Selbstfahrer-Reise Dezember 2012

12 Antworten · 5'222 Aufrufe · gestartet 04. Juli 2012 von xanthi
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Themenstarter12 Beiträge · seit 200804. Juli 2012 · #1
Hallo zusammen,

wir planen ab Anfang Dezember 2012 eine 3-wöchige Reise in Tansania (Erstreise dorthin) Erfahrungen haben wir als Selbstfahrer mit 4x4 und Dachzelt u.a. in Namibia, Botswana und Sambia, was alles reibungslos funktioniert hat.
Ich suche nach hilfreichen Tipps von Leuten, die als Selbstfahrer ins Tansania unterwegs waren. Folgende Rahmenbedingungen haben wir plus Fragen:
1. Anflug Kili - Abflug vorauss. ab Sansibar
2. Empfehlung Mietwagen 4x4 ab Flughafen oder Arusha
3. Schwerpunkt Safari Northern Circuit - Serengeti/Ngorongoro/+Lake Manyara/Tarangire/Arusha für rund 10 Tage. Zu viel?
Optimale Reihenfolge hins. Fahrstrecke?
Übernachtungstipps für Campsites (Serengeti: wo in dieser Jahreszeit für Tierbeobachtungen gut)und ggf. bezahlbare Lodges (nach Tansania-Kriterien).
Muss man (ggf. wo) hins. Parkeintritt mit Problemen als Selbstfahrer rechnen?
4. Mount Meru-Besteigung/Wanderung zu empfehlen? Zwingend mit Guide?
5. Flug nach Sansibar + Badeaufenthalt für rd. 5 Tage als Abschluss - Empfehlung für kleines Ressort in schöner Lage?

Vielen Dank im Voraus für Eure Statements.
Ihr seht sicher, dass ich mich noch nicht so intensiv mit der Feinplanung beschäftigt habe. Wir buchen i.d.R. einen Flug und legen dann los. Angesichts des Preisniveaus will ich die Reise dieses Mal vorher zumindest grob umreißen.

Grüße 😎
Xanthi
1'667 Beiträge · seit 200904. Juli 2012 · #2
Hi, Xanthi
zu Tansania bin ich dir keine Hilfe, da wir von Uganda nach Zanzibar geflogen sind.

Dort kann ich dir aber die Shooting Star Lodge empfehlen......klein und überschaubar und an einem schönen Strandabschnitt gelegen, an der Ostküste.
LG
Birgitt
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6'369 Beiträge · seit 201105. Juli 2012 · #3
Hoi Xanthi
xanthi schrieb:Schwerpunkt Safari Northern Circuit - Serengeti/Ngorongoro/+Lake Manyara/Tarangire/Arusha für rund 10 Tage. Zu viel?
Nein, das ist nicht zu viel...
xanthi schrieb:Optimale Reihenfolge hins. Fahrstrecke?
Arusha-Tarangire-Serengeti-Ngorongoro-Lake Manyara
xanthi schrieb:Übernachtungstipps für Campsites
Beim Tarangire waren wir auf der letzten Campsite vor dem Eingang, ganz brauchbar.
In Mto wa Mbu waren wir im 'Fig Tree Camp' und das kann ich Dir definitiv nicht empfehlen, obwohl es eigentlich sehr schön wäre, wenn die sanitären Anlagen wenigstens ansatzweise akzeptabel wären 🤢 ...und es Wasser im Pool hat... 😐
In Karatu waren wir in der 'Kudu Campsite and Bandas'...sauber und schön...
Am Ngorongoro hatten wir auf der 'Simba Campsite' nächtlichen Besuch einer Büffelherde...😳
xanthi schrieb:Muss man (ggf. wo) hins. Parkeintritt mit Problemen als Selbstfahrer rechnen?
Eventuell im Ngorongoro, aber da können Dir andere wie z.B. Topobär besser Auskunft geben.
xanthi schrieb:Mount Meru-Besteigung/Wanderung zu empfehlen? Zwingend mit Guide?
Die kleine Wanderung ist eher ein Spaziergang,, für den Safari-Anfang ganz gut.
Den Meru besteige ich erst nächstes Jahr...
Und ja, 'Wanderung/Spaziergang' mit Guide! Denn da hat's wilde Tiere...und soweit ich weiss lassen sie Dich auch nicht ohne Guide losgehen, was wegen der Tiere auch gut ist! Raubtiere sollten zwar nicht das grosse Problem sein, aber Büffel und Co.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
zuletzt bearbeitet 05. Juli 2012
1'920 Beiträge · seit 200805. Juli 2012 · #4
Hi Xanti


Interessant wär vielleicht für den einen oder anderen Fomi 😉 bei welchem Autovermieter ihr gemietet habt,


Danke und
Liebe Grüsse

Bloke
5'479 Beiträge · seit 200905. Juli 2012 · #5
Hallo Xanthi,

waren schon mehrfach in Tansania und werden etwa zeitgleich mit Euch wieder dort sein (22.12.2012 - 13.01.2013).

Beim klassischen Northern Circuit hat man immer das Problem, beim Hin- und Rückweg in die Serengeti die Ngorongoro CA durchqueren zu müssen. Eine Durchquerung ist normalerweise nur Transit und dafür sind uns die Gebühren zu hoch. Deshalb werden wir dieses Mal die Anreise in die Serengeti über Lake Natron und Kleins Gate versuchen und dann auch dem Rückweg in die Ngorongoro CA incl. Krater fahren. Über den Zustand dieser Strecke kennen wir aber auch keine Details - da ist ein wenig Abenteuerlust gefragt. Vielleicht auch für Euch eine Option. Insofern wäre mein Vorschlag: Arusha - Tarangire - Lake Natron - Serengeti - Ngorongoro - Lake Manyara - Arusha.

In der Serengeti würde ich Euch die public campsites in der Seronera Area empfehlen. Dort gibt es ganzjährig viele Tiere. Die Migration wird sich zu der Zeit wahrscheinlich im Bereich des Lake Ndutu aufhalten. Dort gibt es leider keine public campsite, aber im Rahmen eines ganztägigen Gamedrive lohnt es sich durchaus von Serondela aus dort hin zu fahren.

Habt Ihr schon ein Fahrzeug gemietet oder sucht Ihr noch einen Vermieter?

Wenn Ihr ein Fahrzeug mit tansanischem Kennzeichen habt, gibt es keinerlei Probleme damit in die Parks zu gelangen. Für den Ngorongoro Crater selbst braucht Ihr "offiziell" einen Guide im Fahrzeug, den man wohl für 20,-US$ eingagieren kann. Wir konnten uns bislang immer davor drücken, mal sehen wie es diesmal klappt.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
2'397 Beiträge · seit 201105. Juli 2012 · #6
Hallo Xanthi,

da ihr Anfang Dezember da seid, würde ich mir keine großen Hoffnungen auf die migration in der Nduturegion machen. Topobär kann Ende Dez. Glück haben (wie wir einmal, und einmal eben nicht), und wenn er im Januar da ist, ist die Chance sehr hoch. Am besten sind die Chancen wohl Ende Jan., Februar. Frage, wenn Du da bist die Ranger, wo die migration ist.
Aber die Gegend um den Lake Ndutu bietet immer etwas, ein Ausflug lohnt sich auf Jeden Fall.
Die Campsites in der Serengeti, besonders Seronera haben wir als sehr überfüllt erlebt, def. kein Africa-feeling. Aber was Tiersichtungen betrifft zu dieser Zeit unschlagbar.

Viel Spaß in Tanzania und LG aus dem grauen Hamburg,

Karsten

PS: Die Ndutu Lodge sollte nicht so teuer sein (nach Tanzania-standard) und ist eine unserer Lieblingslodgen in Afrika.
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zuletzt bearbeitet 05. Juli 2012
6'369 Beiträge · seit 201105. Juli 2012 · #7
Hoi zämä
Topobär schrieb:Deshalb werden wir dieses Mal die Anreise in die Serengeti über Lake Natron und Kleins Gate versuchen und dann auch dem Rückweg in die Ngorongoro CA incl. Krater fahren. Über den Zustand dieser Strecke kennen wir aber auch keine Details - da ist ein wenig Abenteuerlust gefragt.
Wir sind die Strecke im Februar 2011 ab Lake Natron in der entgegengesetzten Richtung gefahren...damals war die Strecke so holperig und von Schlaglöchern übersäht dass sich die Hinterachse unseres Toyota LandCruisers seitlich verschoben hat, so dass das Differenzial dauernd ans Bodenblech schlug...wir haben (gemäss Zeitangabe der Fotos vom Start bzw. nach der Fahrt) 4 Stunden 40 Minuten benötigt zwischen Lake Natron und Mto Wa Mbu.
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Themenstarter12 Beiträge · seit 200805. Juli 2012 · #8
Hallo zusammen,

zunächst ganz herzlichen Dank für Eure schnellen Antworten - super!

Die Safari-Route sehe ich jetzt schon klarer - die Alternativroute in die Serengeti sehe ich als überlegenswerte Option.

Offen für mich noch:
1. Empfehlung für 4x4 (haben wir noch nicht gebucht).
Geschaut hab' ich bei 4x4 adventures und Tansania 4x4 car hire - Preisinfo nur auf Anfrage (noch keine Antwort). Kann jemand einen Anbieter empfehlen?
2. Infrastruktur in den Parks.
Tanken, Verpflegung, Wasser - problemlos?
3. Alternativanschlussprogramm nach Safari - wir haben noch 10 Tage Zeit und ich suche noch nach attraktiven Alternativen zu Mt. Meru + Sansibar (Kilibesteigung wollen wir nicht).

Grüße
Xanthi
6'369 Beiträge · seit 201105. Juli 2012 · #9
Hoi Xanthi
xanthi schrieb:2. Infrastruktur in den Parks.
Tanken, Verpflegung, Wasser - problemlos?
Unsere Fahrer haben alles in Arusha eingekauft, der Koch hat noch auf lokalen Märkten was eingekauft, aber ich glaube nicht dass man in den Parks was kaufen kann...aber ohne Gewähr, das wissen andere besser!
xanthi schrieb:3. Alternativanschlussprogramm nach Safari
Lies mal meine Reiseberichte, vieleicht ist die Wanderung durch's Ngorongoro-Hochland vom Empakai zum Lake Natron was für Euch, eventuell mit Besteigung des Ol Doinyo Lengai...oder doch mehr Safari, z.B. in den südlichen Parks?
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5'479 Beiträge · seit 200906. Juli 2012 · #10
Wir haben unseren Wagen hier gebucht: http://www.4x4safaris.com/de/autovermietung/autovermietung-16068

Ist eine Tochterfirma von Sunworld in Nairobi, bei denen wir schon mehrfach Fahrzeuge gemietet haben.

Ich persönlich würde einfach die Safari verlängern und nur die letzten Tage auf Zanzibar verbringen.

In den Nationalparks solltest Du nicht mit sehr viel Infrastruktur rechnen. Grundsätzlich würde ich alles mitnehmen, was geht.

Tanken: In der Ngorongoro CA beim Headquarter und in der Serengeti bei Seronera gibt es Tankstellen. Du solltest aber nicht davon ausgehen, dass die Spritversorgung immer sichergestellt ist. Außerdem ist der Sprit dort teurer.

Verpflegung: Geschäfte gibt es in den Nationalparks nicht. Wo es möglich ist, fahren wir abends in die Lodges und essen dort. Vorher mit den Rangern absprechen, wo es erlaubt ist, da man im dunkeln fahren muss, was allgemein verboten ist. Im Gegensatz zu den sehr teuren Übernachtungspreisen der Lodges kann man dort zu relativ günstigen Preisen zu Abend essen.

Manche public campsites haben rudimentäre Sanitäreinrichtungen mit Wasseranschluß. Solltest Du Dich aber nicht drauf verlassen und ich würde es auch nicht als Trinkwasser nehmen. Ansonsten in den Lodges nachfragen, wenn Ihr dort esst.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
238 Beiträge · seit 201106. Juli 2012 · #11
Hallo,

schau mal auf www.africa-wildtours.com vorbei.
Die beiden haben einschlägige Erfahrungen.

Was ich von den beiden weiß ist, daß die Strecken nicht mit ZA oder BOT zu vergleichen sind, sondern schlechter. Daher bitte genügend Zeit von A nach B einplanen.

Beste Grüße

Sven
Themenstarter12 Beiträge · seit 200807. Juli 2012 · #12
Vielen, vielen Dank!!!!

Ich gehe jetzt in die Feinplanung...

Lieben Gruß an alle,
Xanthi
Themenstarter12 Beiträge · seit 200812. Juli 2012 · #13
xxx
zuletzt bearbeitet 15. Juli 2012