aku1986Themenstarter151 Beiträge · seit 201113. Jan. 2012 · #1
Hallo zusammen,
ein paar Mal habe ich mich schon hier gemeldet, weil ich Unterstützung bei der Routenfindung für unsere Afrikareise benötigt habe. Vielleicht noch mal kurz zu mir: ich träume seit Jahren vom südlichen Afrika, insbesondere von den Tieren aber auch der beeindruckenden Landschaft. Dieses Jahr soll der Traum endlich wahr gemacht werden, weswegen ich mich seit einem halben Jahr mit den konkreteren Planungen auseinandersetze. Und nachdem ich bestimmt schon fünf Mal sicher war, jetzt endlich die richtige Route gefunden zu haben, haben sich dann doch plötzlich wieder Zweifel eingeschlichen. Ist die Route zu lang? Ist sie zu langweilig, weil zu wenig Abwechslung ist? Ist sie in der Jahreszeit machbar?
Die Tatsache, dass es um meinen „Traum“ geht, macht glaube ich alles nur viel schwieriger, da ich den extremen Druck verspüre, dass es einfach eine perfekte Reise werden muss – vollkommen bescheuert, toll wird es sicherlich sowieso. Vielleicht liegt es auch daran, dass mein Freund meinen Traum mitmacht, es aber nicht seiner ist und ich ihn deswegen natürlich auch beeindrucken möchte.
Also, alles nicht so einfach und ich finde mich gerade bei der Grundsatzentscheidung wieder – was will ich eigentlich und wo soll die Reise hingehen? Wie gesagt spielen Tiere die Hauptrolle, also habe ich eigentlich immer Botswana fest geplant – viele Tiere, echte Wildnis, keine Zäune, echtes Abenteuer. Aber ist das im Oktober vielleicht landschaftlich zu eintönig? Dann doch lieber inklusive Namibia?
Folgende Infos noch zu uns:
- Einzig mögliche Reisezeit aufgrund des Jobs ist Oktober, vermutlich die ersten drei Wochen - Maximale Reisedauer 3 Wochen - 4x4-Erfahrung bei uns beiden vorhanden (Schnee in Schweden, Sand auf Fraser Island) und wir möchten unbedingt in einem 4x4 mit Dachzelt reisen, Luxus brauchen wir nicht, Abenteuer ist wichtiger 🙂 - Insgesamt haben wir schon sehr viel von der Welt gesehen, sind aber Afrika-Neulinge (außer Ägypten, das zählt hier nicht) - Wir möchten gern viel Abwechslung haben, sind sehr sportlich und für alle verrückten Touren zu haben
Ja, aufgrund der Reisezeit fallen CKGR, Makgadikgadi und Nxai Pan vermutlich raus, da nicht reizvoll und eher tierlos (?), also Schwerpunkt Moremi, Chobe, ... aber nur das? Kann man es schön mit etwas ganz anderem verbinden? Vielleicht in Windhoek starten und da lieber noch die Namib Desert mitnehmen bevor man Richtung Botswana startet? Zur Info: Wir tendieren klar zur One-Way-Tour um nicht zu viele reine Kilometer-Tage zu haben, die am Ende nur wieder die Erholung rauben. Die Mehrkosten würden wir auf uns nehmen.
Ich bin verzweifelt und weiß, dass es nicht die eine Route gibt. Aber vielleicht habt ihr das hier gelesen und habt genau eine Route vor Augen – oder eine, die ihr gar nicht empfehlen würdet. Ich weiß, alles auf einmal geht auch nicht, aber ein bisschen von verschiedenen Dingen für einen ersten Eindruck wäre toll. Es würde mir auch schon helfen, wenn ihr noch mal ein paar Orte und deren Highlights (im Oktober) aufzählen würdet.
Ich hoffe, ich habe nicht zu viel geschwafelt. Ich bin inzwischen einfach total unsicher und dabei soll eine solche Reiseplanung doch eigentlich Spaß machen...
Im Voraus schon mal ganz lieben Dank! Eure Ann-Kathrin
schön dass Dein Traum Namibia mit einschließt.... Aber das klingt alles sehr kompliziert... Lass dich fallen und lebe deinen Traum.... Helfen kannst Du Dir nur selbst! Tips und Ratschläge gibt es hier dann sicherlich genug. Gruß Eddie
Hi Ann- Kathrin, in der Tat viel Text 😉 - aber ich glaube, ich habe dich verstanden! Für mich war/ ist Afrika auch ein Lebenstraum und das macht in der Tat Druck. Aber: don't worry! Zwei junge fitte Leute, drei Wochen Zeit, da geht vieles. Wir sind im Juli / August mit zwei Kindern in vier Wochen die große Runde gefahren:ab Windhoek über Etosha, Caprivi nach Botswana, durch Chobe, Moremi nach Maun und zurück nach Windhoek. Mit zwei Kindern ist es mit Dachzelten immer einiges mehr an Arbeit, allein wäre die Runde auch in 3 Wochen easy gegangen! Lies mal die Reiseberichte ( von Sasowewi und Bayern Schorsch-trotz Nicht- Camper), da finde ich mich gut wieder. Hast du den Reiseführer von Hupe? Ergänzend dazu die Campingliste von Thomas Richter ( im Netz runterzuladen) und du bist gut präpariert. Mach einen Vorschlag und dann her mit den Fragen, es wird auch Zeit! Lass dir gesagt sein: der Traum wird wahr!!! LG Sille
Hallo Ann-Kathrin, du machst dir das aber auch schwer! Wenn ich es richtig verstehe, dann ist Schwerpunkt Tiere? Und traumhaft muss es sein. Und one-way ist möglich/lieber. Also: ich würde bei Start Windhuk auf jeden Fall auch in Namibia abgeben. In Frage kommt dann Katima Tiere sicher hast du in Etosha, aber weniger Abenteuer. Aber zum Anfang sehr gut. dann weiter über Parks im Caprivi zum Chobe Riverfront, und von Kasane (Übernachtung Sanyati camp) aus eine Tour zu den Viktoria-fällen. Dann durch den Park zurück nach Katima Mulilo und von dort mit dem Flieger nach Wdh und weiter nach D. Wenn du nach mehr Landschaft dazu willst, dann am Anfang einen Dreh nach Westen, Namib-Dünen, Küste, Ameib Ranch und Spitzkoppe-Übernachtung oder mehr mit Tieren Waterberg Plateau. Meine dringende Empfehlung: Nimm dir für 3 Wochen nicht zu viel vor. Mach kein Flachrennen daraus, sondern erlebe Afrika. Und wenn nicht alles schief geht, dann wirst du ohnehin nicht deinen Traum 'erledigt' haben sondern wie sehr viele hier unbedingt wiederkommen wollen. Afrika ist nichts für one-time Touristen - es kann süchtig machen! Ich würde daher eher die Finger vom "Großen Abenteuer" lassen: Schlamschlacht und water-crossings in Moremi, lange Sandpassagen nach Savuti etc.. Wenn es dumm läuft ist am 3. oder 4. Tag ein Schaden am Fahrzeug oder ein anderes Problem und der Traum ist ausgeträumt. Lieber im sicher machbaren bleiben und das genießen. Viele Grüße jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200713. Jan. 2012 · #5
Hallo Kathrin.
mach dir nicht zu viel Sorgen, es wird gearantiert eine tolle Reise und auch dein Freund wird begeistert sein.
Der Vorschlag von Sille ist schon ein gutes "Gerüst"- würde ich auch so vorschlagen.
Wer da nicht begeistert zurückkomt!!!!!!!! Ihr würdet bestimmt eine Menge Tier sehen. Ich würde die Tour nicht "umgekehrt" fahren, damit Etosha am Anfang steht- dann habt ihr die Höhepunkte mit Bootswanas-Tierwelt damit zum Schluss.
Liebe Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
Hallo Ann Kathrin, nachdem wir auch unter dem Motteo "Afrika der Tiere wegen" dieses jahr wieder nach Namibia fliegen , kann ich Dir mal unsere Reiseroute aus 2011 vorschlagen. 🙂 Dazu kannst Du unseren Reisebericht "Eine neue Erfahrung mal lesen.
bei weiteren Fragen , nur her damit.
Liebe Grüße Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Lagunara109 Beiträge · seit 201113. Jan. 2012 · #7
Hallo,
wir waren letztes Jahr auch im Oktober unterwegs. Kalahari und Makgadikgadi waren bei unserer Route dabei. Dein Argument mit keine Tiere dort, muss ich leider (oder soll ich besser sagen zum Glück? ;-)) entkräften. Kalahari war einfach ein Traum. Diese endlose Einsamkeit, sehr viele Tiere und ganz viele tolle Begegnungen.... ich bin verliebt... Und im Magkadikgadi haben wir riesiege Zebraherden am Boteti beobachten können, da dieser ja wieder Wasser führt.
Wir hatten 3,5 Wochen Zeit. Unsere Tour führte uns von Windhoek über Ghanzi ins CKGR, Maun, Moremi, Chobe, Kasane, Kubu und Makgadikgadi über Ghanzi wieder zurück nach Windhoek. Es war wunderschön, aber beim nächsten mal werde ich etwas weniger in 3,5 Wochen packen. Toll war es trotzdem.
Jedes mal hab ich bei der Planung wieder die Probleme mit der Entscheidung, was lass ich weg, wohin fahren wir beim nächsten mal... Aber egal wie du dich entscheidest, jede Ecke ist es wert und hat seinen eigenen Reiz.
Liebe Grüße Lagu
Max Power570 Beiträge · seit 201113. Jan. 2012 · #8
Ich stehe vor genau dem gleichen problem... Abenteuerlustig, Jung, Flexibel... erstes mal SA. Wir haben aber fast 5 Wochen
Ich habe die Route wie oben beschrieben auch zum Teil auf dem Wunschzettel.
Was mir in letzter Zeit immer mehr gefällt ist (ich glaube mitlerweise das wir das machen) die C44 Dobe Route. Hier Speziell:
- 1-2 Tage Bushwalk mit den Ju/'Hoansi. Das ist kurz vor dem Khaudum NP.
Nur als Anregung 😉 - Ich bin auch nur am planen. Ich habe es auch noch nicht erlebt. Ich wollte mit dir nur teilen, was ich bis jetzt so in gefühlten 200 Stunden lesen gefunden habe. Grüße Amos
Ich kann mich den anderen nur anschliessen: Take it easy 😎 - alles kommt gut. Ich war Ende Juli bis Mitte Oktober 2011 das erste mal im südlichen Afrika unterwegs. Einfach unglaublich, was dieser Teil der Erde zu bieten hat.
Um dir bei deiner Reiseplanung ein bisschen zu helfen, wäre es toll, wenn du uns deine Vorstellungen etwas konkreter mitteilen könntest. Liebst du es, fernab vom grossen Touristenstrom zu sein? Hast du eher Bock auf Wüstengebiete oder bevorzugst du das wasserreiche Okavangodelta? Reist du gerne einfach und abenteuerlich oder ist dir ein gewisser Komfort wichtig?
Hier ein paar selbst bereiste Destinationen aus meiner persönlichen Sichtwarte, die in eine dreiwöchige Reise verpackt werden können:
Palmwagkonzession: Absolut wilde und menschenleere Gegend. Waren mit Ondjamba Safaris aus Swakopmund fünf Tage als Selbstfahrer mit 4x4 und Dachzelt unterwegs. Haben während dieser Zeit ein einziges Fahrzeug gesehen 🤩 ! Wunderschöne Steppenlandschaft mit vielen kleinen Canyons und Täleren, unzähligen Tafelbergen und einer der Landschaft perfekt angepassten Tierwelt. Folgende Vierbeiner konnten wir entdecken: Viele Springböcke, Oryx-Antilopen, vereinzelt Giraffen und Wüstenelefanten, eines der extrem seltenen wildlebenden Black Rhinos, zweimal Cheetahs und ein prächtiges Wüstenlöwenmännchen. In dieser Gegend musst du dir die Tiere echt verdienen, doch bei jeder Beobachtung schlägt dir das Herz bis zum Hals. PS: Wild campen ist angesagt: Wasser und Holz selbst mitnehmen. Wenn du aufs Klo willst, pudelst du ein Loch. 4x4 wird richtig schön gebraucht! Einfach wunderbar freakig!
Etosha: Das pure Gegenteil der Palmwagkonzession. Tausende von Tieren, welche sich einem insbesondere an den Wasserlöchern bis auf wenige Meter nähern. Grosse Camps mit Tankstelle, Shop, Restaurant und Pool. Sehr gut ausgebautes Strassennetz, welches auch mit normalem PW super zu befahren ist. Besonders in Okaukuejo dachten wir, wir seien in einem Zoo. Halali hat uns gut gefallen. Das in der Nacht beleuchtete Wasserloch wartete mit Black Rhinos, Löwen, Hyänen, Elefanten und einem Leoparden auf. Es waren auch unzählige Fotografen vor Ort, die sich leider oft sehr daneben verhielten. Die grosse Touristenmasse verteilt sich relativ gut im weiten Park. Für Löwensichtungen stehen hier die Chancen sehr gut.
Bwabwata NP (Nambwa Campsite): Wenig Tourismus. Viele tiefsandige Wege. Wunderschöne Gegend: Geniale Flusslandschaft, überschwemmte Wiesen, tiefer Mopanewald, buschreiche Vegetation. Einsamer Campingplatz mit einfachen, jedoch schönen Duschen und WC's. Der Elefantenpark schlechthin - hunderte Dickhäuter lassen sich blicken. Auch Löwen und Leoparden gesehen. Boottrip sehr empfehlenswert!
Chobe: Riverside sehr touristisch! Unzählige Tiere - insbesondere Zebras, Impalas und Elefanten. Grosse Giraffendichte. Auch für die seltenen Roan und Sable Antilopen stehen hier die Chancen gut. Ein weiteres Raubkatzenparadies. Camp Ihaha hat uns gut gefallen. Auch Linyanti war cool, obwohl die Aussicht sehr beschränkt ist. Hier triffst du höchstens auf ein paar weitere Selbstfahrer. Savuti Camp war mässig - Duschanlage glich einem Gefängnis. Jedoch war die Savuti Marsh einmalig. Viele Tiere gesehen: Elefanten, Giraffen, Büffel, Löwen, Leopard, Wildhunde... Leider hat es auch hier immer wieder Lodgefahrzeuge, deren Fahrer sich zum Teil unmöglich verhalten. Zum Teil sehr tiefsandige Abschnitte (insbesonders in der Nähe von Linyanti)
Moremi: Wunderschöner Park. Unzählige Tiere. Geniale Landschaft. Die Fahrzeuge verteilen sich gut. Z.T. schwierigere Wegabschnitte - das Autofahren macht jedoch in diesem Park sichtlich Spass. Grosse Raubkatzendichte - viele der Grosskatzen sind jedoch oftmals gut versteckt - immer wieder unübersichtliches Gelände. Wunderschöne Boottrips bei Xakanaxa und Mboma Island möglich. Folgende Campsites haben uns gut gefallen - North Gate (Khwai), Xakanaxa und Third Bridge.
Kasane: Genialer Ausgangspunkt, um auf dem Chobe einen Boottrip zu machen - viele Elefanten, Hippos, Antilopen, Krokodile, Vögel usw. Die Garden Lodge, eine kleinere Unterkunft, hat uns sehr gut gefallen, ist jedoch auch nicht gerade billig. Kasane ist ebenfalls super, um einen Tagesausflug an die Vic Falls zu machen. Die Fälle sind sehr touristisch, jedoch wunderschön und imposant. Auf dem bekannten Markt bei den Vic Falls kann man wunderschöne Holzschnitzereien kaufen.
Mögliche Reiseroute:
Windhoek 1 Nacht
Erongo 2 Nächte
Etosha 3-4 Nächte
Roy's Camp 1 Nacht
Ngepi Camp oder Mahangu Safari Lodge Camping 1 Nacht
Du wirst sehen, alles kein Problem. Wir waren auch schon zwei Mal in dieser Region, und für drei Wochen kannst Du Dir eine wunderschöne Reise zusammenstellen.
Ein Tipp, und den solltest Du unbedingt beherzigen: WENIGER IST MEHR. Du wirst sehen, je weniger Du das Land abrasen tust, desto mehr hast Du davon. Dann kannst es dann viel intensiver genießen.
Du kannst in drei Wochen nicht in Windhuk anfangen, runter zum Fish River in den Süden, rauf zur Küste nach Swakop, dann Etosha und möglichst noch Caprivi mit Vic-Falls. Das geht nicht.
Also wirst Du Dich entscheiden müssen. Und das ist nicht ganz so einfach. In jedem Fall aber : nimm Dir nicht zu viel vor, lies die Reiseberichte hier, z.B. den von Cecile mit der abgebildeten Route - eine feine Sache! (Wir haben die fast gleiche Tour letztes Jahr gemacht, allerdings haben wir Etosha weggelassen, weil wir nur knapp drei Wochen Zeit hatten)
aku1986Themenstarter151 Beiträge · seit 201114. Jan. 2012 · #11
Hallo zusammen,
Wow, mit so vielen Antworten habe ich nicht gerechnet, vielen Dank dafür! Das gibt mir schon mal wieder etwas Sicherheit, dass das alles was wird 😉
Eure Routenvorschläge klingen auch alle wirklich toll und ich muss sagen, dass ich immer mehr - und mein Freund auch - zu der Route Windhoek - Etosha - Caprivi - Kasane - Chobe - Moremi - Maun - Windhoek tendiere. Eigentlich hat mich zum einen der "Etosha-Zoo" etwas abgeschreckt - das ist am Anfang aber vielleicht ein guter und einfacher Einstieg - und zum anderen fand ich die Route immer sehr lang, aber wenn hier so viele schreiben, dass das in 3 Wochen gut machbar ist, wird es schon nicht zu hart werden.
Der Teil Moremi - Chobe stand für mich eigentlich auch schon immer, weil er genau auf unsere Vorstellungen zu passen scheint. Das Gerüst drum herum ist der schwierigere Teil.
Vielleicht so?
29.09. Ankunft Windhoek, Fahrt bis Waterberg Plateau 30.09. Waterberg - Etosha 01.10. Etosha 02.10. Etosha 03.10. Etosha - Divundu 04.10. Divundu - Caprivi 05.10. Caprivi 06.10. Caprivi - Kwando (in die Gegend muss ich mich noch einlesen...) 07.10. Kwando - Kasane 08.10. Tagestrip Vic Falls 09.10. Kasane - Ihaha 10.10. Ihaha 11.10. Ihaha - Savuti 12.10. Savuti 13.10. Savuti - North Bridge 14.10. North Bridge - Xakanaxa 15.10. Xakanaxa 16.10. Xakanaxa - Third Bridge 17.10. Third Bridge - Maun 18.10. Maun 19.10. Maun - Windhoek 20.10. Abreise Windhoek
Was meint ihr dazu, ist das eine gute Aufteilung oder würdet ihr irgendwo länger/kürzer bleiben oder etwas ganz weglassen? Sind die langen Strecken Etosha - Divundu und Maun - Windhoek jeweils an einem Tag machbar?
Alternativ hatten wir vorher immer an JNB -Khama Rhino - Khumaga - Maun - Moremi - Chobe - Kasane inkl. Vic Falls als Oneway-Trip gedacht, vielleicht habt ihr auch dazu noch eine Einschätzung?
Hupe Reiseführer haben wir übrigens, der wird jetzt auch noch mal durchgewälzt.
Danke euch noch mal und ich freue mich noch auf ein paar Einschätzungen. Liebe Grüße, Ann-Kathrin
zu dem "Etosha Zoo", kann ich nur m M nachsagen, trifft nicht zu. 🙁 Dann fällt mir auf, das es sehr viel 1 Tagesunterkünfte sind.Der Weg von Maun nach Windhoek , wäre mir persönlich auch zu lang. 😉 Aber wie gesagt, das muss Jeder wieder für sich selbst entscheiden, machbar ist Alles. 🙂 Wir sind in 2011 von Windhoek nach Ghanzi gefahren, es war zwar nach unserem Nachtflug, dennoch würde ich das so nicht mehr machen. 🙂 Tageskilometer zwischen 300 und 400 Km, sind deswegen m M nach besser , weil wenn man nur eine Nacht wo ist, dann hat man dort an der Stelle ja nicht mehr soviel Zeit um einen Gamedrive zu machen. Nachdem immer wieder , auch auf den Teerpads Tiere unterwegs sind oder Eselskarren, muss die Geschwindigkeit nicht nur deswegen eingehalten werden, die Strafen wegen zu schnellem Fahren haben sich auch drastisch erhöht. 😉 Die Läserpistolen sind auch da schon bekannt. 🙁
Liebe Grüße Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
aku1986Themenstarter151 Beiträge · seit 201114. Jan. 2012 · #13
Hi Cecile,
Danke für deine Rückmeldung! Siehst du denn eine Möglichkeit, an einer Stelle Zeit "einzusparen", um die Route dann trotzdem umsetzen zu können?
m M nach ist die Zeit im Caprivi zu lang. Wir sind mehrmals vom Etosha mit einer Übernachtung via Roys Rest Camp nähe Grootfontien nach Divundu gefahren. das sind 400 Km. da haben wir in der Ndhovuloge gewohnt, mit Bootsfahrt und den Mahangupark besucht. Dann sind wir gleich nach Kasane gefahren. Du hast die Möglichkeit schon durch den Chobe zu fahren, weil wir in den Caprivi wenig Tiere gesehen haben war das für uns eine schöne Alternative, den Chobe. Den tagestrip Vicfalls würde ich auch so machen. nachdem wir ja Lodgehopper sind waren wir in der Chobe Safari Lodge in Kasane, waren wir von Kasane 3 Mal in den Chobe und es war ein Traum.Tiere über Tiere 🙂 Wir sind von Maun nach Ghanzi gefahren und waren dort eine Nacht. Aber es gibt auch noch weitere Möglichkeiten Richtung Windhoek , die ich aber nicht kenne. Wann geht euer Flug ? Nur wegen Auto abgeben.
Hoffentlich konnte ich ein wenig "Verwirrung" stiften. 😄
Sonst einfach weiter fragen.:)
Liebe Grüße Cécile 🙂
Edit: Roys Rest Camp
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
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Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
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2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
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2016 kruger National Park
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Hi, wenn ich darf, will ich auch noch Mal meinen Senf dazugeben 🙂 Im Prinzip stimme ich Cecile zu, fange aber mal oben an: Ich würde unbedingt die erste Nacht in Wdh bleiben. Uns und vielen anderen ist es passiert, dass der Flieger erheblich Verspätung hatte. Mit allem Schnickschnack waren wir erst um 14 Uhr beim Autovermieter ( geplante Landung 5.30 uhr), dann noch einkaufen, was essen und Schluss war mit Energie. Ihr könnt am nächsten Morgen eher rechtzeitig aufstehen und nach dem Frühstück in die Etosha fahren, sind max. 5 std., kein Ding. Von da, wie Cecile über Roys Camp in Grootfontein (evtl. was mit den San machen) weiter in den Caprivi. Wir waren in der Mahangu Safari Lodge ( Campsite 5, sehr schön) und haben dort einen tollen Bootstrip gemacht. Nach evtl. 2 Nächten ( Mahango Park besuchen ) evtl. stop im Kwando Camp. Von dort sind wir mit ausführlichem Kaffeestop ( HuhuFamilieKowo) nach Kasane gefahren. Hier empfehle ich euch unbedingt die Senyati Safari Lodge, am eigenen Wasserloch habt ihr Tag und Nacht Elefanten, Büffel etc. direkt vor der Nase ( wenn ihr wollt, könnt ihr auch eine Hütte mieten, günstig). Von hier macht ihr ohne Probleme einen Tagesausflug zu den VicFalls bzw. Fahrt organisiert ( organisiert euch Louw, der Besitzer) ebenso wie einen Superbootstrip auf dem Chobe. Gut einkaufen, denn nun gehts in den Busch! Ihaha ist spitze! Savuti reicht m.M. nach 1 ü, ich finde das Camp blöd und die Gegend genießt ihr bei An- und Abfahrt. North Gate ist toll, 2 Ü, Xakanaxa auch toll, 2 Ü, und nun würde ich wegen der Zeit nach Maun fahren. Hier ungeschlagen ist für mich das Discovery B& B, bei Chalet 5 habt ihr die outdoor Dusche direkt nebenan, ihr habt ein riesiges gemütliches Bett und das alles für rd.35€ für 2, mit Frühstück! Marije bucht euch hier einen Flug übers Delta, wenn ihr wollt. Jetzt würde ich auch mit Zwischenü nach Windhoek zurück, sonst wirds Quälerei. Ich hab nicht gezählt, aber ich glaube, es passt! Ich werd schon wieder neidisch 😐 Dennoch liebe Grüße Sille PS: du merkst, das wird was!!!
Ergänzend zu Silles Ausführungen noch folgender Gedanke:
zu Roy´s Camp gäb´s noch eine Alternative, nämlich in Grootfontein das Gästehaus Seidarap. Als wir im Oktober dort waren, hat es uns sehr gut gefallen. Das beste Essen auf unserer dreiwöchigen Namibia-Tour. Und die Accomodation ist recht günstig.
Discovery Bed-Breakfast, da hat die Sille 100 % Recht, sehr sehr günstig, und jetzt kommt noch die Ergänzung: ein leckeres Abendessen kannst Du dort haben, und zwar zu einem günstigen Preis und dazu wirklich gut.
aku1986Themenstarter151 Beiträge · seit 201114. Jan. 2012 · #19
Hallo,
danke für die weiteren Rückmeldungen!
Noch mal eine Grundsatzfrage, wo Marco es auch gerade angesprochen hat: warum wählen fast alle als Startpunkt Windhoek, obwohl die Entfernung Maun-Windhoek und Maun-Johannesburg doch sehr ähnlich ist? Habe gerade mal die Flugpreise angesehen und da stehen gerade 1050€ 🤩 gegen 630€!! In den Säuren Apfel muss man wohl beißen, nehme ich an?
Warum sollte man das "müssen"? Ihr könnt natürlich auch ab Johannesburg fahren. Nur weil die Mehrheit hier im Forum ab Windhoek startet, ist es nicht notwendigerweise die beste Variante. Aber du bist ja hier auch im Namibia-Forum 😉