Moskito-Tracking in Uganda

Reisebericht 276 Antworten · 92,2k Aufrufe · gestartet 27. Juni 2012 von Bamburi
5'479 Beiträge · seit 200904. Juli 2012 · #141
Ich denke, die Aussage bezüglich des Kazinga Channels bezieht sich auf natürliche Kanäle. Da ist mir zumindest kein längerer bekannt.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Themenstarter541 Beiträge · seit 200704. Juli 2012 · #142
dino schrieb:
Bamburi schrieb:Der Bootstrip auf dem Kazinga-Channel steht auf dem Programm. Dieser verbindet Lake Albert mit Lake Edward und ist mit 40 km der längste Kanal der Welt.
Das stimmt ungefähr genauso wie das mit dem Leopard und dem Serval/Caracal

http://de.wikipedia.org/wiki/Kaiserkanal mit schlappen 1700km 😛

Gruß

Dino
Ich denke es ist so wie Topobär sagt. Zumindest ist der Kazina ein natürlicher Kanal - auch wenn ich jetzt in Wikipedia lesen musste, dass er nur 32 km lang ist 😎

@Leona: Der Ranger ist nicht vorgeschrieben.

@all: Momentan setzten wir uns noch mit dem deutschen Reiseunternehmer auseinander....deshalb kann ich jetzt noch nichts sagen. Grundsätzlich habe ich es aber vor Roß und Reiter zu nennen 😈
Intelligent people discuss ideas. Fools discuss how people should behave. (Paulo Coelho)
727 Beiträge · seit 200804. Juli 2012 · #143
Na ja, Wikipedia definiert Kanal mal so: "Als Kanal bezeichnet man einen Wasserlauf mit künstlich hergestelltem Gewässerbett."

Demnach ist ein natürlicher Kanal ein Widerspruch in sich. Sollte als Kanal eine Wasserverbindung zwischen zwei Seen gemeint sein, dann fällt mir auf anhieb der längere Niagara ein, der sich aber offiziell "River" schimpft.

Aber das ist glaube ich auch typisch Afrika. Wenn man nicht das schönste, längste, älteste oder größte hat, dann behauptet man das einfach trotzdem. Und wenn man gerade kein Bild von einem Leoparden hat, dann nimmt man was anderes mit Punkten. 😗

Ihr glaubt gar nicht in wie vielen verschiedenen größten und ältesten Nationalparks ich schon war (alleine in der Wikipedia gibt es drei in Afrika!).
Und auch am bekannten südwestlichsten Punkt Afrikas. 😄

Jetzt aber genug klug geschissen!
zuletzt bearbeitet 04. Juli 2012
3'700 Beiträge · seit 200904. Juli 2012 · #144
Liebe Anja,

der Kazinga Kanal verbindet den Lake Edward mit dem Lake George! 😗

Anti Brumm Forte habe ich letztes Jahr mal ausprobiert...🤢
Meine Beine waren danach genau so feuerrot wie die Flasche und haben wie Höllenfeuer gebrannt!

Ganz lieben Dank fürs Schreiben!

Herzliche Grüße
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
Themenstarter541 Beiträge · seit 200704. Juli 2012 · #145
Butterblume schrieb:Liebe Anja,

der Kazinga Kanal verbindet den Lake Edward mit dem Lake George! 😗

Herzliche Grüße
Marina
Phuuuu, danke Marina! Schon geändert. Klar - Lake Albert war völliger Blödsinn 🙁

Grüßle
Anja
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zuletzt bearbeitet 04. Juli 2012
8'054 Beiträge · seit 200804. Juli 2012 · #146
Du Anja,

Da mit dem GEORGE konnte der Marina nicht entgehen!😜

Du weisst, sie steht ja auf Ihn......:P
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
6'369 Beiträge · seit 201104. Juli 2012 · #147
Hoi Anja
Bamburi schrieb:Wer dazu Tipps hat – HER DAMIT! 😎
Jaja, auch in Tansania hätte ein Elefant ohne gross Bauch einziehen durch die Löcher der vorhandenen Mückennetze gepasst...Ostafrika halt!😃
Zumindest für die Nacht hilft es ein eigenes Mückennetz mitzunehmen...ich hab zwei, falls eines ein Loch kriegt...und sonst auch gute Erfahrungen mit Antibrum...wobei meine Unterschenkel eh schon gefleckt sind, da würde es ganz gut passen wenn wie bei Marina alles rot werden würde, wäre dann wenigstens eine einheitliche Farbe.B)
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
3'700 Beiträge · seit 200904. Juli 2012 · #148
@Annick,
Da mit dem GEORGE konnte der Marina nicht entgehen!

Du weisst, sie steht ja auf Ihn......
Stimmt nicht, lies Dir mal genau Deinen Bericht und den Clooney Thread durch. Ich meine, dass auch Du (genau so wie ich) ein Faible für den Richard G. haben! 😘

@Picco,

unsere eigenen Moskitonetze sind schon in den Reisetaschen für Kenia verstaut!!! Zur Sicherheit haben immer mindestens ein eigenes dabei.

@Anja,

nun haben wir auch endlich eine konkrete Aufgabenstellung für Uganda: Wir gehen auf Bärchen-Pflaster-Suche-Expedition und werden wissenschaftlich fundierte Beweise abliefern! 🤪

Herzliche Grüße
Marina
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6'369 Beiträge · seit 201105. Juli 2012 · #149
Hoi Marina
Butterblume schrieb:unsere eigenen Moskitonetze sind schon in den Reisetaschen für Kenia verstaut!!! Zur Sicherheit haben immer mindestens ein eigenes dabei.
Das will ich doch auch für Uganda hoffen, denn unter meinen hats für Euch zu wenig Platz...B) 😗 😛
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
1'920 Beiträge · seit 200805. Juli 2012 · #150
Butterblume schrieb:@Annick,
Da mit dem GEORGE konnte der Marina nicht entgehen!

Du weisst, sie steht ja auf Ihn......
@Anja,

nun haben wir auch endlich eine konkrete Aufgabenstellung für Uganda: Wir gehen auf Bärchen-Pflaster-Suche-Expedition und werden wissenschaftlich fundierte Beweise abliefern! 🤪

Herzliche Grüße
Marina
Hallo Marina

das was du meinst heisst zu **NEUDEUTSCH** Geocaching.😗
Vielleicht gibts ja zu den BÄRCHEN die entsprechenden Koordinaten.

oder man kann über Anja dann das Bären Tracking buchen 🤪


Grüssle Bloke
zuletzt bearbeitet 05. Juli 2012
5'479 Beiträge · seit 200905. Juli 2012 · #151
Hiermit kann man nicht nur Moskitonetze sondern fast ALLES reparieren. Gehört für mich deshalb zur elementaren Grundausrüstung bei Afrikareisen.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
781 Beiträge · seit 200705. Juli 2012 · #152
Dem kann ich nur beipflichten: Panzerband gehört zur Grundausstattung bei wirklich JEDER Reise. Wozu ich das schon alles verwendet habe, kann ich hier gar nicht aufzählen! 😉

Danke, Anja, für den (nachträglich) superlustigen Reisebericht - auch wenn sich dem klassischen Selbstfahrer hier und da die Fußnägel aufrollen... 😵
Themenstarter541 Beiträge · seit 200705. Juli 2012 · #153
Ihr habt ja recht!

Aber die Bärchenpflaster haben's notfalls auch getan 🤩 🤩 🤩
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3'700 Beiträge · seit 200905. Juli 2012 · #154
@Paulimann und Topobär
Dem kann ich nur beipflichten: Panzerband gehört zur Grundausstattung bei wirklich JEDER Reise. Wozu ich das schon alles verwendet habe, kann ich hier gar nicht aufzählen!
Stimmt in Kombination mit Sekundenkleber haben wir damit letztes Jahr auch den Spoiler etc. unseres Wagens repariert. Und ein gutes, starkes eigenes Seil ist auch immer dabei!

@Bloke,

der war echt gut!!! 🤩

Herzliche Grüße
Marina
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Themenstarter541 Beiträge · seit 200705. Juli 2012 · #155
13. Juni 2012

Der Weg vom Queen Elisabeth NP zum Ishasha-Teil beträgt nur 3 Stunden. Wir freuen uns auf eine kurze Fahrt, denn langsam geht uns das Gerüttel (und mir zusätzlich das Eingestaubt-Werden) gehörig auf den Keks.

Auf dem Weg fragt Willi ein entgegenkommendes Auto, wegen der kaputten Brücken und wir erfahren dass die Ishasa-Brücken noch hinüber sind. Das bedeutet einen „kleinen“ Umweg von 3 Stunden.




Blöd nur, dass Willi den Weg nicht kennt. Auch dass er keine Karten lesen kann. Wir fahren also wieder nach afrikanischer Roadmap (durchfragen). Wir passieren einen kleinen Ort, sehen einem Markt und mitten auf der Kreuzung bleibt Willi unschlüssig stehen. Ich denke, er ist unschlüssig. Doch auf einmal merke ich: hier fehlt was. Kein Geruckel – kein Geratter. Der Motor ist aus.

Wirklich blöde Idee hier zu parken! 😕 Und wieso ist der Motor aus? Das macht Willi doch nie? Hinter uns hupt es. Laster, vollbeladen mit Menschen, wollen vorbei. Willi tut nichts. Es hupt wieder. Leute schauen in den Landi – wir schauen ratlos aus dem Landi. Willi? W I L L I! „Something wrong“ ist endlich die Antwort. Ich steige aus. Da erwacht unser Driver aus seiner Schockstarre! Flüchtiger Muzungu? Nein, er schreit die umherlaufenden Leute an, sie sollen schieben. Recht schnell sammelt sich eine Traube und wir schieben den Landi an die Seite. Immerhin hört die Huperei jetzt auf…

Als der Landi nun an der Seite steht, diskutieren Willi und die Leute wild miteinander. Diejenigen, die nicht diskutieren starren auf die zwei Muzungus. Offenbar sind wir hier recht abgelegen von allen Touri Durchfahrtsstraßen, so dass wir schnell zur Attraktion werden. Endlich kommt einer auf die Idee, die Motorhaube zu öffnen. Unsre Hoffnung schwindet, als nun alle ratlos in den Motor schaun und weiterdiskutieren…





Während die Fachwelt debattiert, schau ich mich ein bisschen um. Offenbar ist das hier der Transport-Umschlagplatz für Menschen. Ständig kommen Autos oder LKW vollbeladen an, einige steigen aus, einige steigen zu, andere warten. Eine Frau auf einer Ladefläche kuckt ständig interessiert zu mir rüber. Nach ein paar Minuten geh ich hin und unterhalte mich mit meiner „Freundin“. Sie bittet mich um eine Zigarette – kaum hat sie die Bitte ausgesprochen, fragt mich ein Junge von ca. 14 Jahren ob ich auch für ihn eine hätte. Das geht gar nicht! 😠

Ich versuche Ihm zu erklären, dass er eindeutig zu jung fürs Rauchen sei. Auch meine „Freundin“ ist recht betreten und erklärt mir beschämt, sie habe Hunger und Rauchen würde helfen… Das geht erst gar nicht! Ich springe zum Landi (sie sind immer noch am Diskutieren) hole unsere letzte Packung Kekse raus und geb sie meiner „Freundin“. Alle schaun auf die Kekse… Also ab in den Laden, mit dem Finger auf alles Keks-Ähnliche gezeigt, gekauft und auf der Ladefläche verteilt. Irgendwann fährt das Auto los, wir werden mit viel Winken und besten Wünschen verabschiedet.




Aber wir bleiben nicht lang allein. Einer der anderen Wartenden hat einen kleinen Fotoapparat dabei und fotografiert uns. Ein anderer spricht mich an und fragt, ob ich nicht bei ihm bleiben will… Christoph schaut recht interessiert und bevor sich mein liebender Ehemann überlegen kann, wie viele Ziegen er wohl für (s)eine Zicke kriegen kann – schiebe ich ihn in den gegenüberliegenden Bottlestore. 😛 Wir erstehen zwei Coke. Das ging leicht. Schwierig wird die Verhandlung um den Öffner. Eigentlich ja nur um die Nutzung desselben. Der Besitzer will den Öffner nicht aus der Hand geben – offenbar traut er uns (Weißen) nicht.

Nach erfolgreicher Flaschenöffner-Verhandlung setzten wir uns auf die Stufen des Bottlestores in den Schatten. Offenbar haben wir uns als vertrauenswürdig erwiesen, denn der Besitzer bringt uns zwei Plastikstühle und macht eine einladende Geste. Versorgt mit Schatten und Getränk, schauen wir dem Treiben in dem Dorf zu.

Was nun mit dem Auto ist wissen wir noch nicht. Willi ist auskunftsfreudig wie immer „something wrong“. Das wissen wir schon! 🙁 Aber zum Glück funktioniert die Gerüchteküche. Der Bottlestorebesitzer weiß von einem Kunden dass die Kupplung hinüber ist, von einem anderen, dass ein Ersatzteil besorgt werden muss und er weiß sogar, dass irgendwer auf einem Moped irgendwohin gefahren ist, um das Ersatzteil zu besorgen. Anscheinend gab es irgendwo das Ersatzteil aber nicht. Dann ist irgendwem anderes eingefallen, man könne aus irgendeinem Auto das entsprechende Teil ausbauen und in dem Landi einbauen.
Kompliziert? Fanden wir auch – die Message ist: es geht was. Ob’s klappt weiß keiner.

Nach zwei Stunden Warten meint der Bottlestore-Besitzer, wir könnten auch bei Ihm schlafen, wenn es heute nicht mehr weiterginge. Wir denken erleichtert an unsere Innenschlafsäcke und Decken – und sind bereit – im Notfall – auf das Angebot zurückkommen.

Irgendwann wird uns langweilig und wir erkunden unser neues Urlaubsdomizil Bwambara (in der Hoffnung, dass es doch noch weitergehen möge). Die Leute hier sind überaus freundlich. Sie erklären uns was sie grade machen (Kaffebohnen trocknen, Petroleum verkaufen, Bohnen wiegen), und halten uns wahrscheinlich für die letzten Hinterwäldler, weil wir ganz offensichtlich die banalsten Dinge nicht kennen. 🙄




Petroleum für Lampen – Mann haben wir lange gerätselt was da wohl verkauft wird…









Kaffee!



Auf dem Markt gehen wir ein bisschen Shoppen (Flipflops umgerechnet 1 Euro und zwei gegrillte Bananen für insgesamt 8 Cent). Eine ganze Zeit werden lang werden wir von Kindern neugierig verfolgt.





Tatsächlich kommt uns irgendwann Willi mit seiner gewohnt spaßfreien Art entgegen und verkündet, dass es weitergeht. Zwei der Kinder begleiten uns noch bis zum Landi und schauen uns mit großen Augen an. Kekse hab ich keine mehr, aber die zwei gegrillten Bananen…. Wir werden schon nicht verhungern. Good-Bye Bwambara und danke für die Gastfreundschaft!!!

Nach einer halben Ewigkeit und einigem Durchfragen erreichen wir die Ntumkwe River Lodge in Ishasha. Es wird langsam dunkel. Aber aufs Thema „Lodge im Dunkeln“ sind wir ja schon spezialisiert. 🙁
Hungrig, verschwitzt, verstaubt und zerstochen wollen wir uns unter die Dusche werfen, die entpuppt sich aber als schwaches Rinnsal. Doch die braune Brühe am Beckenboden zeugt davon, dass immerhin ein Teil von Ugandas Straßen hier bleibt. Das Abendessen ist ziemlich gut – allerdings sind wir auch ziemlich hungrig, so dass es uns eventuell ein bisschen an Objektivität mangelt….
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zuletzt bearbeitet 11. Feb. 2014
2'779 Beiträge · seit 200705. Juli 2012 · #156
verzeih Anja aber es passt grad so wunderbar zu deinem Bericht:

den Land Rover nennt man wenn man ihn lieb hat: Landi
den Toyota Landcruiser nennt man wenn man ihn lieb hat: Cruiser
den Landcruiser nennt man Landi wenn man ihn nicht mehr lieb hat 😄
Gruss Leona
1'920 Beiträge · seit 200806. Juli 2012 · #157



Wie geil

Schuhe von Zalando






Bin schon gespannt wie`s weiter geht
Themenstarter541 Beiträge · seit 200707. Juli 2012 · #158
La Leona schrieb:verzeih Anja aber es passt grad so wunderbar zu deinem Bericht:

den Land Rover nennt man wenn man ihn lieb hat: Landi
den Toyota Landcruiser nennt man wenn man ihn lieb hat: Cruiser
den Landcruiser nennt man Landi wenn man ihn nicht mehr lieb hat 😄
So isses! 😄

Den "Landi" werden wir im Laufe der Reise noch mehr lieben....😈
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Themenstarter541 Beiträge · seit 200707. Juli 2012 · #159
15. Juni 2012

Heute geht’s früh los, um in Ishasha, im Südwesten des QENP, die baumkletternden Löwen zu sehen! Betty von der Lodge begleitet uns. Sie war mal Rangerin im Park und scheint sich ganz gut auszukennen. Wir fahren zuerst den Northern Loop. Dieser hat weite Savannen und weniger Bäume, als der Südteil. Und hohes – nein, sehr hohes – Gras. Dagegen war das Gras in den anderen Parks, ein englischer Rasen… 😵 Deshalb sehen wir nur ein paar Antilopenköpfe oder Hörner aus den Halmen rauslugen. Also Köpfe nach oben…



Wir sehen Geier.




Noch mehr Geier…




Wir sehen Affen… (Velvet Monkeys)




noch mehr Affen… (Black & White Colobus)




und Fledermäuse


Dann geht’s in den Nordteil, wo sich die Löwen aufhalten sollen. Wir umrunden gefühlt jeden Baum. Aber wir sehen – nichts. Also weder einen Löwen, noch sein potenzielles Futter. Gar nichts. Baumlandschaft ohne Tiere! Nach 3 Stunden Baumkarussell , geht’s zurück ins Camp.

Als wir uns entstauben wollen, erkennen wir den Nachteil der Dusche(das ist der Vorteil, wenn man eine Lodge mal tagsüber sieht 🤩 ) Die Überdachung ist aus Plastik und so haben wir mittags Backofen-Temperaturen. Dafür ist die Dusche heiß… Immerhin haben wir einen Frosch im Waschbecken. Außer den Moskitos bleibt der auch das einzige Tier, was wir an diesem Tag noch sehen sollten.



Ntunkwe River Lodge



Mit Garküche für Touris



Rezeption/Restaurant


Der Evening Drive ist so langweilig, dass ich beim Tippen einschlafen würde… 😐

Deutlich interessanter ist dafür der Abend. Wir unterhalten uns lange mit Betty. Sie erzählt uns viel von den Nationalparks und den umliegenden Communities. Bisher wurden wir ins allen Nationalparks darauf hingewiesen, dass 20% der Parkeinnahmen an die umliegenden Dörfer gehen – zu Bau von Schulen, Infrastruktur etc. Eigentlich eine coole Sache.

Betty erzählt nun: die 20% gehen an den District. Dieser verteilt die Gelder wohin auch immer – die Communities sehen in der Regel nichts davon. Da die Parks nicht eingezäunt sind, werden Ziegen gerissen, Felder von Baboons und Elefanten zerstört, so dass zum Teil eine 24h Bewachung des Ackerbaus betrieben werden muss. Gerissenes Vieh wird in der Regel nicht ersetzt (obwohl es dazu offenbar eine Abmachung zwischen Goverment und Communities gibt). Die Begründung lautet wohl, die Bauern wollten auf Staatskosten ihre Herden vergrößern. Die District-Verwaltung (oft meilenweit von den Parks entfernt) wisse nichts von jagenden Löwen…

Daher ist das Verhältnis der umliegenden Dörfer zu den Nationalparks nicht das allerbeste.

Für den Tierschutz wird in Uganda inzwischen einiges getan. Einige Wochen zuvor, wurde ein Krokodil, das am Lake Victoria in einer Woche 4 Menschen verspeist hat, in den Murchinson Falls NP umgesiedelt. Willi spricht den naheliegenden Gedanken aus:“What for? To eat the people at Murchinson Falls?“ Da immer wieder Menschen beim Wasserholen in den Flüssen von Krokodilen angefallen werden, stößt eine solche Aktion bei der Bevölkerung natürlich auf Unverständnis und Ablehnung.

Andererseits wird durch das recht hohe Bevölkerungswachstum in Uganda jeder freie cm des Landes kultiviert. Die Wälder werden abgeholzt, um Ackerbau zu betreiben. Die Parkgrenzen sind nicht klar definiert, so dass die Felder immer näher an die Nationalparks rücken - teilweise sogar in diese hinein. Die Menschen brauchen Platz – die Tiere ebenso. Ein Dilemma, das sicherlich nicht so einfach zu lösen sein wird.
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zuletzt bearbeitet 11. Feb. 2014
236 Beiträge · seit 200707. Juli 2012 · #160
... bald geht es weiter mit "Landi"- und Willi Abenteuer... 😗 🙄 😗

Ach ja, es hat übrigens kein Tourist, die wir während der Reise getroffen haben, im Ishasha Teil Löwen gesehen. Spchon gar nicht auf Bäumen...

Aber vielleicht kehren sie ja bald wieder zurück... 😕
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zuletzt bearbeitet 08. Juli 2012