Kurz vor dem Gipfel machen wir ein Picnic und es gibt leckeren Nudelsalat. Zeit genug, um Ausschau nach Elchen zu halten, aber leider hat sich keiner in diese Ecke der Welt verirrt.
Auf dem Gipfel angekommen hat es sich leider etwas zugezogen. Die Stimmung ist dennoch atemberaubend schön.
Der nächste Morgen erwartet uns in mystischer Stimmung, die letzten Nebelfelder hüllen uns ein und geben plötzlich wieder den Blick frei ins Tal. Ein Regenbogen ohne Farbspiel bildet sich über unserem Camp. Heute sollen wir herrlichestes Wetter bekommen.
schön, dass Du jetzt auch mit liest. Wir sehnen uns auch nach einem Berliner Treffen, ich fürchte aber, wir schaffen das erst im August wieder. Wollen wir mal einen Thread diesbezüglich eröffnen? Liebe Grüße,
Als wir schon gegen Mittag vom Pic Cameleon herunter gekommen waren, bot uns unser netter Guide G.G. an, die andere Talseite zu erkunden und nochmal auf der Seite des Andringitra-Gebirgszuges ein Stück weit aufzusteigen. Wir sind durch einige malerische Dörfer gewandert und diese Eindrücke möchte ich Euch nicht vorenthalten:
Hallo Moose und Erdferkel, was für tolle Fotos und Erlebnisse... 🤩 Vielen Dank dafür, denn ihr habt ja immer viel zu tun! Die Vorfreude aufs Forumstreff ist gleich noch größer. 🤪 Herzliche Grüsse aus Dänemark Kiwi
erdferkelThemenstarter414 Beiträge · seit 200911. Juli 2012 · #54
Ok, jetzt endlich, wie versprochen, L-E-M-U-R-E-N...
die Viecher im letzten Bild von Moose waren übrigens Zebus. Schmecken sehr lecker!
Wir haben einen Tagestrip in den Ranomafana NP unternommen. Eine teure Angelegenheit, aber wenigstens hatten wir einen kompetenten Guide, der auch sehr gut Englisch sprach. Leider sieht man eben schon, dass bei namhaften Nationalparks ordentlich die Hand aufgehalten, aber wenig für die Instandhaltung getan wird. Wir waren umgeben von nach DEET-Mückenabwehr stinkenden Busladungen von Touristen, denen unser Guide so gut wie möglich auszuweichen versuchte, was aber nicht immer gelang.
Bevor man zu den kuscheligen Lemuren mit Fell kommt, muss man erst mal an den borstigen 8-beinigen Netzlemuren vorbei:
Im Bambuswald heißt es aufpassen: wenn man sich an einem jungen Stamm festhält (was bei dem matschigen Boden öfter passiert, wenn man obendrein die Kamera mit sich rumschleppt), kann es passieren, dass die Hand hinterher gespickt ist mit winzigen Stacheln. Man kann dann einen Tag lang versuchen, die Dinger einzeln rauszuziehen, oder, was uns unser Guide empfohlen hat, sich mit der betroffenen Hand übers Haar streichen, dann gehen die Stacheln von selber raus. Hat prima funktioniert!
Allerlei seltsame Gebilde gibt es zu bewundern:
und schließlich haben wir es geschafft: wir sehen den goldenen Bambuslemuren:
Wir befinden uns also im Ranomafana NP. Wir genießen unsere Stunden im Regenwald sehr. Zum Glück regnet es heute ausnahmsweise einmal nicht, aber wir haben gefühlte 100% Luftfeuchtigkeit.
Und auch von mir soll es Lemuren geben, sie nennen sich Red-bellied Lemuren... In diesem Fall handelt es sich eindeutig um Lemurensalat... Ich konnte mich nicht entscheiden, auf welchem Bild sie süßer schauen, also gibt es beide.
Kommen wir noch einmal zurück zum privaten Anja-Park bei Ambalavao. Zur Erinnerung, dieser Park wird von den Bewohnern eines nahe gelegenen Dorfes erfolgreich selbst verwaltet und die Eintrittsgelder fliessen den Menschen dort direkt zu. Wir haben dort Kattas satt in einer einmalig schönen Landschaft beobachten können. Sie sind an die Menschen gewöhnt und man kommt ihnen sehr nah, aber es sind keine Kuscheltiere. Sie leben wild und es geht ihnen dort so gut, dass der Park bereits aus allen Nähten platzt.