BUbutch77Themenstarter13 Beiträge · seit 201217. Mai 2012 · #1
Hallo Zusammen
Ich möchte uns nach einiger Zeit des reinen Lesens kurz vorstellen, nicht aber ohne schon gleich ein Lob auszusprechen für dieses tolle Forum. Die Freundlichkeit untereinander ist bemerkenswert und findet man im Netz nicht allzu oft.
Wir sind Kerstin und Robert aus einem kleinen Dorf bei Krefeld, was ja eigentlich selbst ein Dorf ist😮 Wir haben Wohnmobilerfahrung in den USA. Mietwagenerfahrung in den USA und in Neuseeland, jeweils mit Motel-Hotelübernachtungen. 4x4 Erfahrung haben wir eigentlich keine. Beide Arten des Rundreiseurlaubs gefallen uns sehr gut, wobei die Variante Wohnmobil und Übernachten in der Natur im Moment etwas dominiert. Nun kommt im Oktober 2013, also noch ewig viel Zeit, ein runder Geburtstag 🤩 auf mich zu. Dieses Ereignis soll gebührend gewürdigt werden, mit einem einmaligen Urlaubserlebnis, nicht zuletzt um der Partyverpflichtung zu entgehen 😗 . Nun hoffe ich ein wenig auf Eure Hilfe, da ich ziemlich viele Fragen habe. Was würdet Ihr aus Eurer Erfahrung bevorzugen um das Namibiaerlebnis "rund" zu machen? -Wohnmobil ( Modell wie in den USA ) -4x4 mit Variante Dachzelt -Mietwagen und Hotel/Motel/Lodge Wir werden ungefähr 3 Wochen Zeit haben und es schwebt uns folgende grobe Reiseroute vor: Windhoek - Fish River Canyon - Lüderitz - Namib Naukluft - Swakopmund - Etosha - Windhoek
Hallo Kerstin , hallo Robert, ein herzlich Willkommen hier im Forum. 🙂 Zu deiner Frage werden es sehr viele unterschiedliche Meinungen geben, weil hier sind ja sehr viel unterschiedliche Arten von Reisenden unterwegs. 😉 Wir kennen ja nun Deine Vorliebe aber ich würde sagen , falls Du es noch nicht gemacht hast, lese mal einige Reiseberichte von den einzelnen Fomis hier, versuche Dich in deren Lage zu versetzen und dann klappt es bestimmt mit Namibia. 😁 Wir sind immer mit einen 4x4 unterwegs, der Grund ist , das wir dann eine höhere Sitzhöhe haben, so sehen wir die Tiere ja besser. Man hat schon ein sichereres Gefühl in einem 4x4 aber zwingend notwendig ist er nicht in Namibia. 🙂 Wir sind die ersten Malen nicht selbst gefahren weil wir uns nicht sicher waren , ob das links Fahren nicht zu schwierig sein würde, seit 2010 sind wir nun das dritte Mal unfallfrei zurückgekommen, es war wieder wunderschön und selbstfahren ist kein Problem. 😄 Liebe Grüße Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
-Wohnmobil ( Modell wie in den USA ) -4x4 mit Variante Dachzelt -Mietwagen und Hotel/Motel/Lodge
Wohnmobil würde ich nicht nehmen (schon gar nicht solche Riesen Modelle wie in den USA)
Wir sind Camper, deshalb wäre für uns die zweit Option die richtige Wahl. Vieles spricht aber auch für 3. oder eine Kombination aus 2 und 3.
Herzliche Grüsse Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung
Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung
Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz
Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika
Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
KarstenB2'396 Beiträge · seit 201117. Mai 2012 · #4
Hallo Kerstin und Robert,
willkommen hier im Forum. Schön, dass Du Dir jetzt schon Gedanken machst, es schadet nicht, die Highlights Sesriem und Etosha, lange im voraus zu buchen. Ob Variante 2 oder 3 hängt von Euren Vorlieben ab. Eine kleine Anmerkung aber jetzt schon zu den angedachten Zielen: für 3 Wochen scheint mir das zu viel zu sein. Für eine solche Tour würde ich das doppelte an Zeit veranschlagen. Wenn Ihr etwas vom Urlaub haben wollt und nicht nur hetzen, solltet Ihr Euch beschränken. Ihr könnt (und wollt wahrscheinlich auch) ja wiederkommen. Faustregel: mindestens 2 Nächte pro Etappe. Die Entfernungen sind schon groß in Namibia, sonst sitzt Ihr den ganzen Tag im Auto und müsst am nächsten Morgen weiter, ohne den Ort geniessen zu können.
Hallo Robert, auch von mir ein herzliches Willkommen. Wir gehören eindeutig zur "Lodge-Fraktion", so dass ich verständlicherweise diese Alternative empfehle. Es kann aber sein, dass dies auch die teuerste Art ist, Namibia zu berreisen - im Vergleich zu den anderen Varianten.Aber bei einem Wohnmobil bist Du auch sehr schnell bei 200 € pro Tag und auch ein 4x4 mit Dachzelt schlägt mit ca. 150 € pro Tag ganz schön in die Reisekasse, so dass Lodge-Reisen nicht soooo viel teurer sein müssen. Deine angedachte Reiseroute kann man durchaus als "klassisch" bezeichnen, was keine Kritik sein soll. Denn die hat sich einfach bewährt. Dennoch würde ich z.B. Lüderitz streichen. Nicht, weil es sich nicht lohnt, sondern weil Euch die Zeit knapp werden könnte. Für Lüderitz würde ich mit An- und Abfahrt mindestens 4 Tage veranschlagen und das ist bei nur 3 Wochen ein Nachteil für die anderen Ziele.Im Oktober wird sicher Etosha ein gewichtiges Ziel sein ( wegen der Trockenzeit und der dadurch besonders guten Tiersichtungsmöglichkeiten ), so dass ich allein dafür mindestens 4, besser 5 oder ideal 6 Übernachtungen empfehle. Für die anderen Stationen sind in etwa für Fish-River 2, Klein Aus Vista 2, Sesriem/Naukluft 2, Swakopmund 3 und Windhoek 2 Übernachtungen als Minimum zu veranschlagen zuzüglich der reinen Fahrtage und schon sind die 3 Wochen herum. Richtig ist sicher, dass ein etwas höheres Fahrzeug (z.B. VW-Bus, Toyota Condor, Nissan X-Trail) besser ist als ein klassischer PKW. 4x4 muss absolut nicht sein, wird aber von vielen wegen des Sicherheitsgewinns bevorzugt.Dafür kostet 4x4 aber auch spürbar mehr. Ich möchte Dir einfach ein paar Planungsgrößen an die Hand geben: - nicht mehr als 400 km an einem Tag - nicht weniger als 2 Übernachtungen an einem Ziel - 50,-€ pT für einen PKW - 70,-€ pT für einen Kombi - 80 - 100,-€ für ein 4x4 Fahrzeug - 120 - 150 € für ein 4x4-Fahrzeug mit Dachzelten - 200,-€ für ein Wohnmobil - 150,- bis 400,-€ pT für 2 Pers. für eine Lodge-Übernachtung ( es geht auch teurer !!) - 30,-€ für 2 Pers. pT für Essen,Getränke, Eintritte, Mitbringsel usw. Das alles aber sind lediglich Richtgrößen, die unter- oder überschritten werden können. Viel Spaß bei der weiteren Planung. Gruß Joli
piscator1'483 Beiträge · seit 200917. Mai 2012 · #6
Hallo ihr Zwei, herzlich willkommen auf diesem Marktplatz. Als Ergänzung zu Karsten: Unserer Meinung nach solltet ihr immer mindestens zwei Nächte an einem Ort einplanen, denn erst das gibt euch einen Tag, um etwas zu sehen. Sonst fahrt ihr, kommt am Nachmittag an, es wird früh dunkel und am nächsten Tag ginge es schon weiter. Das wird leicht Stress. Daraus folgt: Teil NAM auf in den Norden und Süden und wählt die Tagesetappen so, dass auch Zeit zum Fotografieren oder Wildbeobachten bleibt. In NAM ist u.E. der Weg das Ziel.Ihr werdet ein zweites Mal fahren wollen!
Chrigu können wir nur beipflichten: WoMo fahren in den USA/Canada oder Europa ist nicht zu vergleichen mit Fahren in NAM.
Gruß Reinhard
KarstenB2'396 Beiträge · seit 201117. Mai 2012 · #7
Hallo nochmal,
@ Joli: wenn ein 4x4 mit Dachzelt so teuer wäre, wie Du schreibst, dann würden wir auch nur in Lodges übernachten. Ich empfehle (da bisher nur beste Erfahrungen gemacht) Kalahari Car Hire von Hubert Hester. Wir zahlen für einen Toyota DoubleCab mit Dachzelt und Campingausrüstung nicht mal die Hälfte des genannten Preises.
Tom Swiss461 Beiträge · seit 200817. Mai 2012 · #8
Hallo Robert
Ich kann nur empfehlen einen 4x4 mit Dachzelt zu nehmen und dann ab und zu in eine Lodge. Meine erste Reise war nur Lodge aber je mehr wir gehen umso mehr ist Dachzelt angesagt. Bei der Planung der Reise würde ich wie folgt vorgehen: - Schwerpunkte setzen, Landschaft, Tiere, Stadt - Pro Schwerpunkt mindestens 2 Nächte - wenn es weit auseinanderliegt auch mal eine "Monsteretappe" um km zu machen - Zwischendurch immer wieder mal ein Lodge für 2 Nächte
Gruss Tom PS: Ist nicht vergleichbar mit USA / Kanada / Alaska
auch vom bayern schorsch ein herzliches "Griass Di". 🙂
Bitte nicht falsch verstehen, aber ich würde Dir empfehlen, einige Reisebericht zu lesen. Wir zum Beispiel haben die von die angedachte Route im Oktober 2010 gefahren und auch einen Bericht darüber geschrieben. (ist unten im Anhang)
In Kurzfassung: wir hatten einen 2x4 Kia Sportage, ein schönes Auto, höher als die Limousinen, und dadurch sehr gut für die Tierbeobachtung. Einen 4x4 brauchst Du, wenn Du normalen Strecken fährst, ganz bestimmt nicht. Auch nicht für die D707 von Klein Aus Vista hoch Richtung Sossusvlei.
Wir sind (fast) reine Lodgehüpfer und wenn Du´s ein bisschen "schlau" anstelltst, kannst Du durchaus auch Schnäppchen machen.
Ich würde Dir auch empfehlen, mal ein paar Reisekataloge zu studieren. Zum Beispiel bietet DER TOUR oftmals 3=2, also 2 Nächte zahlen, 3 Nächte bleiben. Nur ein Beispiel: wenn Du die Chalet´s "EAGLES NEST" in Klein Aus Vista nimmst, dann kannst Du solche Angebote nutzen. Dann relativiert sich oft der hohe Preis. 😉
Must halt einfach mal schauen, und wenn Du weiter Fragen hast, jederzeit und gerne.
Das erste Mal in Namibia hatten wir eine Lodge-Tour gebucht, das hat mir natürlich sehr gut gefallen. Richtig schöne Unterkünfte und weiche Betten 😛 Dann sind wir auf Dachzelt umgestiegen, und (wohlgemerkt:P !), ich hasse Camping. Die 120cm Breite fand ich nicht gerade lockend, aber: es ist so wunderschön, wenn man so mitten in der Natur ist, auf einsam gelegenen CampSites...einfach schön. Es ist nicht jedermannn´s Ding, aber solange ich noch gerade laufen kann, würde ich beim Dachzelt bleiben 🤩
Bezügl. der Preise kann ich noch anmerken, dass unsere Fahrzeuge 4x4 mit Dachzelt und Campingausrüstung deutlich billiger waren als wie von Joli aufgeführt. Kann aber auch an der Saison gelegen haben.
wir sind gerade gestern von Namibia zurück gekommen. Wir hatten uns auch für "das erste Mal Afrika" für eine Lodgetour entschieden und haben es nicht bereut. Zecks Planung würde ich den anderen recht geben. Lasst den Süden weg. Und übernachtet wirklich öfter mal 2 Tag an einem Ort. Wir haben das auch gemacht und es tat sich gelohnt. Sonst wird es einfach zu stressig. Auf Pads würde ich auch nicht mehr wie 300 km an einem Tag fahren. Wir waren über eine 4x4 sehr froh und haben ihn doch einige male gebraucht. Wir hatten einen Suzuki Jimny bei Asco gebucht. Lies mal meinen Reisebericht. Der entsteht gerade. http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/236177-facettenreiches-namibia-der-virus-hat-zugeschlagen.html
LG Uli
Big 5 Africa Tours
Reiseberichte:
Namibia's Süden 2017, Uganda's Norden 2016 , Uganda Juli 2015 , Namibia Mai 2013 ,Namibia Mai 2012
Tom Swiss schrieb: Ich kann nur empfehlen einen 4x4 mit Dachzelt zu nehmen und dann ab und zu in eine Lodge. Meine erste Reise war nur Lodge aber je mehr wir gehen umso mehr ist Dachzelt angesagt.
Hoi,
das kann ich so nur unterschreiben. Wir hatten für Namibia auch einen 4x4 mit Dachzelt und einige schöne Lodges gebucht. Bei unseren Südafrika Reisen hatten wir nur Lodges/B&Bs und campen ist schon ne ganz andere und intensivere Erfahrung (ich hasse Camping sonst auch! 😄 ). Mit die schönsten Eindrücke vom Land hab ich immer noch wenn wir ganz allein in der Landschaft sitzen, an unserem Lagerfeuer lekkere Oryxsteaks grillen und den grandiosen Sternenhimmel und die Stille bestaunen, da krieg ich heut noch Gänsehaut.
Über DerTour hat uns das Auto von Britz ca. 100 Euro pro Tag gekostet. Geht aber wie bereits geschrieben sicher auch günstiger! Wir waren im September/Oktober unterwegs.
Kannst ja mal in meinen Reisebericht gucken 🙂
Grüssle janet
p.s. grad der Süden ist sooooooooooooooooo schön .... 😊
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200718. Mai 2012 · #13
Hallo Robert,
auch von mir ein Willommen im Forum der "Virusinfizierten" und als Nachbarin aus MG.
Als Camper (und das nur noch in Afrika) bin ich natürlich diejenige, die dir das Campen im Dachzelt schmackhaft machen will 🙂 Du fühlst dich Afrika viel näher, wenn du nachts im Zelt liegst, dir durch das Moskitonetz den Sternenhimmel anschaust und die Stimmen der Nacht hörst. Kochen auf Gas od. offenem Feuer, es wird dir alles schmecken, besser als im 5 Sterne Restaurant.
Zur Route - ich würde den Süden auch weglassen und dafür mehr Richtung Norden (Damaraland, Spitzkoppe usw. evtl. Caprivi) aber da hat halt auch wieder jeder seine Favoriten.
Etosha + Sesriem würde ich aber auch in jeden Fall rechtzeitig vorbuchen.
Liebe Grüße Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
da ich 2013 auch eine Tour durch Namibia mit zwei kleinen Kindern (ca. zwei Jahre) plane, interessiere ich mich für eine Wohnmobilvariante. Bisher ist das Votum im Forum ja deutlich für 4x4 mit Dachzelt oder Lodge...
Vielleicht findet sich doch wer der diesbezüglich ein paar Infos/Erfahrungen hat, ich wäre dankbar.
da ich 2013 auch eine Tour durch Namibia mit zwei kleinen Kindern (ca. zwei Jahre) plane, interessiere ich mich für eine Wohnmobilvariante. Bisher ist das Votum im Forum ja deutlich für 4x4 mit Dachzelt oder Lodge...
Vielleicht findet sich doch wer der diesbezüglich ein paar Infos/Erfahrungen hat, ich wäre dankbar.
Beste Grüße TrUrUh
Hallo TrUrUh, vielleicht hilft Dir dieser Reisebericht.:)
Ob der genug Platz hat kann ich aber leider nicht sagen.;)
Liebe Grüße Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Danke für den Link und den Reisebericht, werde ich natürlich lesen. Ich fürchte aber nach den ersten Bildern zu urteilen, dass so ein Bushcamper für zwei Erwachsene und zwei Kleinkinder etwas eng wird...
Ich würde die Route ohnehin so planen, dass wir nicht zu viel Kilometer reißen. 4x4 Strecken würde ich auch rauslassen und da wir uns in Zentral- und Südnamibia aufhalten wollen, denke ich dass die Straßenqualität so schlecht nicht sein sollte.
Vielleicht hat ja jemand noch Wohnmobilerfahrungen...
Truruh schrieb: Ich würde die Route ohnehin so planen, dass wir nicht zu viel Kilometer reißen. 4x4 Strecken würde ich auch rauslassen und da wir uns in Zentral- und Südnamibia aufhalten wollen, denke ich dass die Straßenqualität so schlecht nicht sein sollte.
Vielleicht hat ja jemand noch Wohnmobilerfahrungen...
Hallo Truruh,
wir kommen gerade aus Namibia zurück. Auf unserer ganzen Reise haben wir vielleicht 2 Wohnmobile gesehen. Wenn ihr nur auf Teerstaßen unterwegs seid ist das vielleicht in Ordnung. Aber auf den Pads möchte ich nicht einem WoMo fahren. Und nach Sossusvlei gibt es nur Pads und die sind teilweise in einem schlechten Zustand.
LG Uli
Big 5 Africa Tours
Reiseberichte:
Namibia's Süden 2017, Uganda's Norden 2016 , Uganda Juli 2015 , Namibia Mai 2013 ,Namibia Mai 2012
hcandersen167 Beiträge · seit 201119. Mai 2012 · #18
Hallo Truruh,
kleiner Erfahrungsbericht von mir aus dem Jahre 2007:
Bei unserem ersten Aufenthalt im südlichen Afrika hatten wir ein Wohnmobil in Johannesburg gemietet und es sollte in Windhoek wieder abgegeben werden. Wir waren zu Dritt unterwegs mit unserem damals 17-jährigen Sohn.
Blauäugig wie wir waren (dieses exzellente Forum kannte ich damals leider noch nicht 😵 ..), dachten wir auf der Fahrt durchs südliche Namibia auch per WoMo z.B. zum Fish River Canyon und nach Sossusvlei zu kommen.
Für südafrikanische Straßen, die größtenteils in prima Zustand und eben meistens geteert sind, war das Wohmobil eine hervorragende Basis. Z. B. im Krüger NP kann man prima herum fahren und vor allem an Wasserlöchern stehend aus der großen Hecksitzgruppe heraus nach drei Seiten hervorragend Tiere beobachten.
Auf Straßen in schlechtem Zustand (Wellblech!) hat sich das WoMo allerdings sehr schnell als wenig bis gar nicht geeignet gezeigt. Tlw. saßen meine Frau und unserer Sohn (ich durfte ja fahren) hinten im Fahrzeug und hatten jede Mühe, die diversen Klappen und Türen daran zu hindern, sich zu öffnen und den Inhalt im Fahrzeug zu verteilen (es gelang nicht immer 🤢 🤢 ). Auch haben sich diverse Befestigungen, Schrauben und Halterungen einfach in Wohlgefallen aufgelöst, so dass wir viel improvisieren mussten.
Lange Rede kurzer Sinn: Nie mit einem (normalen) Wohnmobil nach Namibia!!! Das sollte man sich (und dem Fahrzeug) auf keinen Fall antun!!!
Für unsere letzte Woche in Namibia hieß das damals, vom Süden kommend auf der geteerten B1 einmal quer durchs Land bis hoch zum Etosha (da war das langsame Fahren, tlw. im Schritttempo wieder hinnehmbar). Vor allen anderen Pisten sind wir auf Grund der schlechten "Erfahrungen" zurück geschreckt! Anschließend direkt auf Teer zurück nach Windhoek.
So, nun ist der "kurze" Erfahrungsbericht doch etwas länger geworden - vielleicht hilft es Euch ein wenig bei der Planung.
Bei eventuellen Rückfragen: gerne, aber ich bin nur noch bis Mittwoch hier, dann geht's mit einem Nissan Discoverer 4x4 von Asco Car Hire in Windhoek nach Afrika. Genau so einer wird im von Engelstrompete zitierten Reisebericht benutzt. Für vier Personen (auch wenn's zwei Kleinkinder sind) ist der aber nicht geeignet wegen des SingleCab-Fahrerhauses (nur zwei Sitze).
Ich persönlich würde bei zwei kleinen Kindern heute ein 4x4 mit zwei Dachzelten mieten; das haben wir dann später in Namibia mit drei Personen auch so gemacht. Diverse Reiseberichte exisitieren (u.a. im Forum) von Famlien mit kleinen Kindern, die das mit großem Spaß auch für die Kleinen so praktiziert haben. Nur Mut!
Ich hoffe, ich begehe hier keinen groben Fehler, wenn ich z.B. auf die Seite von "linyanti.de" hinweise, der mehrere Jahre hinter einander immer wieder so im südlichen Afrika zu Viert Urlaub gemacht hat.
Danke für Eure Tipps - insbesondere Klaus für seinen Erfahrungsbericht... Dann muss ich das noch einmal überdenken. Schade eigentlich - hilft ja aber nix.
Liebe Grüße TruruH
BUbutch77Themenstarter13 Beiträge · seit 201221. Mai 2012 · #20
Hallo zusammen
Ich sage schon mal vielen Dank für die tollen Hinweise. Das große Wohnmobil ist also schon mal ausgeschlossen. Den Fish River Canyon würde ich eigentlich schon gerne sehen wollen... Na ja, schauen wir mal, ist ja noch was Zeit und ich lese sicher noch viel spannendes in Euren Reiseberichten.