Feuer

177 Antworten · 27,8k Aufrufe · gestartet 05. Sept. 2006 von Christine
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33,1k Beiträge · seit 200630. Sept. 2025 · #141
Kurzes WhatsApp-Update der MEFT:
The MEFT helicopter, fixed-wing aircraft, and the two NDF helicopters continue to monitor the situation and identify animal casualties. An elephant was recently spotted, and veterinarians are still determining the cause of its death. Apart from this, confirmed animal casualties remain at nine antelopes and one pangolin that was injured during the fire. The Ministry is not aware of all the incidents currently circulating on social media. We therefore request that if anyone comes across an animal carcass or an injured animal, they should kindly inform the Ministry and provide the location.
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
239 Beiträge · seit 202530. Sept. 2025 · #142
travelNAMIBIA schrieb:Kurzes WhatsApp-Update der MEFT:
The MEFT helicopter, fixed-wing aircraft, and the two NDF helicopters continue to monitor the situation and identify animal casualties. An elephant was recently spotted, and veterinarians are still determining the cause of its death. Apart from this, confirmed animal casualties remain at nine antelopes and one pangolin that was injured during the fire. The Ministry is not aware of all the incidents currently circulating on social media. We therefore request that if anyone comes across an animal carcass or an injured animal, they should kindly inform the Ministry and provide the location.
Die Menschen sind ganz schön wütend auf MEFT-"Parasiten" die fette Gehälter beziehen, nur faul bzw. inkompetent sitzen, ihre Aufgaben nicht erfüllen, und die Löscharbeiten mit idiotischer Bürokratie der Inkompetenz behindern bzw. verhindern. Sie "monitor"en nur, tun aber nichts. Weil unfähig. Ein Großteil des Parks ist bereits abgebrannt. So auch tausende Tiere wohl umgekommen. So auch die Schutzzäune.

Die Bilder verbrannter und verletzter Elefanten, die in den sozialen Medien gezeigt werden, demonstrieren das katastrophale Ausmaß dieser Inkompetenz und menschlichem Versagen. Keine einzige der bereits vor 60 Jahren angelegten Brandschneisen ist in diesem Jahr gepflegt worden. Das Feuer fing offenbar an auf Neusiedlerfarmen entlang des Zaunes bei der Herstellung von Holzkohle. Illegal und ohne Genehmigung. Die kommerziellen Farmer entlang der Außengrenzen sind vorbereitet. Der Staat ist typisches Vollversagen. Man hat weder dazu gelernt noch aus den Feuern der vergangenen Jahre gelernt.
Die paar zum Löschen abgestellten Soldaten wissen nichts mit sich selbst anzufangen.

Die Emotionen laufen heiß. Touristisch ist wohl eine Menge kaputt.
zuletzt bearbeitet 30. Sept. 2025
239 Beiträge · seit 202530. Sept. 2025 · #143
Ergänzend aus den Medien:

Sharing Izak Smit’s Post

See the comment by Nina Hans Soltau,
This is not just a natural disaster — it is a disaster of negligence.
Entire ecosystems have been destroyed. Wild animals burned alive. Rare and endangered species suffered slow, cruel deaths in full view of those who care — while those entrusted with their protection watched the fire spread for days before reacting.
Tourism operators, conservationists, Namibians, and travelers from all over the world are mourning the loss of one of Africa’s greatest natural treasures. But we also demand change.

🛑 We hold the Ministry of Environment and Tourism Namibiaresponsible for its delayed and insufficient response!!!!!!!! This catastrophe will leave a stain on Namibia’s global conservation reputation — unless it is followed by immediate, transparent action and long-overdue reforms in the park's disaster management systems!!! The time for apologies has passed. It’s time for a complete reshuffle at MEFT.
Namibia’s national parks and wildlife cannot continue to be overseen by people who lack urgency, accountability, and the will to act when disaster strikes. Etosha needs leadership that cares — not individuals who sit in offices, ignore warnings, and only respond after the damage is done.
We need conservationists, not bureaucrats. Protectors, not paper-pushers.
Those entrusted with the care of our environment must prove that they are worthy of that trust — or step aside for those who are.
Namibia deserves better. Etosha deserves better.

Weiter:
Terwyl brande steeds in die Etosha Nasionale Park woed, mobiliseer veeartse om die katastrofiese tol op wildlewe te bepaal. Die bekende veearts, dr. Ulf Tubbesing, het ‘n somber assessering van die ontvouende krisis gegee en waarsku dat die amptelike syfers vir diere-ongevalle ‘n ernstige onderskatting is. Met meer as 800 000 hektaar wat afgebrand het, glo hy dat duisende diere gevrek het of katastrofiese beserings opgedoen het, te midde van waarnemings van ‘n olifant met diep derdegraadse brandwonde in die park. Dr. Tubbesing sê in ‘n onderhoud met Kosmos 94.1 Nuus in die meeste ernstige gevalle kan genadedood die enigste opsie wees.
zuletzt bearbeitet 30. Sept. 2025
708 Beiträge · seit 201501. Okt. 2025 · #144
(Wenn ich mit meiner Frage besser einen eigenen Thread aufmache, bitte sagen).

Es ist schrecklich, was im Etosha passiert ist, da fehlen die Worte. Das Ausmass und das Tierleid lässt sich wahrscheinlich noch gar nicht wirklich erfassen. Gleichzeitig frage ich mich: Was heisst das für die kommenden Tage, Wochen und Monate? Besteht die Möglichkeit, dass bald wieder Gras nachwächst? Oder braucht es auf jeden Fall ersten Regen (was ich vermute)? Sprich: Folgt da noch viel mehr Leid und verhungerte Tiere, oder kann es sich auch relativ "schnell" wieder erholen?

Vielleicht weiss jemand Antworten oder es gibt Erfahrungen von anderen (wenn auch kleineren) Bränden. Danke.

VG trsi
Meine Afrikaerfahrungen: 2003 Tunesien und Libyen (2 Wochen) ¦ 2009 Namibia & Botswana (3 Wochen) ¦ 2011 Nambia, Sambia & Botswana (7 Wochen) ¦ 2016 Namibia & Botswana (4 Wochen) ¦ 2018 Kamerun (12 Tage) ¦ Namibia & KTP (5 Wochen) ¦ 2019 Uganda & Tansania (5 Wochen) ¦ 2020 Namibia (3 Wochen) ¦ 2021 Tansania (2 Wochen) ¦ Namibia (6 Wochen) ¦ 2022 Sabbatical in Namibia und Kapstadt (6.5 Monate) ¦ 2023 Namibia (2x 3 Wochen) ¦ 2024 Namibia (3 Wochen) ¦ 2025 Namibia & KTP (6 Wochen) ¦ 2026 Namibia (3 Wochen)
16,9k Beiträge · seit 201201. Okt. 2025 · #145
Während immer mehr schreckliche Bilder in den Sozialen Netzwerken gepostet werden, behaupten die Comräds der Regierung, dass es sich um Fälschungen bzw. KI-generierte Fotos handeln würde.

Officials deny authenticity of viral elephant photos
FALSCH: Das Ministerium für Umwelt, Forsten und Tourismus hat erklärt, dass im Internet kursierende Bilder, die einen verbrannten Elefanten mit hängender Haut zeigen, nicht echt zu sein scheinen. ...

Gegen diese Darstellung wehrt sich einer der Fotografen vehement => klick

Feedback nach den falschen Anschuldigungen des Ministers
Feedback zu den verbrannten Elefanten in Etosha
Kommentare und Feedback von MEFT & OTHI FM zu meinem Beitrag über das Feuer in Etosha und die verbrannten, verletzten oder toten Elefanten, die am Sonntag, dem 28. September, in Etosha aufgenommen wurden.
Die Fotos sind unecht und künstlich manipuliert!
Ich habe viele Fotos mit einer sehr guten Nikon Coolpix P1000 Bridgekamera aufgenommen und keines der Fotos bearbeitet oder verändert, sondern nur einige Ränder abgeschnitten (sogenanntes Zuschneiden).
Die einzigen Änderungen, die ich vorgenommen habe, bestanden darin, einigen Fotos mehr Licht zu verleihen, um die schattigen Stellen der Elefantenhaut besser zu erkennen!
Ich bin Architekt und kein professioneller Fotograf und habe weder Photoshop noch andere Bearbeitungsprogramme auf meinem sehr alten Computer.
Hiermit weitere Fotos für die breite Öffentlichkeit.
Ich meldete den verletzten Elefanten sofort, eine Stunde nachdem das letzte Foto von ihm aufgenommen worden war, als ich in Okaukuejo ankam … wartete lange am Schalter auf eine Rückmeldung, aber sie sagten, der Wildhüter würde nicht antworten.
Nachdem ich noch zwei Stunden am Wasserloch von Okaukuejo gewartet hatte, fuhren meine Frau und ich nach Windhoek.
Ich versuchte sogar, eine bezahlbare Unterkunft zu finden …
Am Sonntagmorgen machte ich insgesamt 345 Fotos, das erste um 8:28 Uhr und das letzte um 14:28 Uhr.
Der tote Elefant wurde um 11:23 Uhr fotografiert und der schwer verbrannte stehende Elefant zwischen 11:46 und 11:48 Uhr.
Jedes Foto verfügt über eine genaue GPS-Position.


LG
Logi
zuletzt bearbeitet 01. Okt. 2025
16,9k Beiträge · seit 201201. Okt. 2025 · #146
Außerdem weist das Umweltministerium die Berichte von freiwilligen Firefightern zurück, demnach man ihnen nicht erlaubte den Etosha zu betreten, um bei der Brandbekämpfung zu helfen:

Etosha fire out, says environment minister
... Sie wies außerdem Berichte zurück, denen zufolge die Regierung die Hilfe von Privatpersonen und Organisationen bei der Brandbekämpfung abgelehnt habe. Sie fügte hinzu, dass über ihr Büro Mitteilungen verschickt worden seien, in denen einer Reihe von Freiwilligen die Erlaubnis erteilt worden sei, bei der Brandbekämpfung zu helfen.
„Ich weiß nicht, wen Sie meinen, dem die Einreise verweigert wurde. Wir fuhren durch Halali und trafen Freiwillige, Wildtierschützer und Gemeindemitglieder. Mich wundern die Leute, die behaupten, ihnen sei die Einreise verweigert worden“, sagte Daniel. ...


Etosha fire crisis: Private teams blame government delays for massive spread
Private Feuerwehrleute geben der Regierung die Schuld, weil sie ihren Vorschlag zur Bekämpfung der wütenden Flammen im Etosha-Nationalpark nicht beachtet habe, da ihr Antrag erst vier Tage später genehmigt wurde.
Sie werfen der Regierung außerdem mangelnde Notfallplanung bei der Reaktion auf das Feuer vor, das Tausende Hektar des Etosha-Nationalparks zerstört hat.
Das Feuer, das am 22. September in der Nähe von Outjo ausbrach, breitete sich aufgrund starker Winde schnell aus, sodass die Bemühungen des Ministeriums für Umwelt und Tourismus vergeblich waren.
Obwohl die Situation außer Kontrolle geriet, dauerte es Berichten zufolge vier Tage, bis das Ministerium die Hilfe von zivilen Katastrophenschutzorganisationen und Landwirten annahm.

Die National Emergency Response Unit unter der Leitung von Sean Naude ist eine der Organisationen, denen der Zugang verweigert wurde.
„Hätten wir am zweiten Tag gehandelt, alle Ressourcen gebündelt und uns mit Privatpersonen abgestimmt, hätte dieser Brand innerhalb von drei bis vier Tagen eingedämmt werden können“, sagt Naude.
Er wirft der Regierung vor, dass es ihr an den notwendigen Kapazitäten zur Bekämpfung von Waldbränden mangele, wie etwa dem Bambi Bucket-System, mit dem Wasser aus natürlichen Quellen geschöpft wird.

Naude sagt, dass einige Antilopen und zahllose kleine Arten – wie Insekten, Eidechsen, Schlangen und Schuppentiere – starben, weil sie dem Feuer nicht entkommen konnten. „Selbst wenn es morgen regnet, wird es ewig dauern, bis sich das Ökosystem erholt“, sagt er. ...





Dazu die Stellungsnahme von Sean Naude, das betreffende Schriftstück findet sich weiter unten => klick
Wir können beweisen, dass erst Tage später ein Genehmigungsschreiben zur Unterstützung der Öffentlichkeit ausgestellt wurde. Warum müssen die Minister die Dinge so verdrehen, dass es so klingt, als seien sie unschuldig an Missmanagement und mangelnder Finanzierung des Katastrophenschutzes und haben sogar bestritten, dass es ein Feuer gegeben habe, als dies erstmals gemeldet wurde?


Clarification (mit Bildern und Schriftstücken)
Ich habe gelesen, dass der Minister sagt, Privatpersonen sei der Zugang zur Hilfeleistung nie verwehrt worden.
Im Namen der N.E.R.U. und der privaten Notfall- und Feuerwehrabteilung der Namibia Marshall Rangers Fire kann ich bestätigen, dass ich persönlich Kontakt mit den Verantwortlichen für die Parkbrände aufgenommen und vom ersten Tag an unsere Dienste angeboten habe.
Dann wurde uns gesagt, dass sie uns Bescheid geben würden, wenn sie unsere Hilfe benötigen. Das Feuer drang am 22.09.2025 um 19:00 Uhr von einer benachbarten Siedlungsfarm in den Park ein und wurde dann von den Parkteams bekämpft und fast eingedämmt. Doch der Wind frischte auf und das Feuer breitete sich aus. Wir berichteten, dass ein Feuer ausgebrochen war, und wurden von Journalisten informiert, dass das Ministerium mitgeteilt hatte, es gebe weder Brände noch eine Bedrohung im Park. ...



LG
Logi
zuletzt bearbeitet 01. Okt. 2025
239 Beiträge · seit 202501. Okt. 2025 · #147
trsi schrieb:(Wenn ich mit meiner Frage besser einen eigenen Thread aufmache, bitte sagen).

Es ist schrecklich, was im Etosha passiert ist, da fehlen die Worte. Das Ausmass und das Tierleid lässt sich wahrscheinlich noch gar nicht wirklich erfassen. Gleichzeitig frage ich mich: Was heisst das für die kommenden Tage, Wochen und Monate? Besteht die Möglichkeit, dass bald wieder Gras nachwächst? Oder braucht es auf jeden Fall ersten Regen (was ich vermute)? Sprich: Folgt da noch viel mehr Leid und verhungerte Tiere, oder kann es sich auch relativ "schnell" wieder erholen?

Vielleicht weiss jemand Antworten oder es gibt Erfahrungen von anderen (wenn auch kleineren) Bränden. Danke.

VG trsi
Normalerweise sprießt etwas Gras nach jedem Feldbrand. Ob diese kleinen Pflänzchen reichen, wage ich zu bezweifeln.
Hoffen wir mal auf frühen Regen wie im Süden des Landes.

1/3 vom Park scheint abgebrannt zu sein. 1/3 ist die Pfanne ohne Bewuchs. Hier wird wohl kräftig beigefüttert werden müssen.
Von einem Staat, der chronisch pleite ist aufgrund einer aufgeblähten und verschwenderischen Politelite und hoher Arbeitslosigkeit.

Der Tierbestand erholt sich zumeist schnell nach solch einer Katastrophe, vorausgesetzt die Zäune der Außengrenzen werden unverzüglich repariert um die einheimische Bevölkerung von Wilderei ab zu halten. Vor allem an der Grenze mit den Neusiedlerfarmen, von wo der Brand seinen Ausgang nahm.
zuletzt bearbeitet 01. Okt. 2025
6 Beiträge · seit 202001. Okt. 2025 · #148
Mein Herzensort brennt und die Flut der Infos die sich oft unterscheiden machen es nicht besser. Daher erstmal an Logi und Christian vielen Dank für aktuelle Informationen. Ich stelle mir die Frage was kann man von Deutschland aus tun wenn es um Wiederherstellung geht? Kommen Spenden an? Zu den Elefantenbildern: ich hoffe von ganzem Herzen es ist KI. Falls nicht ein Gruß an den Hobbyfotografen schämen Sie sich tote und verletzte Tiere zu fotografieren und zu veröffentlichen. Ich wünsche mir, dass bald Entwarnung kommt. Ein herber Schlag für den Tourismus und das Tierelend wird bei mir für weitere viele schlaflose Nächte sorgen.
1'680 Beiträge · seit 200701. Okt. 2025 · #149
Cocolino schrieb:Falls nicht ein Gruß an den Hobbyfotografen schämen Sie sich tote und verletzte Tiere zu fotografieren und zu veröffentlichen.
ja, stimmt ... denn es ist ja immer der Bote, der an den schlechten Nachrichten die Verantwortung trägt - nur durch Dokumentation können Mißstände aufgedeckt werden und - wie oft - ggf entsprechende (Ab)Hilfen organisiert werden.
lG und bleibt gesund! M@rie M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012 "Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!" ~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
zuletzt bearbeitet 01. Okt. 2025
33,1k Beiträge · seit 200601. Okt. 2025 · #150
Statement der Staatspräsidentin zu den Feuern im ENP von gestern

📎 STATEMENTBYHEREXCELLENCYDRNETUMBONANDI-NDAITWAHclean.pdf
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 01. Okt. 2025
33,1k Beiträge · seit 200601. Okt. 2025 · #151
Und hier das Update des MEFT von heute
📎 MinisterWILDFIREUPDATE01October2025.pdf
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
33,1k Beiträge · seit 200602. Okt. 2025 · #152
Update von heute
📎 PressStatement.pdf
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
16,9k Beiträge · seit 201202. Okt. 2025 · #153
Zu den verheerenden Feuern berichtet heute die AZ u.a. auch mit neuen Bildern:

Etoscha-Fotos lösen Debatte aus: Fotograf betont, seine Etoscha-Bilder sind echt und unverfälscht

... Unterdessen hat der bekannte Wildtierarzt Dr. Ulf Tubbesing von Wildlife Vets Namibia erklärt, er sei bereit zu helfen, wenn er nicht bereits anderweitig im Einsatz ist.
„Ich fürchte jedoch, dass die meisten dieser Patienten eine äußerst intensive Behandlung benötigen würden, die Einrichtungen erfordert, die schlicht nicht verfügbar sind“, sagte er.
Tubbesing fügte hinzu, dass die Kosten für Medikamente und Material enorm seien.
„In den meisten Fällen glaube ich, dass die Natur ihren Lauf nehmen wird und das Beste, was wir tun können, ist, diese Tiere mit einer Nullprognose von ihrem Leiden zu erlösen.“ ...
Er sagte jedoch, die Entscheidung liege beim MEFT, ob private Tierärzte zugelassen würden. ...


Und natürlich braucht man wieder keine Hilfe:

...Bennett Kahuure, Direktor für Nationalparks und Wildtiere im MEFT, sagte auf die Frage, ob die Hilfe privater Tierärzte akzeptiert werde, das Ministerium habe bereits all seine Tierärzte nach Etoscha entsandt.
„Private Tierärzte sind derzeit nicht erforderlich, da wir weiterhin die Situation bewerten.“ ...


Und selbstverständlich gibt es auch noch ausreichend Weidefläche:

„Auf Grundlage unserer Luftbeobachtungen in den vergangenen vier Tagen oder so gibt es mehr als ausreichend Weide für Wildtiere“, bestätigte Kahuure.

LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201202. Okt. 2025 · #154
Aktuell brennt es am King Nehale Gate:
Feuer1-2-3-4.PNG
LG
Logi
1'675 Beiträge · seit 200702. Okt. 2025 · #155
Das Abwiegeln des Ministeriums ist das eine. Die andere Frage ist, ob das Feuer tatsächlich von einer "commercial farm" ausgegangen ist, oder von einer Resettlement Farm am Südrand des Zauns, wo ohne Genehmigung Holzkohle hergestellt wurde. Wäre schon interessant.
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
33,1k Beiträge · seit 200602. Okt. 2025 · #156
Die andere Frage ist, ob das Feuer tatsächlich von einer "commercial farm" ausgegangen ist, oder von einer Resettlement Farm am Südrand des Zauns, wo ohne Genehmigung Holzkohle hergestellt wurde. Wäre schon interessant.
Gerüchten nach durch eine Zigarette auf einer Ansiedlungsfarm. Aber woher wer das so genau wissen sollte, weiß ich nicht 😉
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
16,9k Beiträge · seit 201203. Okt. 2025 · #157
Etoshafire2.jpgFireEtosha.jpg
LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201203. Okt. 2025 · #158
Und es brennt wieder zwischen Okaukuejo und Halali:
Feuer1-2-3-4-5.PNG
LG
Logi
33,1k Beiträge · seit 200603. Okt. 2025 · #159
Logi schrieb:
FireEtosha.jpg
Ich weiß schon warum wir uns nicht auf AI verlassen sollten, wenn die nichtmal eine Übersetzung hinbekommt.
WhatsAppBild2025-10-03um08.38.49_9bcca7a3.jpgWhatsAppBild2025-10-03um08.38.49_c71fc325.jpg
(© Contributed)
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1'816 Beiträge · seit 200803. Okt. 2025 · #160
es ist furchtbar, was in Etosha passiert ist. Es hat seid sehr sehr lange im Etosha nicht so viel abgebrannt. Aber, wir hatten gewusst, dass dieses Jahr schlimm werden würde, weil wir aufgrund des starken Regens so viel Gras hatten… Glücklich haben wir auf der Farm noch kein Feuer gehabt - nur auf Farmen drei oder vier Farmen weg von uns.

Ja, ein Drittel des Parks ist abgebrannt, aber das Feuer ist jetzt gelöscht – der Wind hat sich jetzt endlich umgedreht - so zwei Drittel des Weidens ist noch verfügbar (alles östlich und südlich von Halali, und zwischen Okondeka-Okaukuejo-Ombika und bisschen westlich davon, und dann die ganz westliche Ecke. Das was gebrannt hat auch teilweise gebrannt, so es gibt Orte inzwischen wo noch Weiden ist. Der Park wird sich schnell wiederherstellen - mehrjährige Grase werden bald wachsen, auch ohne Regen, und die Bäume sind meistens nicht totgebrannt, so sie werden auch bald neue Blätter haben. Dis größte Schade ist, dass viele Tiere ums Leben gekommen sind, oder verletzt sind....

Aber für Touristen, die den Park jetzt besuchen, was gut ist, ist dass die Tiere sich in den nicht abgebrannten Gegenden konzentrieren. Dadurch sieht man fast mehr Tiere als sonst. So es lohnt sich auf jeden Fall noch den Park zu besuchen, solange man den nicht betroffenen Gebieten bleibt. Wir probieren nur Momentan diese Information an die Leute weitergeben, damit sie ihre Buchungen nicht umsonst stornieren. Also, wenn du vielleicht das auf namibiaforum.ch mitteilen möchtest...?

Liebe Grüße,

Rachel

Auf Wunsch von Rachel (Vreugde Farm) leite ich das mal weiter.

Viele Grüße
Boris