EasyThemenstarter6 Beiträge · seit 201216. Nov. 2012 · #1Hallo liebe Forumsmitglieder,
meine Familie und ich sind neu hier im Forum. Obwohl ich schon sehr viel aus diesem tollen Forum entnehmen konnte, bin ich zeimlich unschlüssig, wie ich unsere 3-wöchige Rundreise im Juli/August 2013 zusammenbasteln soll.
Wir (mein Mann, 2 Mädels 11 und 15, ich) waren 2011 in Südafrika unterwegs und haben dort mit Begeisterung sehr viele Tiere, in drei verschiedenen Parks beobachtet (Addo, Pilanesberg und Madikwe). Weil uns die Tierwelt so fasziniert hat, wollen wir uns nächstes Jahr wieder auf Pirsch begeben.
Ich denke Etosha ist ein Muss in Namibia und ich habe deshalb mind. 6 Ü (je 2 x West, Mitte und Ost) eingeplant. Jeweils im Park.
So und nun zu meiner eigentlichen Frage:
Sollen wir am Anfang unserer Reise lieber ein Paar Tage im KTP verbringen oder am Ende am Waterberg? Lohnt sich ein Aufenthalt auf der Okonjima-Gästefarm um den Geparden näher zu kommen?
Eigentlich wollten wir die Tiere ja gerne mal vom Wasser aus betrachten, aber das geht ja wohl nur im Caprivi. Oder lohnt sich eine Fly-in-Safari für 3 Nächte im Caprivi?
Ansonsten habe ich 2 Ü im Namib-Naukluft, 2-3Ü in Swakopmund, 2-3 Ü Damaraland, evtl. noch Kaokoland.
Kann mir jemand im Forum bei meiner/unserer Entscheidung helfen, damit die Route endlich festgelegt werden kann?
Vielen, lieben Dank im voraus.
Günter Franz915 Beiträge · seit 201016. Nov. 2012 · #2Hallo Easy,
schön, dass Du den Weg hier in's Forum gefunden hast.
Deine Planungen für eine erste Namibiareise sind noch wenig strukturiert, wie ich finde. Schau Dir mal die Entfernungen KTP - Etosha - Caprivi an !, das lässt sich nicht alles sinnvoll in eine 3-wöchige Reise packen.
Wie Du schreibst, sind Tierbeobachtungen Euer Hauptinteresse. Da ist es schon einmal gut, dass Ihr Euch 7 volle Tage für Etosha vorgenommen habt.
In Swakopmund wären 3 Nächte sinnvoll für die Wüstentour bei Swakopm. und die Robbentour in Walvisbay. Nicht nur für Kinder ein Erlebnis.
Caprivi muss meines Erachtens für eine erste Namibiareise nicht sein. Das liegt einfach zu weit abseits der sonstigen Route.
Diese würde ich grob so wählen:
Windhoek - Sossusvlei - Swakopmund - Damaraland - Etosha - Windhoek
Zu Okonjima kann ich nichts sagen. Der Waterberg wäre für eine Zwischenübernachtung vielleicht das richtige. Ist aber kein Muss.
Hinsichtlich der Tiere wäre Düsternbrook vielleicht was für Dich und Deine Familie.
Soviel mal für's Erste.
Herzliche Grüße und viel Spaß beim Planen
wünscht
Günter
joli3'491 Beiträge · seit 200616. Nov. 2012 · #3Hallo Easy,
auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum.
Wie Günter schon angeführt hat - KTP ist bei einer nur 3-wöchigen Reise und dem sonstigen Programm etwas abseits vom Schuss und würde Euch mit An- und Abfahrt sowie Aufenthalt dort ca. 6 Tage kosten.
Daher meine Empfehlung: belasst es bei der bisherigen Planung, also Windhoek - Swakopmund - Damaraland - Etosha - Windhoek. Auf der Rückfahrt von Etosha nach Windhoek auf Okonjima Station zu machen, wäre sicher eine Bereicherung Eurer Tour. Ist zwar nicht billig, aber mE ein besonderes Erlebnis. Falls ja, dann aber unbedingt 2 Nächte dort einplanen, weil Ihr nur dann das "volle Programm" mitbekommt.
Denkbar wäre auch noch ein 2-tägiger Abstecher von Etosha nach Roys Camp (nördlich von Grootfontein), um von dort einen geführten Tagesausflug zu den Buschleuten mitzumachen. Zeitlich allerdings könnte das dann schon ziemlich knapp werden.
Caprivi bzw. Okavango-Delta würde ich bei diesem Zeitkorsett ganz bestimmt nicht mit einbauen. Beide Zielgebiete sind einfach zu schön, um sie mit nur 2 oder 3 Tagen "anzuschnuppern". Ihr werdet sowieso wiederkommen. Dann könnt Ihr den Nordosten als Schwerpunkt wählen.
Gruß Joli
Hanne6'152 Beiträge · seit 200616. Nov. 2012 · #4hallo Easy,
bin der gleichen Meinung wie Günter, lass den KTP und Caprivi weg, gerade
wegen der Vielfahrerei.
Mein Vorschläg wäre auch: Windhuk - Sossusvlei - Swakopmund - wenn Fels-
malereien in Frage kommen, dann Gästefarm Omburo , ein Tipp wäre auch
von dort über Sesfontein zum Camp Aussicht und mit Marius Steiner eine
Himbatour zu machen, dann über Opuwo müsst dort nicht übernachten die C 35
um zum Galton Gate -Dolomit Camp Etosha - zu fahren, dann Okaukuejo , Halali,
dann ausserhalb - mit Kindern ist es auch eine Preisfrage - da wäre super
für Euch das Mushara Bushcamp - Okonjima ist für viele ein Highlight - auch
für mich - aber bei 4 Personen - das geht schon ins Geld - dann lieber
preiswertere Unterkünfte , welche auch die Tiere haben.Düsternbrook kenne
ich nicht - gibts auch verschiedene Meinungen.
So nun hast die Anregungen für Deine Planungen bekommen. Viel Spass dabei.
Gruss
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Mac73271 Beiträge · seit 201016. Nov. 2012 · #5Hi, es ist alles gesagt. Denkt an die Entfernungen. Für eine etwas detailierte Planung kann ich diese Internetseite empfehlen:
http://map.namibian.org/ und google Earth.
Gruß,
Marcus
Pascalinah2'772 Beiträge · seit 200616. Nov. 2012 · #6Hallo easy,
auch ich schließe mich Günthers Meinung an. Dazu kommt noch, dass Du - wenn Du Pech hast - im August wenig Raubtiere im KTP zu Gesicht bekommst, da sich die meisten Raub- sowie auch die Beutetiere in der Winterzeit in die Dünen zurückziehen. Die meiste Zeit im KTP fährst Du ja in den bd. Flusstälern.
Bei unserer ersten Fahrt durch den KTP - auch im August - hatten wir einigermaßen Glück, beim 2. Augustbesuch lediglich 2 Löwen am Wasserloch Gharagab in den Dünen. Im Februar / März ist in den Flusstälern eine ganz andere Poppulation vorzufinden.
Also: bleibt in Namibia, das reicht für 3 Wochen.
LG Pascalinah
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind.
Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist.
Fotobuch Caprivi/Botswana 2024:
https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955
Fotobuch Kruger National Park 2025:
https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
EasyThemenstarter6 Beiträge · seit 201216. Nov. 2012 · #7Hallo Günter,
vielen Dank für dein Feedback. Ich habe mir fast gedacht, dass wir uns den Caprivi aufheben müssen. Ich kann erst richtig strukturieren, wenn ich weiß, welche Parks wir ansteuern.
Aber ich sehe nun schon etwas klarer.
Danke.
LG ... Easy
EasyThemenstarter6 Beiträge · seit 201216. Nov. 2012 · #8Hallo Joli,
vielen Dank für deine hilfreichen Tipps. Eins steht schon fest. Weder KTP noch Caprivi. Ich seh´s jetzt ein, dass das nicht geht.
Herzliche Grüße
Easy
Friese114 Beiträge · seit 200916. Nov. 2012 · #9Hallo Easy,
wenn du auf Tierbeobachtung abzielst dann sind KTP und Etoscha in drei Wochen gut zu verbinden.
Windhoek - Rehoboth- KTP- D707 -Soussusvlei-Swakopmund-Brandberg- Etoscha.
Diese Tour planen wir auch mit 22 Übernachtungen.
Du musst Dir aber im klaren sein, dass es gut 4000 km werden- für die einen ist es zu viel Fahrerei - für die anderen ist der Weg das Ziel.
Gruß
EasyThemenstarter6 Beiträge · seit 201216. Nov. 2012 · #10Hallo Friese,
so wie`s ausschaut sind im August nicht so viele Tiere im KTP zu sehen, daher denke ich, lassen wir KTP und genießen dafür den Etosha.
Wir sind uns nur nicht sicher, ob wir einen Abstecher in der Kalahari (Richtung Mariental) machen sollen bevor wir in die Namib fahren oder direkt.
Trotzdem vielen Dank und euch viel Spaß bei eurer Tour.
Grüße
Easy
EasyThemenstarter6 Beiträge · seit 201216. Nov. 2012 · #11Hallo Hanne,
vielen Dank für deine Tipps. Das werden wir uns auf jeden Fall überlegen.
Liebe Grüße
Easy
Armin2'346 Beiträge · seit 200617. Nov. 2012 · #12Hallo "Easy",
auf der Grundlage von Günters Empfehlung würde ich an eurer Stelle - da es euch ja um Tiere geht - überlegen, auf dem Weg von Swakopmund nach Etosha die Brandberg-Region einzubeziehen (z. B. Brandberg White Lady Lodge). In eurer Reisezeit habt ihr gute Chancen, dort Wüstenelefanten zu beobachten. Manchmal laufen sie mitten durchs Camp und dann werden dort auch recht gute und preiswerte Game-Drives angeboten.
Viel Spaß
Armin