!Khwai North Campsite – News

21 Antworten · 10,5k Aufrufe · gestartet 14. Juli 2012 von lilytrotter
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Themenstarter4'129 Beiträge · seit 200814. Juli 2012 · #1
Khwai North Campsite


LEOPARD ATTACKS YOUNG TOURIST

http://ngamitimes.com/


erhöhte Vorsicht ist dort zur Zeit geboten!


Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
1'723 Beiträge · seit 200914. Juli 2012 · #2
hallo

danke fuer den artikel .. und jetzt mach ich mich gleich wieder total unbeliebt hier : das ist der grund warum kleine kinder nicht mit auf safari gehoeren, zumindest nicht in botswana wo nix gesichert ist.. kinder sind einfachere beute fuer wildtiere als erwachsene, wenn auch gleich das auch keine garantie ist ...

viele gruesse
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
Themenstarter4'129 Beiträge · seit 200814. Juli 2012 · #3
Hi, Miss Ellie!

Kleine Kinder sind in der Wildnis immer gefährdeter als Erwachsene. Darüber sind sich die reisenden Eltern meist im Klaren und es herrschen bei denen strengste Regeln im Camp und deren Kinder parieren und sind sehr aufmerksam (Ausnahmen bestätigen die Regel...).

Ich denke es hat weniger mit der „leichteren" Beute zu tun, sondern damit, dass die kindlichen Proportionen und die kindlichen Bewegungen bei Carnivoren etwas anderes auslösen, als die Proportionen und die Bewegungsabläufe eines Erwachsenen. Eben überhaupt den Reiz "Beute", - der bei einem erwachsenen Menschen instinktgemäß nicht gegeben ist.

Das Hauptproblem sehe ich eher darin, dass es dort offensichtlich einen Leoparden gibt, der auch zu Menschen ans Feuer geht, es waren ja genug Erwachsene da - und auch am nächsten Morgen einen weiteren Camper angegreint hat...
Dieser Leo hat offensichtlich seine Scheu verloren.

Gruß lilytrotter


PS: Nebenbei finde ich die allgemeine Info über das Management der Campsite recht aufschlussreich...
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 14. Juli 2012
1'723 Beiträge · seit 200914. Juli 2012 · #4
Was das campmanagement angeht gebe ich dir durchaus recht..

Ueberhaupt bleibt mal zu sagen, dass die privaten Unternehmen (zumindestens teilweise) nun nicht gerade nen tollen Job machen.. Fuer die KOhle die die nehmen wird da nicht soo viel getan.
Wir haben obendrein noch ganz merkwuerdige Erfahrungen mit simply botswana gemacht, denen sollte man auf jeden Fall die Lizenz entziehen, das was schon fast als kriminel zu bezeichnen, aber das ist ein ganz anderes Thema ..

Die privaten taeten gut daran ein kleines bisschen mehr zu leisten fuer das Geld.. Aber gut ...
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
1'003 Beiträge · seit 200814. Juli 2012 · #5
Hallo Lilytrotter,

vielen Dank für den Link. Ist ja schon etwas beunruhigend, zumal wir in 5 Wochen auch auf der Site mit unserem Sohn, 11 Jahre, sind. Ich hätte auch nicht erwartet, dass sich ein Raubtier so nahe ans Feuer wagt, deshalb fühlt man sich ja am Feuer relativ sicher. Wir werden auf jeden Fall aufpassen und lieber zu den Waschhäusern fahren. So weit ich mich erinnern kann, muss man da von Campsite 2/3 ganz schön weit laufen. In diesem Waschhaus gab es zumindest vor einem Jahr auch noch warmes Wasser, das andere Waschhaus bei Campsite 2 ist noch das Alte vor der Reservierung und hatte nur kaltes Wasser.
Wir hatten auch bemerkt, dass das Personal Abends nach Hause ging, aber in der Zeit, wo sie da waren, war der Service besser als auf den anderen Camps. Sie sind morgens und abends rumgelaufen und haben nachgefragt, ob man noch etwas braucht. Allerdings hilft das natürlich auch nicht, wenn man in der Nacht ein Problem hat.

Mich würde interessieren, ob noch Jemand, der erst vor kurzem auf der Camp Site war mehr berichten kann? Gerne auch in den nächsten Wochen, wenn die Leute von Ihrem Urlaub wieder vorbei kommen.
Gruss & Danke
Doro
140 Beiträge · seit 201114. Juli 2012 · #6
Hallo Doro ,
Wir waren Anfang Juni im Khwai Campsite nr. 3. Es gab am 7 Uhr morgens einmal ein Leopard am Sanitär Gebaude und Abends lief er beim DWNP office. Wir haben es nicht auf dem Campsites gesehen . Wohl Elefanten!
Die alte Waschhauser sind sehr nähe der Campsites und hatten warmes Wasser durch ein Geiser . Die neue Waschhausen sind etwas weiter und haben herrliches warmes Wasser und sind Super!

LG,
Tigerlily
1'003 Beiträge · seit 200815. Juli 2012 · #7
Vielen Dank Tigerlily, das hört sich doch gut an.
2 Beiträge · seit 201229. Juli 2012 · #8
Hallo Doro,
Wir waren sechs Tage nach dem Unfall im Chobe und Moremi, u. a. 2 Tage in Khwai mit unseren beiden Kindern 9 und 11 Jahre. Wir hatten keinerlei negative Erfahrung. Wir haben uns an drei Grundregeln gehalten, es muss klar sein, dass es in der Wildnis keine Fehlertoleranz gibt. Die Regeln gelten unabhängig, ob man mit oder ohne Kinder reist, die Kinder sollten jedoch immer in Blick-/Reichweite sein.
Regel Nr. 1: kein Essen in den Dachzelten, Früchte am bestem im Kühlschrank (Elefanten lieben Obst)
Regel Nr. 2: kein Essen unbeaufsichtigt im Camp haben (Paviane genießen Menschennahrung, Gelegenheit macht Diebe)
Regel Nr. 3: Nach Einbruch der Dunkelheit gehört die Wildnis den Raubtieren, das muss man einfach akzeptieren und respektieren. Das heißt entweder direkt am Feuer sitzen (und nicht 5 Meter weg) oder sich ins Zelt zurückziehen.
Nach Aussage des Rangers von SKL gibt es in Khwai einen Leoparden, der sich in dieser Umgebung sehr heimisch fühlt, weil er dort aufgewachsen ist. Er sieht Khwai wohl als sein Revier. Bei Platz 1 ist ein Baum, an dem Paviane übernachten, gute Beute für einen Leoparden. Dort hat er in der Nacht, in der wir in Khwai waren , einen Pavian erlegt. Die Chance in Khwai Leoparden sehen sind recht hoch.
Jetzt vielleicht noch ein paar Anmerkung zur Dummheit mancher Touristen, was ggf. das Verhalten der Tiere verändert und prägt: Manche legen Knochen aus, um Tüpfelhyänen anzulocken zur Fotoshow; Tagsüber trifft man spielende Kinder, ohne dass ein Erwachsener in Sichtweite ist; Bei Dunkelheit starten viele ihr wohlverdientes fleischiges Braii.
Grüße und viel Spass
Gast30. Juli 2012 · #9
Der Vorfall wurde auch im http://www.4x4community.co.za/forum/showthread.php?t=118895 diskutiert und ähnlich wie hier von jagumece berichtet. In Kurzfassung und ohne Gewähr: In der Zeit um den Vorfall gab es am Platz mehrere Sichtungen und Begegnungen von/mit Hyänen UND Leoparden, die aber schon überhaupt keine Scheu zeigten. Zusätzlich zu der Attacke auf den Buben gab es einen (oder mehrere?), durch Schreien und Lärm vereitelte, Einbruchsversuche in Zelte. Die „Busch-Weisen“ sind sich nicht darüber einig, ob die Verletzungen des Buben und die Art des Angriffes, Pfotenabdrücke im Sand sowie Reiss- und Kratzspuren am Zelt, Hyänen oder Leoparden zuzuordnen sind. Es gibt Argumente für beides. Offensichtlich gibt es dort zurzeit zusätzlich zu den „Platzhyänen“ auch (einen) „Platzleoparden“, was wegen der „Platzaffen“ durchaus logisch ist. Sie haben keine Scheu vor Menschen und sind eine potenzielle Gefahr für Kleinkinder.
Werner
1'667 Beiträge · seit 200930. Juli 2012 · #10
Hallo, Jagumece

Deine Verhaltensregeln in aller Ehre...

ABER...

Da wir meist erst in der Dämmerung vom Gamedrive zurück kehren, gehören wir auch zu den Spätgrillern. Und anschliessend geniessen wir bei einem Glas Wein die afrikanische Nacht und lauschen den Tiergeräuschen.
Bei Einbruch der Dunkelheit ins Zelt zu gehen wäre für mich eine schlimme Vorstellung, gerade zur dunklen Jahreszeit, wo es ja wenigstens 10 Stunden dunkel ist.

Ich habe natürlich nichts dagegen, dass sich einige Leute so verhalten.
Im Gegenteil,.....täte das so manch eine südafrikanische Gruppe, wäre es deutlich ruhiger auf den Plätzen....:)

LG
Birgitt
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zuletzt bearbeitet 30. Juli 2012
3'080 Beiträge · seit 200930. Juli 2012 · #11
Wir sind auch schon in Khwai gewesen, auch Spätgriller nach der Pirsch, die Hyäne, es war nur eine einzelne, tauchte plötzlich zwischen unseren Autos auf nachdem sie vorher einen Südafrikaner vor dem ablution block getroffen hatte (der hat sich dann von seiner ganzen Truppe abholen lassen). Da es nur ein einzelnes Tier war liess sie sich verjagen, zumindest hat sie sich nicht mehr ans Feuer getraut schlich aber in der Nähe herum. Sie kam erst wieder raus als wir in den Zelten waren und liess sich von oben gut beobachten.

Vom Leo haben wir leider nur die Spuren neben den Autos gesehen, das er da gewesen ist war aber an den Schreien der Affen und dem Schnauben der Antilopen zu erahnen.

Wir hatten dafür morgens Löwen in kurzer Entfernung zur Campsite, sind dann sicherheitshalber erst aufgestanden als es hell war...

Aber abends gleich ins Zelt wenns dunkel wird ist auch nicht meins, wir sind meistens die letzten und haben die Nacht und den Platz für uns...

lg sasowewi
213 Beiträge · seit 200631. Juli 2012 · #12
Hallo,
ich weiß nicht wer den Gedanken verbreitet hat, daß sich Raubtiere vor Feuer fürchten. Bei Freunden lagen morgens ein Gepard am Feuer und wärmte sich an der Glut. In der Kalahari haben uns letztendlich 8 Löwen vom Feuer vertrieben (es hatte Minusgrade)und uns wurde es zu gefährlich und sind dann noch nachts umgezogen.Und es ist früher immer wiederin den Zeitungen berichtet worden, das Löwen sich Leute in Third Bridge direkt vom Feuer geholt haben. Also, so großes Vertrauen hätte ich nicht zum Feuer. Wenn man ein Raubtier bemerkt und nimmt dann einen brennenden Ast in die Hand, ist das etwas anderes. Aber nur die Nähe zum Feuer schützt einen nicht.
Gruß
HolgerK.
Gast31. Juli 2012 · #13
Also ich glaube auch nicht an die „Schutzwirkung“ des Lagerfeuers und ein gefährliches Tier mit brennenden Ästen zu vertreiben würde ich schon gar nicht versuchen (HolgerK). Ich glaube auch nicht, dass sich Hyänen oder Leoparden, welche die Scheu vor Menschen durch oftmalige Begegnungen und trial&error so weit abgelegt haben, dass sie bereits gezielt Kinder angreifen (wie bei Khwai North Campsite passiert), durch die hier so oft genannten Maßnahmen wirklich effektiv abschrecken lassen. Sie werden ihre Chance abwarten und angesichts ihrer Schnelligkeit im Angriff und Reaktion, ist alles schon passiert, bevor man noch wahrgenommen hat, dass sie in der Nähe waren, noch dazu bei Blendung und Ablenkung durch Lagerleben etc.. Wenn es dort noch mehr derartige Vorfälle gibt, wird m. E. die Verwaltung diese Tiere abschießen.
Grüße Werner
248 Beiträge · seit 200931. Juli 2012 · #14
Hallo zusammen,

wir sind mit unserem Neunjährigen gerade vom Moremi und Savuti zurückgekehrt, haben Landsleute getroffen, die den verletzten Jungen noch getroffen hatten. Zu Pro und Contra Kinder wurde ja schon viel gesagt, eine kleine Ergänzung:
Am vergangenen Sonntag wurde ein Achtjähriger auf einem Reiterhof in Thüringen von einem Pferd zu Tode getrampelt, einige Tage zuvor wurde ein Kind auf einem deutschen Ferienhof vom Traktor überfahren...
Ich denke Eltern sind sich des Risikos bewusst und verhalten sich entsprechend.

Zum Thema Feuer: In der Tat fühlen sich Raubtiere gerade in kalten Nächten vom Feuer angezogen. Ist mehrfach in der Literatur nachzulesen.

Schönen Abend wünscht Hannobaer
Mit den Wolken ziehen
138 Beiträge · seit 201107. Aug. 2012 · #15
Hallo lillytrotter,
ich habe gerade deine Warnung gelesen. Wir sind soeben aus dem Urlaub zurück und waren vom 12. - 15.7. auf MK10 in North Gate! In der Nacht vom 12. auf den 13. habe ich einen Schrei gehört, aber nicht herausbekommen, was da los war. Ein anderer Camper vermutete, dass eine Hyäne in ein Zelt geschaut hätte. Die Hyäne war auch an unserer Campsite, hat sich aber sofort zurückgezogen, als sie angeleuchtet wurde. Ansonsten war es mit Tieren, speziell Katzen, in Moremi eher mau.
diangelika
166 Beiträge · seit 200810. Aug. 2012 · #16
Hallo,
mit dem Glauben, dass Löwen sich durch Lagerfeuer fernhalten lassen, befand ich mich 15 Jahre wohl in bester Gesellschaft.
Der Ranger am Khwai (Community) hatte uns gewarnt.
Löwen wären in der Nähe, wir sollten besser ins Dachzelt gehen.
Das Lagerfeuer brannte ca. 1 Meter hoch und das Fleisch lag für das Braai bereit.
Also widerwillig ab ins Dachzelt.
Nur wenig später marschierte eine Löwin gemächlich zwischen Auto und Lagerfeuer hindurch!!! Abstand zum Feuer 1-2 Meter!
Die anderen 3 Löwinen gingen hinter dem Auto vorbei.
Also, Vorsicht ist die Mutter Lagerfeuerabende.
Grüße Julia
1'933 Beiträge · seit 200710. Aug. 2012 · #17
HolgerK. schrieb:Hallo,
ich weiß nicht wer den Gedanken verbreitet hat, daß sich Raubtiere vor Feuer fürchten
This a fairytale! Das Lagefeuer doesn't protect you from wild animals! Also seid immer vorsicht im dunklen.

Es Grüsst,
Hans Schoelink
151 Beiträge · seit 201114. Aug. 2012 · #18
Hallo zusammen,

also, als Noch-Afrika-Unerfahrene muss ich hier noch mal nachhaken. Dass es in Botswana alles gefährlicher ist als beispielsweise in den eingezäunten Campingplätzen in Namibia, ist mir ja klar und auch so gewollt, schließlich wollen wir ja ins ursprüngliche Afrika.

ABER, ohne irgendwelche eigenen Erfahrungen fange ich langsam wirklich an, etwas Angst zu bekommen, was unsere Nächte in Ihaha, Savuti, Khwai, Xakanaxa und Third Bridge anbelangt. Kann ich nun im Dunkeln noch direkt am Lagerfeuer neben dem Auto sitzen? Bisher dachte ich das, ist aber offensichtlich nicht so. Macht das aber trotzdem jeder, weil "eigentlich" nie was passiert (außer bei Kindern)? Wie verhalte ich mich ansonsten abends? Wirklich mit Einbruch der Dunkelheit ab ins Dachzelt? Und bin ich da dann überhaupt sicher? Wenn ich lese, dass Katzen/Hyänen bereits in Zelte geguckt haben, ist dann die Rede von Boden- oder auch Dachzelten?
Habt ihr Angst da draußen?? 😕

Wir sind zu zweit unterwegs mit Dachzelt und ich möchte nicht voller Angst die ganze Zeit über die Schulter blicken. Freue mich deswegen über eure Antworten. Ich hoffe, dass ihr mir ein paar Sorgen nehmen könnt. Will mich ja schließlich eigentlich darauf freuen!

Liebe Grüße
Ann-Kathrin
November - Februar 2025/26: Galapagos - Kolumbien - Panama - Costa Rica: https://findpenguins.com/schmidtsontour/trip/lateinamerika?sort=ASC Oktober / November 2023: Johannesburg - Panorama Route - Kruger - Drakensberge - Tiger Canyon - Mountain Zebra - Addo - Garden Route - Cape Town - Mauritius: https://findpenguins.com/schmidtsontour/trip/sudafrika-mauritius?sort=ASC Oktober 2012: Windhoek - Etosha - Caprivi - VicFalls - Chobe - Moremi - Windhoek als Selbstfahrer... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/276224-das-1-mal-afrika-namibia-botswana-okt-2012.html?limitstart=0&start=48 August 2015: Arusha - Arusha NP - Longido - Lake Natron - Serengeti NP - Ngorongoro Conservation Area - Tarangire NP - Arusha - Zanzibar als Selbstfahrer... http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/287175-northern-circuit-zanzibar-als-selbstfahrer-08-15.html
449 Beiträge · seit 201015. Aug. 2012 · #19
Hallo Ann-Kathrin,
im letzten Jahr waren wir nach mehreren Südafrikareisen auch das erste Mal in Botswana unterwegs und zwar als Familie mit zwei Kindern (10 und 17). Ich bin weder Lara Croft 😄 noch ein Angsthase 🤩 sondern eigentlich mit gutem Menschenverstand und etwas Gefühl für das Drumrum ausgestattet.
Es ist ja nun nicht so, als wenn nachts im Zoo die Tore aufgemacht werden und alle Tiere im Konvoi durch die Gegend laufen. Wir haben soweit es ging unser Auto so plaziert, dass wir mit dem Rücken zum Wagen und der Sicht zum Feuer saßen. Insbesondere der Schutz durch das Auto von hinten gab viel Sicherheit. Auf Ihaha wurde nachts bzw. abends in dem Waschhaus der Strom abgestellt, damit man möglichst nicht mehr hingeht. Dort und auch auf Savuti haben wir mit dem Wasser auf dem Platz (du hast dort eine eigene Wasserstelle mit Trinkwasser) die Zähne geputzt und gepieselt wurde dann halt mal hinters Auto. Wir haben immer einige Stunden im Dunkeln draußen verbracht, es war im Juli/August ja auch schon um 18 Uhr soweit und haben auf allen auch von dir genannten Plätzen keinen außerordentlichen Stress gehabt. Elefanten haben auf Xakanaxa nachmittags unseren Platz besucht, um den Marulabaum abzufressen, da haben wir halt mal Abstand gehalten und uns das eine Stunde aus der Ferne angeschaut. Auf der Linyanti CS stand ein Eli auf dem von uns gebuchten Platz nr.1 - wir fanden die 2 auch super 😉
Also: ich würde sagen: don't worry! Es wird ein großes tolles Abenteuer!
Viel Spaß und gute Pad
Sille
Wann geht's denn los?
248 Beiträge · seit 200915. Aug. 2012 · #20
Hallo Ann-Kathrin,

Sille hat alles geschrieben, wie waren im Juli auf den von dir beschriebenen Plätzen. Höre auf zu lesen, freue dich auf seinen Urlaub und genieße jede Stunde abends am Lagerfeuer. Unser Neunjähriger hat genau das getan. Es wird schön und von Hyänen, die erst die Leiter empor klettern, dann Reißverschlüsse öffnen, um an deinem großen Zeh zu knabbern, brauchst du keine Bange haben.
Wenn du den statistisch gesehen gefährlichsten Part deines Urlaubs weglassen möchtest, dann fahre nicht mit dem Auto auf deutschen Autobahnen zum Flughafen, sondern nimm den Zug.
Nochmals viel Spaß wünscht
Hannobaer
Mit den Wolken ziehen