Fahrtenschreiber in Mietwagen?

24 Antworten · 8'416 Aufrufe · gestartet 15. Mai 2012 von Tsumeb
Antworten
Gast30. Juli 2012 · #21
Na, es scheint mir aber als sei das Produkt auf deinem Link "nur" ein Realtimesystem...
So wahnsinnig viel zeichnet das nun nicht auf. Es wird auch ganz schoen teuer wenn man sehr viele Daten per SMS oder auch GPRS verschickt - und eigentlich ist es auch nicht unbedingt noetig im Car Hire Business zu wissen, wo sich das Auto gerade jetzt befindet, ausser es hat einen Unfall gegeben und die Leute wissen nicht genau wo sie sind, oder das Auto wird gestohlen. Beide Faelle treten ja nun nicht allzu haeufig auf.

Ein Offlinesystem, also eine Black Box die nach der Fahrt ausgelesen wird macht da deutlich mehr Sinn - und es koennen auch sehr viel mehr Daten aufgezeichnet werden als nur Position und Geschwindigkeit. Dies ausserdem noch sehr viel haeufiger, und das ohne die monatlichen Kosten eines Onlinesystems.

Uebrigens muessen namibische Autoverleiher nicht unbedingt auf suedafrikanische Produkte zurueckgreifen - sowas gibt es auch in Namibia 😉

lg
WoMa
zuletzt bearbeitet 30. Juli 2012
Gast30. Juli 2012 · #22
Hallo woMa,
WoMa schrieb:So wahnsinnig viel zeichnet das nun nicht auf.
Wie meinst Du das? Was fehlt Dir? Für die Menge der erfassten Daten ist es irrelevant, ob die erfassten Daten lokal gespeichert und/oder aktiv über Mobilfunknetze gesendet werden.
WoMa schrieb:Es wird auch ganz schoen teuer wenn man sehr viele Daten per SMS oder auch GPRS verschickt
Nein, das ist eigentlich kein Problem mehr. Etwa 100 MB Data Traffic pro Monat sollten reichen und kosten 4 EUR im Monat.
WoMa schrieb:Uebrigens muessen namibische Autoverleiher nicht unbedingt auf suedafrikanische Produkte zurueckgreifen - sowas gibt es auch in Namibia
Ich kenne den Markt nicht im Detail. Aber gibt es wirklich namibische Produkte für so etwas? Oder nur namibische Wiederverkäufer für südafrikanische Produkte?

Das Geo-Fencing könnte in Zukunft ja auch noch für Spaß bei Mieterb sorgen.

Beste Grüße

Guido
Gast30. Juli 2012 · #23
Guido. schrieb:
Wie meinst Du das? Was fehlt Dir? Für die Menge der erfassten Daten ist es irrelevant, ob die erfassten Daten lokal gespeichert und/oder aktiv über Mobilfunknetze gesendet werden.

Fuer eine ordentliche Unfallanalyse muessen die Daten Sekunde fuer Sekunde erfasst werden. Dazu gehoeren neben Geschwindigkeit und Position auch Beschleunigung und Neigung im dreidimensionalen Raum.
All das jede Sekunde zu verschicken wuerde einfach nicht funktionieren.
Guido. schrieb:Ich kenne den Markt nicht im Detail. Aber gibt es wirklich namibische Produkte für so etwas? Oder nur namibische Wiederverkäufer für südafrikanische Produkte?
Es gibt einen Anbieter der die Dinger in Namibia herstellt.
19 Beiträge · seit 201231. Juli 2012 · #24
WoMa schrieb:
Fuer eine ordentliche Unfallanalyse muessen die Daten Sekunde fuer Sekunde erfasst werden. Dazu gehoeren neben Geschwindigkeit und Position auch Beschleunigung und Neigung im dreidimensionalen Raum.
All das jede Sekunde zu verschicken wuerde einfach nicht funktionieren.
Unser Vermieter hat uns gesagt, dass in Südafrika die Übermittlung der Daten alle 2 Sekunden geschieht. Wenn der Wagen die Landesgrenzen überquert, werden die entsprechenden Daten aufgezeichnet.
Leider weiß ich nicht über welche Verbindung die "BalckBox" die Daten sendet.
72 Beiträge · seit 201231. Juli 2012 · #25
L4ndRov3r schrieb:

Hallo,

ich habe solche System selbst einsetzt. Grundsätzlich werden die Daten über das Mobilfunknetz in festgelegten Abständen gesendet (je nach Einstellung/Anbieter 1 Sekunde bis 5 Minuten). Steht das Mobilfunknetz nicht zur Verfügung, werden die Daten intern gespeichert (bis mehrere Tage) und beim nächsten Kontakt zum Netz per Datenfunk gesammelt übertragen. Eine Übertragung über SAT ist vorstellbar, ist mir aber nicht bekannt. Ich glaube nicht, dass es dies gibt.
In den Daten ist in der Regel mindestens enthalten: Position, Richtung, Geschwindigkeit und Km Stand (errechnet), Zündung EIN/AUS sowie ein paar fahrzeugspezifische Informationen (Fahrzeug/Systemabhängig).
Meisten werden die Daten von einem Provider im Internet für den Benutzer auf einer systemeigenen Plattform zur Verfügung gestellt. Bei Bedarf kann der Anwender sein Fahrzeug in quasi Echtzeit verfolgen (wenn ein Mobilnetz beim Fahrzeug verfügbar ist, sonst halt erst im Nachhinein.
Im Ausland kann genauso gesendet werde, ist aber je nach Roomingabkommen teuer.
Sogenannte Fencing Funktion sind meisten möglich (Vermieter = Fahrzeug hat die Grenze überquert = automatischer Alarm = SMS an Betreiber.

Daneben gibt es Systeme, die nur Offline Daten sammeln und per Hand ausgelesen werden können, meist benutzt für Fahrtenbuchdokumentation. Preiswerter weil keine SIM Karte benötigt wird.

Die Geräte im Fahrzeug haben die Größe einer Zigarettenschachtel und benötigen eine Antenne für Mobilfunk (wenn nicht passiv) und eine Antenne für den SAT (GPS) - Empfang.
Verdeckter Einbau meist unter Plastikabdeckungen im Bereich der Frontscheibe.

Gruß

Andreas
zuletzt bearbeitet 31. Juli 2012