgeraten haben, über Sambia zu den Victoriafällen zu fahren. Es war tatsächlich schon abenteuerlich genug, an der Grenze über Kazungula nach Zimbabwe einzureisen. Nicht ganz durchschaubar war für uns die Praxis mit den sogenannten „Agenten“, die den Reisenden mit Mietwagen anbieten, die Formalitäten (Importpapiere) zu erledigen. „Agentengebühr“ oder Zusatzversicherung 120 US$! Auch als wir mit den ausgefüllten Importpapieren am Schalteer standen, wurden wir vom Grenzbeamten wieder zu einem „Agenten“ geschickt und dann waren wir das Geld doch los… Ein beträchtlicher Teil davon verschwand dann in der Mappe unseres „Agenten“.
Die Gesamtkosten also: Carbon foreign 15 $, Road Access Fee 10$, Ins-Commercial 50$, Zusatzversicherung 120 $ (incl. „Agentengebühr“).
Wer nur für einen Tag zu den Victoriafällen reisen möchte, dem würde ich doch empfehlen, von Kasane aus, eine Reise zu buchen.
Wir waren allerdings für 2 Nächte in Victoria Falls und fanden es sehr schön, von dort aus, zu Fuß alles unternehmen zu können, abends einzukehren im „Mama Africa“…
Für den Chobe Park (Camp Ihaha) hatte uns leider niemand davor gewarnt, dass einige Bäume manchmal als Schlafbäume von Affenbanden genutzt werden… Ich hätte nie gedacht, dass wir noch vor dem Frühstück Autowaschen müssten - man konnte keine Türklinke anfassen…. Würde ich die Reise noch mal planen, würde ich auf die teuren Übernachtungen im Camp Ihaha verzichten. Es ist gut zu schaffen, z.B. vom Camp Senyati aus den Park ausführlich zu befahren und abends wieder nach Senyati zurückzukehren. Dort laufen übrigens die Elefanten am Abendbrotstisch vorbei. Sehr zu empfehlen!
Als weiteren tollen Platz zum Zelten können wir Drifters campsite (ca 30 km von Maun Richtung Nata A 3) empfehlen, der Boteti fließt vorbei, alles ist sehr gepflegt, es gibt richtige Gras und wir waren ganz allein! Die Nähe zu Maun ist günstig, wir waren am nächsten Morgen rechtzeitig zum Rundflug dort.
Unser Tip zum Delta-Flug: Direkt buchen bei Kavango Air im Flughafengebäude ist billiger als bei einigen Reiseveranstaltern. Wir haben für 2 Personen zusammen 2100 Pula bezahlt. Wir hatten nicht vorbestellt, waren 8.30 Uhr dort und 9.30 Uhr saßen wir schon im Flugzeug. Die Managerin hat, nachdem wir gesagt haben, wir könnten nicht bis 16.00 Uhr warten, mehrere Piloten angerufen, bis einer Zeit hatte.
In Namibia haben wir die Arnhem – Höhle besucht. Das ist wirklich was für Fledermausliebhaber und starke Nasen. So ein Gestank!!! Aber man kann es mal erleben…
Eine Entdeckung war für uns das Lake Oanob Resort. Wir kamen Sonntagnachmittag an und nachdem die ganze deutschsprachige Windhoecker Jugend mit ihren (?) Sportbooten abgereist war, hatten wir es sehr schön still. Für die 2. Nacht, unsere letzte in Namibia, haben wir uns dann den Campsite „Flintstones haeven“ ausgesucht. Das war sehr geeignet zum Packen und fürs letzte Genießen der Wärme.
Übrigens sind wir in Botswana auch mal geblitzt worden, dass wir hat uns 500 Pula gekostet. Der Beamte hat 2 A4Seiten Belege dafür ausgefüllt!
Soweit also jetzt für heute. Für Fragen stehe ich gern zur Verfügung.
Allen, die Ihre Reise noch vor sich haben, wünsche ich recht viel Vorfreude und dann tolle Eindrücke!
Liebe Grüße und Danke für alle Tipps und Anregungen!
Martin und Bärbel
seit 2 Wochen sind wir nach 4 Wochen Namibia/Botswana wieder zurück und hatten wie erwartet allerhand Probleme, uns an das kalte, dunkle Deutschlandwetter zu gewöhnen.
Das Wetter war diesmal nicht nur erwartungsgemäß warm, sondern wir hatten auch 10 Abende mit mehr oder weniger Regen und mindestens 4 mal einen doppelten Regenbogen. Sehr beeindruckend!
Da unsere Reise wesentlich von vielen Erfahrungen und Berichten aus dem Forum beeinflusst war, will ich nun einiges „zurückgeben“ und einige Erfahrungen gern mitteilen.
Unsere Route war:
Düsternbrook
Waterberg Plateau camp (2)
Rundu: Kaisosi Lodge
Tsodilo Hills (2)
Mavunje (am Kwando) (2)
Katima Mulilo: Camp Zambezi River (Protea Hotel)
Victoria Falls: Restcamp (2)
Senyati Safari Camp (2)
Ihaha (2)
Savuti (2)
Xakanaxa (2)
Maun – Island Safari lodge
Nxaipan: South Camp
Drifters Campsite
Takadu bush camp
Arnhem Cave
Lake Oanob Resort (2)
Danke zunächst an Jörg in Rundu, der uns den Tip gegeben hat, zu Dan ins Camp „Mavunje“ am Kwando (von Kongola 12 km auf der C 49 nach Süden) zu fahren. Wir waren nicht angemeldet, aber Dan hat uns ein Bleiben möglich gemacht und uns ein Zelt vermietet. Danke an Martin und seine Frau, die nichts dagegen hatten, mit uns Küche und Dusche zu teilen. Das Camp ist nur zu empfehlen, sehr gepflegt, romantisch und im Zelt haben wir uns sogar bei Sturm, Wolkenbruch und Gewitter sicherer gefühlt, als bei ähnlichem Wettern einige Tage später im Dachzelt. Eine Bootsfahrt mit Dan ist ebenfalls empfehlenswert, notfalls schiebt Dan das Boot auch …
Danke auch an alle, die uns abgeraten haben, über Sambia zu den Victoriafällen zu fahren. Es war tatsächlich schon abenteuerlich genug, an der Grenze über Kazungula nach Zimbabwe einzureisen. Nicht ganz durchschaubar war für uns die Praxis mit den sogenannten „Agenten“, die den Reisenden mit Mietwagen anbieten, die Formalitäten (Importpapiere) zu erledigen. „Agentengebühr“ oder Zusatzversicherung 120 US$! Auch als wir mit den ausgefüllten Importpapieren am Schalteer standen, wurden wir vom Grenzbeamten wieder zu einem „Agenten“ geschickt und dann waren wir das Geld doch los… Ein beträchtlicher Teil davon verschwand dann in der Mappe unseres „Agenten“.
Die Gesamtkosten also: Carbon foreign 15 $, Road Access Fee 10$, Ins-Commercial 50$, Zusatzversicherung 120 $ (incl. „Agentengebühr“).
Wer nur für einen Tag zu den Victoriafällen reisen möchte, dem würde ich doch empfehlen, von Kasane aus, eine Reise zu buchen.
Wir waren allerdings für 2 Nächte in Victoria Falls und fanden es sehr schön, von dort aus, zu Fuß alles unternehmen zu können, abends einzukehren im „Mama Africa“…
Für den Chobe Park (Camp Ihaha) hatte uns leider niemand davor gewarnt, dass einige Bäume manchmal als Schlafbäume von Affenbanden genutzt werden… Ich hätte nie gedacht, dass wir noch vor dem Frühstück Autowaschen müssten - man konnte keine Türklinke anfassen…. Würde ich die Reise noch mal planen, würde ich auf die teuren Übernachtungen im Camp Ihaha verzichten. Es ist gut zu schaffen, z.B. vom Camp Senyati aus den Park ausführlich zu befahren und abends wieder nach Senyati zurückzukehren. Dort laufen übrigens die Elefanten am Abendbrotstisch vorbei. Sehr zu empfehlen!
Als weiteren tollen Platz zum Zelten können wir Drifters campsite (ca 30 km von Maun Richtung Nata A 3) empfehlen, der Boteti fließt vorbei, alles ist sehr gepflegt, es gibt richtige Gras und wir waren ganz allein! Die Nähe zu Maun ist günstig, wir waren am nächsten Morgen rechtzeitig zum Rundflug dort.
Unser Tip zum Delta-Flug: Direkt buchen bei Kavango Air im Flughafengebäude ist billiger als bei einigen Reiseveranstaltern. Wir haben für 2 Personen zusammen 2100 Pula bezahlt. Wir hatten nicht vorbestellt, waren 8.30 Uhr dort und 9.30 Uhr saßen wir schon im Flugzeug. Die Managerin hat, nachdem wir gesagt haben, wir könnten nicht bis 16.00 Uhr warten, mehrere Piloten angerufen, bis einer Zeit hatte.
In Namibia haben wir die Arnhem – Höhle besucht. Das ist wirklich was für Fledermausliebhaber und starke Nasen. So ein Gestank!!! Aber man kann es mal erleben…
Eine Entdeckung war für uns das Lake Oanob Resort. Wir kamen Sonntagnachmittag an und nachdem die ganze deutschsprachige Windhoecker Jugend mit ihren (?) Sportbooten abgereist war, hatten wir es sehr schön still. Für die 2. Nacht, unsere letzte in Namibia, haben wir uns dann den Campsite „Flintstones haeven“ ausgesucht. Das war sehr geeignet zum Packen und fürs letzte Genießen der Wärme.
Übrigens sind wir in Botswana auch mal geblitzt worden, dass wir hat uns 500 Pula gekostet. Der Beamte hat 2 A4Seiten Belege dafür ausgefüllt!
Soweit also jetzt für heute. Für Fragen stehe ich gern zur Verfügung.
Allen, die Ihre Reise noch vor sich haben, wünsche ich recht viel Vorfreude und dann tolle Eindrücke!
Liebe Grüße und Danke für alle Tipps und Anregungen!
Martin und Bärbel