Reise nach MOZ

21 Antworten · 10,1k Aufrufe · gestartet 23. Mai 2012 von philippe
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Themenstarter77 Beiträge · seit 200923. Mai 2012 · #1
Hallo zusammen,

ich überlege mir eine 2-3 wöchige Reise in MOZ zu machen. War noch nie dort, bin ansonsten aber ein erfahrener Afrika-Reisender und habe einen ausgerüsteten Land Rover 110 zur Verfügung. Darum wende ich mich mal an euch ...
  • Was sollte ich unbedingt beachten?
  • Was darf ich nicht verpassen?
  • Wann ist die beste Reisezeit?
  • Hat mir jemand (aktuelle) Tipps?
  • Gibt es gute Reiseberichte?
Ach ja, der LR steht in Namibia, ich würde wohl via Zimbabwe von Norden her direkt in MOZ einreisen. Was ist hier am sinnvollsten?

Vielen Dank im Voraus,
Philippe
www.philipperobert.ch
1'287 Beiträge · seit 200823. Mai 2012 · #2
Hallo Philippe,

wir waren 2009 für vier Wochen in MOZ. Auf die schnelle mal ein paar Empfehlungen:

1.) Besorge Dir im Vorfeld ein Visum. ich könnte mir vorstellen, dass es direkt vor Ort recht langwierig werden könnte eines zu bekommen. Ein paar Metical sind auch nicht schlecht, da Du die Stempelgebühr nur in lokaler Währung zahlen kannst. (Autoversicherung usw. ging in USD)
2.) Nimm ein Portugiesiches Wörterbuch mit (oder noch besser mach einen Kurs an der VHS). Gerade im Norden wird wenig Englisch verstanden.
3.) Wir waren im Oktober kurz vor dem Regen dort, kein Problem aber schon ziemlich heiß. Einige Strassen im Norden sollen bei Regen nicht oder nur schwer passierbar sein.
4.) Orte die man meiner Meinung nach besuchen sollte:

-
  • - Isla de Mocambique (eine Perle mit extrem netten Menschen direkt im Indischen Ozean)
  • - den Pink Papaya Backpacker in Chimoio geführt vom Forumsmitglied Wichary (ob das alles noch aktuell ist kann ich nicht sagen), gutes Frühstück und interessante Einblick in den mosambikanischen Alltag
  • - Gorongoza National Park, obwohl leider etwas sehr amerikanisch-kommerzialisiert allein schon landschaftlich einer der schönsten Parks im südlichen Afrika,
  • - Tofo hier kann man auf hohem Niveau am Meer abhängen und trefflich Walhai Safaris machen,
  • - Pomene Camp Site wunderbar gelegen riesiger Strand über den man zum "Alten Hotel" wandern kann;
  • - eine Fahrt mit dem Wagen zum Bartolomeo Diaz Point, ca. 40 km mit dem Auto(legal) direkt am Strand
  • - Maputo eine Afrikanische Stadt mit etwas kolonialem Flair schon etwas abgerockt, aber wenn einem etwas morbider Charme gefällt eine Reise wert
Viel Spaß bei der Planung
Carl
Madam und Boss Unterwegs (2014/15) "Bacon and Eggs - A day's work for a chicken; A lifetime commitment for a pig." (Anon) "I will go anywhere, provided it be forward" (David Livingston)
zuletzt bearbeitet 23. Mai 2012
521 Beiträge · seit 201123. Mai 2012 · #3
Hallo Philippe,

Wo in Afrika warst Du denn schon, in welchen Ländern meine ich.
Mozambique hat mich letztes Jahr sehr beeindruckt, es ist schon anders als SA, NA und Bot. Viel lauter, bunter, viel mehr Menschen und auch ein bißchennerviger, fand ich. Wir wurden so unglaublich oft angehalten und kontrolliert und die Polizei hat bei uns ganz dreist nach Bestechungsgeld gefragt. Wir sind aber immer höflich und zuvorkommend geblieben und hatten nie wirklcih Probleme.
So weit wir mitbekommen hatten, sind die Menschen offen und fröhlich, es sind halt nur sehr viele;)

Ich selber würde nicht nach Maputo fahren, da habe ich mich auf der Durchfahrt schon unwohl gefühlt, aber ich fahre auch nicht gerne nach Johannesburg, wobei i h Windhoek aber sehr gerne mag.

Visum bekommst Du ohne Probleme an der Grenze und auch die Passfotos. Und falls Du ein Carnet hast, ist das auch sehr unproblematisch.
Lass Dir an der Grenze von niemandem reinquatschen und nicht verunsichern, wir wurden von ca. 20 personen "belagert", die uns alle was andrehen wollten, helfen, Geld tauschen, Warnwesten verkaufen und und und

Mozambique lohnt sich auf jeden Fall und wird sicher mal ein super Reiseland!

Liebe Grüße,
Nunanani
Südafrika, Botswana, Namibia, Zimbabwe, Mosambik,...
Themenstarter77 Beiträge · seit 200923. Mai 2012 · #4
Hallo zusammen,

vielen Dank schon mal! Ich war 1 Jahr auf einer Transafrika-Reise mit meinem Land Rover (West-Route) und mehrere Male für mehrere Wochen im südlichen/östlichen Afrika unterwegs. Insgesamt in über 20 verschiedenen Ländern - und ich hoffe doch sehr dass Mozambique "anders" ist 😉

Kriegt man das Visum auch bei kleineren Grenzposten?

Liebe Grüsse,
Philippe
www.philipperobert.ch
8'054 Beiträge · seit 200823. Mai 2012 · #5
Hallo Philippe,

Ich war letztes Jahr im November einen Monat in Mosambik unterwegs. Ich hatte mit dem Wetter Glück. Es hat nur selten geregnet.

Für mich waren die Highlights: Niassa Lake, Ibo Island, Isla de Moçambique und Gorongoza NP.

Lese dir mal meinen Reisebericht: "Es kam Alles ganz anders" durch.

Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
1'287 Beiträge · seit 200825. Mai 2012 · #6
philippe schrieb:Ich war 1 Jahr auf einer Transafrika-Reise mit meinem Land Rover (West-Route) und mehrere Male für mehrere Wochen im südlichen/östlichen Afrika unterwegs.
Na da denke ich mal, Du bist ausreichend auf Mosambik vorbereitet 😉
philippe schrieb:
Kriegt man das Visum auch bei kleineren Grenzposten?
Wir hatten ja bereits ein Visum also kann ich es nicht wirklich beantworten, aber mein Eindruck bei dem Posten bei Chiponde (Malawi - Mozambik) war eben, dass es mglw. nicht ganz so einfach gegangen wäre. Die Herren Beamten sprachen wirklich nur portugiesisch und waren jetzt nicht extrem hilfsbereit. Aber nach Deiner oben genannten Erfahrung wirst Du sicher rauskriegen wie an trotzdem ein Visum kriegt.

Ich hatte noch vergessen, dass der internationale Führerschein recht wichtig ist, den wollen sie jedenfalls an jeder Kontrollstelle sehen. Ich glaube zwei Warndreiecke, Warnwesten und die Reflektoren am Auto sind auch vorgeschrieben. Die Dreiecke und Westen wollte allerdings NIE jemand sehen.

BTW: Den Hupe Reiseführer von Mozambik, fanden wir übrigens nicht sonderlich hilfreich. Die Informationen schienen uns häufig veraltet oder sogar aus zweiter Hand.

Wenn Du ein paar Unterkunftstipps haben möchtest, sag einfach bescheid.

Viel Spaß
Carl
Madam und Boss Unterwegs (2014/15) "Bacon and Eggs - A day's work for a chicken; A lifetime commitment for a pig." (Anon) "I will go anywhere, provided it be forward" (David Livingston)
232 Beiträge · seit 200611. Juni 2012 · #7
Hallo Philippe

Wir waren letztes Jahr in Moz. Highlights waren Gorongosa NP und Rio Savane, eine Halbinsel 40km nördlich von Beira. Sandstrand allein für uns!

Für den Grenzübergang Mutare/Machipanda empfehle ich, vorher ein Visum zu besorgen. Wir mussten 3h warten, bis sie die Visa, inkl. Fotos, ausgestellt hatten. Und pro Person zahlten wir satte 80$, sogar für die Kinder den vollen Preis.

Zur Unterkunft in Mutare empfehle ich dir die Kwayedza-Lodge, unter Einheimischer Leitung:
http://www.kwayedza.ethictours.com/en/index.html
Ab nächstem Jahr sollte dort auch die kleine Campsite fertig sein.

Herzlich grüsst
Manaslu
1'287 Beiträge · seit 200811. Juni 2012 · #8
Hallo,

ein Tipp hatte ich noch vergessen (meine Begleiterin hat mich gemahnt dies Versäumnis nachzuholen.

Bei Käufen auf dem Markt tendenziell eher bei Frauen kaufen, da diese offensichtlich in der Regel keinen horrenden Preisaufschlag für Touristen tätigen und das gezahlte Geld eher der Familie (also den Kindern) zu Gute kommt. Man kann sich je nach Reiseroute in einem Laden in einer größeren Stadt mit dem aktuellen Preisniveau vertraut machen und so gewappnet einen entsprechenden Preis auf dem Markt bieten. Wir (also in dem Fall meine Begleiterin) hat so trotz sehr rudimentärer Sprachkenntnis für Obst und Gemüse (aus unserer Sicht) immer recht faire Preise ausgehandelt.

Viel Spaß weiterhin bei der Planung
Carl
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2'338 Beiträge · seit 200711. Juni 2012 · #9
Hallo, Carl schrieb:
Bei Käufen auf dem Markt tendenziell eher bei Frauen kaufen, da diese offensichtlich in der Regel keinen horrenden Preisaufschlag für Touristen tätigen und das gezahlte Geld eher der Familie (also den Kindern) zu Gute kommt. Man kann sich je nach Reiseroute in einem Laden in einer größeren Stadt mit dem aktuellen Preisniveau vertraut machen und so gewappnet einen entsprechenden Preis auf dem Markt bieten.
Genauso machen wir das auch!
Es ist zudem sehr hilfreich, wenn man zumindest die portugiesischen Zahlen auswendig kann.

Wir waren schon oft in Mosambik (Nord und Süd) und haben in den letzten Jahren das Visum immer an den Grenzen besorgt. Passbilder in mehrfacher Ausführung haben wir stets dabei. Früher besorgten wir das Visum bei der Botschaft in Genf, aber seit man uns mal das falsche Datum ausstellte (es wäre beim Grenzübertritt nach Mosambik bereits abgelaufen gewesen 😠 ) und wir deshalb in Malawi nochmals ein Visum kaufen mussten, holen wir es nun jeweils direkt an der Grenze.

Grüessli
Erika
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
649 Beiträge · seit 200711. Juni 2012 · #10
Hallo,

ich habe den Eindruck, dass die Polizeikontrollen die "Overseas" eher in Ruhe lassen. Wir sind Dank deutschem Nummernschild in 80% der Kontrollen durch gewunken worden.

Sollte es Euch doch erwischen: Zwei gelbe (keine roten und keine orangen, sondern GELBE!!!) Schutzwesten und 2 Warndreiecke sind in Mozambique Vorschrift. Sind die Dinger nicht an Bord, dann bekommt ihr einen Strafzettel.

Haltet Euch sklavisch an die Geschwindigkeitsbegrenzungen! Auch wenn kein Schild da steht, solltet Ihr niemals schneller als 60km/h fahren wenn Häuser in der Nähe sind. Überall da, wo diese Geschwindigkeit machbar ist, hockt ein Polizist mit einer Laserpistole im Gebüsch.

Gut wäre es, wenn Ihr ein Navi habt, dass zumindest die letzten km mitprotokolliert. Wir sind angehalten worden, weil wir mit unserem Unimog angeblich 10 km/h schneller gefahren sind, als der Wagen überhaupt fahren kann. Teilweise werden die Messwerte auf den Pistolen eingestellt und zum abkassieren benutzt. In so einem Fall: Diskutierten, dieskutieren, diskutieren...

Wenn Ihr um einen Strafzettel nicht drum herum kommt: Wenn Ihr keine Quittung haben wollt, müsst Ihr oft weniger bezahlen (und wo das Geld dann hingeht, dürfte klar sein....)

Wenn Ihr an der Tankstelle in einer Fremdwährung (z.B. Rand) bezahlen möchtet - was ohne Probleme geht - dann fragt VORHER nach dem Wechselkurs und rechnet den genannten Betrag nach. Die Zapfsäulen zeigen den Wert nur in Medicals an - und die Tankwarte sind mit Taschenrechnern ausgerüstet, bei denen sich immer eine Summe im Speicher befindet, die auf den eigentlichen Betrag aufaddiert wird - und das kann die Bezinrechnung auch gerne mal um 30% steigern.

Stattet Euere Reiseapotheke gut aus - medizinische Versorgung scheint in Mozambique so gut wie nicht statt zufinden.

Menschen nur dann fotografieren, wenn ihr vorher gefragt habt. Teilweise reagieren die Mozambikaner bereits ziemlich aggressiv, wenn man so ein Ding nur um den Hals hat. Da scheinen sich in der Vergangenheit einige Touris heftig daneben benommen zu haben...

Ansonten: Mozambique ist bunt, laut, lebendig, intensiv..... und Ihr werdet sicher einen tollen Urlaub dort verleben.
zuletzt bearbeitet 11. Juni 2012
25 Beiträge · seit 201015. Juni 2012 · #11
Ja, das meisste kann ich so bestätigen- bin gerade 3 Wochen bei den Lieben gewesen- wir hatten keinerlei Probleme- Einreise in Giriyondo (Kruger Park- Aussreise in Pafuri nördlicher Kruger Park). Visa dort erhalten und mit allen Devisen zahlbar- Foto war nicht nötig- Impfungen auch nicht- sehr höflich und korrekt auch die Polizeikontrollen- meisstens wurden wir einfach durchgewunken. Allerdings soll das für GP- Kennzeichen anders sein - nun die fahren meisst auch agressiver als wären sie Teammittglied bei der Dakar. Die Pafuri Strecke von Vilanculos hat es in sich- 2 Tage einplanen und nur zur Trockenzeit befahrbar- die Zöllner öffneten für ungefähr 8€ 1/2 Stunde nach Dienstschluß nochmals den Grenzposten- sind dann allerdings in RSA nicht durchgekommen und durften dort an der Grenze übernachten RSA- Seite, - Duschen und Toiletten dort benutzen- alles eine ungetrübte Reise mit unserem deutschen TDI-Landy und Carnet de Passage.
Vielleicht kommt ein Kurzbericht falls Interesse besteht.
m.f.G. Horst:)
74 Beiträge · seit 201016. Juni 2012 · #12
Hallo Horst,
Vielen Dank für Deine Zusammenfassung. Ein Reisebericht wäre wirklich schön. Wir machen uns in 7 Wochen das erste Mal auf den Weg nach Moz (von Johannesburg über Kosi Bay, Maputo nach Vilanculo und wollen eigentlich auch über Pafuri zurück). Welche Erfahrung habt ihr beim Bush Camp auf zwischen Vilanculo und Parfuri gemacht?
Leider haben wir kein Fahrzeug mit D-Schild, sondern nur eines mit "GP" - bin mal gespannt, wie das wird...
Grüße
Henning
27 Beiträge · seit 201120. Juni 2012 · #13
hi 😎

aktueller input aus dem lande:

wir sind seit rund einer woche in MOZ, derzeit grad in nampula, fahren heute nach cabuceira pequena ans meer. bleiben noch ca. einen monat, fahren dann nach tansania (unity 1 bridge)

kamen via ZIM (mutare) rein. visa no problem, die machen mittlerweile mit einer logitech laptop cam bilder und nehmen fingerprints für visa. ging schnell, kostet aber rund 80$ (2520 MET) restliche papiere einfach zu machen, dauert insgesamt ca. 1 stunde, max 2. ist ok für afrika 🤪

die leute sind ein bisschen "grimmiger" 🤨 hier als in ZIM, winken weniger, aber insgesamt schon freundlich. das land ist einfach extrem teuer (ausgenommen grundnahrungsmittel und gemüse/früchte am markt), vorallem gemessen an deren kaufkraft hier. dieselpreis derzeit bei rund 40 meticai, also ca. 1.2 euro/l. die campingpreise aus "bradt" sind total überholt, die preise steigen fast im tagestempo (zb campinggebühr in monte nairucu gemäss führer ca. 3$ pro person, verlangen aber mittlerweile 150 MET pro person (ca. 6$). andere camps versuchten schon 200 pro nase zu verlangen, meist kann man verhandeln. eine pizza auf dem camping in monte nairucu kostet sagenhafte 500 meticai, das sog. "filet" ist schon fast preiswert dagegen mit 350 meticai...
frischmilch gibts nicht, UHT milch kostet im laden mehr als 3$ pro liter, eine dose maiskörner kostet rund 4$, (immer US$)...

gruss aus MOZ
Wenn Du etwas willst, das Du noch nie gehabt hast dann tue etwas, das Du noch nie getan hast !
2'338 Beiträge · seit 200721. Juni 2012 · #14
Hallo yuma01

Danke für deinen Lagebericht. Es würde mich freuen, wenn du dann berichten würdest, wie nun der Strassenzustand ab Mueda zur Unity1 Brücke ist.

Noch viel Spass wünscht dir

Erika
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
27 Beiträge · seit 201130. Juni 2012 · #15
😎 good morning good old europe ! 😎 (und natürlich auch alle anderen ...)

hier noch ein paar weitere updates aus MOZ, sind seit ca. 3 wochen in MOZ, momentan in pemba, demnächst in pangane.

aktuelle infos zu campsites wie sie zum teil zb auch schon von erika oder hans empfohlen wurden:

quelimane/praia do zalala oder zalala beach:

in quelimane selbst hats nichts. die stadt ist eigentlich auch keinen besuch wert. das internet im hotel flamingo ging mal grad nicht, sollte aber noch aktuell sein.
zalala: komplexo kas-kas scheint nicht mehr zu funktionieren (die ohrenbetäubende musik schon 😄 )
camping ristorante talala-beach ist eigentlich aufgegeben, war eh nur als ristorante und bar mit disco gedacht, nicht wirklich als camping, da aber keine touris da sind ist der laden offiziell zu. der besitzer kommt ab und an mal dahin zum billardspiel, hat aber seine jungs die die anlage pflegen. die versuchen dir dann auch camping zu verkaufen (haben toiletten mit eimerspülung, waschbecken mit eimerspülung aber eine externe dusche die funktioniert (nur kalt). bei uns wollten die jungs erst 400 met (🤢 ) pro nacht, nach langen verhandlungen warens dann noch 800 met für 3 nächte, was immer noch viel zuviel ist (100 pro nacht wäre ok), aber wir waren müde und der garten ist wirklich hübsch gemacht, der strand 100m entfernt. das geld stecken die jungs selber ein, der eigentümer ist goldminenbesitzer im süden, ihm ist's wohl egal. der strand ist zwar sauber aber eben keine "white sandy beach", eher grau und das wasser ist schmutzig 😊 an 6 von 7 tagen die woche. forget about swimming. die zufahrt von quelimane dauert fast eine stunde, die piste ist sehr lausig und die todesmutigen motorradfahrer sowie kleine chapas mit 30 leuten drauf (auf einem toyo hilux pickup 😮 ) blockieren öfters mal die strasse 😉 in summe müsste man derzeit eigentlich davon abraten, nur schon den langen anfahrtsweg nach quelimane und zalala unter die räder zu nehmen, aber wenns sein muss, dann ok. in zalala (gleich neben dem beschriebenen camp) gibts auch ein nettes restaurant welches prawns oder fisch serviert. die preise sind für uns akzeptabel (ca. 40 US$ für zwei incl allem), für die einheimischen der horror. die einheimischen stehen um das offene gartenrestaurant drumrum und warten bis von den reichen was übriggelassen wird. wenn du fertig mit essen bist und noch chips oder sowas im teller hast, betteln sie darum. wenn du den teller gibts, dann sitzen sie sofort hinter der halbhohen mauer auf den boden und schlecken alles leer, auch nicht jedermanns sache ein essen unter solchen umständen zu geniessen 😐

camping nampula: siehe vorangegangener kommentar bezgl. höheren preisen. scheint der einzige ort in nampula zu sein, hotels haben auf anfrage abgelehnt. der damm in montes nairucu ist wieder ok, das wasser und die aussicht sind schön, die anlage gepflegt. das restaurant hat uns nicht von socken gehauen, schon gar nicht zu den preisen, aber zur not ok.

nampula shopping: shoprite ist abgbrannt und nicht mehr aufgebaut. es gibt in dieser grossen stadt (600'000 leute !) derzeit noch ganze 2 läden welche auch etwas "westliche" ware führen, einen inder und den laden im centro commerciale im zentrum. beide läden sehr teuer, dafür kann man mit kreditkarte bezahlen und für die raucher unter euch: der im zentrum hat internationale zigaretten auf lager:P
gemüse und früchte kaufst du eh auf der strasse, allerdings solltest du wissen, was die so ungefähr kosten dürfen, sonst wirst du gnadenlos in die pfanne gehauen 🙄 als wir zb das erste mal cashew nüsse gekauft haben, kostete ein kleiner becher davon 50 met (ca. 2$), auf der landstrasse dann, nach verhandeln mit den (sehr aufdringlichen) strassenverkäufern (wenn viele da sind geht die konkurrenz los...) kostete dann ungefähr ein knappes kilo noch 120 met 😄 und so gehts halt mit allem. tip: nach grenzübertritt gleich mal in einer bar oder einem ristorante so nebenbei bei locals nachfragen (aber nur bei solchen die selbst nichts zu verkaufen haben !!) was die früchte und gemüse so kosten.

Camping Lumbo/Chocas Mar/cabuceira pequena:

carrusca mar e sol nähe chocas ist total schlecht in einer sohle hinter der düne gelegen ohne jeden ausblick auf das nur 100m entfernte und sehr schöne meer. das ganze soll mittlerweile pro nacht 350 met (ca. 15$) kosten, no way !😂 die anlage selbst bietet alles was man braucht, ist halt sehr touristisch, viele südafrikaner, selbst in der nebensaison. viel einfacher ist es, sich in chocas rumzuhören, wo man denn eine veranda mieten könnte. die haben teilweise sogar wasser und öfters toiletten (plumpsklo's), sind aber in 90% der fälle DIREKT am strand gelegen und der strand in cabuceira pequena ist echt wunderschön, white sandy beach, türkisfarbenes wasser, selbst im winter noch gute 25° warm 😎 . aufgepasst vor sogenannten "mittelsmännern" die angeben, ihnen gehöre die veranda, was meist nicht stimmt. ein solcher wollte von uns erst 400 met pro nacht 🤢 , dann am schluss der verhandlungen als wir weiterfahren wollten, waren es noch 75 ... 🤪 der witz an der sache, selbst dieser junge, der sich ausgewiesen hat mit ID, hat uns reingelegt wie wir am letzten tag (wochenende) erfahren haben, als die wahren besitzer auftauchten 😮 war aber für die no problem, dem jungen werden sie wohl gelegentlich die ohren langziehen, uns gegenüber waren sie total freundlich und meinten, wir könnten solange wir wollten stehen bleiben, kostenlos natürlich 🙂 wenn du keine ansprüche an anschlüsse hast, kannst du dich an verschiedenen stellen auch einfach frei ans meer stellen, no problem mit ausnahme der reichlich aufdringlichen verkäufer, die dir von fisch bis muschelketten alles verkaufen wollen, fast immer zu anfänglich völlig überzogenen preisen

Pemba dive & bush camp:

einer der zwei möglichkeiten in pemba (andere ist pemba magic lodge früher "russels place"), die gute infrastruktur bietet mit strom, duschen und wc, gratis internet 😉 und vielfältigem leihmaterial bis hin zu schnorchel und kajak. die plätze haben grillstelle und einen unterstand mit tisch und stühlen, sind aber nicht sonderlich gepflegt. mittlerweile kostet die nacht pro person 10$, mit strom 5$ extra ! der strand haut einem nicht um, da er zwischen die magroven "reingeschnitten" wurde, also kein weisser sandstrand. bei ebbe musst du 10 min hinauslaufen, auf schlickigem boden, nicht jedermanns sache, bei flut ok. wasser ist sauber und warm. die sanitäranlagen waren mal hübsch gemacht, sind halt ein bisschen in die jahre gekommen, abends mit einem eimer warmwasser bereit, sind sie trotzdem ganz nett. die chefin ist ein eigentlicher drachen, aber es gibt andere, die sind ganz nett. die bar ist gut sortiert und jeden abend wird ein feuer für alle gemacht, aufdringliche verkäufer hat's hier auch kein. hätte dieses camp einen schönen strand, wäre es DIE destination in nordmosambique 😕

werden jetzt dann noch die gegend um pangane (hashims etc.) auskunden und irgendwann bei internet wieder updaten.

für aktuelle fragen zu MOZ (oder ZIM, BOT, NAM) könnt ihr eine pn senden oder hier antworten.

viel spass beim reisen & take care !


scenicbeachspot-ourcampsiteattheindianoceanMOZ.JPG
Wenn Du etwas willst, das Du noch nie gehabt hast dann tue etwas, das Du noch nie getan hast !
Gast09. Juli 2012 · #16
Da die letzten Einträge auf dem 30.6 datiert sind, geh ich davon aus, dass dieser Thread noch nicht als alt gilt.

Phillipe, wann gehst du nach Mocambique? Ist die Reise schon vorrüber? Ist sie verworfen??

Visa bekommst du am schnellsten im Swaziland in der Botschaft, welcges in der Hauptstadt Mbabane zu finden ist von dort aus kannst du dann direkt nach Mocambique übersetzen. Mir Hat der Hlane NP in Swaziland gutgefallen, kannst dich ja mal informieren. In Maputo gab es mal ein sehr guten Backpacker, bitte schau doch mal im Netz ob du "the Base" findes super local und absolut gemütlich. Ein weiteres Camp was mir gut gefallen hat ist Bamboozi in der Nähe von Inhambane. Kannst ja auch aml schauen ob es da noch was gibt. Ich weise daraufhin, dass ich keine Gwähr gebe ob sie jetzt noch existieren bzw. wie. Leider sind die Informationen recht alt, aber villeicht helfen diese Tipps dennoch.

MFG
Themenstarter77 Beiträge · seit 200915. Juli 2012 · #17
Hallo zusammen,

danke für die vielen Tipps, ich bin mir noch nicht genau sicher wann ich nach MOZ reichen kann. Geplant ist die Reise eigentlich für den September, aber es ist noch nicht zu 100% sicher. Allenfalls auch im späteren Oktober - wie sieht es dann eigentlich mit dem Wetter aus? Weiter im Norden kann es dann ja schon ab und zu regnen, wie ist das Klima in MOZ?

Kennt jm ausserdem einen Ort wo man einen Land Rover für eine Weile in MOZ sicher unterstellen kann?

Beste Grüsse,
--Philippe
www.philipperobert.ch
28 Beiträge · seit 200818. Juli 2012 · #18
Hallo allerseits. Ich möchte mich mal anschließen und ein paar Info einholen. Ich will mit Freunden und einem Hund Ende des Jahres nach Moz tauchen/schnorcheln.

Wer könnte denn einen guten Tip geben zu:
- eine gute Tauschschule/Anbieter evtl auch mit Unterkunft, sonst nahebei.
- Welches Gebiet. Wir werden wohl von joburg aus kommen und wollen nicht sehr weit in den Norden. Maximal Inhassoro
- wäre die N4 und dann in Moz die EN1 eine gute Strecke, evtl sogar auch ohne 4x4?
- NAM, SA und BOT kann ich die entferungen sowie fahrzeiten abschätze. MOZ war ich noch nie. Lese immer nur wie schlecht dort die Str. sind und dazu ist Dez. und Jan. auch noch Regenzeit.
- gibt es tolle Spot auf der Strecke die man sich angucken sollte? Wir wollen keine Safari machen, sondern echt nur tauchen und auf dem Weg dorthin nichts "verpassen"
- Visum werde ich woll dann auch in D. beantragen. Wenn es billiger und entspannter ist. Allerdings als wir mit der Fähre von BOT nach ZAM zu den Vic.Falls gefahren sind, war das auch schon ein echt geiles Erlebnis an der Grenze was mich immer wieder zum schmunzeln bringt.

Danke schon mal für Eure Tips.

Tobias
Themenstarter77 Beiträge · seit 200917. Aug. 2012 · #19
Hallo zusammen,

leider sieht es dieses Jahr schlecht aus mit MOZ, zuwenig Zeit ... ich werde darum meinen Land Rover in einer knapp 3 wöchigen Tour von Windhoek nach Livingston verschieben. Danach gibt es verschiedene Möglichkeiten wie es weitergehen soll, entweder via ZIM nach MOZ und weiter nach Malawi, oder direkt nach Malawi und von da nach MOZ. Wir werden es sehen ...

Liebe Grüsse,
Philippe
www.philipperobert.ch