AfkpuzThemenstarter31 Beiträge · seit 200914. Juni 2012 · #1Servus zusammen,
auch Ich plane derzeit einen Namibiatrip ab Mitte September.
Meine Freundin hat es noch nie auf den afrikanischen Kontinent geschafft, ich war bereits in Namibia, Botswana, Sambia und und Südafrika unterwegs.
Nur mal als Info zur "Vorbildung".
Da ich meiner Freundin einen recht breit gestreuten Einblick geben möchte, ist meine Tourplanung teilweise recht fahrintensiv, ich weiß. Auch gibt es noch einige weiße Flecken.
Das ganze wird übrigens ein Campingurlaub, mit evtl. ein, zwei Ausnahmen
Ich würde mich sehr freuen, wenn ich ein wenig Feedback zur Route und evtl. noch Ideen zu Übernachtungsmöglichkeiten von euch bekommen könnte.
Also, hier kommts:
22.9. Abflug Deutschland
23.9. Ankunft Windhuk, Autoübernahme, einkaufen, Übernachtung Windhuk
24.9. Abfahrt Richtung Sossusvlei Übernachtung unterwegs
25.9. Weiterfahrt, Übernachtung Sesriem
26.9. Tag in den Dünen, Übernachtung Sesriem Camp
27.9. Fahrt Richtung Swakop, Übernachtung unterwegs, gern Wüstenquell
28.9. Weiterfahrt nach Swakopmund, Übernachtung in Swakopmund
29.9. Tag in Swakopmund, Übernachtung auch
30.9. Aufbruch nach Norden, grobe Richtung Brandberg, Übernachtung ?
01.10. Tag im Damaraland, Übernachtung grob ein Stückchen Richtung Etosha
02.10. Fahrt nach Etosha, Übernachtung Dolomite Camp
03.10. Etosha, Übernachtung Okaukuejo
04.10. Etosha, Übernachtung Halali
05.10. Etosha, Übernachtung Namutoni
06.10. Fahrt Richtung Caprivi, Übernachtung Rundu ???
07.10. Übernachtung Popa Falls, Goabaca Community Campsite
08.10. Weiterfahrt, Übernachtung mit Mashi River Safaris
09.10. Übernachtung mit Mashi River Safaris
10.10. Alles wieder Rückwärts, Übernachtung angepeilt in Divundu
11.10. Weiterfahrt Richtung Grootfontein, Übernachtung Roys Restcamp ?
12.10. Fahrt nach Windhuk, Auto abgeben, Übernachtung in Windhuk
13.10. Ausklang in Windhuk, Abflug nach Deutschland
Soweit, so grob,
Gruß aus München,
Afkpuz
boris1'816 Beiträge · seit 200814. Juni 2012 · #2Hallo Afkpuz,
den Anfang der Tour finde ich ganz gut, aber der Schluss mit ein bisschen Caprivi-Streifen gefällt mir nicht, ist m.E. wenig harmonisch.
Ich persönlich würde diesen Teil ganz weglassen und die gewonnenen Tage in Swakopmund, Erongo, Etosha und am oder in der Nähe des Waterbergs (oder auch Grootfontein) verbringen.
Oder vielleicht einen Schlenker in den Süden machen und 2 Nächte an der D 707 verbringen.
Bei den Unterkünften kann ich leider nicht helfen, bin Lodgehopper 🤩
Grüßle Boris
ANNICK8'054 Beiträge · seit 200814. Juni 2012 · #3Hallo Afkpuz,
Da stimme ich Boris zu! Der Anfang deiner Route klingt ganz gut. Das Ende viel weniger....B)
Ich würde auch den Caprivi Streifen weglassen und die D707, Aus sowie Fish River einbauen.
Es grüsst
Annick
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200814. Juni 2012 · #4Hallo, Afkpuz!
Willkommen im Forum!
Zu deiner Tour noch einige andere Ideen:
Am Anfang würd ich einen Tag einsparen und den dann hinten im Caprivi einsetzen.
24.9. Abfahrt Richtung Sossusvlei Übernachtung unterwegs
- - man braucht keine Übernachtung auf dem Weg nach Sossusvlei, es sei denn du planst eine best. Guestfarm, weil sie dir so gut gefällt30.9. Aufbruch nach Norden, grobe Richtung Brandberg, Übernachtung?
- - Da kommt es drauf an, was ihr woll. Wollt ihr eher durchs Erongo, da gäbe es z.B. Ameib
Wenn ihr tatsächlich ins Dolomite Camp(kein Camping!) wollt, dann dürft ihr exclusiv den Westeingang von Etosha benutzen, was ich in dem Fall auch nutzen würde. Entsprechend würde sich der Weg nach NordWest anders gestalten und ihr könntet über Hentjesbay (Cape Cross noch mitnehmen), Richtung Korixas fahren (evtl. Bogen über Petrified Forest, Twyfelfontein(Felszeichnungen), und dann über Kamanjab ins Westtor von Etosha.
Unterwegs eine Übernachtung, vielleicht z.B. Camp Xaragu, oder wenn ihr es sehr schlicht und basic mögt, Aba Huab Campsite, bei Twyfelfontein... Oder in/bei Kamanjab übernachten...01.9. Tag im Damaraland, Übernachtung grob ein Stückchen Richtung Etosha
02.9. Fahrt nach Etosha, Übernachtung Dolomite Camp
Zum Caprivi selbst kann ich dir nix raten, aber es gibt hier viele, die können dir da aus eigener Erfahrung weiterhelfen.
Viel Erfolg noch bei der Planung
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
Burschi4'140 Beiträge · seit 200915. Juni 2012 · #5Hallo Afkapuz,
du hast ja selbst geschrieben, dass deine Reise sehr fahrintensiv ist. Das trifft besonders auf den Caprivi-Teil zu. Den kann man machen, muss aber nicht. Ich sehe vor allem auch ein anderes Problem: Du hast noch nichts gebucht. In Sossusvlei und in der Etoscha solltest du dich schon beeilen, um nicht ein "fully booked" zu bekommen und dann deine Reise ganz anders gestalten zu müssen.
Im Gegensatz zu meinen Vorschreibern würde ich aber nicht noch weiter nach Süden (D 707), und den Schlenker in den Caprivi schon machen.
Ändern würde ich auf jeden Fall:
1. Fahrt von Sesriem nach Swakop in einem Tag und den gewonnenen Tag in Swakop verbringen
2. Von Swakop nach Ameib
3. Keine Übernachtung an den Popa Falls, sondern die Zeit im Caprivi dann in einer Lodge / Campsite (z.B. Nunda) am Mahangopark verbringen.
Gut finde ich trotz allem, dass du dir am Ende einen Tag in Windhuk lässt, es ist sozusagen dein Reservetag und auch ein Tag am Anfang zum Einstimmen.
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
Info-Namibia497 Beiträge · seit 201215. Juni 2012 · #6Hi Afkapuz.
Ich finde die Tour sehr gut, schön abwechslungsreich, viel zu tun. So mag man das als junger Mensch. Ich würde ein wenig ändern, das kommt immer auf den Relaxing-Faktor an... Ich bin auch eher einer, für den der Weg das Ziel ist und der sehr gern sehr viel fährt.
Hier ein paar Tipps,
Takt: 24.9. Abfahrt Richtung Sossusvlei Übernachtung unterwegs, 25.9. Weiterfahrt, Übernachtung Sesriem, 26.9. Tag in den Dünen, Übernachtung Sesriem Camp.
>>> Du kannst da einen Tag kürzen (Direkt von WHK nach Sesriem fahren, wenn du früh aus Windhoek wegkommst, was ich dir empfehlen würde). Den Tag hängst du ganz am Ende wieder dran: Siehe Unten
06.10. Fahrt Richtung Caprivi, Übernachtung Rundu ???
>>> Samsitu Riverside Camp (einziger Campsite direkt am Fluss - sehr schön) oder Hakusembe Lodge Campsite / Besuch des Mbunza Museums
10.10. Alles wieder Rückwärts, Übernachtung angepeilt in Divundu
>>> Ich würde bei der ganz neuen Mobola Lodge vorbeischauen und dort Campen. Ist von den Fotos her genial. Auch direkt am Fluss. Und du hast nchts doppelt. Den nächsten Tag fährst du gemütlich über Rundu nach Roys Camp.
11.10 - Den gewonnenen Tag würde ich für eine Tagesausflug nach Grashoek zum Lebenden Museum der Ju/'Hoansi-San (Buschleute) nutzen.
Liebe Grüße,
Sebastian
AfkpuzThemenstarter31 Beiträge · seit 200915. Juni 2012 · #7Hallo Zusammen,
vielen Dank erstmal für die Rückmeldungen.
Den Caprivi Teil würde ich sehr gern fahren, einfach als Gegensatz zu den Dünen am Anfang. Außerdem hat es mir dort extrem gut gefallen, gerade die Ecke um Kongola mit Mudumu und der Nambwa Camp Site am Horseshoe.
Ich hatte ursprünglich keine Zwischenübernachtung Richtung Sesriem geplant, habe mich aber lange mit einem Freund über schöne Plätze unterwegs unterhalten, sodass ich jetzt einfach mal die extra Nacht geplant habe.
Bei der frühen Abfahrt aus Windhuk muss ich allerdings noch die Bottle Store Öffnung abwarten, da der Einkaufstag nach der Ankunft leider ein Sonntag ist...
Das sollte aber trotzdem klappen, denke ich.
Den Lodgebesuch im Dolomite Camp würde ich in der Tat gern machen, um die Fahrt durch den Park nach Osten zu bekommen, ich warte aber noch auf Bestätigung...
Ein Tag am Schluss dranhängen wird eher schwierig, unser Aufenthalt bei Mashi River Safaris dauert ja zwei Nächte, losgehen kann es nur am 8. (wie geplant) oder am 5. ansonsten sind sie da schon ausgebucht.
Den Tag würd ich dann, wenn möglich davor schieben und mir noch eine Übernachtung im Nambwa, oder so gönnen.
Vielen Dank auch für die Camping Site Tips, schau ich mir alle an.
schönen Gruß aus München,
Afkpuz, oder besser Denis 🙂
PS: Mit ganz viel Glück und ein wenig Platz im Flieger könnten wir auch einen Abend früher starten, dann wäre ja noch ein Tag gewonnen... aber erstmal abwarten.
AfkpuzThemenstarter31 Beiträge · seit 200903. Sept. 2012 · #8Hallo nochmal,
Der Urlaub rückt näher und die Planungen sind dementsprechend im Endstadium angelangt.
Ich hab alle NWR Buchungen bekommen, das Grundgerüst der Reise steht also.
Bis jetzt sieht das dann so aus:
21.9. Abflug Deutschland
22.9. Ankunft Windhuk, Autoübernahme, einkaufen, Übernachtung Camp Gecko
23.9.gemütliche Fahrt, Übernachtung Hauchabfontein
24.9. Abfahrt Richtung Sossusvlei Übernachtung Sesriem (bestätigt)
25.9. Weiterfahrt, Übernachtung Sesriem (bestätigt)
26.9. Abfahrt Sossusvlei, Übernachtung Blutkuppe/Mirabib
27.9. Fahrt Richtung Swakop, Übernachtung Swakopmund
28.9. Weiterfahrt nach Swakopmund, Übernachtung in Swakopmund
29.9. Tag in Swakopmund, Übernachtung Spitzkuppe
30.9. Aufbruch nach Norden, grobe Richtung Brandberg, Übernachtung ???
01.10. Tag im Damaraland, Übernachtung grob ein Stückchen Richtung Etosha
02.10. Fahrt nach Etosha, Übernachtung Dolomite Camp (bestätigt)
03.10. Etosha, Übernachtung Okaukuejo (bestätigt)
04.10. Etosha, Übernachtung Halali (bestätigt)
05.10. Etosha, Übernachtung Namutoni (bestätigt)
06.10. Fahrt Richtung Caprivi, Übernachtung Rundu, bzw. je nach Tagesform.
07.10. Weiterfahrt nach Osten, Übernachtung Nambwa Campsite
08.10. Weiterfahrt, Übernachtung mit Mashi River Safaris (bestätigt)
09.10. Übernachtung mit Mashi River Safaris (bestätigt)
10.10. Alles wieder Rückwärts, Übernachtung angepeilt Popa Falls, Goabaca Campsite
11.10. Fahrt Richtung Grootfontein, Übernachtung Tigerquelle, oder falls möglich Mangetti
12.10. Fahrt nach Windhuk, Übernachtung in Windhuk, Hilton (man gönnt sich ja sonst nix... 🙂 )
13.10. Ausklang in Windhuk, Abflug nach Deutschland
Wir konnten am Anfang einen zusätzlichen Tag rausschlagen, durch Abflug am Freitag, das hat dann auch den Vorteil, daß wir am Ankunftstag (Samstag) in Windhuk noch den Bottlestore aufsuchen können.
Danach geht es ja sehr gemütlich Richtung Sossusvlei, ich würd es auch erstmal gemütlich angehen lassen, da meine Freundin ja noch gar keine Afrika Erfahrungen hat, also quasi ein wenig Zeit zum Einleben. Vorschläge für andere Campsites werden gerne noch angenommen.
Auch danach ist 100 nur die Nacht in Swakopmund am 28. fix, der Rest ist wieder nach Lust und Laune relativ offen.
Die Übernachtungen Richtung Caprivi und zurück sind gewissermaßen Platzhalter, wir müssen da halt schauen, wie weit wir kommen...
Gruß aus München,
Denis
Strelitzie2'844 Beiträge · seit 201103. Sept. 2012 · #9Afkpuz schrieb:
Wir konnten am Anfang einen zusätzlichen Tag rausschlagen, durch Abflug am Freitag, das hat dann auch den Vorteil, daß wir am Ankunftstag (Samstag) in Windhuk noch den Bottlestore aufsuchen können.
Hallo Denis,
da der Bottlestore recht wichtig scheint, solltest Du noch daran denken, dass auch am Sonnabend, ab 13.00? /14.00 Uhr ? die Buddeln verkettet sind! 😉
Gute Reise!
Strelitzie
AfkpuzThemenstarter31 Beiträge · seit 200903. Sept. 2012 · #10Naja, nuuuur deswegen fliegen wir jetzt natürlich nicht früher.:)
Aber danke für die Info nochmal,
Gruß,
Denis
Stefan.67115 Beiträge · seit 201203. Sept. 2012 · #11Hallo Denis
Die Route kann ich nur bis Etosha einigermassen einschätzen - der Caprivi-Abschnitt hab ich bislang zu wenig sorgfältig bereist... (leider immer nur durchgedonnert).
Von Windhoek bis Sesriem gibt es zahllose gute Camps zum Unterbrechen der Route. Meine bevorzugte Gegend dort unterwegs ist die engere Region um den Spreetshoogte Pass - z.B. Spreetshoogte Guestfarm. Die Unterkunft ist schnörkellos, aber gut. Und die Aussicht von der nahe gelegenen Passkante einfach grandios (am Abend wirkt der Sonnenuntergang, am Morgen der Blick über die sonnige, endlose Weite der Namib. Dort oben ist es übrigens oft saukalt. Aus dem Bottlestore nimmst Du am besten einen anständig wärmenden Schnaps mit...
Zwischen Swakopmund und dem Etosha würde ich mir gut überlegen, wo ich verweilen und übernachten will. Irgendwo draussen in der Pampa kann es auch mal eintönig werden. Die Region Brandberg macht für mich persönlich nur Sinn, wenn man mehrere Tage verweilen und wandern will. Stattdessen würde ich an Deiner Stelle die Option TWYFELFONTEIN prüfen. Übernachtungsgelegenheiten liegen nahe bei den Felsgravuren und anderen Sehenswürdigkeiten. Oder ganz einfach 2 Nächte bei der Spitzkoppe bleiben - das Erkunden dieser Gegend und/oder ein Tagesausflug in die Erongo-Gegend kann sehr schön sein.
Gute Reise wünsch' ich Dir!!
Stefan