Männer ans Steuer

30 Antworten · 7'336 Aufrufe · gestartet 03. Juni 2012 von Carmen on tour
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334 Beiträge · seit 200804. Juni 2012 · #21
Also wir knobeln immer wenn es endlich wieder in den Sand geht wer denn nun fahren darf 😄 🤪 😄

Auch sonst ist das Verhältnis bei uns recht ausgewogen!

Viele Grüße
Bärbel
5'479 Beiträge · seit 200905. Juni 2012 · #22
Bei uns fahre fast ausschließlich ich. Das hat mehrere Gründe. Zum einen fährt meine Frau beruflich sehr viel Auto und ist froh, dies im Urlaub einmal nicht zu müssen und stattdessen die Landschaft zu genießen. Zum anderen gilt bei uns der Grundsatz, wer das Auto festfährt, gräbt es auch wieder aus - das überlässt sie lieber mir.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Gast05. Juni 2012 · #23
Hallo,

mal eine kurze Zwischenfrage, weil ich das immer wieder hier lese....

Was gibt es in Namibia zu "navigieren????????

Gruß
2'048 Beiträge · seit 200705. Juni 2012 · #24
Hallo Topobär,
Zum anderen gilt bei uns der Grundsatz, wer das Auto festfährt, gräbt es auch wieder aus
also da kann ich nur sagen ganz schlechte Regel.
Mein Prinzip: Ich fahre. Beifahrer / Mitfahrer müssen water-crossing abgehen und schaufeln. 😈 Habe dafür extra mehrere Schaufeln dabei. Ich begutachte es, positioniere die Sandmatten an den Rädern und fahre raus, die Schaufler dürfen mit den Matten nachlaufen bis ich festen Grund unter mir habe und stehen bleiben kann.
Schließlich bin ich Familienvater und trage die Verantwortung. Und die anderen könnten auch schneller rennen, wenn es nötig würde.

Viele Grüße
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
2'048 Beiträge · seit 200705. Juni 2012 · #25
gk schrieb:
mal eine kurze Zwischenfrage, weil ich das immer wieder hier lese....
Was gibt es in Namibia zu "navigieren????????
also man kann am Navi die Entfernung zum nächsten Ziel ablesen oder zur nächsten Wegmarkierung / Kreuzung. Das ist je nach Sonneneinstrahlung schon aufwendig.
Oder aber, was ich verlange wenn ich mit Beifahrer fahre: Stets auf der Karte verfolgen wo wir sind und in der Lage sein, mir das zeigen zu können. dazu muss auch immer wieder der km-Stand des Autos notiert werden, damit der seit dem letzten Wegpunkt bereits zurückgelegte Weg jederzeit berechenbar ist. Und das Nutzen der T4A Karte während der Fahrt erfordert schon eine fortgeschrittene Falttechnik, damit die Sicht nicht zu sehr darunter leidet. Bei fortgeschritteneren Beifahrern erwarte ich noch ein selbständiges Vergleichen der verschiedenen mitgeführten Karten in Hinblick auf Genauigkeit und angegebene Abzweige. Außerdem werden auf T4A Farmnamen und Unterkünfte am Wegesrand für spätere Nutzungen von Hand ergänzt. Manche lassen sich auch noch aus Reiseführern vorlesen oder Tiersichtungsstatistiken führen. Das ist aber beides eher was für Anfänger.
Viele Grüße
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
Themenstarter119 Beiträge · seit 201005. Juni 2012 · #26
gk schrieb:Hallo,



Was gibt es in Namibia zu "navigieren????????

Gruß
... eigentlich nichts 😄 Wir hatten in Zimbabwe nur eine ganze rudimentäre A4 Karte dabei und mussten uns oft durchfragen ...war immer lustig.. In Namiba hatten wir nur einmal einen Pad nicht auf Anhieb gefunden. Derjenige der von der Strasse Kamanjab – Opuwo in den Kowarib abzweigt... Navi ist gut für Jo'burg oder Bangkok 😎 Gruss Carmen
1'271 Beiträge · seit 200705. Juni 2012 · #27
Hallo,

das ist ja wirklich eine interessante Diskussion. Wir wechseln uns auch ab beim Fahren, wobei der Anteil, den mein Mann fährt schon größer ist. Das hat einen ganz wichtigen Grund, er liebt es einfach in Afrika Auto zu fahren (besonders auf nicht asphaltierten Strassen) 😉 . Und bei uns gilt auch, dass ich in der Lage bin, das Auto durch alle Mögliche zu fahren.

Und diese Freude kann ich ihm natürlich nicht nehmen. Außerdem bin ich wesentlich besser beim navigieren (mit Karte). Das testen wir auch immer bei Oldtimer-Rallyes in Deutschland aus und es läuft einfach besser, wenn er fährt und ich auf dem Beifahrersitz sitze. Außerdem ist der Beifahrer echt der wichtigste Part im Auto!!!!!! 😄
jaw schrieb:gk schrieb:
mal eine kurze Zwischenfrage, weil ich das immer wieder hier lese....
Was gibt es in Namibia zu "navigieren????????
also man kann am Navi die Entfernung zum nächsten Ziel ablesen oder zur nächsten Wegmarkierung / Kreuzung. Das ist je nach Sonneneinstrahlung schon aufwendig.
Oder aber, was ich verlange wenn ich mit Beifahrer fahre: Stets auf der Karte verfolgen wo wir sind und in der Lage sein, mir das zeigen zu können. dazu muss auch immer wieder der km-Stand des Autos notiert werden, damit der seit dem letzten Wegpunkt bereits zurückgelegte Weg jederzeit berechenbar ist. Und das Nutzen der T4A Karte während der Fahrt erfordert schon eine fortgeschrittene Falttechnik, damit die Sicht nicht zu sehr darunter leidet. Bei fortgeschritteneren Beifahrern erwarte ich noch ein selbständiges Vergleichen der verschiedenen mitgeführten Karten in Hinblick auf Genauigkeit und angegebene Abzweige. Außerdem werden auf T4A Farmnamen und Unterkünfte am Wegesrand für spätere Nutzungen von Hand ergänzt. Manche lassen sich auch noch aus Reiseführern vorlesen oder Tiersichtungsstatistiken führen. Das ist aber beides eher was für Anfänger.
Viele Grüße
jaw
@Jaw
Deine arme Beifahrerin!!! Sie hat ja gar keine Zeit, die wunderschöne Landschaft in Namibia zu genießen 😄

Schöne Grüße aus dem Frankenland,

Nicole
Reisebericht Tansania 2010 Reisebericht Südafrika 2011 Reisebericht Uganda 2012 Reisebericht Kenia 2013
zuletzt bearbeitet 06. Juni 2012
1'927 Beiträge · seit 200806. Juni 2012 · #28
gk schrieb:Hallo,
mal eine kurze Zwischenfrage, weil ich das immer wieder hier lese....
Was gibt es in Namibia zu "navigieren????????...
Gute Frage. Ich finde auch, so ein Navi ist doch genauso überflüssig wie die Servolenkung, Klimaanlage oder gar der komische Allradantrieb, wozu gibt es denn handliche Sandschaufeln.

Wenn ich da an die Fahrt vom Brandberg über den Messumkrater ans die Küste denke, dutzende von herrlichen Sackgassen, zig wunderbare Pads, die dann irgendwo auf einer Kuppe mit fantastischer Aussicht enden und da gibt es tatsächlich Leute, die sich von so einem dämlichen Navi schnurstracks durch den Krater führen lassen.

Und wer möchte denn schon auf die wirklichen Erlebnisse im Urlaub verzichten. Wie die Frage zum Weg nach Empembe an eine Himba, die sich seit 62 Jahren nicht weiter als 300 m von ihrem Kral entfernt hat .....unvergessliche Smalltalks 😉

Gruß
Peter
zuletzt bearbeitet 06. Juni 2012
649 Beiträge · seit 200706. Juni 2012 · #29
😗 Kann ich verstehen - wenn ich nicht muss, fahre ich auch nicht!

In der Zeit kann ich fotografieren, filmen, die Landschaft genißen, mich entspannen.... und muß für meinen Chauffeur noch nicht mal was bezahlen und Trinkgeld erwartet er auch nicht wirklich😜

Und auch wenn wir Frauen die besseren Autofahrer sind - wie hier schon erwähnt wurde - müssen wir das immer ziegen? Nö - oder... Würde die Männers doch nur entmutigen und wäre sooooo anstrengend....
zuletzt bearbeitet 06. Juni 2012
405 Beiträge · seit 201106. Juni 2012 · #30
Hallo giraffenmog,
hahaha, genauso denke ich auch. Da die Kerls ja nicht mehr mit Pferd und Colt durch die Gegend hoppeln können, sei ihnen das Fahren in " unwegsamem " Gelände und in " gefährlichen " Gegenden mit dem Auto gegönnt.
Ich jedenfalls genieße es, einen eigenen Chauffeur zu haben :-)).
Liebe Grüße,
Purzel
zum Arbeiten zu alt, zum Sterben zu jung.Wir verprassen das Erbe unserer Kinder...;-) Reisebericht Namibia 2013 "Nur" eine Einsteiger-Tour
956 Beiträge · seit 200908. Juni 2012 · #31
Hm, natürlich wechseln wir uns ab! Mir macht Autofahren (und dann noch in Namibia!!!) viel zu viel Spaß, um alles dem Mann zu überlassen. Trotzdem macht er insgesamt mehr Kilometer als ich - aus einem ganz einfachen Grund: Auf Pirsch fährt meistens er, weil ich die Fotografin im Team bin 🙂


Liebe Grüße aus Österreich,

Tanja