Under the Namibian sky

23 Antworten · 5'063 Aufrufe · gestartet 16. März 2012 von Guido.
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ThemenstarterGast16. März 2012 · #1

Bei YouTube ansehen ↗



Sehr chices Timelapse-Video. Unbedingt in Fullscreen und 1080p angucken. (via)

Beste Grüße

Guido
zuletzt bearbeitet 16. März 2012
415 Beiträge · seit 201016. März 2012 · #2
Herrlich !!

Beachte mal, dass die untergehenden Sterne bis zum EWrreichen des Horizontes sichtbar sind und dann so plötzlich verschwinden, als würde sie jemand ausknipsen.
Das passiert nur, wenn die Atmosphäre klar, trocken, sauber und die Nacht wirklich dunkel - ohne fremdes Störlicht ist. Leider gibt es solche Flecken in Europa fast nicht mehr.....

Danke fürßs Einstellen Guido.

Jens-Uwe
Meine letzten Reisen
49 Beiträge · seit 201216. März 2012 · #3
Großartig!
Auch deine Fotos, Jens-Uwe!
Ich war immer hin und hergerissen: schau ich weiter oder lass ich mich im August selbst überraschen von den tollen Eindrücken...;) Ich habe weiter bis zum Schluss die Bilder angesehen 🙂

Den Sternenhimmel so zu sehen, auch mit bloßem Auge...kann ich mir noch gar nicht vorstellen!
ThemenstarterGast16. März 2012 · #4
Hallo Frieda,
Frieda schrieb:Großartig!
Ich war immer hin und hergerissen: schau ich weiter oder lass ich mich im August selbst überraschen von den tollen Eindrücken...;) Ich habe weiter bis zum Schluss die Bilder angesehen 🙂

Den Sternenhimmel so zu sehen, auch mit bloßem Auge...kann ich mir noch gar nicht vorstellen!
Du bist dann hoffentlich Mitte August unterwegs. Am 17. August ist Neumond und um den Zeitpunkt herum dürfte der Sternenhimmel spektakulär aussehen. Anfang bzw. Ende August ist Vollmond. Dann hängt der Himmel nicht so voller Sterne, weil der helle Mond viele schwächer leuchtende Sterne überstrahlt.

Beste Grüße

Guido
1'483 Beiträge · seit 200916. März 2012 · #5
Einfach toll!!!

Danke, Guido, von Reinhard
14 Beiträge · seit 201016. März 2012 · #6
Wenn man diese tolle Illustration sieht, treibts einem wieder die Tränen in die Augen. Ich kann nur sagen: absolut topp.
49 Beiträge · seit 201216. März 2012 · #7
Guido. schrieb:Hallo Frieda,

Du bist dann hoffentlich Mitte August unterwegs. Am 17. August ist Neumond und um den Zeitpunkt herum dürfte der Sternenhimmel spektakulär aussehen. Anfang bzw. Ende August ist Vollmond. Dann hängt der Himmel nicht so voller Sterne, weil der helle Mond viele schwächer leuchtende Sterne überstrahlt.

Beste Grüße

Guido
Hallo Guido,
leider sitzen wir dann schon wieder mitten im Ruhrgebiet... 😐
Wir sind von Mitte Juli bis Anfang August in Namibia.
Auch wenn wir den Neumond verpassen, wird der afrikanische Sternenhimmel vermutlich trotzdem umwerfend sein... hoffe ich zumindest 😉
415 Beiträge · seit 201016. März 2012 · #8
@ Frieda
Na top!

Neumond ist auch am 18.07. und so etwa ab dem 22.07. werdet Ihr abends am Westhimmel die wunderschöne, ganz schmale, wie eine Suppenschüssel über dem Horizont schwebende Mondsichel sehen. Jeden Abend geht der Mond dann etwa eine Stunde später unter und die Sichel gewinnt an Breite und Höhe.....

Am 24.07. seht Ihr gegen 20:00 Uhr nur 1 Grad rechts von der Mondsichel den rötlich leuchtenden Mars. Ich bin mir sehr sicher, dass das ein wunderschöner Anblick sein wird (wo ist der neidisch guck-Button?)

Die Milchstraße ist bis zum 24.07. ganz sicher hervorragend und nach dem 26.07. nach Monduntergang gut zu sehen.

Danach lohnt sich das sehr frühe Aufstehen: gegen 5 Uhr gehen erst Jupiter, dann Venus im Osten auf (die beiden sind ja z.Zt. so schön an unserem West-Abendhimmel zu beobachten)

Achtet sowohl morgens, als auch abends etwa eine Stunde nach und eine Stunde vor Sonnenuntergang / -aufgang auf das sehr schwache langgestreckte blasse Licht (direkt von West, leicht nach Nord gekippt, bzw. morgens direkt von Ost, auch leicht nach Nord gekippt) - das Zodiakallicht.

Es lohnt sich, einen Fotoapparat auf ein Stativ zu stellen (Weitwinkel), ISO 800 - 3200, und mit einem Fernauslöser etwa 30-60 sec. zu belichten. (Focus am Tage am Objektiv schon einstellen, dann auf manuell schalten)


Ach, ich höre jetzt lieber auf, weil ich ins schwärmen komme.....

Viel Spaß und aufregende Stunden am Himmel
cs (clear sky)
Jens-Uwe
Meine letzten Reisen
zuletzt bearbeitet 16. März 2012
49 Beiträge · seit 201216. März 2012 · #9
Hallo Jens-Uwe,

großartig! Hab herzlichen Dank für deine ausführliche Antwort!
Ich fürchte, ich habe neben dem neuen Hobby "Namibia" (lese mich gerade dusselig) gerade noch ein zweites und gar drittes bekommen...B)
Was das Fotografieren angeht, mach ich das wirklich eher laienhaft. Bei all den schönen Fotos die man bei dir und hier im Forum sieht, ist die Motivation jedoch sehr hoch sich da etwas genauer einzuarbeiten!
Wenn ich hier die Basics drauf habe (leider kann man ja nicht mal eben zum Üben nach Afrika reisen 😉 ), mache ich mich mal in Sachen "Sterne" etwas schlauer. Das scheint sich ja wirklich zu lohnen!

Danke für die neuen Anreize!!!! 🙂
1'483 Beiträge · seit 200916. März 2012 · #10
Hallo Jens- Uwe,
hast du für die Zeit von Mitte bis Ende Juni auch noch so eine fabelhafte Expertise bereit?

@ Frieda,
bei der manuellen Einstellung nicht vergessen, auf unendlich zu stellen. Lieber doppelt kontrollieren!


Gruß Reinhard
415 Beiträge · seit 201016. März 2012 · #11
Hallo Reinhard

Neumond wird am 19.06. sein. Zwei Tage später wirst Du gegen 19:00 Uhr gut 15° über WNW die sehr feine, nun wieder zunehmende Mondsichel sehen können. Etwa 5° rechts davon kannst Du den Planeten Merkur schon mit bloßem Auge erkennen (10° entspricht einer Peilung über Deine Faust am ausgestreckten Arm). Nochmals 5° weiter ist ein heller Stern erkennbar, der nur noch 5° über dem Horizont steht „Pollux“. Zusammen mit seinem Bruder, dem nicht ganz so hellen „Castor“ sind sie die Köpfe des Sternbildes Zwillinge. Der griechischen Mythologie zufolge hat Zeus selbst die unzertrennlichen Zwillinge an das Firmament platziert.
Vielleicht 20 Minuten nach Deinem Sundowner solltest Du genau nach Norden schauen. Gut 60° über Dir gewinnt der rötlich leuchtende Mars seinen Kampf gegen das Tageslicht. Er steht bei den Hinterläufen des „auf dem Kopf platzierten“ Sternbild des Löwen.
Wie ein großer Bogen spannt sich die Milchstraße, besonders schön Mitte Juni sichtbar von Ost über Süd nach West. Die Sichtbarkeit der Milchstraße wird bis Anfang Juli wegen des immer heller werdenden und immer später untergehenden Mondes immer schlechter.
Etwa eine Stunde nach Sonnenuntergang besteht eine sehr gute Chance, im Westen das nach Nord geneigte Zodiakallicht zu sehen. Am Horizont kann es sogar mit der „herabfallenden“ Milchstraße so verschmelzen, dass beide Erscheinungen wie ein gigantisches „V“ imponieren. ( LINK ) Im Verlaufe der Nacht bewegt sich die Milchstraße über Euch hinweg, steht kurz nach Mitternacht genau über Euren Köpfen um sich dann in der Morgendämmerung weit im Norden vom nächtlichen Spektakel zu verabschieden.

Gegen 19:35 beginnt die astronomische Dämmerung – völlige Dunkelheit. In OSO – etwa 20° über Horizont (das ist der Abstand zwischen abgespreiztem Daumen- und Kleinfingerkuppe am ausgestreckten Arm) – ist das markante Sternbild Skorpion zu erkennen. Etwa hier leuchtet die Milchstraße besonders hell. Wenn Du dort hin schaust, siehst Du das Zentrum unserer Milchstraße. Mit einem guten Fernglas wirst Du hier eine große Strukturvielfalt erkennen. Aber passe gut auf, an dieser Stelle wird nach jüngsten Beobachtungen ein gigantisches schwarzes Loch vermutet – nicht dass ich für Dein plötzliches Verschwinden zur Verantwortung gezogen werde! 🤩

Bist Du ein Frühaufsteher? Dann schaue zwischen 5 und 6 Uhr nach Osten. In einer Reihe von links nach rechts siehst Du das Siebengestirn (wenn Du die sieben Sterne mit bloßem Auge sehen kannst, brauchst Du keinen Augenarzt !), den Jupiter und die Venus (da sie dieser Wochen vor der Sonne läuft, heißt sie „Morgenstern“, läuft sie hinter der Sonne – wie zur Zeit – heißt sie „Abendstern“).

Also:
die ersten Nächte sind dunkel - sehr gut für Milchstraßenbeobachtungen und junge Mondsichel.
die letzten Nächte werden vom Vollmond (03.07.) dominiert und lassen kaum andere astronomische Beobachtungen zu.

Viel Spaß und denke daran: "Beware of the big black hole"

Jens-Uwe
Meine letzten Reisen
zuletzt bearbeitet 16. März 2012
105 Beiträge · seit 201116. März 2012 · #12
@ Guido: die Fotos sind phantastisch! danke fürs reinstellen. Ich merke, dass ich mit so einem Sternenhimmel total überfordert bin, habe nur den Orion erkannt 😉

@Jens-Uwe: danke für Deine Tipps. Das bringt mich auch auf die Idee, meine Sternenkarte einzustecken... 😎
ab Mitte August bin ich mit dem Zelt unterwegs und kann es auch kaum erwarten, diesen Sternenhimmel zu sehen, träum, träum...

liebe Grüße
Afrika Sonne
Draai jou gesig na die son en die skaduwees agter jou val.
zuletzt bearbeitet 17. März 2012
730 Beiträge · seit 200616. März 2012 · #13
Hallo Guido,

auch von mir ein großes Dankeschön für das Einstellen des Videos. Bin schwer begeistert.

und hallo auch an Jens-Uwe, danke für die interessanten Informationen. Wenn Du erst loslegst ... Klasse!
Zum Neumond (21. April) sind wir im Kgalagadi im Camp Urikaruus. Da muss ich mich nur zusammenreißen, dass ich dort nicht über die Holzplanken stampfe 😉 und zum Bildverwackeln beitrage.

Viele Grüße
Ina
Unsere Website - Reisen ins südliche Afrika: www.inado.de => SCHWERPUNKT KGALAGADI
zuletzt bearbeitet 16. März 2012
52 Beiträge · seit 201117. März 2012 · #14
Hallo Jens-Uwe,
herzlichen dank für deinen kleinen astronomischen Praxis-Lehrgang.
Darf ich dich noch mit unserer Reisezeit "belasten"?
27.3. - 15. 4. 2012
Habe mir auch selbst schon ein Buch über den Sternenhimmel gekauft - die Praxis ist aber hoffentlich schöner als so ein trockenes Buch😗
Liebe Grüße
pippi
3'175 Beiträge · seit 200617. März 2012 · #15
Hallo Jens Uwe!

das ist ja toll was du da alles weisst. Wollte dich schonenderweise nach einem Link fragen, statt dich von nun an jede woche nach neuen Ereignisseen am namibischen Himmel zu befragen, ich wohne hier S17.90865 E 19.78039

Vielen Dank fuer deine Muehe
Gruss Joerg Es gibt NIX, das es nedd gibt
415 Beiträge · seit 201017. März 2012 · #16
Hallo Pippi,

für mich ist es eine wirklich angenehme Abwechslung, mich an mein Planetariumsprogramm zu setzen und einige astronomische Simulationen ablaufen zu lassen. Daher ist es für mich tatsächlich keine „Belastung“ eher ein Vergnügen.
Mich freut es sehr zu sehen, dass Ihr Interesse an diesem, für unsere Breitengrade kaum noch erkennbaren Naturschauspiel habt – es ist eben auch ein Teil der Namibiareise….

Nun Pippi, Eure erste Nacht in Namibia beginnt mit einem Paukenschlag. Kurz nach Sonnenuntergang seht Ihr dort, wo vor einer Stunde noch der rote Sonnenball zu sehen war, einen Stern – Jupiter. 10° rechts oberhalb davon leuchtet deutlich heller die Venus und nochmals 10° auf dieser Linie weiter ist die nun schon 5 Tage alte Sichel des Mondes nicht zu übersehen. An diesem Freitag (27.03.) sind bereits 21% des Mondes beleuchtet (Neumond war am 22.03.). Mit einem Fernglas könnt Ihr den unbeleuchteten Teil des Mondes noch gut erkennen – das Erdlicht. Das ist Licht, das von der Sonne kommend die Erde anstrahlt und von hier weiter auf den Mond reflektiert wird. Hättet Ihr Euer Ticket nicht nach Namibia, sondern zum unbeleuchteten Teil auf dem Mond gekauft, dann würdest Du bei einem Blick zur Erde fast „Vollerde“ sehen und dich vielleicht ärgern, dass die Milchstraße wegen so viel Vollerde nicht zu sehen ist (die Nacht wäre dort wohl zu hell).

Zurück nach Namibia: möglicherweise hast du dich während des Wartens auf den Sonnenuntergang gefragt, warum denn die Sonne beim Auf- oder Untergang so rot aussieht? Warum leuchtet der Vollmond bei Auf- oder Untergang eher kupferrot und im Zenit fast weiß?
Du erinnerst Dich, dass Du gelernt hast, dass das Sonnenlicht eine Mischung aus vielen Farben ist – die Spektralfarben eben. Die Summe dieser Farben nimmt das menschliche Auge als Weiß wahr. Fehlt aber eine Farbe ganz oder teilweise, überwiegen eben die anderen.
Nimmst Du von dem Farbengemisch das Rot weg, wird der Rest eher bläulich aussehen. Nimmst Du hingegen mehr Blau weg, wirkt das Licht rötlich.
Ganz einfach ausgedrückt passiert beim Sundowner folgendes: Wegen des immer flacher werdenden Lichteinfalls zu Deinem Beobachtungsstandort muss das Licht der Sonne/Mond immer weiter durch die Atmosphäre dringen (hat was mit der Erdkrümmung zu tun). Je weiter das Licht durch die Luft reist, desto mehr wird der blaue Lichtanteil abgelenkt und kommt nicht mehr in Deinem Auge an (Witzbolde behaupten hingegen, dass dieses Blau mit jedem Windhoek Lager beim Sundowner zunehmend in den Kreislauf des Beobachters fließen soll….). Wie dem auch sei: der Rotlichtanteil kommt vollständiger, als der Blauanteil im Auge an – die Sonne ist rot und die Landschaft wird in eine Sinfonie von warmen Farben gehüllt…

Leider wird in den nächsten Tagen der Mond immer dominanter, so dass die Sichtbarkeit der Milchstraße bis zum Ende Eurer Reise abnehmen wird. Aber gerade in den ersten Nächten wird sie in aller Pracht im Süden bis Westen wundervoll erleuchten.
Wenn Du am 3.4. gegen 22 Uhr nach Norden schaust, dominiert dort natürlich der nun zu 88% beleuchtete Mond. 7° rechts unter dem Mond erkennst Du einen rötlich leuchtenden Stern – es ist der 4. Plant unseres Sonnensystems, der Mars.
Du hast Dir eine Sternkarte besorgt? Dann kannst Du im Westen gerade noch den unter gehenden Orion erkennen. Du wirst Dich allerdings wundern, dass Du ihn nicht sofort erkennen kannst. Der Grund ist der, dass er nun auf der Seite liegt – anders als möglicherweise auf Deiner Sternkarte verzeichnet.

Lust auf ein kleines Experiment?
Schaue in den nächsten Abenden noch zu Hause immer so gegen 21:00 Uhr nach Süden. Dort erkennst Du ungefähr 17° über Horizont einen sehr hellen Stern - Sirius. (17° sind etwas weniger als die Spanne zwischen abgespreizten Daumen und Kleinfinger am ausgestreckten Arm). Merke Dir den Winkel über Horizont und reise schnell nach Namibia. Versuche diesen markant hellen Stern nun gegen 22:00 Uhr (eine Stunde Zeitverschiebung!) wiederzufinden (Du musst dort nach West schauen). Schätze jetzt seine Höhe über Horizont. (Abstand des abgespreizten Daumens zu Kleinfinger an ausgestrecktem Arm = 20°, geschlossene Faust an ausgestrecktem Arm 10°, Kleinfinger = 1°).
Addiere die 17° aus Deutschland mit dem von Dir gemessenen Wert in Namibia. Rechne: Peilungswinkel Deutschland + Peilungswinkel Namibia = Winkelabstand zwischen den beiden Messorten. (diese Vereinfachung gilt nur in diesem speziellen Fall)
Diesen Winkelabstand multiplizierst Du nun mit 111 Kilometern (40.000 km Erdumfang / 360 Grad eines Vollkreises = 111 km je Grad)
Damit hast Du errechnet, wie weit Du von Deinem Heimatort entfernt bist....

O.k., das könnte Dein GPS-Empfänger viel schneller machen, aber jetzt kennst Du den klassischen Weg, wie es die alten Seefahrer schon vor 500 Jahren machten.
Diese Seefahrer waren es nämlich auch, die den Sternbildern im Süden die Namen gegeben haben : Schiffskiel, Sextant, Zirkel, Schwertfisch, Chemischer Ofen, Fliegender Fisch....
Die Sternbilder der Nordhalbkugel sind schon viel, viel früher von Arabern, Griechen und später auch deutschen Gelehrten beschrieben worden und tragen daher eher die Namen aus der griechischen Mythologie.

Sorry... so viel sollte es gar nicht werden.

Passt also beim sundowner gut auf, Ihr wisst jetzt, warum dabei die Sonne rot und der Beobachter leicht blau wird. Im schlimmsten Fall könnt Ihr dann aber mit den Sternen wieder nach Hause kommen!

cs
Jens-Uwe
Meine letzten Reisen
zuletzt bearbeitet 17. März 2012
415 Beiträge · seit 201017. März 2012 · #17
Hallo Joerg,
leider war ich noch nie soweit im Norden...
Aber irgendwann ist auch diese Gegend auf meinem Plan.

Herzliche Grüße
Jens-Uwe
Meine letzten Reisen
1'483 Beiträge · seit 200917. März 2012 · #18
Hallo Jens-Uwe,
vielen Dank!!! wenn du mich nicht schon läger beeindruckt hättest, es wäre jetzt passiert!. Ich hege große Bewunderung fur die, die sich astronomisch so orientieren können. Deshalb bleibt mir im Planetarium ( 2x war ich darin) auch der Mund offen stehen.
Ich habe deine Hinweise ausgedruckt und schon bei den Reiseunterlagen liegen. In 2010 hat uns Wilhelm von der Hamakari Einiges erzählt, aber in diesm Jahr sind wir im Süden.
Sollte ich das schwarze Loch sehen, mache ich schnell die Augen zu, ich glaube das hilft. Das andere Schwarze ( Kohlensack) dagegen suche ich immer, damit ich das unscheinbare Kreuz d.S. nicht übertsehe.

Vielen Dank sagt Reinhard
405 Beiträge · seit 201117. März 2012 · #19
@Guido : Das Video ist einfach fantastisch, vielen Dank für das Einstellen. Allerdings hätte es vielleicht etwas langsamer ablaufen können.Meine Augen sind nicht mehr ganz so schnell 😮 .Oder hätte ich doch vorher ein Glas Wein trinken sollen ? 🤩 Aber dann wäre es wahrscheinlich vorbeigerast 🤩 Auf jeden Fall war es ein Genuss.
@Jens-Uwe : Auch Dir ganz herzlichen Dank für Deine Ausführungen. Sie waren sehr aufschlussreich. Bei unseren Besuchen im Süden Afrikas war es immer ein besonderes Highlight, den Sternenhimmel zu bewundern.Besonders hat es uns fasziniert, daß der Mond verkehrt herum am Himmel hing 🤪 .
Hier bei uns ist zur Zeit die Beobachtung des Sternenhimmels eher Glückssache. Meistens haben Wolken die Oberhand 🤢 .Aber zwischendurch haben wir auch schon Venus und Jupiter zu sehen bekommen,wunderschön. Über ( gelegentlich ) weitere Ausführungen würde ich mich sehr freuen.
Wünsche euch ein schönes Wochenende.

Liebe Grüße,
Purzel
zum Arbeiten zu alt, zum Sterben zu jung.Wir verprassen das Erbe unserer Kinder...;-) Reisebericht Namibia 2013 "Nur" eine Einsteiger-Tour
4'129 Beiträge · seit 200818. März 2012 · #20
@ Jens-Uwe
Wie wunderbar du die Geschehnisse am Sternenhimmel beschreibst. Man beamt sich schon im voraus in die dunkle Nacht des südlichen Sternenhimmels. Aber wir müssen noch ein bisschen warten.
Zwar notieren wir uns zuvor immer die Mondphasen, die Aufgangs- und Untergangszeiten, aber ansonsten zappeln uns immer einen ab, mit unserem Sternenbuch. So schön lebendig und mitreißend, wie du die Reise der Sterne am Firmament beschreibst, kommt es da natürlich nie rüber, das Buch ist immer so „freudlos“ wissenschaftlich trocken...
Vielen Dank dafür!

Und noch mal einen extra Dank an den „Schuldigen“ für diesen schönen Thread, Guido.
Es ist einfach toll, was die heutige Technik möglich macht!
Traumhaft schön.

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 18. März 2012