RanguThemenstarter130 Beiträge · seit 201219. Jan. 2012 · #1Hallo liebe Fomis!
Nach vielen Jahren des Wartens und Planens und Träumens schaffe ich es endlich nach Namibia, und zwar im kommenden Mai/Juni. Ich stöbere schon lange im Forum herum und hab versucht, mich so ausführlich vorzubereiten wie möglich - dennoch ist noch eine Frage offen. Vielleicht könnt Ihr mir helfen!
Mein Freund und ich planen nur eine kleine, einwöchige Schnuppertour mit Dachzelt von Windhoek nach Etosha und dann wieder zurück. Dafür stehen sechs Tage zur Verfügung. Danach geht es für zwei Wochen zum Volunteer-Programm nach Harnas. (Letzteres bitte außen vor lassen, das ist ein ganz eigenes Thema und nach laaangem Abwägen und viel Recherche sind wir zum Schluss gekommen, dass Harnas unsere Unterstützung verdient.) 🙂
Nächstes Jahr können wir uns mehr Zeit nehmen, dann kommt die große Rundreise dran.
Also, die Frage ist: Gibt es irgendwas besonders Sehenswertes auf der Strecke von Etosha (Andersson Gate) zurück nach Windhoek? Uns stehen drei Tage und zwei Übernachtungen für die Strecke zur Verfügung. Teuere Lodges wollen wir zunächst ausschließen.
Danke für die Tipps!!!
Rangu
Do no harm, but take no shit.
1996: Maasai Mara * 2012: Etosha * 2015: Kruger * 2018: KTP * 2019: Namibia Rundreise * 2021 Uganda Rundreise
Reisebericht KTP 2018 - Biltong for Breakfast
Reiseklaus1'086 Beiträge · seit 200919. Jan. 2012 · #2Hallo Rangu,
was meinst Du damit?
Es gibt z.B. die Felsgravuren in Twyfelfontein (aber auch tausend andere Dinge), welche nicht uninteressant sind. Kannst Du vielleicht e t w a s konkreter werden?
Gruss Klaus
RanguThemenstarter130 Beiträge · seit 201219. Jan. 2012 · #3Danke Klaus! Ja, die hatte ich in Erwägung gezogen.
Ich wollte nur nachhaken, ob es weitere Ideen oder Vorschläge gibt, auf die man im ersten Moment nicht kommt. War einfach eine allgemeine Frage nach Zielen und Unterkünften, die die erfahrenen Reisenden kennen, schätzen und weiterempfehlen wollen...
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Günter Franz915 Beiträge · seit 201019. Jan. 2012 · #4Hallo Rangu,
der Schlenker nach Twyfelfontein lohnt sich meines Erachtens in der knappen zur Verfügung stehenden Zeit nicht. Felsgravuren gibt es an vielen Stellen Namibias zu sehen. Z.B. im Erongogebirge. Es liegt auch nicht zu weit abseits Eurer Route zum Andersongate.
Ferner wären die Vingerklip / Ugab Terrassen und/oder der Waterberg einen Abstecher wert.
Wenn ich es zu machen hätte würde ich Erongo / Spitzkoppe wegen der bizarren Felsformationen (evtl.mit Üb.auf Ameib) vorziehen. Auch AiAiba ist da ein schönes Ziel, allerdings halt eine Lodge, von der ich nicht weiß, ob sie in Euren finanziellen Rahmen passt.
Aber Gerd's Vorschlag kann ich gut nachvollziehen für Eure Zwecke.
Gruß
Günter
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200819. Jan. 2012 · #5Hallo Rangu,
ich würde auf der Strecke nirgendwo größere Abstecher oder Besichtigungen machen. Wenn Ihr 6 Tage Zeit habt, dann ist der erste Tag fast vollständig für die Anreise verbraucht. Reine Fahrzeit von Windhoek bis Okaukuejo 6 Stunden + Pausen.
Die Tage 2 und 3 würde ich dann in Okaukuejo verbringen, die Tage 4 und5 in Halali und dann müsst Ihr schon wieder am Tag 6 zurück. Falls der noch frei ist, würde ich noch eine Nacht Namutoni einschieben und den Rückweg über Tsumeb, Otavi, Otjiwarongo machen. Die letzte Nacht würde ich auf etwa halber Strecke am Waterberg verbringen oder sogar bis Okahandja (von Bach Dam oder Düsternbrock) verbringen.
Liebe Grüße
Gerd
RanguThemenstarter130 Beiträge · seit 201219. Jan. 2012 · #6Hallo Gerd, hallo Günter,
vielen Dank für die Hilfe, das ist wirklich großartig.
Wir hatten eigentlich vor Etosha von Osten nach Westen durchzufahren, die erste Nacht wäre also in Namutoni, weitere dann in Halali. Die Reise zurück Richtung Süden nach Windhoek würde demnach dann am Andersson Gate beginnen. Das haben wir in erster Linie deshalb so geplant, weil ich öfter gehört habe, dass Okaukuejo im Vergleich zu den anderen beiden Camps schlecht abschneidet. Overlander und so... (?)
Es ist schon mal gut zu wissen, dass man locker die gesamte Zeit in Etosha verbringen kann. Würde ich gerne von vorne herein so planen, aber mein Freund möchte gerne noch was außerhalb des Nationalparks mitbekommen. Eure Tipps kommen mir da gerade recht.
Ich denke wir fahren also einen Tag bis Namutoni, verbringen drei volle Tage in Etosha, fahren dann am fünften Tag Richtung Waterberg oder Vingerklip, schlafen dort die letzte Nacht und dann am finalen Tag die Reststrecke nach Windhoek.
Bleibt nur noch eine Frage: Habt Ihr Empfehlungen für Camps in Waterberg oder Vingerklip/Ugab Terrassen?
Danke nochmal!
Rangu
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Haengematte361 Beiträge · seit 201119. Jan. 2012 · #7Hi Rangu,
Vingerklip bietet sich die Vingerklip Lodge an. Abends dann am Besten im Eagles Nest essen. Bilder kannst Du bei mir im Reisebericht anschauen.
Die Lodge wird euch gefallen...bin ich mir sicher 🙂
LG Sven
tolyviva100 Beiträge · seit 201019. Jan. 2012 · #8Hallo Rangu
also ich würde Waterberg empfehlen - sofern ihr tatsächlich noch etwas ausserhalb Etosha mach "müsst". Ich schliesse mich ansonsten grundsätzlich jenen an, die ausschliesslich Etosha empfehlen - und da hat's in Okaukuejo das mit Abstand spektakulärste Wasserloch aller Camps.
Wenn ihr Waterberg macht, kann ich den wunderschönen Anderson Campsite sehr empfehlen - und einen Nachmittags game drive auf das Plateau - der ist sensationell (Vom NWR organisiert). Liebe Grüsse tolyviva
tolyviva100 Beiträge · seit 201019. Jan. 2012 · #9Haengematte schrieb:Hi Rangu,
Vingerklip bietet sich die Vingerklip Lodge an. Abends dann am Besten im Eagles Nest essen. Bilder kannst Du bei mir im Reisebericht anschauen.
Die Lodge wird euch gefallen...bin ich mir sicher 🙂
LG Sven
Ach ja, und wenn ihr etwas günstigeres sucht in der Nähe der Vingerklip, dann kann ich euch die Bambatsi Ranch wärmstens empfehlen. Tolyviva
RanguThemenstarter130 Beiträge · seit 201220. Jan. 2012 · #10Topp! Danke Tolyviva, danke Sven! Ich denke es wird Waterberg. Jetzt fühl ich mich bestens vorbereitet und kann die reine Vorfreude geniessen. 🙂
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jaw2'048 Beiträge · seit 200720. Jan. 2012 · #11Hallo Rangu
weil ich öfter gehört habe, dass Okaukuejo im Vergleich zu den anderen beiden Camps schlecht abschneidet. Overlander und so... (?)
Welches Camp am besten ist wirst du unterschiedliche Meinungen hören. Nach Okaukuejo gehen sehr viele mit gutem Grund: Das beleuchtete Wasserloch ist in der Trockenzeit unschlagbar. Namutoni ist in dieser Hinsicht eine Niete und Halali zwar interessant, aber der Fußmarsch zum Wasserloch und die Sichtungen machen es m.E. im Vergleich zu Okaukuejo zweitklassig. Insgesamt sind die staatlichen Camps recht teuer, weshalb ich im Osten immer außerhalb des Parkes übernachte (Farm Sachsenheim). Namutoni ist m.E. sein Geld nicht wert.
Mai ist eine Übergangszeit. Du wirst eher keine größeren Herden mehr sehen, wenn nicht die Weide nach gutem Regen noch üppig ist. je nach Ausfall der REgenzeit und der Veldtbrände ziehen die Tiere etwas unterschiedlich. Im Mai ist der Osten sicherlich noch sehr interessant und auch gut für Tiersichtungen. Ansonsten schließe ich mich Gerd an, nehm dir nicht zu viel vor.
Viele Grüße
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
RanguThemenstarter130 Beiträge · seit 201221. Jan. 2012 · #12Danke jaw, schau ich mir jetzt a bissl genauer an.
Gruß Rangu
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