TSTsumebThemenstarter75 Beiträge · seit 201115. Mai 2012 · #1
Hallo Namibiagemeinde,
stimmt es was im Reiseführer (Reise Know How) steht, dass die Fahrzeuge in Namibia einen Fahrtenschreiber haben (sollen)?
Wir haben über Dertour bei Hertz gebucht einen Toyota Hilux Double Cap oder vergleichbar?
Kann / darf dieser Fahrtenschreiber auch von der Polizei ausgewertet werden, um z. B. Geschwindigkeitübertretungen festzustellen (habe nicht vor zu rasen, aber 10 km/h zuviel sind halt in Nam deutlich teurer als bei uns)?
Hallo, hier wurde das vor einiger Zeit schonmal geschrieben. Ob das nun Pflicht ist kann ich Dir leider nicht sagen, dennoch ist es bei egal was ,ob Unfall oder Geschwindigkeitsübertretung gegebenenfalls sehr Hilfreich, egal für wen. Liebe Grüße Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Die Blackboxen werden von vielen Mietwagenanbietern freiwillig eingebaut. Die Polizei hat im Normallfall keinen Zugriff auf die Daten. Es kann aber bei einem Unfall sein, dass die Mietwagenfirma die Auswertung an die Polizei übergibt.
In erster Linie dient die Blackbox dazu im Falle eines Unfalls festzustellen was passiert ist. Dabei wird natürlich auch die Geschwindigkeit ausgewertet.
Ich kenne mehrere Fälle in denen ein Unfall passiert ist und nachgewiesen wurde dass jeweils eine überhöhte Geschwindigkeit zum Unfall geführt hat. Für den Mieter war das jeweils eine teure Geschichte.
Herzliche Grüsse Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung
Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung
Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz
Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika
Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
giraffenmog649 Beiträge · seit 200715. Mai 2012 · #4
Das kann man aber auch anders sehen: Als Mieter kann man so nachweisen, dass man eben nicht zu schnell gefahren ist. Anderenfalls stelle ich es mir schwer vor, eine moderate Geschwindigkeit zu beweisen.....
einen Fahrtenschreiber - ähnlich wie deutsche LKWs - haben die Fahrzeuge nicht, aber viele Fahrzeuge haben eine GPS-Blackbox. Aus den aufgezeichneten Daten kann man ersehen, wann Du wo wie schnell gefahren bist. Das dient primär der Klärung von Versicherungsfragen. Unfall wegen überhöhter Geschwindigkeit = kein Versicherungsschutz. Offroad-Strecken gefahren und Fahrzeug beschädigt = kein Versicherungsschutz. Das diese Daten verfügbar sind, kann natürlich auch zu Deinem Vorteil sein, wenn Du damit z.B. den Standardvorwurf bei Schäden "zu schnell gefahren" entkräften kannst.
Tsumeb schrieb:habe nicht vor zu rasen, aber 10 km/h zuviel sind halt in Nam deutlich teurer als bei uns?
Bitte tu Dir selber einen Gefallen und nimm die Geschwindigkeitsempfehlungen in NAM sehr sehr ernst. 10 km/h zuviel sind nicht nur teurer, sondern auch viel gefährlicher als in Deutschland.
Man unterschätzt die Gefahr wirklich sehr leicht, da die Gravel Roads oft sehr gut in Schuss sind. Das geht so lange gut, bis man unerwartet bremsen muss, was bei freilaufendem Wild schneller passiert, als man denkt.
Die meisten schweren Unfälle in Namibia passieren ohne Beteiligung eines anderen Fahrzeuges. Das wird auch bei 10km/h dann schnell unkalkulierbar teuer, wenn die Versicherung (auch wegen der Blackbox) nicht zahlt. Gegen den Preis des kompletten Wagens ist ein Strafzettel Peanuts!
giraffenmog schrieb:Das kann man aber auch anders sehen: Als Mieter kann man so nachweisen, dass man eben nicht zu schnell gefahren ist. Anderenfalls stelle ich es mir schwer vor, eine moderate Geschwindigkeit zu beweisen.....
Natürlich kann es für den Mieter auch sehr gut sein. Bei der Bewertung der Geschwindigkeit geht es meist nicht um Moderat oder nicht sondern um die Zulässige Geschwindigkeit. Du unterschreibst bei der Mietwagenübernahme ein Papier auf dem steht, wie schnell Du fahren darfst. Wenn Du schneller bist als das und einen Unfall baust, sieht man das entsprechend in der Blackbox. Die Versicherung wird dann nicht bezahlen.
Üblicherweise wird je nach Anbieter und Fahrzeug auf Gravel eine Geschwindigkeit von 60-80 km/h erlaubt und auf Asphalt 100-120km/h.
Herzliche Grüsse Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung
Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung
Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz
Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika
Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
wir sind letztes Jahr mit einem Auto von Savannah gefahren. Da war es so, dass bei überhöhter Geschwindigkeit ein Pieps-Geräusch zu hören war.
Am Anfang dachten wir, dass das ganz schön nervig ist, aber während der Fahrt hat es dann schon sehr gute Dienste getan. Das Piepsen war so "durchdringend", dass wir gern unsere Geschwindigkeit eingehalten haben.
Eine gute Sache, aus unserer Sicht zumindest.;)
Ob das die von Euch zitierte Black-Box war, weiß ich nicht.
Burschi4'140 Beiträge · seit 200915. Mai 2012 · #9
Hallo schorsch, der Piepser hat nicht unmittelbar was mit der blackbox zu tun. Den gibt es auch schon länger. Ich fand es ehrlich gesagt auch nicht schlecht, auch wenn das Piepen noch ein wenig Spiel nach oben hatte. Da ist man dann wenigstens rechtzeitig wieder "aufgewacht". 🙂 ASCO hatte damit gute Erfahrungen gemacht und dadurch weniger Autos verloren, allerdings haben sie es in den neuen Fahrzeugen im letzten Jahr nicht mehr installiert gehabt, die blackbox dagegen schon. Gruß: Burschi
Im letzten Mietwagen von africa4x4rentals war auch so eine GPS-Box verbaut. Wie oben schon beschrieben, dient diese Box wohl hauptsächlich zur Dokumentation der Fahrzeugbewegungen und wird wohl nur im Schadensfall zur Klärung der Umstände ausgewertet. Als "Abfallprodukt" kommt eine kmz-Datei raus die in Google Earth geladen werden kann - so kann man sich noch einmal die gefahrene Strecke mit Zeitstempel auf dem PC anschauen!
Lieben Gruß Frank
immer wieder gern im südlichen Afrika unterwegs...
FSausS schrieb: Als "Abfallprodukt" kommt eine kmz-Datei raus die in Google Earth geladen werden kann - so kann man sich noch einmal die gefahrene Strecke mit Zeitstempel auf dem PC anschauen!
Und wenn man die gemachten Photos dazulaedt bekommt man eine Diashow der besonderen Art 😛
lg WoMa
TSTsumebThemenstarter75 Beiträge · seit 201115. Mai 2012 · #12
Hallo zusammen,
vielen Dank für die vielen Antworten, scheint leider zu stimmen mit dem Fahrtenschreiber ich bin kein Freund davon.
Danke an DINO Ich weiß Gravel Pad ist heimtückisch insbesondere für Touris (auch wenn ich schon einige tausend Km darauf gefahren bin). Auf den Gravel Pads bin ich wenn denn überhaupt möglich eh max. 80 km/h gefahren und das ist schon abenteuerlich.
In ZA bin ich dem Thema noch nicht begegnet.
Meine Schäden an Mietwagen waren bisher immer ohne Fremdbeteiligung habe aber immer nur den geringen Selbstbehalt zahlen müssen.
FSausS schrieb: Als "Abfallprodukt" kommt eine kmz-Datei raus die in Google Earth geladen werden kann - so kann man sich noch einmal die gefahrene Strecke mit Zeitstempel auf dem PC anschauen!
Und wenn man die gemachten Photos dazulaedt bekommt man eine Diashow der besonderen Art 😛
lg WoMa
Unsere Reise aus 2012 wurde genauso erstellt .😃
LG Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
steenbok143 Beiträge · seit 200915. Mai 2012 · #14
@FSausS und Engelstrompete:
wir nutzen einen GPS-Route-Logger aus der Hundeausbildung seit geraumer Zeit, der immer "mitfährt" und die Routen und Zeiten aufzeichnet, diese dann auch in google earth darstellt und die Option bietet eben auch Fotos auf der Route einzufügen. Allerdings ist dies keine "Aktiv-Sendeeinheit über Sat", sondern ein Gerät zum nachträglichen Auslesen. Es ist gut und günstig und benötigt wenig Energie und lässt sich va USB aufladen. Wir finden eine gute Sache und eine echte Erleichterung für viele Streckenfragen.
Unser Gerät zeichnet sehr detailliert jede Fahrzeugdrehung und Bewegung auf; ggf. auch gut als persönlicher Nachweis nach Unfallgeschehen, oder wenn man die gleiche Route nochmals abfahren will.
Es gibt auch weitere tolle Einsatz- und Dokumentationsmöglichkeiten.
Hi Mit schöner Regelmässigkeit erscheinen hier Beiträge mit gutgemeinten Tipps zum Fahren in Namibia, die einem durchschnittlichen Mitteleuropäer einen grossen Teil des autofahrerischen Könnens absprechen unnd ihn mit, in meinen Augen übertriebenen, Ratschlägen überhäufen. Logisch sind Speedlimits dazu da, eingehalten zu werden, aber Hand auf's Herz, wer fährt auf einer guten Gravelroad 60 km/h (bei einem Limit von 100)? Ich nicht, und erfahrungsgemäss auch der grösste Teil der anderen nicht. Kann sein, dass viele Mitteleuropäer keine Erfahrungen auf Gravelroads haben, dafür fährt ein grosser Teil von ihnen regelmässig auf schneebedeckten Strassen, die oft noch deutlich rutschiger sind als die C14. Dazu brauchen wir in der Regel auch keinen Piepser, der lauthals zur Mässigung piepst. Sorry, aber mir geht das Ganze leicht auf den Kecks. Ich betrachte mich übrigens nicht als überdurchschnittlichen Autofahrer, aber ich bin der Meinung, dass ich Strassenverhältnisse einigermassen einschätzen und meinen Fahrstil entsprechend anpassen kann, auch ohne Piepser, der nicht einmal in der Lage ist, zwischen Gravel- und Asphaltstrasse zu unterscheiden. Sorry, wenn ich jetzt den Einen oder Andern etwas vor den Kopf stosse, aber das musste nun einfach mal sein. Es soll auch keine Aufforderung dazu sein, Tipps zur Vorsicht in den Wind zu schlagen, aber manchmal scheint mir das Ganze doch eine Art Manie zu sein. So, und nun könnt ihr zurückschlagen 😉 .
Spaetestens wenn du mit deinem Hilux gerollt bist wirst du verstehen dass man Schnee und Gravel nicht vergleichen kann...
Wuenschen tu ich dir diese Erfahrung natuerlich nicht. Ich hoffe fuer dich und deine Mitfahrer dass das Glueck stets mit euch ist - und eure Schutzengel schneller fliegen als ihr fahrt. Ehrlich.
lg WoMa
piscator1'483 Beiträge · seit 200915. Mai 2012 · #17
Hallo Deemha, ich empfehle "Drive safely" zu lesen. Das ist nur eines von unzähligen Beispielen!
L4ndRov3r19 Beiträge · seit 201230. Juli 2012 · #18
Hallo,
wir hatten bei unserer Namiba-Rundreise selbst einen Unfall und auf diese Weise auch einen Einblick in die im Auto verbaute "Überwachungstechnik" erhalten.
Dabei sind zwei Systeme zu unterscheiden. Einmal ein GPS-Tracker, dessen Daten die Autovermietung jederzeit abrufen kann. Hierbei handelt es sich aber lediglich um Positionsangaben und eventuell noch die Geschwindigkeit. Der Tracker dient lediglich dazu die Autovermietung über den momentanen Standort des Wagens zu informieren. Dann gibt es noch ein zweites System, was alle 2 Sekunden alle möglichen Daten an den Vermieter übermittelt. Hierbei handelt es sich um eine Art Fahrtenschreiber, der nicht nur Ort und Zeit, sondern auch Geschwindigkeit, Lenkbewegungen und Bremseinsatz (wahrscheinlich noch viel mehr) übermittelt. Die Übermittlung findet in der Regel allerdings nur im Land des Vermieters statt. Bei uns war es zumindest so. Der Autovermieter (http://www.africangetaway.net (kann ich nur empfehlen)) hat seinen Sitz in Südafrika und die Übermittlung erfolgt hier im 2Sekunden-Takt, in Namibia hingegen werden die Fahrdaten aufgezeichnet und können erst später ausgelesen werden. Die Autovermieter bauen derartige Systeme ein, weil sie so wesentlich günstigere Versicherungsverträge abschließen können.
man kann sich bei diversen südafrikanischen Anbietern von solchen Tracking-Lösungen anschauen, was diese Blackboxes im Extremfall alles aufzeichnen, z.B. http://www.startracafrica.co.za/products.html
Ich glaube das viele Anbieter derzeit nur eine "passive" Blackbox eingebaut haben, die Daten wie Position und Geschwindigkeit aufzeichnet, diese Daten aber nicht in Realtime sendet. Sondern die Daten werden nur bei Bedarf nach Schäden ausgelesen.
Ein System, das permanent Daten per Mobilfunknetz sendet, hilft theoretisch auch bei der Aufklärung von Diebstählen. Praktisch aber nur dann, wenn das Fahrzeug in einem Gebiet mit Mobilfunkabdeckung entwendet wurde. Ansonsten müsste man die Daten per Satellit senden und das wird unverhältnismäßig teuer.