Sicherheit

37 Antworten · 15,1k Aufrufe · gestartet 04. Mai 2012 von andreas40699
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Themenstarter72 Beiträge · seit 201204. Mai 2012 · #1
Hallo,

ich werde im September eine Selbstfahrerreise ab und bis Windhoek mit einem Mietwagen durch Namibia unternehmen. Die Unterkünfte sind vorgebucht, vorwiegend Gästefarmen etc.

Mein Problem ist nun, dass ich bisher die sinnvollen Verhaltensregeln, bezogen auf die Sicherheit, nicht einschätzen kann.

Quellen sind bisher das Auswärtige Amt in Berlin, die Allgemeine Zeitung Namibia, das Board of Tourism Namibia und das Forum hier.

Die Ergebnisse sind recht unterschiedlich, sie reichen von unproblematisch (Board of Tourism = wie in Europa) bis doch etwas bedenklich (AA = Überfallgefahr an Parkplätzen)

Das Einkommensgefälle in Namibia (sprich weitverbreitete Armut) ist mir klar, und die Mauern und der Stacheldraht um die besseren Häuser in Windhoek herum sagen auch einiges.

Aber wie verhält man sich richtig?

z.B.

1. Fahren auf einsamer Strasse, am Straßenrand steht ein Fahrzeug mit (angeblicher?=Falle) Panne. Anhalten oder mit Vollgas weiterfahren ?

2. Fotostop im Busch, anderes Fahrzeug nähert sich – Gefahr ?

3. Parken, nur auf bewachten Parkplätzen ? Wieviel N$ bekommt der „Parkwächter“ ?

4. Wertsachen nicht im Auto lassen – klar, aber das Reisegepäck wohl schon.
Problem: kein separat verschließbarer Kofferraum (Diahatsu Terios 4x4)

5. Wertsachen in der Unterkunft – ständig am Mann tragen, auch bei Aktivitäten und beim
Abendessen ?

6. Zu Fuß bei Dunkelheit? Windhoek nein, Swakomund ja?
Überfallgefahr? (wenn ja womit ist zu rechen: körperliche Gewalt, Stichwaffen, Schusswaffen?)

7. Geld abholen – bevorzugt in einer Bank am Schalter oder am Automaten?
Reiseschecks in Euro mitführen?
(leider ist man wohl gezwungen große Geldbündel dabei zu haben, da der größte Schein in N$ einen Gegenwert von € 20 hat und die Preise, die ein Tourist bezahlen muss für Unterkunft, Abendessen, Aktivitäten, Tanken wohl eher europäisch sind)


Es gibt sicher Leser, die dies für übertrieben halten, aber ich möchte gerne VORHER wissen, mit was man rechnen sollte. Ich bin mal in Miami am Tag unbeabsichtigt und ohne es zu merken in eine no-go area eingefahren, von einer Polizeistreife am Nummernschild als Mietwagen erkannt und per Polizeieskorte zum nächsten Highway begleitet worden.

Es gibt doch hier sicherlich Insider, die hierzu etwas sagen können. Ich freue mich jedenfalls auf Antworten.

Gruß
Andreas
33,1k Beiträge · seit 200604. Mai 2012 · #2
Hallo Andreas,

ein tausend Mal hier besprochenes Thema... und immer noch hat keiner die ultimative Lösung. Über die Suche und hier http://namibia-wiki.com/index.php?title=Spezial%3ASearch&search=Sicherheit&go=Seite findest Du einige Meinungen.
Die Ergebnisse sind recht unterschiedlich, sie reichen von unproblematisch (Board of Tourism = wie in Europa) bis doch etwas bedenklich (AA = Überfallgefahr an Parkplätzen)
Also, das AA muss alles das schreiben, was jemals von einem deutschen Staatsbürger der Botschaft hier in Windhoek mitgeteilt wurde... das mit den Parkplätzen entbehrt jeder Logik... es gibt nur unbewachte Parkplätze in Namibia außerhalb der Städte. Ich persönlich halte da, wo ich halten muss (z.B. weil ich mal wohin muss). Aber Du kannst auch einfach überall sonst am Straßenrand halten, wenn Du es für Dein Sicherheitsempfinden brauchst.
1. Fahren auf einsamer Strasse, am Straßenrand steht ein Fahrzeug mit (angeblicher?=Falle) Panne. Anhalten oder mit Vollgas weiterfahren ?
Vollgas fährst Du grundsätzlich nie, denn wir haben hier eine Geschwindigkeitsbegrenzung. Es kommt immer auf die Situation drauf an... als Frau alleine würde ich vielleicht nicht anhalten, wenn da fünf Männer am Straßenrand mit einer Panne stehen. Wenn aber eine Person dort steht und ich mit drei Mann im Auto sitze, dann halte ich natürlich an. Nur so läuft das Leben in Namibia hier, denn wir alle sind bei den wenigen Menschen und weiten Strecken auf Hilfe anderer angewiesen.
2. Fotostop im Busch, anderes Fahrzeug nähert sich – Gefahr ?
Nein, wieso sollte es? Auch in Namibia wollen Dir 99,9% der Menschen nichts böses...
3. Parken, nur auf bewachten Parkplätzen ? Wieviel N$ bekommt der „Parkwächter“ ?
Gibt es wie gesagt nur in den größeren Städten... sonst ist alles unbewacht und auch meistens kein Problem. Wenn Du das Aot voller Gepäck, Fotoausrüstung etc. hast, dann kann ja einer von Euch im Auto warten während der andere z.B. in den Supermarkt geht. Parkwächter bekommen von uns lokalen N$2, von Touristen gerne auch mal mehr 😉 Also mit N$2-3 bist Du gut dabei.
4. Wertsachen nicht im Auto lassen – klar, aber das Reisegepäck wohl schon.
Problem: kein separat verschließbarer Kofferraum (Diahatsu Terios 4x4)
siehe Frage 3.
5. Wertsachen in der Unterkunft – ständig am Mann tragen, auch bei Aktivitäten und beim
Abendessen ?
Die meisten haben einen kleine Safe im Zimmer. Viele fühlen sich sicherer, wenn sie z.B. ihren Pass immer bei sich haben. Kannst Du halten wie Du magst.
6. Zu Fuß bei Dunkelheit? Windhoek nein, Swakomund ja?
Überfallgefahr? (wenn ja womit ist zu rechen: körperliche Gewalt, Stichwaffen, Schusswaffen?)
Also Swakopmund ist gar kein Problem, v.a. wenn Du nicht alleine bist und nicht in seltsamen Gegenden laufen gehst. ABer z.B. vom Restaurant abends um die Ecke in Deine Unterkunft ist kein Problem. Ich persönlich laufe auch in Windhoek nach einem Restaurantbesuch oder so um dunklen herum... viele machen es aber nicht, wobei durch das Durchgreifen der Stadtpolizei vieles hier viel sicherer geworden ist.
7. Geld abholen – bevorzugt in einer Bank am Schalter oder am Automaten?
Reiseschecks in Euro mitführen?
Am Automaten. Am Schalter dauert Stunden (und macht eigentlich keiner). Automaten sind nicht wie z.B. in D in einer Bank, sondern stets draußen. Wenn Dir das zu unsicher ist, dann geh in eine Tankstelle, die haben häufig Automaten. Reiseschecks braucht kein Mensch in Namibia!
(leider ist man wohl gezwungen große Geldbündel dabei zu haben, da der größte Schein in N$ einen Gegenwert von € 20 hat und die Preise, die ein Tourist bezahlen muss für Unterkunft, Abendessen, Aktivitäten, Tanken wohl eher europäisch sind)
Bitte? Also ich habe immer so N$ 100 bei mir. Wofür brauche ich mehr Bargeld? Unterkunft, Abendessen, Aktivitäten zahlst Du mir Karte, Tanken mit Bargeld, aber wie gesagt haben die meisten Tankstellen einen Geldautomaten und einige akzeptieren mittlerweile auch Kreditkarte.

Ganz ernst gemeint: Wenn ich mir solche Gedanken zur Sicherheit im Urlaub (!!!) mache wie Du, dann würde ich persönlich ein anderes Reiseziel wählen. Denn so wäre es für mich kein Urlaub mehr!

Sonnige Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
2'396 Beiträge · seit 201104. Mai 2012 · #3
Hallo Andreas,

ich will mal so sagen: wenn Du Miami überlebt hast, ist Namibia kein Problem! 😎
Namibia ist nach meinen Erfahrungen ein sehr sicheres Reiseland für Touristen, in die "dunklen" Ecken wirst Du als normaler Touri nicht kommen. Also, alles mit der Ruhe.
Ansonsten hat Christian Dir ja ausführlich geanwortet.

LG aus dem aufklarenden Hamburg,

Karsten
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
327 Beiträge · seit 200804. Mai 2012 · #4
Kann Christian nur folgen. Wenn Du derartige Sicherheitsprobleme hast,weshalb resit Du nach Namibia? Ich verhalt mich so wie in Deutschland auch. Mach es wie in Deutschland auch.Vernünftig verhalten. Ich wurde noch nirgends in meinen 10 Jahren Afrika überfallen, aber in New York innerhalb der 1. Stunde.
Stefan
75 Beiträge · seit 201104. Mai 2012 · #5
Hallo,

ich teile die Meinung des Vorkommentators nicht. Ich habe die ERfahrung gemacht in ZA überfallen worden zu sein (hat man lange was davon).

Das Fremdenverkehrsbüro wird es immer beschwichtigen, weil der Tourismus eine wichtige Einnahmequelle ist. Das Auswärtige Amt wird im Sinne einer Beamtenhaltung (weil Ihnen sonst wieder Vorwürfe von einem Neunmalklugen gemacht werden) sehr vorsichtig sein.

Ich gehe nirgends in Afrika bei Dunkelheit zu Fuß.

Wegen dem Tanken habe ich auch immer wieder recht viel Bargeld bei mir, ist noch nichts passiert (trage es auch am Körper und meistens verteilt).

Hotelsafes nutze ich regelmäßig (wieso auch nicht, bei einem Schaden zahlt die dt. Hausratversicherung).

Gepäck im Auto ist unvermeindlich. In den Städten gibt es selbsternannte Parkplatzwächter, deren Service ich annehme.

Erst am Montag hat uns unsere Bekannte von einem Überfall in Grootfontein erzählt. Nur kurze Strecke zu laufen (alleine, Frau) wurde überfallen, Schmuck weg und als Dank den Fuß dreimal gebrochen --> bisher siebenmal operiert!

Da ich die Tierwelt und Landschaft liebe bin ich vorsichtig in Afrika unterwegs und mir ist bis auf diese eine Situation auch nichts ernstliches passiert.

Gruß Tsumeb
2'844 Beiträge · seit 201104. Mai 2012 · #6
Hallo Andreas,

ein unendliches Thema....
Mir ist bisher 1x im Urlaub mein Geld gestohlen worden - in Heidelberg! 🙂
Aber in anderen Ländern - und da ist es egal ob Windhoek, Cape Town, Venedig oder Rom - achte ich auch anders auf meine Sachen.
Schmuck: einfache Kaffeeröster-Uhr, sonst nix - weckt keine Begehrlichkeiten
Die Geldbörse wird zu Hause systematisch von allem Unnötigen entleert.
Geld + Karten dann verteilt, ein kleines Täschchen mit umgerechnet 5-10 € als "Auslöse" für eventuelle Überfälle.
Mein Sohn ist in CPT angesprochen worden, ob er freiwillig etwas "Schutzgeld" rausrückt ... nach Zahlung von 5€ durfte er gehen. ( er war am WE allein in der Innenstadt - lt. Reiseführer unklug!)
Wir sind schon in der Dämmerung vom Essen kommend an einem "unsicheren Viertel" vorbeigefahren - es lag jemand auf der Straße, den ich dann doch mit überhöhter Geschwindigkeit umfahren habe, seine Freunde kamen dann aus dem Gestrüpp.
Beim Fotografieren in Städten stehen mein Mann +ich Rücken an Rücken, so kann keiner die Unaufmerksamkeit nutzen.
Beim Geldabheben bleibt auch einer an der Straße stehen, meist steht da auch ein Wachmann.
Wir sind auch nachts zu Fuß in Swakopmund nach Hause gegangen, wenn mir einer entgegenkam, freundlich "Hello" gesagt und gut war's.
Ein bißchen Vorsicht sollte man walten lassen - im Auto sichtbar möglichst nicht mal einen Pullover, wir machen sogar das Handschuhfach auf.

Viele Grüße
Strelitzie
1'125 Beiträge · seit 200604. Mai 2012 · #7
Hallo,
im Gegensatz zu Christian halte ich die Überlegungen und Fragen von Andreas für vernünftig, vor allem, wenn man zum ersten Mal nach Namibia fährt. Aus den Fragen spricht keine Überängstlichkeit, deretwegen man zu einem anderen Ziel raten sollte. Gerade die Fragen und die aus den Antworten folgenden Verhaltensweisen sollen ja dazu führen, dass man sich an Ort und Stelle entspannt und eben nicht ängstlich verhalten kann. Alte Hasen reagieren natürlich anders.
Gute Fahrt!
Rodrigo
Omnia vincit amor
zuletzt bearbeitet 04. Mai 2012
1'159 Beiträge · seit 200704. Mai 2012 · #8
So, die immer wiederkehrende Diskussion ist nunmehr eröffnet. Ich hole mir was zu knabbern und zu trinken und warte gespannt ab, wie dieser Thread innerhalb kürzester Zeit explodiert. 😈

Eines(!) werde ich jedoch auch (wieder) beitragen:
Es ist nie(!) verkehrt, den gesunden Menschenverstand einzusetzen, dann kommt man überall, auch in Namibia, gut durchs Leben/den Urlaub.
Ich empfehle einmal die Lektüre der Pressemeldungen der Berliner Polizei:
http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/presse.html
Wenn man dann überlegt nicht mehr nach Berlin zu fahren, dann ist Namibia vielleicht auch das falsche Ziel; wenn nicht, dann wird man einen unvergesslichen (und ich meine dies positiv!) Urlaub haben!
Zur falschen Zeit am falschen Ort kann man überall auf der Welt sein. Ansonsten ist Namibia wohl eines der sichersten, wenn nicht sogar das sicherste Land in Afrika!

Und zu den Einzelfragen hat Christian umfassend und zutreffend geantwortet!

Sonnige Grüsse und noch einen schönen Feiertag!
Oshivambo Enda nawa Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. (Karl Valentin)
649 Beiträge · seit 200704. Mai 2012 · #9
Hallo Ihr Formis,

nun rupft Andreas doch nicht gleich! Ich finde, es ist verantwortungsvoll, wenn man nicht weiss, was einem erwartet, dass man sich auch Gedanken um die Sicherheit macht. Viel schlimmer ist es, wenn man gedankenlos einfach irgendwo rumrennt - und sich anschließend darüber beschwert, dass Pass, Kreditkarte und Kamera weg sind...

@Andreas
lass Dich durch diese ganzen Sicherheitstipps nicht verunsichern - ja, es kann zu Überfällen kommen, aber die sind selten. Behalte diese Tipps im Hinterkopf - Du hast sicher sehr schnell raus, was sinnvoll ist und was nicht.
Vorsicht bei von hinten kommenden Autos halte ich definitiv für übertrieben. Und: Bargeld solltest Du nicht in grossen mengen mitschleppen. Brauchst Du auch nicht, da Du die Lodges in der Regel mit Kredikarte bezahlen kannst.
4'451 Beiträge · seit 200804. Mai 2012 · #10
Oshivambo schrieb:So, die immer wiederkehrende Diskussion ist nunmehr eröffnet. Ich hole mir was zu knabbern und zu trinken und warte gespannt ab, wie dieser Thread innerhalb kürzester Zeit explodiert. 😈

Eines(!) werde ich jedoch auch (wieder) beitragen:
Es ist nie(!) verkehrt, den gesunden Menschenverstand einzusetzen, dann kommt man überall, auch in Namibia, gut durchs Leben/den Urlaub.
Ich empfehle einmal die Lektüre der Pressemeldungen der Berliner Polizei:
http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/presse.html
Wenn man dann überlegt nicht mehr nach Berlin zu fahren, dann ist Namibia vielleicht auch das falsche Ziel; wenn nicht, dann wird man einen unvergesslichen (und ich meine dies positiv!) Urlaub haben!
Zur falschen Zeit am falschen Ort kann man überall auf der Welt sein. Ansonsten ist Namibia wohl eines der sichersten, wenn nicht sogar das sicherste Land in Afrika!

Und zu den Einzelfragen hat Christian umfassend und zutreffend geantwortet!

Sonnige Grüsse und noch einen schönen Feiertag!
Hallo,
und nicht den Polizeibericht vergessen von Hamburg Hannover, Frankfurt, Stuttgart, München usw.......:( Wenn man seinen gesunden Menschenverstand einsetzt kann man, egal wo man sich befindet eine tolle Zeit erleben. 🙂 Sogar hier auf dem Lande geht man nicht mehr abends spät alleine auf der Strasse.;) Wenn ich sehe, was hier so an dem Bahnhof rumlungert, wenn wir spät aus Namibia zurückkommen , würde ich am liebsten auf der Stelle umdrehen. Wir haben uns in Namibia/Botswana/ SA und auch sonstwo auf unseren Reisen an einigen Regeln gehalten und haben uns sehr sicher gefühlt.
Hier halte ich auch nicht , wenn ein Auto eine "Panne" hat wenn der Weg einsam ist, ich rufe per Handy die Polizei an und damit habe ich meine Pflicht erfüllt. 🙂

Zur falschen Zeit am falschen Fleck, wie man so sagt, kann überal auf dieser Welt sein. Wünsche euch eine wunderschöne Zeit.
Liebe Grüße
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
zuletzt bearbeitet 04. Mai 2012
33,1k Beiträge · seit 200604. Mai 2012 · #11
EIN WENIG OFF TOPIC
-------------------

Hi Rodrigo,
us den Fragen spricht keine Überängstlichkeit, deretwegen man zu einem anderen Ziel raten sollte.
ich finde schon... habe mir persönlich noch nie Gedanken zur Sicherheit für meinen Urlaub gemacht. Denn dann ist es für mich kein Urlaub (=Entspannung), wenn ich mir überlege wie ich mich einschränken muss. Und meine Urlaube finden zumeist in Ländern statt, wo man sich vielleicht lieber dazu Gedanken machen sollte 😉

Zudem werden im Endeffekt genau diese Leute (jetzt nicht speziell auf Dich bezogen, Andreas) beraubt, weil sie sich übervorsichtig, und damit "unnormal" durch die Gegend bewegen (Koffer im Fahrzeug anketten, was man hier auch schon gelesen hat, etc.). Genau solche, die dann nicht verstehen was sie falsch gemacht haben, wenn sie mit Safarikleidung, Brustbeutel (denn da ist das Geld ja sicher) und ganz unauffällig versteckter Kamera durch die Gegend ziehen.

Wie Oshivambo richtig schreibt: Man sollte sich normal verhalten und den Menschenverstand einschalten.

Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
709 Beiträge · seit 201104. Mai 2012 · #12
Hallo Andreas,

Deine Fragen lassen erkennen, daß Ihr scheinbar wenig Erfahrungen mit Individualreisen außerhalb von D und der EU habt.

Das AA muß aus rechtlichen Gründen wohl sehr früh warnen.

Die absolute Sicherheit gibt es nicht.

Es ist alles eine Kopfsache. Man sollte ein Gefühl haben, wo brenzlige Gegenden oder Situationen bestehen. Sonst hat man ja im ganzen Urlaub negativen Streß. Und man sollte nicht leichtsinnig auftreten, man sollte sicher auftreten, jedoch nicht überheblich.

Sinnvoll halte ich Safarikakleidung (nicht zu neu und man sollte nicht wie reingeborgt wirken) mit vielen Taschen, einer Weste in der man das Wichtigste verstauen kann. In Rucksäcken sollte man kein Geld, Fotoapparat, Papiere usw. haben. Man sollten eine Geldbörse mit max 50€ extra für den täglichen Kleinkram haben, die kann man notfalls herausgeben. Wenn man zu Zwei oder Dritt ist, sollten die anderen den Jenigen, der bezahlt, einkauft, abhebt usw. den Rücken decken. Einfach wache Augen haben! Eine sichere Körpersprache ist wichtig. Aber nicht wie Rambo auftreten oder wirken. Und einheimische Besonderheiten achten.

Wir sind viel als Individualreisende mit eigenem 4x4 in Nordafrika und der ehem. Sowjetunion unterwegs. Bisher ist uns zum Glück noch nie etwas Negatives passiert. Naja, wir laufen nicht wie Deppen oder Hummeldums rum. Unsere KFZs, unsere Ausrüstung oder Kleidung ist nicht neu und man sieht diesen schon den öffteren Einsatz an. Und 2 von uns 3 machen Kampfsport.

Es ist alles eine Frage des Bauchgefühls und des Auftretens.

Gruß

Rocky
-------------------------- ...der schon öfter 4x4 in Afrika war... http://www.4x4club-leipzig.de/ http://www.baja-deutschland.de/
983 Beiträge · seit 201104. Mai 2012 · #13
😎 Ich möchte das Thema Mal um eine satirische Antwort ergänzen:

1. Fahren auf einsamer Strasse, am Straßenrand steht ein Fahrzeug mit (angeblicher?=Falle) Panne. Anhalten oder mit Vollgas weiterfahren ?

Mit Vollgas weiterfahren. Der Beifahrer hält das Gewehr, das jeder in Namibia dabei hat, stets geladen auf das verdächtige Fahrzeug gerichtet ...

2. Fotostop im Busch, anderes Fahrzeug nähert sich – Gefahr ?

Sofort Deckung suchen und mit dem Gewehr, das bekanntlich ja jeder in Namibia dabei hat, einen Warnschuss abgeben. Stopp das Auto nicht, sofort auf die Reifen zielen und feuern ...

3. Parken, nur auf bewachten Parkplätzen ? Wieviel N$ bekommt der „Parkwächter“ ?

Auf nicht bewachten Parkplätzen lauert die berüchtigte Kuiseb-Bande, die jedes Auto sofort auf einen LKW auflädt und über die Grenze nach Angola bringt ... Und Parkwächter gibt es nicht. Das sind alles verkleidete Trickbetrüger ...

4. Wertsachen nicht im Auto lassen – klar, aber das Reisegepäck wohl schon.
Problem: kein separat verschließbarer Kofferraum (Diahatsu Terios 4x4)

Jedes 2. Auto, in dem Gepäck ist, wird entführt, meist von der allseits berüchtigten Kuiseb-Bande (aber das wisst ihr ja alle sowieso) ...

5. Wertsachen in der Unterkunft – ständig am Mann tragen, auch bei Aktivitäten und beim Abendessen ?

Besonders beim Abendessen ist es gefährlich. Da kommt der Kellner und lenkt dich ab. Schwupps zieht dir der Koch (ein verkleideter Trickbetrüger, der Stunden vorher noch als Parkwächter auf der Suche nach Opfern war) eins über die Rübe ...

6. Zu Fuß bei Dunkelheit? Windhoek nein, Swakomund ja?
Überfallgefahr? (wenn ja womit ist zu rechen: körperliche Gewalt, Stichwaffen, Schusswaffen?)

Du musst mit allem rechnen. Frauen als Himba verkleidet sind am schlimmsten. Die brechen dir den Arm, bevor du dein Gewehr, das, wie alle wissen, jeder in Namibia dabei hat, geladen hast ...

7. Geld abholen – bevorzugt in einer Bank am Schalter oder am Automaten?
Reiseschecks in Euro mitführen?

Du kannst kein Geld alleine holen. Dafür brauchst du professionelle Security Leute, die dich begleiten ... Dabei sollte man nur die von der deutschen Botschaft zertifizierten nehmen ...

😎 😄 😄 😄

P.S. Spaßmodus aus: Wie einige schon zuvor richtig sagten, ein bisschen aufpassen sollte man schon - siehe der Beitrag von Christian, der das Wesentliche hierzu bereits gesagt hat!
Beste Grüße rhh64
zuletzt bearbeitet 04. Mai 2012
4'528 Beiträge · seit 200704. Mai 2012 · #14
Hallo Andreas,

ich war jetzt acht Mal im südlichen Afrika (Namibia/Südafrika/Botswana und Sambia) und kann mich noch sehr gut daran erinnern, daß mich vor unserer ersten Reise genau Deine Fragen auch beschäftigt haben.

Setze Deinen gesunden Menschenverstand ein und sei etwas vorsichtig. Ausserhalb der Städte ist es meistens sehr einsam und Ihr werdet slbst merken, was OK ist.

Das Sicherheitsempfinden in fremden Ländern ist immer sehr subjektiv. Ist einem wie uns noch nie etwas passiert, neigt man zu Aussagen wie : "Das ist alles kein Problem!".

Lasse Dich bitte nicht verunsichern und benutze einmal die Suchfunktion. Du wirst da zahlreiche Endlosdiskussionen finden, die Dich nur bedingt weiterbringen.

Viele Grüße
Carsten
Profilseite mit 28 Reiseberichten südliches Afrika sowie Kenia, Bangkok Kambodscha, Marokko und Lofoten Vesteralen
zuletzt bearbeitet 04. Mai 2012
482 Beiträge · seit 201204. Mai 2012 · #15
Hallo Andreas,
was Christian geantwortet hat kann ich bestätigen und dir ein gutes Gefühl für Namibia mitgeben.
Meine Frau und ich haben schon öfters auf freier Strecke angehalten und bei Pannen den anderen unsere Hilfe angeboten - kein Problem.
Unseren Freunden ist auf einer Lodge die billige Werbe-Armbanduhr vom Nachttisch während des Frühstücks geklaut worden. Ich selber brauche im Urlaub keine Uhr 😛
So könnte ich noch viele andere Tipps und Erfahrungen wiederholen - es ist schon alles gesagt worden.
Jetzt liegt es an dir die guten Erfahrungen selber zu sammeln und mit Herz und Verstand das Land zu erleben.
Gute Fahrt und kommt gesund zurück! Viele Grüße, Wolfgang
Themenstarter72 Beiträge · seit 201204. Mai 2012 · #16
Hallo,

vielen Dank für die meist ernst gemeinten Antworten, insbesonders Christian für die
Antworten im Detail. Den letzten Satz nehme ich mit Humor.

Was neu für mich ist: bisher bin ich davon ausgegangen, dass der Einsatz der Kreditkarte nur sehr eingeschränkt möglich ist (beim Tanken kaum – Gästefarm selten). Hat sich da etwas geändert?

Aber vielleicht sollte ich trotzdem etwas erklären:

Ich bin noch nie von Alaska bis Australien in Schwierigkeiten gekommen, jedoch in Pretoria
wurde mir mitten am Tag in einer belebten Einkaufsstrasse das Wohnmobil ausgeräumt und
ein Verwandter des Wohnmobilvermieters kurz vorher bei einem Raubüberfall erschossen....
Weitere Horrorgeschichten aus 3. Hand und aus Süd-Afrika nicht hier.

http://www.az.com.na/lokales/berfall-in-der-mondlandschaft.11611.php

http://www.az.com.na/lokales/mord-im-khomas-hochland.20661.php

Und die in den o.g. Links beschriebenen Vorfälle hat es ja wohl auch gegeben. Die Frage ist eben, Einzelfälle oder die Spitze des Eisberges, ich gehe von Einzelfällen aus – aber von hier aus eben schwer zu beurteilen, obwohl ich davon ausgehe, dass die AZ berichtet hätte.

Die Verweise auf die Kriminalität in (West) Europa hinken etwas. Einmal kennt man hier die Verhältnisse und handelt entsprechend. Wir haben es hier auch in der Regel mit einer anderen Form der Kriminalität zu tun.

Außerdem gibt es hier keine Townships und niemand wird sein Grundstück 2 Meter hoch einmauern und mit Z-Draht (Nato-Draht) absichern (wäre in D für privat sogar verboten! Der böse Bube könnte sich verletzen!).

Die Verhältnisse sind schon auf jedem Kontinent anders, nur wenn man dort lebt, relativiert sich Vieles.

Deswegen eben meine Fragen, die, wie ich meine zu einer Reisevorbereitung dazugehören, wie man sich über das Land inkl. Politik, Wirtschaft und Geschichte informieren sollte. Mit Angst hat das m. E. nichts zu tun.

Dank an alle, die sich bisher beteiligt haben.

Gruß

Andreas
zuletzt bearbeitet 04. Mai 2012
297 Beiträge · seit 200704. Mai 2012 · #17
andreas40699 schrieb:

1. Fahren auf einsamer Strasse, am Straßenrand steht ein Fahrzeug mit (angeblicher?=Falle) Panne. Anhalten oder mit Vollgas weiterfahren ?

ich halte an, auch alleine. Falls die Situation 'unsicher' erscheint kann man mit leicht geöffneter Scheibe fragen ob man Hilfe holen soll... besser als einfach weiterzufahren!

ich war anfangs auch sehr verunsichert, in SA und Namibia, mir kam dort alles ziemlich normal vor und dann wurden mir ständig Horrorgeschichten erzählt 😕

Viel Spaß in Namibia!
LG heike
4'451 Beiträge · seit 200804. Mai 2012 · #18
Andreas schreibt :
"Die Verweise auf die Kriminalität in (West) Europa hinken etwas. Einmal kennt man hier die Verhältnisse und handelt entsprechend. Wir haben es hier auch in der Regel mit einer anderen Form der Kriminalität zu tun.

Außerdem gibt es hier keine Townships ......."


M Meinung nach hinken die Verweise ganz und gar nicht. 😉 Hier nennt man die Gegende wo man sich besser nicht aufhält halt anders als Township. 🙁

LG
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
80 Beiträge · seit 201004. Mai 2012 · #19
Hi Andreas,
deine Fragen sind durchaus berechtigt, weil sie uns einfach aufgedrängt werden. Afrika ist fremd, schwarz, ...eine andere Kultur. Aber ich hatte nie Schwierigkeiten in Afrika. Ich bin auch nur in EUROPA ausgeraubt worden. Aber ich kenne auch Leute mit aufgebrochenen Autos in Südafrika...
Aus meiner Sicht: Geh' einfach unvoreingenommen an deinen Urlaub heran. Gesundes Mißtrauen ( oder Vertrauen ) hilft dir auf jeden Fall weiter.

Ich wünsche dir viel Spaß und viele schöne Begegnungen in NAM.

gruß:)
Ralf
2'048 Beiträge · seit 200704. Mai 2012 · #20
engelstrompete schrieb:Andreas schreibt :
"Die Verweise auf die Kriminalität in (West) Europa hinken etwas. Einmal kennt man hier die Verhältnisse und handelt entsprechend. Wir haben es hier auch in der Regel mit einer anderen Form der Kriminalität zu tun.

Außerdem gibt es hier keine Townships ......."


M Meinung nach hinken die Verweise ganz und gar nicht. 😉 Hier nennt man die Gegende wo man sich besser nicht aufhält halt anders als Township. 🙁

LG
Cécile 🙂
Hallo Cecile,
das ist so aber trotzdem nicht vergleichbar, denn was sich vor allem unterscheidet ist unser eigenes Verhalten und die Wirkung auf die Umgebung.
Wann tragen wir ein vielfaches vom Jahreseinkommen der dort lebenden Menschen einfach mit uns herum?
Fahren wir in diese "No-Go" Gebiete zur Besichtigung der dort lebenden Menschen, um uns diesen gegenüber masssiv distanzlos und permanent / penetrant fotographierend zu verhalten?
Zeigen wir dort überdeutlich unser naive Orientierungslosigkeit und Hilflosigkeit als Einladung potentieller Täter
und garantieren wir durch den fest gebuchten Rückflug, dass wir bei einer evtl. Gerichtsverhandlung nie als Zeuge auftreten werden, damit die Strafverfolgung nahezu sicher ausschließen?

Als Touristen im Leihwagen sind wir durch Kleidung, Aussehen und Verhalten aber so unterwegs. Die Einkommensdisparität in diesen von uns besuchten Ländern ist rießig, es gibt kein Hartz IV, nicht mal eine Minimalabsicherung des Essens für die nächsten Tag. Viele Menschen sind chronisch krank, haben eine sehr begrenzte Lebenserwartung und eine noch begrenztere Lebensperspektive. Und denen halten wir unseren Reichtum so penetrant unter die Nase, dass es mich sehr oft sehr peinlich berührt.
Ich gehe nie von "Sicherheitsbedenken" aus, sondern ich rechne es den freundlichen und meist sehr liebenswerten Menschen hoch an, dass die allermeisten uns trotzdem sehr viel freundliche begegnen, als ich es hier oft erlebe.
Ich reise im vollen Bewußtsein Risiken einzugehen. Ich begrenze sie aber nicht durch Einschränkung von Kontakten sondern durch mein Verhalten. Ich bin für diese Menschen sehr reich, aber ich vermeide alles, was damit protzen würde. Ich versuche niemanden in unnötige Versuchung zu führen. Oft ist das Mißtrauen von Menschen, die ich z.B. in Katutura besuche größer gegenüber "mißgünstigen" Nachbarn als mein eigenes.
Und ja - es wurde schon versucht mich zu überfallen - aber nie in solchen "Elendsgebieten" sondern wenn ich bei weißen und wohlhabenden Menschen oder in diesen Gegenden war: In New York, in Prag, in Südfrankreich, in Rom, einem Banküberfall in einer deutschen Kleinstadt und auch schon auf einer Farm in Namibia. Mein Sohn abends vor der DHPS in Windhuk praktisch unter den Augen der bewaffneten Wachleute der Schule. Uns ist nie etwas passiert und durch eigenes Verhalten bis auf ein übergebenes Handy und ein fast leerer Geldbeutel auch nicht mal materieller Verlust entstanden. Und wenn, ich würde wegen einiger Euro kein unnötiges Risiko eingehen. Aber ich habe auch keine Reichtümer, keine extreme Fotoausrüstung oder ähnliches dabei, mit dem ich sowas provozieren würde.
Mein Rat: Macht Euch weniger Sorgen um die "Sicherheit vor Ort" sondern um Euer eigenes Verhalten und den Eindruck, den Ihr auf die Menschen dort macht.

Viele Grüße
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)