Träumen von Namibia - und dann das...

45 Antworten · 11,7k Aufrufe · gestartet 24. Jan. 2012 von TanjaH
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Gast25. Jan. 2012 · #21
Ich habe meinen Dozenten nochmal gefragt. Sobald ich die Anwort und die Erlaubniss habe die Mail zu veröffentlichen, werde ich dies auch tun.

MFG
1'250 Beiträge · seit 200925. Jan. 2012 · #22
Malealea,

lies doch nochmal alle Beiträge hier (und woanders.....); glaubst Du allen Ernstes, dass das noch jemanden interessiert??

Elch
Ein Freund ist ein Mensch, vor dem ich laut denken kann. R.W. Emerson Namibia 2013 - http://www.namibia-forum.ch/forum/17-news/278435-unterkunftsbeschreibungen-unserer-letzten-reise.html?start=12 Namibia 2015 - http://www.namibia-forum.ch/forum/8-camping/286282-unsere-campsites-im-maerz-2015.html
Gast25. Jan. 2012 · #23
dafür das so viele nicht mehr mit mir reden wollen kriege ich viele Antworten...
4'451 Beiträge · seit 200825. Jan. 2012 · #24
Elchontherun schrieb:Malealea,

lies doch nochmal alle Beiträge hier (und woanders.....); glaubst Du allen Ernstes, dass das noch jemanden interessiert??

Elch
sage ich doch , kein Querulant sondern einen Ignorant. 🤢 🤢
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
zuletzt bearbeitet 25. Jan. 2012
1'130 Beiträge · seit 200625. Jan. 2012 · #25
malealea 2.0 schrieb:@ all

Ich weiss nicht wer von euch eine Diplomarbeit, BA, oder MA Thesis geschrieben hat, bzw schreibt.

MFG
Eventuell müßten wir, die diverse akademische Titel ihr eigen nennen sich mal "outen", damit der junge Mann ( sofern er einer ist) entscheiden kann, ob wir es würdig sind mit ihm zu diskutieren. Ich gebe gerne bekannt, dass ich zeitweilig als Lehrbeauftragter an der Uni arbeite, drei abgeschlossene Studiengänge habe und.. ach ja verheiratet war ich auch mal
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
1'457 Beiträge · seit 200626. Jan. 2012 · #26
Herrgott Leute, ihr legt auch jedes Detail von malealea2.0 auf die Goldwaage. Anstelle einfach mal die Argumente aufzugreifen. Das hat ja schon fast System.

Axel, schön zu sehen dass du auch mal wieder aktiv bist! (oder liegst an meiner eigenen Passivität 🙂 )
186 Beiträge · seit 201126. Jan. 2012 · #27
Hallo Leute,

jetzt, da mein Reisebericht im Groben fertig ist, will ich mich hier mal einbringen.

Das Thema Jagd ist im Zusammenhang mit Namibia nicht weg zu diskutieren - und das ist gut so!

Jetzt ratet mal, wieviele Tiere ich schon in Namibia geschossen habe!
Genau - ich weiß es auch nicht mehr.
Interessiert mich auch nicht!
Warum?
Immer wenn die Arbeiter auf den Farmen kein Fleisch mehr zum Essen haben, muß Nachschub geholt werden ( ist oft ein Teil der Bezahlung dort)
So, wir hier gehen zum ALDI oder sonst wo hin und holen uns dieses Zeug, anders nenne ich das hier erhältliche Fleisch ( klar ausgenommen BIO!) mal nicht.
Aldi gibts noch nicht in NAM, also wird das Fleisch dort geholt, wo es ist - auf der Farm.

Wenn ich nun mit einem Farmer unterwegs bin und er mich fragt: Kannst du schiessen , willst du schiessen? Was sage ich: Klar - kann ich und will ich!
Schuss - und seine Leute haben was zu essen.
Und wenn das Ganze dann als reine Pirschjagd, also nicht Abschiessen vom Auto oder Ansitz passiert, dann hat es etwas mit Jagd zu tun.
Das Horn oder Geweih oder die Waffen der Keiler interessieren mich mal garnicht!
Als "Gegenleistung" haben mich die Farmarbeiter dann auch schon einmal vor einer Speikobra gerettet - und ich schwör Euch, die haben sie nicht wegdiskutiert!

Dasselbe habe ich auch bei den Buschmännern in der Kalahari erleben dürfen, nur da wusste ich vorher, dass ich keine Chance habe mit dem Bogen, also habe ich die Pirsch genossen.

Zu den Methoden und Künsten der reinen Jagdgäste aus Europa und Übersee werde ich mich hier nicht äußern - das sollten die Jagdführer tun!

Gruß
Eddie

P.S.
Bin weder Jäger, noch habe ich einen Jagdschein o.ä. - ich treffe halt! (Das überprüft der Farmer vorher mit einigen Probeschüssen auf eine Scheibe)
Ich muss aber nicht....wenn ich nicht will ( als Mann ist das aber genetisch verankert, glaube ich jedenfalls ) Ansonsten schiesse ich mit meiner Kamera!
www.namibiahilfe.de - Sachspenden für Namibia
zuletzt bearbeitet 26. Jan. 2012
1'942 Beiträge · seit 201126. Jan. 2012 · #28
Hallo Schgody,
dieser Unterschied zu den Trophäenjägern aus Europa oder Übersee (die sollen die Ärgsten sein, hat mir ein Jagdführer auf einer Jagdfarm mal erzählt - da geht es um cm der Trophäe) macht es aber aus. Ich betone auch immer, dass ich gerne Fleisch esse und dass deswegen ein Tier streben muss. Ich habe grundsätzlich mit Jagd kein Problem, das wäre ein bisschen weltfremd. Aber ich gehe zumindest mit einer entsprechenden ethischen Haltung an das ran (habe eine Bio-Farm). Ich wage zu behaupten, dass den Trophäenjägern Tiere, Land, Essen für die Farmarbeiter usw. alles egal ist.

Liebe Grüße
Solitaire
www.margit-noehrer.com FB und Insta: reisende.autorin Buch: Der glühende Atem der Wüste Meine Solo-Reise von der Namib in die Kalahari
Gast27. Jan. 2012 · #29
´Ich möchte mich mich verabschieden, Ich gelte hier als:

- Schaumschläger
- Troll
- ignorant
- Herrausgeber falscher Informationen
- etc.

Aufgrund dieser Beleidigungen habe ich beschlossen mich zurückzuziehen. Alles was und wie ich schreibe, wird auf die Goldwaage gelegt. Alles wird von vorneherrein als falsch, null und nichtig tituliert. Ihr habt es geschafft, einen Neuling rauszueekeln. Ich nutze dieses Wort mit bedacht. Denn das hier ist rauseekeln. Und das will und muss ich mir nicht weiter bieten lassen.

Wenn ihr meint, dass mein Erfahrungsfundus ungenügend ist, um zu disskutieren, ist das OK. Nur die Art und Weise, finde ich Kritikwürdig. Sobald man allerdings Kritik äußert wird man absolut niedergemäht. Das finde ich schon schlimm genug, aber das dann andere Fomis, die mich unterstützten ebenfals attackier werden, geht zu weit.

Ich finde es schade, dass hier keine Diskussion, welche ich als Konstruktiv bezeichnen würde, stattfindet. Wenn jemand eine andere Meinung vertritt, ist das Ok, nur sollte diese nicht destruktiv sein. Egal wo ich mich meinen Senf dazu gegen habe, haben spezielle Leute nur darauf gewartet einen Krieg anzufangen. Ich geb es zu ich habe sicherlich auch eine Teilschuld. Es geht nicht darum was ich geschrieben habe, sondern wie. Für das wie möchte ich mich in aller Öffentlichkeit entschuldigen. Niemand ist unfehlbar. Aber für das "was" entschuldige ich mich nicht! Denn dazu stehe ich!

es ist traurig, das Cyber Mobbing von Erwachsenen Menschen durchgeführt wird, gerade die müssten das besser wissen. Es ist traurig, das hier versucht wird permanennt Macht auszuüben, mit Ausnahme vom Mod, haben alle die selben Rechte und Pflichten. Das haben einige Leute leider nicht verstanden. Enntäuscht bin ich vor allem von Leuten die früher mal im forum gearbeitet haben, und diese Scheisse hier anstascheln, anstatt zu deeskalieren. Morgenrot dich meine ich nicht! Du hast dein bestes gegeben. Aber ich denke der Kampft ist vorbei und verloren.

MFG
Malealea 2.0
61 Beiträge · seit 201227. Jan. 2012 · #30
konno schrieb:Herrgott Leute, ihr legt auch jedes Detail von malealea2.0 auf die Goldwaage. Anstelle einfach mal die Argumente aufzugreifen. Das hat ja schon fast System.

Danke Konno !

Zurück zum Thema ,ich fand als erstes auch diesen Thread, gerade weil mich Namibia im Moment begeistert
Ich war natürlich auch geschockt ...heisses Thema ...

Ähm Schadwild wäre in einigen Fällen aber auch ein Leopard,oder ?

Ich sah gerade bei den Harnas Sendungen das sie versuchten einen Leopard einzufangen, den der Farmer sonst umgebracht hätte .

Nö Malea,das als Beispiel fände ich auch nicht als Trophäenjagt legitim, weiss aber denke ich was du mit deinem Gedankenansatz meintest .

Ansonsten schliesse ich mich Solitäres Einwurf an :
Ich wage zu behaupten, dass den Trophäenjägern Tiere, Land, Essen für die Farmarbeiter usw. alles egal ist.

Danke für deinen Bericht Eddie- fand ich sehr interessant !

Greetings an alle - Biene
12 Beiträge · seit 200827. Jan. 2012 · #31
Hallo,

bin eigentlich stiller Mitleser, aber was hier gerade diskutiert wird, da würde ich gerne mal versuchen etwas ins rechte Licht zu rücken.
Morgenrot schrieb:

Ansonsten schliesse ich mich Solitäres Einwurf an :
Ich wage zu behaupten, dass den Trophäenjägern Tiere, Land, Essen für die Farmarbeiter usw. alles egal ist.

Dem möchte ich ganz klar widersprechen.

Es gibt wie immer solche und solche.
Natürlich gibt es Jäger die im Bush rumballern und denen es nur um die Trophäe geht, wo wirklich nix anderes zählt. Da wird auch des öfteren einfach vom Wagen geballert. Konnte das bisher auch einigen Nationalitäten zuordnen.
Das unterstütze ich auch nicht im Geringsten.

ABER es gibt auch viele Jäger die sich für das bereiste Land interessieren! Diese bauen auch nicht selten "Sightseeing" mit in ihre Jagdreisen mit ein. Sie suchen sich Farmen mit kompetenten Jagdführern, das JAGDERLEBNIS, d.h. die Pirsch steht im Vordergrund und die Krönung des Ganzen ist dann natürlich die Trophäe. Das sind aber wie hier auch schon erwähnt alte Bullen/Männchen mit möglichst mächtigem Geweih (quasi je älter desto besser).
Auf diesen Farmen kennt man den eigenen Bestand und ist um den erfolgreichen Erhalt und um dessen Wohlergehen sehr bemüht. Aber zur Bestandspflege gehört auch hin und wieder das töten und das machen auch nicht immer nur angereiste Jäger. Natürlich geht man da nicht hin und betüddelt seine Viecher, aber dass man dort einen anderen Bezug zu "seinen" (Wild)Tieren hat, als wir zu unserer Hauskatze, das sollte jedem klar sein.
Und beim Essen unterhalten Jäger und Farmer sich rege und es herrscht ein großer Informationsaustausch. Von Seiten der Jäger besteht meist ein sehr großes Interesse am Farmleben mit all seinen Facetten.
Das kann man natürlich auch nicht generalisieren, aber ich habe das Gegenteil eigentlich noch nicht erlebt!
Weiterhin besteht, wie auch schon erwähnt, ein großer Teil der Bezahlung aus Naturalien, und da auch zu einem großen Teil aus Fleisch. Da kommt wöchentlich echt ein großer Fleischbedarf zusammen und der muss auch gedeckt werden. Es wird absolut nix verschwendet, was hierzulande aber anzutreffen ist.

Meiner Meinung nach sollte man sich erst ausführlich über beide Seiten informieren, bevor man derart urteilt wie ihr es hier tut!
61 Beiträge · seit 201227. Jan. 2012 · #32
Danke für diese Info und deinen sachlichen Beitrag Karo

mir ging es nur um die reinen Trophenjäger , wollte nur das Zitat nicht verfälschen , sorry .😊

Thema Bestandspflege ..kann ich irgendwo nachvollziehen..regelt sich sowas aber in Naturschutzgebieten oder Reservaten nicht von alleine ?

Diese Tiere könnte man doch auch wieder auswildern, oder ?

Ich stehe dem Thema Jagt - ausser den Argumenten von dir und Eddie halt sehr verhalten gegenüber, es sei denn aus den Eurigen geschilderten Gründen wenn nichts verschwendet wird und der dortigen Bevölkerung zu gute kommt .

Liebe Grüsse Biene
12 Beiträge · seit 200827. Jan. 2012 · #33
Nunja, was sind denn "reine Trophäenjäger"?
Die, die da rumballern? Vielerorts werden die auch nicht gern gesehen, es gibt da durchaus auch unterschiedliche Ansichten bei den Farmern/Jagdführern.
Ich würd sagen die deutschen und österreichischen Jagdgäste sind "ordentliche" Jäger. (Gibt bestimmt auch Außnahmen) Da stimmt halt irgendwie die Jagdkultur und mit dieser Reisen sie halt auch woandershin zum Jagen. Und sicher wollen die auch ihre Trophäen mit nach Hause nehmen. Die Geschichte dahinter zählt aber, heißt die Trophäe wird nicht um jeden Preis ergattert werden, hinter jeder Tropäe steckt ein Jagderlebnis.

Zur Bestandspflege:
Zugegeben, mir ist grad aufgefallen dass ich bezüglich des Revierverhaltens von Antilopen Wissenslücken besitze.
Aber wie willst du freie Tiere auswildern? Klar gibt es Zäune,aber die sind für die Antilopen eigentlich kein Hindernis wenn sie da durch wollen. Solange es aber wohl genug zu fressen gibt ziehen sie nicht großartig weiter. Dann ist das halt sone Frage - wenn es viel zu Fressen gibt wächst die Herde, diese frisst dann aber mehr. D.h. will der Farmer die Herde bei sich behalten muss er die Zahl reduzieren, damit für die übriggebliebenen genug Futter zur Verfügung steht...

DAS SIND MEINE GEDANKEN DAZU, KEINE GEWÄHR!

Aber das geht ja eigentlich jedem Farmer so. Egal ob er reine Übernachtungsgäste oder Jagdgäste hat. Erstere wollen ja zumindest die Tiere SEHEN.

Im Übrigen: was denkst du wass die Jäger hierzulande tun? Da gehts auch um Bestandspflege!

Und ja, trotzdem werfe ich niemandem vor, wenn er Spaß am Jagen hat. Das Adrenalin, die Spannung die da in der Luft liegt, das ist einfach ein Erlebnis für sich.

Wie stehst du denn z.B. zu Anglern?

Was genau stört dich so an der Jagd? Das verstehe ich wirklich nicht so ganz.
Ist es der Gedanke, dass jemand Spaß dabei hat ein anderes Lebewesen zu töten? Anders kann ich es mir nicht erklären.
Da ich selber kein Jäger bin, kann ich dir das schlecht erklären. Ich hab noch nie auf Lebewesen geschossen, aber auf Pappscheiben etc. und ja, das macht mir schon ziemlich Spaß. Kann das gar nicht so genau erklären. 😄 Zielen, Treffen, Erfolg...
61 Beiträge · seit 201227. Jan. 2012 · #34
Lieber - lieber Karo

Danke der ehrlichen Nachfrage an mich ......

Genau dieses Adrenalin stört mich -ja gut erfasst - klaro möchte ich auch schon lange hier in Deutschland Bogenschiesen erlernen ....aber mir würden da auch Pappscheiben genügen ....

Wie ich zum Angel stehe ?
Solange es der Selbst- Versorgung dient-oder für andere - ohne Verschwendung aller Resourcen .. alles in Ordnung ......

Ähm soweit meine Antwort vorab - hoffe du kannst damit um ?

Liebe Grüsse Biene
49 Beiträge · seit 200828. Jan. 2012 · #35
Ich muss hier mal meine Meinung kund tun :
Männer haben schon immer gejagt und werden es auch weiterhin tun. Wer davon nichts wissen will, sollte sich raushalten oder sich besser für "Vergehen" an Menschen einsetzen.
Und vielleicht gibt es nicht so grosse Unterschiede zwischen Harnas und einem Zoo ?
Und wenn man unbedingt Katzen streicheln will, kann man das auch gern im Tierheim Uhlenkrog in Kiel erledigen...
zuletzt bearbeitet 28. Jan. 2012
61 Beiträge · seit 201228. Jan. 2012 · #36
Öhm kommste aus Kiel oder warum der Komment mit Kiel ?

Nein ich versuche das ja gerade nachzuempfinden- ich bin ja im allgemeinen für Back too the Roots und versuche nur gerade meinen Weg zu finden ....ich würde zu gerne wie die Ureinwohner im Busch leben und wäre damit letzendlich gezwungen zu töten ...es sei denn ich wäre Vegaterierer oder würde dazu werden, oder könnte irgengendwelche Jäger wie Buddie zb losschicken können gerade darum fordert mich das Thema ja hier auch so herauss .....

Lieber Buddy geht dein Einwurf auch nen bisschen anders ?

Ich befinde mich in dem Thema doch nur gerade in nem mächtigen innerlichen Zerriss ....lass bitte sone Kack Provo sein ja ?
12 Beiträge · seit 200828. Jan. 2012 · #37
Ich gehöre übrigens auch dem weiblichen Geschlecht an. 😉

Für mich reicht das Adrenalin beim Zugucken erstmal aus. Auch weil mir die Tiere wahnsinnigLeid tun würden, wenn ich nicht richtig treffe und sie dann einen elendigen Tod erleiden müssten.

Vielleicht noch als kleinen Denkanstoß, da du dem Angeln auch nicht ganz so verschlossen gegenüber stehst:

Ich habe mir nun oft genug angeschaut wie ein erschossenes Tier in Namibia zerlegt wird. Alles Essbare wird entnommen, Fleisch, aber auch Hirn, Leber etc. (letztere vllt aber nur wenn man es gerade essen will, muss ja frisch sein). Was übrigbleibt sind Därme etc, die Haut, Knochen, Schädel, Hufe. (Hoffe ich hab nix vergessen).
Punkt ist, dass man an Essbarem eigentlich nichts wegschmeißt! Und dann habe ich absolut kein Problem damit, wenn die Jäger hingehen und sich den übriggebliebenen Schädel oder das Fell präparieren lassen und mit nach Hause nehmen.

Sicher wird die Jadg immer noch von Männern dominiert, aber auch ein paar Frauen wagen sich inzwischen dran. Und Evolutionsgeschichte mag da auch ne Rolle spielen, aber wie gesagt, das mit dem Spaß am Jagen zu erklären kann ich nicht. Das können Jäger, ich kann das vielleicht mal in Erfahrung bringen und in einigen Wochen posten. Aber ob es da eine für dich zufriedenstellende Lösung gibt weis ich nicht. 😉

Fakt ist, dass ich damit nie ein Problem hatte und ich den anfangs hier geposteten Thread im Jägerforum total harmlos finde.
570 Beiträge · seit 201128. Jan. 2012 · #39
Vielleicht hilft folgende Dokumentation in die Gedanken der Großwildjäger reinzukommen. Wir sprechen hier nicht vom Überlebensjäger oder Tierbestandserhalt Profi mit staatlicher Zulassung und Veterinärhintergrund oder ähnlichem.

Die Doku ist hir auf "www.dokujunkies.org" - nicht von der Werbung irritieren lassen. Eine tolle Seite für Dokumentationen aller Art

sollte éin derartiger Link im Forum nicht erwünscht sein, bitte Bescheid geben.

‘Ein Urlaub zum Töten’ zeigt Louis Theroux bei seiner Expedition in Afrika, wo er in die Welt der schwerreichen Großwildjäger eintaucht. Dort sucht er nach Antworten auf die kontroverse Frage: Ist die Jagd ein Hobby wie jedes andere oder eine sinnlose Grausamkeit?

Ist der Klappentext zu der Dokumentation

Viel Spaß beim schauen.

Grüße amos
5 Wochen Namibia - Caprivi und Zurück http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/260644-there-and-back-again.html?rb=0
12 Beiträge · seit 200829. Jan. 2012 · #40
Wer auf englisch zurechtkommt findet es auch auf youtube ("Louis Therox, African Hunting Party) in 4 Teilen.

Ich muss sagen Theroux hat mich mit seinen immergleichen Fragen auch genervt.
Der wollte gar nicht weg von seinem Standpunkt.

Muss dazu sagen ich kenne andere Farm- und Jagdverhältnisse, da gibts auch einige Punkte die man kontrovers diskutieren kann, aber im Großen und Ganzen finde ich das eine gelungene Doku für den aufgeschlossenen Zuschauer.