Dachzelt nun in Uganda zu haben

15 Antworten · 7'393 Aufrufe · gestartet 12. Sept. 2012 von AfricaDirect
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Themenstarter1'271 Beiträge · seit 200712. Sept. 2012 · #1
Hallo,

da ja hier doch einige Selbstfahrer in Uganda unterwegs sind in letzter Zeit und auch mancher auf der Suche nach Dachzelt ist, wollte ich hier eine Email weiterleiten, die ich von Douglas von Alpha Rentacar bekommen habe (bin nicht finanziell an Alpha Rentacar beteiligt oder habe irgendeinen anderen Nutzen davon).

Vielleicht ist es ja für zukünftige Besucher von Uganda von Interesse.

Schöne Grüße,

Nicole


Hier die Email von Douglas:

Dear Nicole,

How are you and how is the summer in Germany ? We now have some news about the roof-tents.

We have a Landcruiser with a roof tent & full camping gear with a capacity for only 2 passengers and the cost is US $140 per day ( see pictures attached). Minimum rental period is 15 days. Full details are a howling Moon rooftop tent (1,60m x 2,30m) with rain covered entrance, Water-filter system (Seagull) with pump and 75L water capacity, water is 100% safe to drink, 230V AC converter system, car can be connected to land power as well, Large fridge and dust tight lockable lockers, electronic safe, Sony stereo with USB and Ipod/Iphone connection and JBL sound system, Recaro chairs, Fully equipped with camping gears, cooking gears, recovery gears.


Let me know whether you may be interested in this offer, otherwise your earlier choice is still available.

Kind regards

Douglas
Reisebericht Tansania 2010 Reisebericht Südafrika 2011 Reisebericht Uganda 2012 Reisebericht Kenia 2013
zuletzt bearbeitet 12. Sept. 2012
7'296 Beiträge · seit 200612. Sept. 2012 · #3
Hallo Nicole,

das Basisfahrzeug macht auf mich 'nen ordentlichen Eindruck, aber das Dachzelt steht (aufgebaut) nach hinten ja erheblich über. Müssen da keine Stützen ausgeklappt werden (die Leiter wird ja wohl kaum als Stütze dienen)?
Andernfalls werden doch Dachträger und Scharniere des Zeltes übermäßig beansprucht, denke ich mir.

Entschuldigt meine möglicherweise seltsame Frage. Ich kenne mich mit Dachzelten nicht aus, aber es interessiert mich.

Gruß
Wolfgang
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Themenstarter1'271 Beiträge · seit 200712. Sept. 2012 · #4
Hallo Wolfgang,

da fragst Du natürlich die Richtige 😗 Wir hatten in Botswana auch die anderen Dachzelte, die man von der Seite nutzt. Aber ich würde vermuten, dass die Leiter, wie auch bei den anderen Dachzelten, als Stütze dient. Das funktioniert da ja auch, oder? Aber ich bin da wirklich eher technisch nicht so versiert. Sorry 😊

Vielleicht meldet sich ja noch jemand, der so ein Zelt aus dem südlichen Afrika kennt.

Schöne Grüße,

Nicole
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46 Beiträge · seit 201112. Sept. 2012 · #5
Ob nach hinten , nach vorne, oder zur Seite, ein Dachzelt ragt immer im gleichen Maße über das Dach hinaus. Das abgebildete Dachzelt hat lediglich einen überdachten Einstieg von unten, auf dem man ja nicht liegt, und der separat ausgeklappt wird ( praktisch ohne gr. Gewicht ! ). Die Matratze geht nur bis zur Leiter. Dies ist die Komfortausführung eines Dachzeltes.
7'296 Beiträge · seit 200612. Sept. 2012 · #6
... schon klar, aber auch bis zur Leiter misst das Zelt ausgeklappt recht viel und der unbelastete Teil des Zeltes belastet durch die weite Ausladung dennoch die Gesamtkonstruktion. Mir erscheint sowas nicht wirklich robust, deshalb frage ich. Was werden denn da für Scharniere verbaut, damit das hält?

Gruß
Wolfgang
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3'080 Beiträge · seit 200912. Sept. 2012 · #7
Ich habe am Wochenende einige Dachzelte in Aktion erlebt. Das gezeigte Zelt ist wie schon geschrieben ein Howling Moon mit überdachtem Einstieg, Gewicht ca. 2kg mehr als das normale. Dieses hier hat den Vorteil das man ein Vorzelt dranbauen kann, dann ist der Einstieg komplett wetterfest.

Ich habe mit einem Vertreter von Echo gesprochen, die fertigen auch für die südafrikanische Armee und deren Zelte sind mit einer Stahlseil-Konstruktion versehen, die sind auch ohne Leiter im aufgeklappten Zustand mit bis zu 200kg belastbar. Die Scharniere an sich werden auch kaum belastet, im Zelt verläuft ein Stahlseil quasi unter dem Dach lang, blöd zu beschreiben, hab gerade kein Bild da, die auftretenden Kräfte werden so auf die Seiten bzw. auf beide Enden übertragen.

lg sasowewi
7'296 Beiträge · seit 200612. Sept. 2012 · #8
SASOWEWI schrieb:Die Scharniere an sich werden auch kaum belastet, im Zelt verläuft ein Stahlseil quasi unter dem Dach lang
... auch diese Stahlseile laufen doch letztlich über eine Konstruktion, die über Scharniere aufgestellt wird.

Hat jemand von euch mal eine Herstellerseite parat?

Gruß
Wolfgang
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46 Beiträge · seit 201112. Sept. 2012 · #9
Hallo Wolfgang,
schau mal auf den Seiten von www.nakatanenga.de oder www.dachzelt24.de . Hier werden die Roof Lodge Dachzelte zusammengeschraubt. Inhaber Peter kann dir sicherlich detailierte Antworten geben.
2'779 Beiträge · seit 200712. Sept. 2012 · #10
hallo all
Habe nur mit dem normalen howling moon und dem eezy awn Dachzelt Erfahrung. So wie ich es von dem Foto entnehmen kann ist der Boden des normal langen howling moon zeltes genausolang wie dieses "large" Modell, denn es ist ja nur ein Einstieg. Normalerweise haben die Holzspanplattenböden eine V - förmige Aluminium-Verstrebung welche bis zu den Scharnieren reicht. Diese Zelte sind gemäss meiner Erfahrung immer selbstragend egal ob sie direkt an die Dachrillen eines Autodachs montiert werden oder auf einen Gepäckträger. Was ich aber sicherlich nicht unterstützen möchte ist dass so ein Dachzelt ohne das Abstützen der überhängenden Hälfte auf die Leiter auskommt.
Erwarte gespannt ob man mich da belehren kann 😉
VG leona
Gruss Leona
3'080 Beiträge · seit 200913. Sept. 2012 · #11
@ BikeAfrica, guckst du hier:

http://www.howlingmoon.co.za/

http://www.eeziawn.com.au/

http://www.echo4x4.co.za/

Die Aussage das Echo-Zelte ohne Leiter auch funktionieren stammt vom Europa-Vertreter auf dem Buschtaxi-Treffen vom letzten Wochenende (für alle die mitlesen, danke für die tolle Veranstaltung, hat uns gut gefallen)

Ich hab aber auch schon trailer tents gesehen bei denen anstatt eines Stahlseils ein verlängerter Sicherheitsgurt auf beiden Seiten eingesetzt wird, das funktioniert tatsächlich, ich habs auch erst geglaubt als ich es das erste Mal gesehen habe...

lg sasowewi

lg sasowewi
2'779 Beiträge · seit 200713. Sept. 2012 · #12
Ich hab aber auch schon trailer tents gesehen bei denen anstatt eines Stahlseils ein verlängerter Sicherheitsgurt auf beiden Seiten eingesetzt wird, das funktioniert tatsächlich, ich habs auch erst geglaubt als ich es das erste Mal gesehen habe...

Stimmt, die eezi awn haben solche Gurte!

Sollen diese wirklich genügen wenn zwei Afrika Infizierte oben am Zelteingang sitzen mit baumelnden Beinen? Ohne Stütze der Leiter?

😕
Gruss Leona
7'296 Beiträge · seit 200613. Sept. 2012 · #13
... Danke euch für die Links.
Die Dachzeltkonstruktion ist also so üblich. Auf einer der Seiten ist auch zu lesen, dass die Leiter den überhängenden Teil des Zeltes stützt.

Gruß
Wolfgang
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105 Beiträge · seit 201215. Sept. 2012 · #14
Das abgebildete Fahrzeug dürfte ein Toyota Landcruiser HZJ 57 oder 78 sein "Buschtaxi". Motor wäre dann ein 1HZ: 6 Zylinder Reihe, 4.164 ccm - Wirbelkammer mit
130 PS / 96 kW bei 4000 U/min 280 Nm bei 2000 U/min.
Das Howling Moon ist ein sehr robustes Zelt aus Neuseeland. Diese Ausführung bietet 3 Leuten Schlafplatz, der gesamte Boden ist nutz- bzw. belastbar, die Leiter stützt den über das Dach überragenden Teil.
Habe eine pdf-Datei von/über das Zelt, weiß nur nicht, wie/ob ich die Datei hier hochladen kann.
Knapp über 100 EUR für "fahrbares Hotel incl. VP" ist, finde ich, okay.
Achim
Tschüß Achim
3'080 Beiträge · seit 200915. Sept. 2012 · #15
Ich nochmal, Echo 4x4 ist die einzige Firma bei der die Konstruktion so aufgebaut ist das das Zelt auch ohne Leiter hält, bei allen anderen stützt die Leiter den aufgeklappten Boden.

lg sasowewi
53 Beiträge · seit 201025. Juni 2013 · #16
Hallo Zusammen,
bei dem abgebildeten Fahrzeug handelt es sich um einen HZJ 75, 4,2 Ltr. mit 130 PS und LHD. Nach Auskunft von Douglas, der in allen Situationen superspitzenklasse war (vor, während und nach unserer Reise) war, hat das Fahrzeug wohl ein holländisches Paar, das sehr detailverliebt ist, für sich bauen lassen. Wir haben alles fotografiert, damit wir die Ideen in unserem gerade gekauften Fahrzeug umsetzen können. Bezüglich der Stabilität des Dachzelts kann ich die Diskussion nicht verstehen, natürlich hält das und ist sehr bequem.
Der Zustand des LC ist afrikanisch gut, d.h. mit der europäischen Vollkaskomentalität wird man z.B. beim Fahrersitz ein kleines Problem haben - wir hatten keins und hätten den LC am liebsten mit nach Hause genommen. Die Ausstattung ist phänomenal: Sandbleche, Spaten, Kühlschrank, Tresor, Wasserhahn in der Hecktür (!), Jumpercable, Highjack, Beifahrerleselampe, 3-fach 12-Volt Steckdose, Stauräume ohne Ende etc.
Wir haben nur - auch im Falle einer kleinen Panne - Gutes von Douglas, Patrick und dem LC zu berichten.
VG
Hamwi