Malaria: St. Lucia Wetland Park

18 Antworten · 10,8k Aufrufe · gestartet 10. Feb. 2012 von JK321
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Themenstarter52 Beiträge · seit 201210. Feb. 2012 · #1
Guten Tag Liebe Foriker

Ich habe widersprüchliche Informationen zur Risikoeischätzung bezüglich Malaria im St. Lucia Wetland Park erhalten. Ich möchte da evtl. im Feb. 2013 hinreisen.

Gemäss gestrigem Telefonat mit dem schweizerischen Tropeninstitut, ist das Malariarisiko, wie im KNP, zwischen Oktober und Juni als hoch einzustufen und ein Prophylaxe dringend empfohlen (Hluhluwe aber nicht).

Auf den Südafrikanischen Infoseiten, die mir einen "offiziellen" Einduck machen, wird nur Tembe und Ndumo als hoch eingestuft und das gesamte Küstengebiet bis Kosi Bay als "mittel", wonach eine Prophylaxe nicht notwendig wäre.

Die Dame vom Schweizerische Tropeninstitut hat gemeint, dass die Südafrikaner evtl. aus Werbezwecken etwas "grosszügiger" mit der Einschätzung des Malariarisikos sind.

Ich möchte eine Malariaprophylaxe eigentlich umgehen. da ich im Juni wohl nochmal in der Gegend (krüger) bin, könnte ich die Wetlands noch ohne "Prophylaxxenpflicht" nachholen.

Was meint Ihr dazu? Weiss jemand mehr?

Gruss

JK
zuletzt bearbeitet 10. Feb. 2012
33,1k Beiträge · seit 200610. Feb. 2012 · #2
Hallo JK,

wie immer ist Malaria ein schwieriges Thema. Auskunft kann Dir nur ein Tropenmediziner oder -institut geben. Alles andere sind Empfehlungen und v.a. persönliche Erfahrungen. Ich persönlich würde im iSimangaliso-Wetland-Park (so heißt übrigens St. Lucia WP seit 2007) nichts nehmen und maximal als Standby Malarone dabei haben. Aber wie gesagt, dass ist meine persönliche Einstellung/Erfahrung/Meinung.

Sonnige Grüße
Christian
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1'115 Beiträge · seit 201010. Feb. 2012 · #3
Logisch, dass das Tropeninstitut auf numero sicher geht - die wollen nicht angeklagt werden falls was schief geht!

Prophylaxe ist in jedem Fall angesagt, Frage ist nur welche. Deine Frage geht wahrscheinlich in Richtung chemische Prophylaxe 🙄
Falls Du dann in shorts und t-shirt in der Dämmerung draussen bist hilft auch die chemische nicht immer.
Prophylaxe heisst: Lange Aermel, Socken und die freie Hautfläche mit Antibrumm Forte behandelt am Morgen und am Abend - die Räume mal mit Spray behandelt und Moskitoschlangen ab späterem Nachmittag abbrennen. Wenn Du so konsequent vorgehst, kannst Du Dir die chemische Keule sparen.

Notfallmittel würde ich in SA nicht mitnehmen, im Gegensatz zu Europa vermutet das medizinische Personal ziemlich schnell Malaria bei Fieber und dergleichen. Gibt übrigens in den Shop's in SA Testsets zu kaufen um das schnell abzuklären.

Gruss Rajang
8'054 Beiträge · seit 200810. Feb. 2012 · #5
Hallo JK,

Für mich bleibt die beste Prophylaxe: noch vor Sonnenuntergang lange Hosen, Bluse mit langen Aermel sowie Socken anziehen. Ich besprühe die Kleidung dann noch mit Peacefull Sleep, ein Mosquito Repellent.

In Sta Lucia sagt dir Jeder es gäbe keine Malaria......sogar das Tourist Office!

Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
723 Beiträge · seit 201110. Feb. 2012 · #6
ANNICK schrieb:
In Sta Lucia sagt dir Jeder es gäbe keine Malaria......sogar das Tourist Office!
Frag besser deinen Arzt oderApotheker! 😉

Also, Annik betreibt Malariaschutz und man sollte in dieser Frage kein Risiko eingehen! Wenn's auch blöd klingt der Arzt des Vertrauens ist hier der einzig richtige Ansprechpartner!
Gruß Reinhard
zuletzt bearbeitet 10. Feb. 2012
312 Beiträge · seit 200712. Feb. 2012 · #7
Hallo,

also ich war auch in St.Lucia und habe mich dort mit einem Apotheker unterhalten und dieser Herr meinte auch es gäbe in St.Lucia keine Malaria.
Ich habe in den 5 Tagen auch keine Mücke gesehen.

Ich denke das es solche Leute besser wissen als ein Arzt in Deutschland.
Viele Ärzte schlagen auch nur ein Buch auf und sehen das die Ecke als Malariagebiet definiert ist und schreiben dann ein Rezept.

Ich mache es eher wie Annick, Repellent und entsprechende Kleidung.

Übrigens ist Malarone in Südafrika auch nicht teurer als hier.

Aber am Ende muss JK selber entscheiden.

Übrigens, JK, im Krueger brauchst du keine Prophylaxe, schon gar nicht im Winter.

Viele Gruesse,

Thorsten
Bereiste Länder: Südafrika, Swaziland, Namibia, Botswana, Sambia, Zimbabwe, Madagaskar, Tanzania, Uganda, Liberia, Australien, Neuseeland, Borneo, Kambodscha, Indonesien, USA, Island
723 Beiträge · seit 201112. Feb. 2012 · #9
Ergänzung zu:
Merkstwas schrieb:
Übrigens ist Malarone in Südafrika auch nicht teurer als hier.
Eigentlich schon,
denn in der Regel übernehmen in Deutschland die Krankenkassen diese Kosten!
Gruß Reinhard
zuletzt bearbeitet 12. Feb. 2012
312 Beiträge · seit 200712. Feb. 2012 · #10
Hej Reinhard,

stimmt, laut deinem Link ist es so und viele andere Quellen raten auch zu einer Prophylaxe und vielleicht war meine Aussage sehr pauschal.

Ich kann nur sagen was ich von Freunden weiss die in der Nähe des Kruegers leben. Ich war mittlerweile ca. 6x im Krueger und hatte nie einen Mückenstich.

Am Ende muss es eh jeder für sich entscheiden.

Schönen Sonntag,

Thorsten
Bereiste Länder: Südafrika, Swaziland, Namibia, Botswana, Sambia, Zimbabwe, Madagaskar, Tanzania, Uganda, Liberia, Australien, Neuseeland, Borneo, Kambodscha, Indonesien, USA, Island
723 Beiträge · seit 201112. Feb. 2012 · #11
Hallo Torsten,
manchmal ist gut gemeint die Steigerungsform von sehr schlecht! Wir können hier eine Fülle von guten Tips geben, den Ärzten sollten wir besser nicht ins Handwerk reinreden!
Aber du siehst ja am "Danke" auf dein Posting, dass selbst die sogenannten alten Hasen hier nicht die gebotene Zurückhaltung haben!
Auch mein Post ist gut gemeint!
Gruß Reinhard
zuletzt bearbeitet 12. Feb. 2012
1'115 Beiträge · seit 201013. Feb. 2012 · #12
Hallo Thorsten,
Falls Deine Freunde in der Nähe des Krügers im 'Lowveld' leben, ist ihre Aussage nachvollziehbar. Sie müssten sonst so gegen 6 Monate Chemie nehmen.
Als Beispiel kannst Du auch die Angestellten im Krüger nehmen. Ich habe mit etlichen Rangern über die Jahre das Thema angesprochen.
Es gibt Leute, die kriegen jährlich einmal die Malaria und andere, die sind seit 5 und mehr Jahren im gleichen Camp und hatten noch nie Malaria. Solche die leben seit Jahrzehnten im Krüger und hatten noch nie Malaria (immer ihre Aussage).
Die Südafrikaner nehmen selten Chemie zu sich, bei einem Besuch im Krüger. Und das zu jeder Jahreszeit. Obwohl man davon ausgehen kann, dass nach heftigen Gewittern innerhalb weniger Tage aus den noch bestehenden Tümpeln die Moskitos 'aufsteigen'. Das heisst ja aber immer noch nicht, dass Sie Malaria-Träger sind.
Wie ich schon erwähnt habe, in Südafrika wird sofort auf Malaria getippt, wenn Grippen ähnliche Symtome auftreten, und die entsprechende Behandlung eingeleitet.
Im übrigen geht man in Südafrika davon aus, dass ab 1000 m üM keine Moskitos mehr vorhanden sind, das ist speziell für KwaZulu/Natal gut. Wir haben vielfach durch den Tag Ausflüge in die gefährteten Gebiete gemacht und uns abends in das 'highveld' verzogen.

Gruss Rajang
2'167 Beiträge · seit 200916. Feb. 2012 · #13
Ach, schon wieder so ein Malaria-thread.
Aber da steht ja so viel nonsense drin dass ich doch noch meinen Senf dazugeben muss.

Hallo JK,

Der iSimangaliso Wetland Park ist gross, der geht von Mapelane bis hoch zur Genze zu Mozambique, und westlich bis Mkhuze. Also wo genau willst du hin?
Der link den du gegeben hast, mit der Malariakarte drauf, diese Karte stimmt schon. Ist sogar eher noch zu konservativ.
Die Dame vom Schweizerische Tropeninstitut hat gemeint, dass die Südafrikaner evtl. aus Werbezwecken etwas "grosszügiger" mit der Einschätzung des Malariarisikos sind.
So ein Schwachsinn. Wer hat denn schon interesse dran eine Malaria Verbreitungskarte "zu Werbezwecken" zu verfaelschen?

Nur die Muecken der Gattung Anopheles koennen Malaria uebertragen. Nicht jede Muecke die rumfliegt ist eine Anopheles, und lange nicht jede Anopheles uebertraegt Malaria.

Fuer Leute die in einem Malaria-gebiet - sei das nun low-risk oder high-risk - leben kommt die chemische Prophylaxe schon gar nicht in Frage, da diese gesundheitschaedigenden Mittel nicht laenger als maximal 3 Monate eingenommen duerfen.
...noch vor Sonnenuntergang lange Hosen, Bluse mit langen Aermel sowie Socken anziehen.
Ui, und das im Februar?? Du meine Guete, das gibt ja Maden! Da schwitzt man schon den ganzen lieben langen Tag, und muss sich dann noch waermer anziehen wenn's endlich etwas kuehler wird? Also das wuerde ich mir nicht antun. Die Mozzies beissen uebrigens auch durch Stoffe und T-shirts, also wenn man sich da bei Einbruch der Daemmerung mit Peaceful Sleep einsprueht genuegt das allemal, ohne dass man sich noch einen Hitzeschlag holen muss...
Uebrigens: die Knoechel-gegend, Hals, Ohren und Gesicht sind die bevorzugten Biss-stellen.
Wie ich schon erwähnt habe, in Südafrika wird sofort auf Malaria getippt, wenn Grippen ähnliche Symtome auftreten, und die entsprechende Behandlung eingeleitet.
So ein Quatsch!
Erster Gedanke wenn grippe-aehnlich Symptome auftreten: Grippe.
Zweiter Gedanke: Zeckenfieber. Die Wahrscheinlichkeit, Zeckenfieber eingefangen zu haben ist hunderte male groesser als Malaria.
Malaria-verdacht kommt erst an letzter Stelle.
Und niemals wuerde eine Malaria Behandlung eingeleitet werden ohne vorher ausfuehrliche Tests gemacht zu haben!!
Im übrigen geht man in Südafrika davon aus, dass ab 1000 m üM keine Moskitos mehr vorhanden sind, das ist speziell für KwaZulu/Natal gut.
Ach wirklich? Wie kommts dann, dass man auch in Johannesburg von den Mozzies aufgefressen wird im Sommer?

Vorgestern Nacht hat mich ein Mozzie gebissen. Das war uebrigens die Dritte, die ich diese Saison bisher gesehen habe!!

Aber es muss schlussendlich jeder selber wissen was er machen will.
Und denkt dran: wenn ihr Tauchen wollt kein Lariam / Mefloquin, sonst ist der Tauchurlaub schnell vorbei!

Gruss aus Sodwana
Maddy
Reiseberichte: Camping Tour Northern Namibia, August 2010 Dlinza Forest, Eshowe, KZN, South Africa Die erste Reise - Loggerhead Camping trip 2020: KNP-Mapungubwe-Magoebaskloof-Mt.Sheba
1'115 Beiträge · seit 201016. Feb. 2012 · #14
Hallo Maddy,

Zu hast ja einige Aussagen von mir zitiert.
Deine Antworten sind klar, Du sprichst und handelst wie die urbanen Südafrikaner... shorts, t-shirt, Malariagebiet hin oder her, sun und fun muss sein.

Aber vielleicht solltest Du mal wirklich mit den Leuten im Lowveld sprechen, von wegen Symptomen und auf was zuerst getippt wird. Nicht die Grossstädter aus dem fernen Jo'burg.

Dass eine Malaria Behandlung ohne Test nicht eingeleitet wird glaube ich sofort. Umso weniger braucht es einen Backup mit Malariamitteln für Touristen. Vor Ort, eben in SA, sind die Dinge sofort und erst noch die richtigen vorhanden.

Gruss Rajang
Themenstarter52 Beiträge · seit 201216. Feb. 2012 · #15
maddy schrieb:Ach, schon wieder so ein Malaria-thread.
Aber da steht ja so viel nonsense drin dass ich doch noch meinen Senf dazugeben muss.

Hi Maddy, Vielen Dank für die ausführliche Antwort!

Da hab ich ja nochmal Glück gehabt 🙂


Hallo JK,

Der iSimangaliso Wetland Park ist gross, der geht von Mapelane bis hoch zur Genze zu Mozambique, und westlich bis Mkhuze. Also wo genau willst du hin?
Der link den du gegeben hast, mit der Malariakarte drauf, diese Karte stimmt schon. Ist sogar eher noch zu konservativ.

Sodwana wäre sicher eines der Hauptziele, wegen dem Tauchen. Ansonsten wahrscheinlich vor Ort sehen, was uns interessiert.

Gibt es denn Regionen im Park, von denen Du weisst, dass Sie problematisch sind.
Die Dame vom Schweizerische Tropeninstitut hat gemeint, dass die Südafrikaner evtl. aus Werbezwecken etwas "grosszügiger" mit der Einschätzung des Malariarisikos sind.
So ein Schwachsinn. Wer hat denn schon interesse dran eine Malaria Verbreitungskarte "zu Werbezwecken" zu verfaelschen?

Hast Du eine Erklärung, warum sie den ganzen Park als Hochrisikogebiet einschätzt? (Es ist immerhin das Schweizerische Tropeninstitut, die sind ziemlich angesehen und haben, nach meiner Einschätzung, gar keine Interessen, im Gegensatz zu den Tourismusbehörden in SA)


Nur die Muecken der Gattung Anopheles koennen Malaria uebertragen. Nicht jede Muecke die rumfliegt ist eine Anopheles, und lange nicht jede Anopheles uebertraegt Malaria.

Fuer Leute die in einem Malaria-gebiet - sei das nun low-risk oder high-risk - leben kommt die chemische Prophylaxe schon gar nicht in Frage, da diese gesundheitschaedigenden Mittel nicht laenger als maximal 3 Monate eingenommen duerfen.

Das ist aber auf der ganzen Welt so und für einen Touri/ traveller nicht wirklich relevant, denn der könnte die Chemoprophylaxe ja nehmen.
...noch vor Sonnenuntergang lange Hosen, Bluse mit langen Aermel sowie Socken anziehen.
Ui, und das im Februar?? Du meine Guete, das gibt ja Maden! Da schwitzt man schon den ganzen lieben langen Tag, und muss sich dann noch waermer anziehen wenn's endlich etwas kuehler wird? Also das wuerde ich mir nicht antun. Die Mozzies beissen uebrigens auch durch Stoffe und T-shirts, also wenn man sich da bei Einbruch der Daemmerung mit Peaceful Sleep einsprueht genuegt das allemal, ohne dass man sich noch einen Hitzeschlag holen muss...
Uebrigens: die Knoechel-gegend, Hals, Ohren und Gesicht sind die bevorzugten Biss-stellen.
Wie ich schon erwähnt habe, in Südafrika wird sofort auf Malaria getippt, wenn Grippen ähnliche Symtome auftreten, und die entsprechende Behandlung eingeleitet.
So ein Quatsch!
Erster Gedanke wenn grippe-aehnlich Symptome auftreten: Grippe.
Zweiter Gedanke: Zeckenfieber. Die Wahrscheinlichkeit, Zeckenfieber eingefangen zu haben ist hunderte male groesser als Malaria.
Malaria-verdacht kommt erst an letzter Stelle.
Und niemals wuerde eine Malaria Behandlung eingeleitet werden ohne vorher ausfuehrliche Tests gemacht zu haben!!
Im übrigen geht man in Südafrika davon aus, dass ab 1000 m üM keine Moskitos mehr vorhanden sind, das ist speziell für KwaZulu/Natal gut.
Ach wirklich? Wie kommts dann, dass man auch in Johannesburg von den Mozzies aufgefressen wird im Sommer?

Vorgestern Nacht hat mich ein Mozzie gebissen. Das war uebrigens die Dritte, die ich diese Saison bisher gesehen habe!!

Aber es muss schlussendlich jeder selber wissen was er machen will.
Und denkt dran: wenn ihr Tauchen wollt kein Lariam / Mefloquin, sonst ist der Tauchurlaub schnell vorbei!

Gruss aus Sodwana
Maddy
Sorry das mit dem zitieren habe ich noch nicht ganz begriffen 😉

Gruss

JK
zuletzt bearbeitet 16. Feb. 2012
2'167 Beiträge · seit 200917. Feb. 2012 · #16
Hallo JK,
Gibt es denn Regionen im Park, von denen Du weisst, dass Sie problematisch sind.
Nein, da kenne ich keine. Aber je weiter noerdlich du gehst, desto groesser wird das Risiko. Mozambique hat leider jahrelang nichts unternommen in Richtung Bekaempfung. Auch dort, je weiter noerdlich du gehst desto groesser wird das Risiko. Krugerpark hat auch ein viel groesseres Risiko als iSimangaliso.
Hast Du eine Erklärung, warum sie den ganzen Park als Hochrisikogebiet einschätzt? (Es ist immerhin das Schweizerische Tropeninstitut, die sind ziemlich angesehen und haben, nach meiner Einschätzung, gar keine Interessen, im Gegensatz zu den Tourismusbehörden in SA)
Die wollen vielleicht auf Nummer sicher gehen? Uebervorsichtig?
Fuer Leute die in einem Malaria-gebiet - sei das nun low-risk oder high-risk - leben kommt die chemische Prophylaxe schon gar nicht in Frage, da diese gesundheitschaedigenden Mittel nicht laenger als maximal 3 Monate eingenommen duerfen.
Das ist aber auf der ganzen Welt so und für einen Touri/ traveller nicht wirklich relevant, denn der könnte die Chemoprophylaxe ja nehmen.
Ja, da bin ich mit dir total einverstanden. Ich haette da noch etwas weiter ausholen muessen. Damit wollte ich eigentlich nur sagen dass, obwohl so viele Leute permanent in einem Malariagebiet wohnen, die vorkommnis von Malaria unter denen relativ gering ist. Ich wohne nun sieben Jahre hier und habe in dieser Zeit nur von einem einzigen Fall von Malaria gehoert - und der Mann war in northern Mozambique im Urlaub und hat es dort eingefangen!

Wenn ich im Sommer in den Kruger fahren wuerde, wuerde ich wahrscheinlich auch Chemie (der milderen Sorte) schlucken.
Wuerde ich im Sommer nach Sodwana in einen Tauchurlaub fahren, wuerde ich nichts nehmen. Nicht nur weil viele dieser Medikamente unangenehme Nebenwirkungen haben die dir den Urlaub (die Tauchgaenge) ganz schoen vermiesen koennen, sondern auch weil das Malaria risiko so extrem klein ist.

Aber wie schon gesagt, das muss jeder fuer sich entscheiden. 🙂

@ Rajang:
Deine Antworten sind klar, Du sprichst und handelst wie die urbanen Südafrikaner... shorts, t-shirt, Malariagebiet hin oder her, sun und fun muss sein.
🤩
Nein, im Gegensatz zu den sonnen-verbrannten Touris die wir taeglich sehen, sun muss nicht sein, da fuerchte ich mich viel zu sehr vor Haut Krebs!
Aber vielleicht solltest Du mal wirklich mit den Leuten im Lowveld sprechen, von wegen Symptomen und auf was zuerst getippt wird. Nicht die Grossstädter aus dem fernen Jo'burg.
Warum denn auch? Da hab ich doch meine Eigenen Erfahrungswerte!

Gruss aus Sodwana
Maddy
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306 Beiträge · seit 201022. März 2012 · #17
Es gibt KEIN Malaria in St. Lucia.

viel spass dort, es ist toll dort!
Schöne Grüssen aus Kyalami Annemieke
2'319 Beiträge · seit 201102. Apr. 2012 · #18
hallo.
auch in diesem jahr werden wir, wie seit jeher auch, das gute und altbewährte Lariam als prophlylaxe zu uns nehmen.
günstig und gut verträglich. habe bisher noch nichts gegenteiliges gehört.
2'167 Beiträge · seit 200902. Apr. 2012 · #19
Hallo Alm,

Klar, mach das, es hindert dich garantiert niemand dran, wenn Lariam fuer dich gut ist!
Nur, wenn du tauchen gehen willst, lass es bitte bleiben!
Da sich die Wirkung der Droge auf die Psyche, Urteilsfaehigkeit und Reaktionen unter Druck drastisch veraendern kann, ist Lariam auch fuer Piloten nicht zugelassen.

Gruss aus Sodwana
Maddy
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