MImiki1908Themenstarter24 Beiträge · seit 201220. Apr. 2012 · #1Hallo Ihr Afrika-Fans,
wir überlegen momentan noch ob es besser ist von Winhoek die Rout bis nach Maun zu fahren oder ob wir Johannesburg bis nach Nata fahren sollen?
Wegen der Vet-Kontrollen wäre es wahrscheinlich sinnvoller von Süd nach Nord zu fahren, oder?
Was meint Ihr kann man die Strecken auch in einem Ritt fahren - wir rechnen mit ca. 9 Std.??????
Wann seit Ihr den immer so ca. gestartet am Ankunftstag und wie weit seit Ihr ca. gefahren.
Über Rückmeldungen würde ich mich sehr freuen.
Danke schon mal.
bayern schorsch3'383 Beiträge · seit 200920. Apr. 2012 · #2Hallo Miki,
letztes Jahr im Oktober mussten wir "notgedrungen" die Strecke Windhoek - Maun in einem Rusch runterradeln.
Das sind round about 830 km, es war ein langer Ritt. Abfahrt 5.45 Uhr morgens, 2 Pausen (wir haben immer Hunger und Durst) und um 16.00 Uhr waren wir in Maun.
Also es geht schon, macht aber keinen Spass.
Wir hatten aber keine andere Wahl.
Viele Grüße
der bayern schorsch
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joli3'491 Beiträge · seit 200620. Apr. 2012 · #3Hallo Miki,
vor allem anderen - herzlich willkommen im Namibia-Forum.
Wenn ich Deine Frage richtig verstanden habe, steht Ihr vor den Alternativen Johannesburg - Nata-Maun und Windhoek-Maun.Zu Windhoek-Maun hat Dir ja Bayern-Schorsch schon seine Erfahrungen geschildert - in einem Rutsch - auf deutsch gesagt - eine Quälerei.
Johannesburg-Nata ist noch etwas weiter ( rund 900 km), d.h. noch mehr Quälerei. Dafür 9 Std. anzusetzen, ist zu optimistisch - eher 12 Std. Und so etwas sollte man sich wirklich nicht antun.2 Tage ist also das Mindeste, was man dafür veranschlagen sollte.
Was mich gänzlich verunsichert, ist der Zusammenhang mit dem Ankunftstag. Hattet Ihr wirklich vor, noch am Ankunftstag auf diese Strecke zu gehen ?? - Das wäre schon fast wahnsinnig.Am Ankunftstag sollte man - egal, ob Windhoek oder Johannesburg - außer Autoübernahme und Akklimatisieren/Ausruhen keine weiteren Aktivitäten einplanen. Eine Autoübernahme in Johannesburg kann ( muss nicht !)schon mal 4-5 Std. dauern. Sucht Euch eine Unterkunft in Flughafennähe und das reicht dann auch für den Ankunftstag.
Welche Probleme seht Ihr in der Vet-Kontrolle ? - Egal, ob Ihr aus Windhoek oder aus Johannesburg kommt, an der Vet-Kontrolle kommt Ihr nicht vorbei. Das ist aber auch weiter nicht schlimm, es sei denn, Ihr hättet größere Lebensmittelvorräte dabei.
Ein größeres Problem dagegen könnte Geschwindigkeitskontrollen in Botswana sein: wer so unter Zeitdruck steht, wie ich bei Euch fast befürchte, gerät mal schnell zu schnell. Zur Vermeidung von Korruption hat man sich in Botswana etwas Besonderes einfallen lassen - die Kontrollposten selbst sind nicht berechtigt, das dann fällige Bußgeld zu kassieren. Das darf nur die nächste Polizeistation und die kann schon mal 50 km entfernt sein. Schwupp, schon ist wieder eine Stunde weg und der Zeitdruck wird noch größer, zumal man bei Einbruch der Dunkelheit von der Straße sein sollte.
Langer Rede kurzer Sinn: rechnet für Johannesburg-Maun mit mindestens 4 Tagen, wenn Ihr flott unterwegs sein wollt.
Gruß Joli
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200720. Apr. 2012 · #4Hi Miki,
eigentlich ist schon alles gesagt: am Ankunftstag nichts weiter planen ausser Wagenübernahme und Einkäufe (es dauert schon eine Weile, wenn du alles richtig verstauen willst) und am nächsten Tag machst machst dich ausgeruht auf den Weg.
Zwischen Windhoek und Maun haben wir spätestens in Ghanzi eine Übernachtung eingeschoben. In Maun kannst du übrigens recht gut die Dinge einkaufen, die du wegen der Vet. Kontrollen nicht mitnehmen kannst.
Und denk dran, wegen zu schneller Fahrerei kannst du mitlerweile auch in Afrika ein "dickes Knöllchen" bekommen und noch schlimmer, die Unfallquote ist bei Touristen aus "Übersee" wegen unangepasster Fahrweise bedonders hoch!(das sagt jedenfalls unser Autovermieter)
Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
MImiki1908Themenstarter24 Beiträge · seit 201220. Apr. 2012 · #5Hallo Ihr Lieben,
vielen Dank für Eure Antworten, ich hab mir schon gedacht das das mit der Routenplanung in Richtung Wahnsinn tendiert. Ich sehe schon es ist wohl besser je nach dem von wo man kommt Zwischenübernachtungen einzuplanen.
Was meint Ihr ist die max. Strecke pro tag die man fahren sollte bzw. in Abhängigkeit des Straßenzustandes wieviel km möglich sind.
Bzgl. der Vet. Kontrollen hatten ich gemeint das NORD-SÜD strenger kontrolliert wird als in die andere Richtung. Zumindest hab ich das so mehrfach gelesen.
Ist das so? Wie sehen Eure Erfahrungen aus?
maddy2'167 Beiträge · seit 200921. Apr. 2012 · #6Hallo Miki,
Was meint Ihr ist die max. Strecke pro tag die man fahren sollte bzw. in Abhängigkeit des Straßenzustandes wieviel km möglich sind.
Das ist doch individuell und total verschieden!
Kommt auch drauf an was du gewohnt bist. Ich kann zum Beispiel gut 800km im Tag fahren, wenn es sein muss. Mehr waere mir dann aber zuviel.
Wenn wir nach Namibia in Urlaub fahren sind die ersten 3 Tage auch nur Transitstrecken: erster Tag bis Jo'burg 751 km - ca. 9 Stunden. Zweiter Tag bis Kang 690km - ca. 8 Stunden. Dritter Tag bis Windhoek 688km - ca. 8 Stunden. Dann kann der Urlaub anfangen....
Aber, es kaeme mir nicht im Traum in den Sinn, solche Strecken nach einem 10 oder mehr Stunden Flug zu fahren!
Bedenke auch, dass du niemals in der Dunkelheit in Botswana unterwegs sein solltest, wegen der vielen Tiere - Haus- und Wild - auf der Strasse.
Bzgl. der Vet. Kontrollen hatten ich gemeint das NORD-SÜD strenger kontrolliert wird als in die andere Richtung. Zumindest hab ich das so mehrfach gelesen.
Stimmt, von Sued nach Nord und von Ost nach West kannst du alles mitnehmen.
Gruss aus Sodwana
Maddy
joli3'491 Beiträge · seit 200621. Apr. 2012 · #7Hallo Miki,
für möglich halte ich mal eine Tagesetappe von 800 km auf Teerstraße. In Botswana allerdings hätte ich da schon meine argen Bedenken, weil es dort unverhältnismäßig viele Schlagloch-Routen gibt. Du fährst gemütlich auf einer wirklich guten Teerpad und plötzlich ohne jede Vorwarnung tun sich vor Dir "Abgründe" auf - 20 bis 30 Schlaglöcher dicht bei dicht und jedes tief genug, um Dir die Achse wegzureißen. Wer auf solchen Strecken nicht hellwach ist, hat gute Chancen, es nie wieder zu werden.
Auf Sandpad/Gravelroad sollte man nicht mehr als 400 km an einem Tag fahren. Das sind schon mal rund 6-7 Std. reine Fahrzeit, die man ebenfalls hochkonzentriert sein muss, um abrupte Ausweichmanöver ( wg. Steinen oder Dornenzweigen)zu vermeiden.
Gruß Joli