Sanne2'462 Beiträge · seit 200607. Aug. 2012 · #102
Joerg schrieb:Hallo guido!
wie die letzten beitraege meiner Meinung nach zeigen. solllte da noch Potetial im Forum stecken, wenn diu den Titel vielleicht abaenderst. Vielleicht: Loewen im Kaokoveld sterben ohne GPS sender oder welchen anderen mer fetzigen Titel, ist ja nur so ne idee...
Hallo Jörg,
aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass es für ein Projekt dieser Art eher hinderlich ist, zu sehr ins Bild-Zeitung-Niveau abzudriften - häufig hinterfragen potentielle Spender dann doch die Überschrift 😗 Oder gibt es aus Deiner Sicht irgendeinen Hinweis darauf, dass das GPS-Halsband die Lebenserwartung der Kaokoveld-Löwen beeinflusst?
Ich spende ja auch gern für Initiativen, die mir sinnvoll erscheinen, aber für blöd möchte ich auch nicht gehalten werden...
Gruß Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
Joerg schrieb:wie die letzten beitraege meiner Meinung nach zeigen. solllte da noch Potetial im Forum stecken, wenn diu den Titel vielleicht abaenderst. Vielleicht: Loewen im Kaokoveld sterben ohne GPS sender oder welchen anderen mer fetzigen Titel, ist ja nur so ne idee...
Ich befürchte auch, das einige diesen Thread für sich abgehakt haben. Egal was man hier an Informationen noch posten würde: Man erreicht die mit diesem Thread nicht mehr. Das ist nicht optimal.
Auf der anderen Seite sind wir hier im Forum auch nur Gast wie alle anderen. Durch wechselnde Titel, zusätzliche Threads oder andere "Tricks" das Forum über Gebühr in Anspruch zu nehmen und FoMis quasi zu überlisten, doch noch mal hier rein zu klicken, würde möglicherweise Einige verärgern.
Im Vorfeld hatten wir auch andere Titel angedacht, die vielleicht etwas mehr Aufmerksamkeit generiert hätten. Letztlich ist es doch ein eher "konservativer" Titel geworden.
Beste Grüße
Guido
Namibia07373 Beiträge · seit 200708. Aug. 2012 · #104
Hallo Guido
Habe gerade noch mal EUR 20 überwiesen. Schön wäre es, wenn wir auch noch ein zweites Halsband hinbekommen würden.:)
Schönen Tag Namibia07
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estefe690 Beiträge · seit 200908. Aug. 2012 · #105
So, mein versprochener Betrag ist überwiesen. Es gibt übrigens eine Dokumentation ARD von 2008 Expedition ins Tierreich Teil 1 - Im Tal der Wüstenlöwen. Dort kann man sich ansehen, wie Stander arbeitet! Zu erhalten über ITunes - TV-Sendungen - wen es interessiert. Weiterhin noch viel Erfolg wünsche ich Euch Gruß Edith
paulimann781 Beiträge · seit 200708. Aug. 2012 · #106
Auch von paulimanns sind 50 EUR bereits auf dem Weg.
Wir danken Dr. Stander für seinen trotz aller Rückschläge unverdrossenen Einsatz und wünschen ihm viel Erfolg!
Thomas & Antje
MOMopane370 Beiträge · seit 201008. Aug. 2012 · #107
Liebe Löwenhalsband-Sammelgemeinde, wir sind gestern von einem weiteren traumhaften Namibiaurlaub zurückgekehrt und sehen gerade, dass hier schon an dem zweiten Halsband "gearbeitet" wird. Das ist doch super, und da ein Namibia-Aufenthalt für mich immer die Notwendigkeiten und Prioritäten zurechtrückt, geht mein diesjähriges Geburtstagsgeschenk von der Familie als Spende von 200,-€ an das Löwenprojekt. Ich wünsche mir sehr, dass wir mit vereinten Kräften auch das zweite Halsband noch schaffen. Liebe Grüße, Regine
heuchef911 Beiträge · seit 200708. Aug. 2012 · #108
Mopane schrieb:Liebe Löwenhalsband-Sammelgemeinde, wir sind gestern von einem weiteren traumhaften Namibiaurlaub zurückgekehrt und sehen gerade, dass hier schon an dem zweiten Halsband "gearbeitet" wird. Das ist doch super, und da ein Namibia-Aufenthalt für mich immer die Notwendigkeiten und Prioritäten zurechtrückt, geht mein diesjähriges Geburtstagsgeschenk von der Familie als Spende von 200,-€ an das Löwenprojekt. Ich wünsche mir sehr, dass wir mit vereinten Kräften auch das zweite Halsband noch schaffen. Liebe Grüße, Regine
Hallo Regine,
Find ich schlichtweg toll !! Vielen Dank, das ist ein ordentlicher Schritt vorwärts zum zweiten Halsband. Herzliche Grüße Helgi
Hallo Edith, Namibia07, Thomas & Antje und Regine!
Wow, das ist ja der Hammer! Ganz, ganz herzlichen Dank! Freuen uns riesig!
Bisher haben dann 46 Personen eine Beteiligung zugesagt. 39 aus dem Namibia-Forum, 4 aus dem Wüstenschiff und 3 externe.
Von den 46 Leuten haben 40 einen konkreten Betrag genannt (Summe: 2.250 EUR). Bei den restlichen 6 Leuten gehe ich vorerst von im Schnitt 20 EUR aus (Summe: 120 EUR).
Damit ergäbe sich folgender Zwischenstand: 2.370 EUR! Super!
kennen eigentlich alle die BBC-Dokumentation über Desert Lion - erzählt vom x-fach preisgekrönten David Attenborough? Die ist schon 6-8 Jahre alt, zeigt eher die Anfangszeit vom Desert Lion Conservation Projekt und ist inhaltlich in einigen Punkten nicht ganz aktuell. Aber wie bei BBC-Naturdokumentationen gewohnt, gibt es beeindruckendes Bildmaterial. Ist meines Wissen leider nicht als DVD erhältlich.
Tomcat1'155 Beiträge · seit 200609. Aug. 2012 · #111
Hallo Guido
Eine Frage...
Ich war schon oft in der Gegend und rede auch immer mit den Leuten die dort leben. Sie leben sehr bescheiden (man kann sage sie sind mausarm) in kleinen Kraals, oder ziehen als Nomaden durch die Gegend. Ihre Ziegen und Kühe sind ihre Lebensgrundlage und ein Teilverlust ihres Viehbestandes wirkt sehr schnell existenziell aus. Es ist kein Geheimnis, dass sie die Löwen nicht mögen und auch keinen Sinn in diesem Projekt sehen.
Es heisst ja die Leute werden entschädigt. Hast du Infos wie genau das Prozedere ist? Löwen reissen ein paar Ziegen oder eine Kuh. Der Nomade X findet das gerissene Vieh irgendwo in seiner Pampa. Was genau muss er tun und wie lange dauert es bis er entschädigt wird ... ?
Tomcat schrieb:Es heisst ja die Leute werden entschädigt. Hast du Infos wie genau das Prozedere ist? Löwen reissen ein paar Ziegen oder eine Kuh. Der Nomade X findet das gerissene Vieh irgendwo in seiner Pampa. Was genau muss er tun und wie lange dauert es bis er entschädigt wird ... ?
Ich kann nicht offiziell für Desert Lion sprechen, aber mein Kenntnisstand ist wie folgt: Das betrifft (betraf) vor allem den Bereich der Purros Conservancy. Dort gibt es einen Fonds, aus dem solche Kompensationszahlungen erfolgen. Dieser Fonds wird z.B. dadurch gefüllt, dass Kunene Conservancy Safaris (KCS) mehrmals im Jahr "Desert Lion Safaris" durchführt. Für recht viel Geld dürfen Leute Philip Stander ein paar Tage begleiten und ein bisschen assistieren. Ein signifikanter Teil des Geldes fließt in den Fonds, an den sich Locals bezüglich Kompensationszahlungen wenden können. Die Kompensationszahlungen erfolgen also nicht direkt aus dem Budget von Desert Lion, aber ohne Desert Lion gibt es die entsprechenden Safaris nicht und die Gelder würden nicht generiert. Wie lange das Procedere dauert, weiß ich nicht. Dadurch dass es das Hoarusibrudel nicht mehr gibt, dürfte sich das Problem auch stark entschärft haben. Am Hoanib und in der Palmwagarea stellt sich die Problematik mit Siedlungen/Viehbestand ja weniger. Einen Bericht von so einer Desert Lion Safari findest Du z.B. hier: http://makeyourfootprintcount.com/2010/09/19/desert-lion-safaris-0910/
Meine persönliche Meinung: Viehhaltung in dem (semi)ariden Gebiet hat sehr viel mit Tradition zu tun und wenig mit wirtschaftlicher Vernunft. Ein laufendes Einkommen für die Locals generiert die Viehhaltung eher nicht und sie hat auch nicht langfristig das Potential dazu, denn da werden nicht plötzlich riesige Flächen mit saftigem Weideland auftauchen. 2010 und 2011 gab es viel Regen, viel Wasser, viel frisches Grün. Die Viehherden sind gewachsen. 2012 hat es im Kaokoveld gar nicht geregnet und den Viehherden geht es zum Teil schon schlecht. Lass auch noch nächstes Jahr den Regen ausbleiben und die Viehherden der Locals werden wohl massiv minimiert. Tourismus hat da ein weit größeres Potential für die Locals. Der kann zwar auch volatil sein, aber üblicherweise nicht so stark wie die Regenmenge pro Jahr.
Ein bekanntes und wirklich schwieriges Problem ist, dass die Einnahmen, die Tourismus (und Trophäenjagd) generieren, nicht bei allen Locals ankommen. Denen, die noch nicht vom Tourismus profitieren, ist ihr Esel oder ihre Kuh natürlich weitaus wertvoller als ein Löwe in dem Gebiet. Wer könnte es ihnen verdenken. Aber auch Philip Stander ist natürlich klar, dass die Löwen genau keine Chance haben, wenn die Locals nicht von ihnen profitieren. Er arbeitet seit Jahren daran. Wenn Trophäenjäger die ganzen adulten Männchen weg schießen und die Locals die restlichen Löwen schießen oder vergiften, wird es natürlich nicht unbedingt einfacher, da rund um die Löwen Tourismus und Einnahmen zu generieren.
Beste Grüße
Guido
Tomcat1'155 Beiträge · seit 200609. Aug. 2012 · #113
Hallo Guido, ein anderer Punk fällt mir noch ein.
Vielen Touristen ist gar nicht bewusst, dass Löwen in dieser Gegend unterwegs sind. Sie wissen es nicht und ich hatte am Anfang auch keine Ahnung.
Ich habe schon oft längere Wanderungen durch diese Mondlandschaft und die Berge gemacht. Einmal bin ich auf Löwen gestossen, dort wo ich sie absolut nicht erwartet hätte! Ganz oben auf einem Bergkamm. Es war ein Katz und Mausspiel, aber mit richtigem und bedachtem Verhalten, habe ich den langen Weg zurück in unser Camp geschafft. Es war spannend einmal live anzuwenden was ich von Profi Guides in vielen Jahren Afrika gelernt und theoretisch verinnerlicht habe, aber der Puls war hoch 😮
... und man trifft beim Wandern noch so allerlei anderes ...
Tomcat schrieb:Einmal bin ich auf Löwen gestossen, dort wo ich sie absolut nicht erwartet hätte! Ganz oben auf einem Bergkamm.
Ja, die Löwen da haben für Löwen ein teilweise recht ungewöhnliches Verhalten. Hier hat Philip letzten Monat am Ugab einen Löwen dabei fotografiert, wie er eine ziemlich senkrechte Felswand hochklettert. Keine Ahnung, warum es das ziemlich einzigartige Foto nicht auf seine Website geschafft hat.
Insbesondere die Anekdote aus den ersten 2 Minuten finde ich recht beeindruckend. Könnte zwar fast aus einem Hollywood-Drehbuch stammen, aber sein unkonventionelles Handeln und das Einbeziehen der Locals funktioniert halt zumindest manchmal. Auch deshalb ist seine Arbeit so unterstützenswert. Und auch bei dem Punkt können GPS-Halsbänder helfen. Ebenso wie sie helfen können, Tourismuseinnahmen zu generieren, weil mit Halsband die Chancen massiv steigen, Touristen wirklich Löwen in dieser einmaligen Landschaft zeigen zu können.
Beste Grüße
Guido
BTW: Das Video gibt es doch auf DVD. Allerdings nur als amerikanische NTSC-Version und mit einem anderen Sprecher.
heuchef911 Beiträge · seit 200712. Aug. 2012 · #116
Bisher haben dann 48 Personen eine Beteiligung zugesagt. 41 aus dem Namibia-Forum, 4 aus dem Wüstenschiff und 3 externe.
Von den 48 Leuten haben 42 einen konkreten Betrag genannt (Summe: 2.310 EUR). Bei den restlichen 6 Leuten gehe ich vorerst von im Schnitt 20 EUR aus (Summe: 120 EUR).
Damit ergäbe sich folgender Zwischenstand: 2.430 EUR!
Ein bisschen Bedarf hätten wir noch, wenn wir noch ein 2. Halsband stemmen wollen.
Ansonsten kleines Update: Wir sind dabei abzuklären, wie wir den Kauf von 1-2 Halsbändern konkret abwickeln. Es soll transparent und gut dokumentiert sein und gleichzeitig möglichst wenig kosten (Bankgebühren, Transport, sonstige Verwaltungskosten, etc.). Wir haben verschiedene Optionen ins Auge gefasst und ich hoffe, dass wir Ende nächste Woche etwas weiter sind.
Das gestaltet sich aktuell etwas zäh, weil Philip Stander so schwer zu erreichen ist. Er ist zwar mindestens jeden 2. Tag kurz via Satelliten-Verbindung online, um ein kleines Update auf seine Website zu stellen. Um Kosten zu sparen holt er seine Mails aber nur selten ab (meist nur, wenn er mal in einem Gebiet mit Mobilfunkabdeckung ist). Und aktuell hat er noch ein technisches Problem. Er kann Mails empfangen aber nicht senden. Das Kosten sparen ist übrigens auch der Grund dafür, warum auf seiner Website meistens nur sehr kleine und etwas unscharf wirkende Fotos sind. Die liegen eigentlich in erstklassiger Qualität vor, aber weil er Kosten sparen muss, werden die vor dem Upload so verkleinert und zusätzlich sehr stark komprimiert.
JUKoehler415 Beiträge · seit 201014. Aug. 2012 · #120
Tolles Projekt!
Ich werde mein Honorar für die nächste Reisemedizinische Beratung verdoppeln und zur Mitfinanzierung eines weiteren Lions-GPS-Collar wandeln... (mind. 60,- Euro)