Mosquito-Abwehrmittel

33 Antworten · 17,3k Aufrufe · gestartet 07. Juli 2012 von tlkiel
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3'700 Beiträge · seit 200910. Juli 2012 · #21
Hallo Tuffi,

Antibrumm Forte hatte ich letztes Jahr im Gepäck. Einmal aufgetragen, brannte meine Haut wie Feuer! 🤢

Wir werden einfach weiter Feldversuche starten.

Herzliche Grüße
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
4 Beiträge · seit 201217. Juli 2012 · #22
Wir haben zwei Wochen Uganda quasi ohne Mückenstick überlebt. Es gab mehrere Faktoren, die das ermöglicht haben:

1. Immer unter einem Mückenzelt schlafen, niemals ohne.

2. Wenn sich eine Mücke im Zimmer oder unter dem Mückenzelt verirrt hat, dann haben wir sie mit einer kleinen elektrischen Fliegenklatsche gekillt.

3. Bei Wanderungen etc. mit mückendichter Kleidung unterwegs sein, man kann auch seine "normale" Kleidung imprägnieren gegen Mücken.

4. In der Dämmerung immer die verbleibenden Körperstellen mit Mückenzeugs einreiben.

5. Möglichst helle Sachen anziehen.


Besonders vorsichtig wäre ich vor den Tsetse-Fliegen, die wie unsere Bremsen aussehen und die Schlafkrankheit übertragen. Besondere Vorsicht im Murchison Falls NP beispielsweise auf der Fahrt zu den Wasserfällen, am besten wenig Haut zeigen ...

Viel Spaß!
Sven
7'296 Beiträge · seit 200617. Juli 2012 · #23
Svenup schrieb:Besonders vorsichtig wäre ich vor den Tsetse-Fliegen, die wie unsere Bremsen aussehen und die Schlafkrankheit übertragen.
... bevor jetzt Panik entsteht. Die Stiche sind zwar schmerzhaft, aber die Krankheit bekommt man nicht mal einfach so wie Malaria durch den Stich einer "infizierten" Mücke. Man muss schon über längere Zeit immer wieder von den Viechern gestochen werden. Als Tourist ist das Risiko extrem gering.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
4 Beiträge · seit 201217. Juli 2012 · #24
BikeAfrica schrieb:Die Stiche sind zwar schmerzhaft, aber die Krankheit bekommt man nicht mal einfach so wie Malaria durch den Stich einer "infizierten" Mücke. Man muss schon über längere Zeit immer wieder von den Viechern gestochen werden. Als Tourist ist das Risiko extrem gering.
Erst einmal danke für die Relativierung, es ging mir mit Sicherheit nicht um irgendeine Form der Panikmache. Ich persönlich hatte mich nur sehr intensiv mit Malaria beschäftigt im Vorfeld, andere Risiken (egal ob groß oder klein) jedoch tendenziell etwas weniger betrachtet. Diese Erfahrung wollte ich einfach teilen.

Auf der anderen Seite kann ich für Deine obige Aussage ("man muss über eine längere Zeit immer wieder von den Viechern gestochen werden") auf Basis einer kurzen Internetrecherche nicht nachvollziehen. So schreibt beispielsweise Wikipedia:
Durch einen Stich werden mehrere tausend Erreger übertragen. Ein einziges übertragenes Trypanosom könnte genügen, um die Krankheit auszulösen. Nicht alle Tsetse-Fliegen sind Trypanosomen-Überträger, so dass nicht jeder Stich zwangsläufig zu einer Infektion führt. Das Infektionsrisiko bei einem Tsetsestich ist regional sehr unterschiedlich und liegt durchschnittlich in der Größenordnung 1:100, denn auch die Durchseuchungsrate der Tsetse variiert stark. Das Risiko steigt also mit der Zahl der Stiche.
Das würde bedeuten, daß durchaus ein Stich ausreichen KANN - allerdings gilt (wie bei jeder Infektionskrankheit), daß das Risiko mit der Anzahl der Stiche steigt. Die einzige Frage wie "wahrscheinlich" die Schlafkrankheit im Vergleich zur Malaria ist, lautet also Ist das Malaria-Risiko bei einem Mückenstich geringer als 1:100?
Themenstarter45 Beiträge · seit 201215. Okt. 2012 · #25
Hallo, danke. Ich hatte das Problem schon in Äthopien. Es waren wohl doch Bettflöhe. Da hilft wohl gar nichts.
Uganda nur Zelten, dann wird das Problem wohl nicht auftauchen.
Ansonsten werde ich alle genannten Tipss beherzigen. Ich habe mir Mückenschutzkleidung (Crackhoppers) gekauft, für die anderen Stücke Mückenabweisendes Kleiungspray. Werde erstmalig das mit dem Nelkenöl und Alkohol versuchen und ich habe uns mit Deet eingedeckt. Ich werde dann im Januar berichten, wie es mir damit erging.
Grüße Tanja
2'319 Beiträge · seit 201129. Okt. 2012 · #26
Hallo an alle.

Ich empfehle NOBITE sowohl als Hautgel als auch als Spray für die Kleidung.

Lieben Gruss vom Alm
Themenstarter45 Beiträge · seit 201216. Nov. 2012 · #27
hallo Marina,
das Thema Flöhe hatte ich in Äthopien ganz schlimm. Dagegen scheint es wirklich rein gar nichts zu geben. Und wenn es einmal los geht, dann ist es unaufhaltsam. ich finde es noch um einiges schlimmer als mückenstiche. Wohlgemerkt, ich bin auch noch allergisch. Sandflöhe gehören auch dazu, gibt es viel mehr als man denkt. Wenn Du also etwas findest, bitte bitte Feedback. Für Uganda habe ich jetzt für alle Tips vorgesorgt, Nobite für die Kleidung vorher, Peaceful Sleep, Deet in jeglicher Konzentration und Alkohol mit Nelkenöl... sowie alles für nach den Stichen. Deine Info hat mich arg beunruhigt und werde dann immer ein Spray in der Nähe haben.
Viele Grüße Tanja
761 Beiträge · seit 201016. Nov. 2012 · #28
Hallo @ alle

Doch , es gibt etwas gegen Flöhe.:)

Wir hatten uns für Äthiopien mit nobite vorbereitet.
Baumwollschlafsack ( jugendherbergsmäßig)- und den auch immer benutzt unterwegs! - und auch lange Hosen bereits zuhause in der Waschmaschine behandelt!
Das hat geholfen! Keine Flohstiche, weder in den einfachen Hotels ( gibt quasi keine anderen) noch in den mit Teppichen ausgelegten Kirchen.
Franzosen schützten sich dort mit Plastiktüten, die sie über die Schuhe bis hoch zum Knie zogen .😜

LG Doro
~ Africa is a feeling ~
3'883 Beiträge · seit 201117. Nov. 2012 · #29
La Leona schrieb:
Dann habe ich auch schon gehört dass es Leute gibt welche jeden Tag eine Thiamin 100mg Tablette einnehmen. Thiamin ist auch ein Vitamin der B - Familie und vollkommen unschädlich bei Überdosierung.
Eine solche Kur habe ich vor Jahren gemacht. Ich habe so gestunken, dass ich mich selbst nicht mehr riechen mochte. Alle haben die Nase gerümpft, nur die kleinen Biester haben sich davon nicht abschrecken lassen und bei jeder Gelegenheit kräftig zugestochen. Dem Himmel sei Dank, dass keine Malariamücke darunter war.

In Australien haben wir uns mit DEET-Mitteln (auf der Haut und auf der Kleidung) geschützt. Danach hatten wir auch keine weiteren Flohstiche mehr.

freshy,
kratzt sich in Erinnerung an den Juckreiz 😠
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Themenstarter45 Beiträge · seit 201210. Jan. 2013 · #30
Hallo, wir sind jetzt gerade zurück. Ich stelle fest, alle Mittel helfen nur bedingt. Vielleicht hätte ich nochmehr Stiche ohne Schutz gehabt? Ganz wichtig ist, dass bei empfindlichen Personen Socken und lange Hosen unerläßlich sind. Insektenabwehrkleidung (crackhoppers) hilft mit am Besten. Es stechen auch andere Kleininsekten. Manches hat sich bei mir arg entzündet. Ich war Tag und Nacht mit allem eingesprüht und hatte dennoch an unbekleideten Stellen Stiche.
Also paßt auf Euch auf.
Grüße Tanja
3'700 Beiträge · seit 200910. Jan. 2013 · #31
Hallo Tanja,

die Erfahrung habe ich in Uganda auch gemacht! 🤢

Wenn die Feromone stimmen, lassen sich die Biester durch nichts abhalten! Meine bessere Hälfte hatte nicht einen Mückenstich, ich habe bei 42 aufgehört zu zählen...(trotz Antibrumm Forte, Autan, langer Hosen etc.).

Gegen bakterielle Entzündungen aller Art haben wir Doxycyclin genommen. Hatte keine Probleme mit Sonnenallergie etc., denn so sonnig, wie wir es aus dem südlichen Afrika gewohnt sind, ist es in Ostafrika ja selten.

Mit herzlichen solidarischen Grüßen
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
2'319 Beiträge · seit 201111. Jan. 2013 · #32
Nobite hilft immer.
Themenstarter45 Beiträge · seit 201211. Jan. 2013 · #33
sorry, kann ich nicht bestätigen. Ich habe alle Deet-Konzentrationen, Nobite, als auch Nobite für Mosquitonetz etc, Nelke mit Alkohol getestet. Die Mücken scheint das alles nicht zu interessieren.
4'451 Beiträge · seit 200811. Jan. 2013 · #34
tlkiel schrieb:sorry, kann ich nicht bestätigen. Ich habe alle Deet-Konzentrationen, Nobite, als auch Nobite für Mosquitonetz etc, Nelke mit Alkohol getestet. Die Mücken scheint das alles nicht zu interessieren.
Hallo,
uns haben die Abwehrmitteln aus Namibia und Botswana schon geholfen, scheinen nicht mit Deet versehen zu sein.;) Oder wir hatten einfach Glück. 😁

Liebe Grüße
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!