Zum ersten Mal nach Namibia

15 Antworten · 3'211 Aufrufe · gestartet 13. Juli 2012 von maria68
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Themenstarter14 Beiträge · seit 201213. Juli 2012 · #1
Hallo,
wir, das sind mein Mann und Ich (beide 44) und unsere beiden Kinder (8 und 10 Jahre alt) planen für August/September 2013 unsere erste Namibia-Reise.
Wir wollen mit einem 4x4 mit zwei Dachzelten eine Camping-Rundreise machen. Wobei aber auch die ein oder andere Übernachtung in einer Lodge geplant ist.
Zuerst eimal vielen Dank für die vielen Tipps und Ideen, die wir durch dieses Forum bekommen haben!

Die erste Grobplanung für unsere Reise steht nun:
14.08. Flug nach Windhoek
15.08. Übernachtung Nähe Windhoek: wo??
16.08. 2 Nächte Rooiklop Gästefarm auf dem Campingplatz
18.08. 2 Nächte Sesriem
20.08. Übernachtung Mirabib oder Blutkuppe Campingplatz
21.08. 3 Nächte Swakopmund: wo??
24.08. 2 Nächte Onduruquera Guestfarm bei Omaruru auf dem Campingplatz
26.08. 2 Nächte Aabadi Mountain Camp oder Aba-Huab Campsite oder Mowani Mountain
28.08. 2 Nächte Bambatsi Ranch Übernachtung im Bungalow
30.08. 2 Nächte Etosha Okaukuejo
01.09. 2 Nächte Etosha Halali
03.09. 2 Nächte Roys Rest Camp Übernachtung im Bungalow
05.09. ??
06.09. ??
07.09. Rückflug nach Frankfurt

Was meint Ihr zu unserer Planung? Wo könnten wir die letzten beiden Nächte verbringen?

Ich bin schon sehr gespannt auf Eure Antworten und Vorschläge.

Viele Grüße

Maria
2'610 Beiträge · seit 200713. Juli 2012 · #2
Hallo Maria,

von mir ein herzliches Willkommen im Forum.

Zum Beginn deiner Tour kann ich nicht viel sagen, die 1. Nacht würde ich nicht weit von Windhoek verbringen z.B. im Daan Viljoen N.P. Campsite (ca. 30 KM ausserhalb)

Ich verstehe nicht, warum ihr zu Roys Camp fahren wollt. Das passt so gar nicht in eure Route. Lieber noch 1-2 Nächte Namutoni einplanen und z.B. über Waterberg nach Windhoek.

Liebe Grüße

Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
557 Beiträge · seit 200913. Juli 2012 · #3
Hallo und guten Tag Maria,

auch ich möchte Dich hier im Forum begrüßen und denke, dass Du gute Informationen bekommst.
Zu Campingfragen kann ich nicht viel beitragen, da wir keine Camper sind.

Meine Vorschreiberin hat schon die richtigen Einwände gebracht.
Für Swakopmund kann ich Meike`s Gästehaus empfehlen, falls eine feste Unterkunft gewünscht ist. Aber es gibt dort viele Möglichkeiten.
Für die restlichen 2 Tage vielleicht Farm Düsternbrook: http://www.duesternbrook.net/de/
einplanen.

Gutes Gelingen und herzliche Grüße.

Eto
Reisebericht: Nördliches Tansania u. Sansibar 2010 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/153776-reisebericht-noerdltansania-usansibar-febr-2010.html
5'538 Beiträge · seit 200813. Juli 2012 · #4
Hallo Maria,

und noch ein herzliches Willkommen im Forum. Schön, dass Ihr mit dem Planen so früh anfangt.

Eine schöne Anfängertour mit unwesentlichen Veränderungsvorschlägen:

1. Die erste Nacht würde ich am Lake Oanob verbringen. Das sind von Windhoek ca. 80 km und die kann man trotz des langen Fluges noch gut schaffen. Wenn Ihr zu Anfang etwas mehr Geld ausgeben wollt, dann campt da nicht, sondern nehmt eins der wunderschönen Chalets. Zwei Etagen mit 2 Schlafzimmern, große Wohn- und Küchenbereich, klasse Außengrill.

2. In Swakopmund empfehle ich Euch die Selbstversorger-Bungalows der Gemeinde:
http://www.swakopmund-restcamp.com/ - sauber und stadtnah, so dass Ihr nicht selbst zu kochen braucht, wenn Ihr nicht wollt.

3. Roy's Camp verstehe ich auch nicht. Das ist völlig ab vom Weg. Ich würde - wie schon vorgeschlagen - noch zwei Nächte Etoscha/Namutoni-Gegend nehmen. Da gibt es das Onguma Bush Camp mit wunderbarem Campingplatz oder als Lodge-Höhepunkt zum Abschluss der Reise oder Ihr campt in Namutoni selbst. Die Zimmer dort würde ich aus Kostengründen nicht nehmen.

Liebe Grüße von der Atlantikküste
Gerd, auf dem Sprung nach Kenia
841 Beiträge · seit 200813. Juli 2012 · #5
Hallo Maria,

willkommen im Forum und vielleicht nächstes Jahr hier in Namibia.

Wie wäre es, die erste Nacht nicht gleich zu campen, sonder als Einstimmung die "Windhoek Mountain Lodge" , ein paar Kilometer südlich von Windhoek ?!?

Für Swakopmund;
Gerd hat es ja schon erwähnt, die Muncipality Bungalows
oder eventuell eine Selbstversorger-Wohnung, welche Zental liegt.

Jambotessy hat es schon erwähnt. Der Haken über Roy´s Camp passt irgenwie nicht.
Wie wäre es eine Nacht noch in Namutoni zu campen,
2 Nächte Waterberg
und zum Schluß noch eine Nacht am " van Bach Damm " ?

Grüße aus ( jetzt kommt grad die Sonne raus ) Swakopmund

Namib Tom
Abenteuer in Namibia individuelle Reisen durch Namibia
115 Beiträge · seit 201213. Juli 2012 · #6
Hallo Maria

Eine tolle Tour! In Windhoek habe ich bislang vergeblich versucht, aus einer 1. Nacht etwas besonderes zu machen. Ich ziehe es dort eher zweckmässig vor. Flugankunft - Auto/Einkäufe - und mich dann zügig aufs Ohr legen. Z.B. im unkomplizierten, aber schönen Guesthouse Terra Africa (ausserhalb des Zentrums, ruhig).

Die 2 Tage am Schluss der Route finde ich irgendwie etwas "vorig". Da würde ich eher im südlicheren Teil rund um Sesriem oder in der Weltgegend Spitzkoppe/Erongo noch etwas mehr Zeit investieren.

So oder so kommt das gut:-) Viele Freude unterwegs,

Stefan
497 Beiträge · seit 201213. Juli 2012 · #7
Hallo maria,

die Tour ist super ausgearbeitet und ich muss meinen Vorrednern widersprechen, ein Abstecher über Roy's Camp macht aus dem Grunde Sinn, weil du dann das Buschmann Living Museum in Grashoek als Tagesausflug besuchen kannst und das lohnt sich auf jeden Fall.

Und danach kannst du noch in der Frans Indongo Lodge oder so auspannen.

Liebe Grüße,
Sebastian

Info-Namibia www.info-namibia.com
zuletzt bearbeitet 13. Juli 2012
2'346 Beiträge · seit 200613. Juli 2012 · #8
Hallo Maria,

für Swakopmund schließe ich mich "Eto" an und empfehle dir Meike´s Guesthouse. Die haben eine nagelneue Familienwohnung und auch sonst ist da alles sehr empfehlenswert und das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt auch. In Swakopmund lohnt es sich eigentlich nicht zu campen, da es eine ganze Reihe von guten Unterkünften mit einem vergleichsweise günstigen Preisniveau gibt. Meike´s Guesthouse zählt dazu.

Viel Spaß
Armin
143 Beiträge · seit 200714. Juli 2012 · #9
Hallo Maria,

hier mein Kommentar:

Ich übernachte in Windhoek seit Jahren im Tamboti, Kerby Street. Nahe am Zentrum, freundlich und ruhig. Ich empfehle eine Nacht in Windhoek nach dem Nachtflug. Ausruhen, Einkaufen und am nächsten Tag weiter. Zum Einkaufen: Auf jeden Fall bei Fruit&Veg vorsorgen. Eine gute Obst- unb Gemüse- Auswahl ist sonst nur noch bei F&V in Swakop erhältlich.

Wie bist Du auf Mirabib gekommen? Das machen wenige. Denke an das Permit, in Swakop erhältlich. Ich finde Mirabib schön. Kein Campingplatz, sondern ein Felsen in der platten Namib. Wenn kein anderer da ist, hat man nachts in 50km Umkreis keine anderen Menschen und einen Sternenhimmel, wie es ihn sonst kaum gibt. Und abends oder besser morgens bei Sonnenaufgang die Kinder schlafen lasen und um den Felsen wandern (knappe Stunde).

Duesternbrook habe ich vor Jahren besucht. War gut, aber zwei Nächte, vor allem nach einer hoffentlich schönen Reise müssen nicht unbedingt sein.
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Themenstarter14 Beiträge · seit 201215. Juli 2012 · #10
Hallo Zusammen,
vielen Dank für die ganzen Anregungen.
Eigentlich hatte ich gelesen, dass in Onguma Kinder unter 12 nicht erlaubt sind - aber das gilt wohl nicht für Onguma Bush Camp.
Und deshalb habe ich Roy´s Camp ausgesucht. Aber es stimmt, Roy´s Camp liegt wirklich etwas abseits.
Wir werden aufgrund der ganzen Tipps unsere Reise ein bisschen umplanen.
Mirabib war übrigens eine Empfehlung von Bekannten.
Kann ich das Permit auch in Sesriem besorgen?
Viele Grüße
Maria
33,1k Beiträge · seit 200615. Juli 2012 · #11
Hallo Maria,
Eigentlich hatte ich gelesen, dass in Onguma Kinder unter 12 nicht erlaubt sind - aber das gilt wohl nicht für Onguma Bush Camp.
richtig, ABER: "GAME DRIVES ARE CONDUCTED ON OPEN VEHICLES. FOR SECURITY REASONS NO CHILDREN UNDER 10 YEARS ARE PERMITTED ON GAME DRIVE VEHICLES." Somit dürfte eines Eurer Kinder (8 Jahre) nicht mti auf Gamedrives und damit geht ein großer Vorteil von Onguma flöten...

Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
841 Beiträge · seit 200815. Juli 2012 · #12
Hallo Maria,

ob ihr nun in oder etwas ausserhalb von Windhoek übernachten wollt, hängt ganz von euch ab. Vorschläge habt ihr ja.

Das Permit für Naukluft / Mirabib müsst ihr euch bei Sesriem besorgen, da ihr ja vom Süden her kommt.

Im August in Swakopmund zu Campen, kann ich auch nicht empfehlen.
Ob Ihr nun ein Gästehaus, das Muncipality Camp oder eine Ferienwohnung im Zentrum nehmt, ist ja bei 4 Personen eine finanzille Sache.

Buschleute könnt ihr auch im Erongo, wenn ihr auf Onderuquea seid, besuchen.

Grüße von der sonnigen
( der wärmende Ostwind setzt sich grad durch 😁 )
Küste

Namib Tom
Abenteuer in Namibia individuelle Reisen durch Namibia
zuletzt bearbeitet 15. Juli 2012
143 Beiträge · seit 200715. Juli 2012 · #13
Hallo Maria,

ein Permit brauchst Du überall in der Namib, sobald Du die Durchgangsstrassen verläßt, slbst für den kleinen Abstecher an die Henno Martin Unterkuinft am Kuiseb. Ob das jetzt auch in Sesriem erhältlich ist, weiß ich nicht, aber wenn Ihr mit Terminplan fahrt, geht das ja auch schon in Windhoek.

Gruß

Heiko
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Themenstarter14 Beiträge · seit 201211. Nov. 2012 · #14
Hallo,
nachdem ich ganz viel im Forum gelesen habe und unsere Route mindestens ein Dutzend Mal umgestellt habe hier die vorläufige Endfassung:

1. Tag Windhoek
2./3. Tag Rooiklip Campsite
4/5. Tag Sesriem Campsite
6. Tag Mirabib
7. Tag Farm Wüstenquell Campsite
8-10. Tag Swakopmund
11. Tag Spitzkoppe Campsite
12./13. Tag Eileen Gästefarm von dort Ausflug nach Omandumb zu den San
14./15. Tag Omburo Ost dort Felszeichnungen und Ausflug Vingerklip
16./17. Tag Etosha Okaukuejo
18./19. Tag Etosha Halali
20. Tag Uris Safari Lodge Campsite unterwegs Ombili Stiftung Tsumeb
21./22. Tag Frans Indongo Lodge
23. Tag Immanuel Wilderness Lodge
24. Tag Heimflug

Ist die Tour so mit zwei Kindern machbar?
Macht es Sinn von Mirabib zuerst nach Swakopmund dann zur Farm Wüstenquell und von dort zur Spitzkoppe zu fahren?
Gibt es einen deutschsprachigen Anbieter der "living desert tour" in Swakopmund. Meine Kinder sprechen noch nicht sehr gut Englisch.

Vielen Dank im voraus für eure Tips
Maria
5 Beiträge · seit 201211. Nov. 2012 · #15
Hallo Maria,

auch wir waren im August/ Anfang September in Namibia unterwegs! Unterwegs bedeutete in gut 3 1/2 Wochen von Windhoek in Richtung Süden (Khalahari-Richtung Lüderitz) und von dort aus über Soussvlei - Skwakopmund - Etoscha - Waterberg - Windhoek gute 4.500 km! Das war natürlich nur ein grober Grundriss unseres Reiseverlauftes. Wir haben versucht in der uns zur Verfügung stehenden Zeit soviel wie möglich (ohne die Tagesetappen zu lang werden zu lassen) zu sehen.
Eigentlich war ich auch sehr dankbar dafür! Obwohl die beiden Landesteile total unterschiedlich von Ihrer Natur sind. Der Süden bestand aus Wüste, Sand und vielen Steinen/ Felsen. Sehr rauh kann man es beschreiben! Hinter Lüderitz fing für mich dann Afrika an, so wie man es sich vorstelllt. Aber beides hatte etwas!

Wir waren mit unserem Auto mit Dachzelt unterwegs und haben nur ab und an in einer Lodge/ Pension geschlafen. In Lüderitz (Haus Sandrose) und Swakopmund (Veronikas B & 😎 kann ich nur empfehlen. Wir haben uns super wohlgefühlt und viele Tipps für Ausflüge und für die Weiterfahrt bekommen. An der Atlantikküste würde ich nicht unbedingt ein Campsite aufsuchen, da zu der Kälte auch immer ein Wind war und das ein Übernachten im Dachzelt nicht unbedingt angenehm macht:

In Etoscha würde ich nicht unbedingt in einer Lodge schlafen, da wir viel negatives über Preis/ Leistungsverhältnis gehört. Es ging super (auch dank der ansteigenden Temperaturen) auf dem Campsite. Wie lange du dort bleibst musst Du selber entscheiden. Wir hatten zwei Nächte in Halali und muss sagen, es war genug. Den ersten Tag konnten wir uns alle nicht satt sehen. Dann am zweiten waren wir fast übersetigt und unser Kind woltte auch einfach nur im Pool liegen und keine Tiere und Landschaft mehr gucken. Am letzten Tag sind wir noch mal alle Wasserlöcher die es gab abgefahren und es war toll.

Eigentlich kann ich aus unserer Erfahrung nur bei zwei Campsits (Mesussaurus und Brandberg) sagen, dass es uns dort nicht so gut gefallen hat. Beim Mesussauruscamp war es nicht der Platz sondern die "einfachen" Sanitärenanlagen. Dazu muss ich sagen, dass wir dort Temp. von 0°C hatten und deshalb in den Chalet übernachtet haben. Der Besitzer war super nett und hatt den Männern noch Brennholz gebracht und uns noch seine Küche zu Verfügung gestellt. Und seine Führung zu seinen Skelettfunden und den Köcherbäumen - nicht zu überbieten! Unbedingt mitmachen!!! Beim Brandbergcamp fiel uns der unsaubere Grill (hatten wir nirgends sonst erlebt) und der schlechte Zustand der Sanitäranlagen nicht gefallen. Der Platz war sonst groß und weitläufig und die der Sonnenuntergang gigantisch in seinem Farbspiel!

Die Reise kannst Du sicherlich mit deinem Kindern machen! Afrika erschloss sich für uns auch anderst wie vorher gedacht, aber denk bitte daran das die Touren nicht so lange sind und Ihr viel Entspannung habt.
350 Beiträge · seit 200612. Nov. 2012 · #16
Hallo Maria,
auf Deine Frage : sinnvoller wäre direkt von Mirabib nach Swakop, dann über die Zufahrt durch den Park(Permit besorgen!) nach Wüstenquell, von dort nach Spitzkoppe etc. Sonst fährst Du die Strecken teilweise hin und zurück , ein wenig Zickzack. Auf jeden Fall sind es keine "Rennstrecken".
Danach geht es geschmeidig weiter
viel Spass
sita